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Ö1

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06.00 Uhr
Nachrichten

06.05 Uhr
Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten

06.56 Uhr
Gedanken für den Tag

"Diesseits von Eden / Schöpfungstag/zeit". Oliver Tanzer, Autor, Journalist und Leiter des Wirtschaftsressorts der Wochenzeitung "Die Furche", versucht in seinen Gedanken über die Genesis einen Brückenschlag zwischen biblischer und moderner Welt Es ist die Ur-Erzählung des Abendlandes und das erste Bild des jüdischen und christlichen Glaubens. Die Schöpfungsgeschichte, nachzulesen im Buch Genesis. Sie auszulegen und zu deuten, ist seit tausenden Jahren die Angelegenheit von Priestern, Philosophen und Gläubigen. Aber jenseits dieser theologisch-philosophischen Auslegungen steckt viel Weisheit und Witz über den Menschen in den ersten Seiten der Bibel. Über seine Art zu denken und die Dinge zu begreifen, sich mit der Welt in Beziehung zu setzen und mit sich selbst. Diese Aktionsmuster und ihre Folgen sind in Zeiten der globalen Bedrohungen aktueller denn je. Im Rahmen des ORF-Schwerpunktes "Mutter Erde: Flatten the curve. Was lernen wir aus der Corona-Krise für den Klimaschutz?" und während der ökumenischen Aktion "SchöpfungsZeit", die jedes Jahr zwischen 1. September und 4. Oktober christliches Engagement zur Bewahrung der Schöpfung in den Fokus nimmt, versucht Oliver Tanzer in seinen Gedanken über die Genesis einen Brückenschlag zwischen biblischer und moderner, natürlicher und künstlicher, gläubiger und ökonomischer Welt.

07.00 Uhr
Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

07.33 Uhr
Guten Morgen Österreich

07.55 Uhr
Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

08.00 Uhr
Ö1 Journal um acht

08.10 Uhr
Ö1 heute

08.15 Uhr
Pasticcio

mit Chris Tina Tengel. Eine Schallplatte allein für die Queen - eine "fertige" Symphonie aus Kindertagen - der Mann an Duke Ellingtons Seite Es wird berichtet, dass Riccardo Zandonai eine kindliche Freude daran hatte, am Vormittag das Radio aufzudrehen und pünktlichst seinen "Telefunken"-Marsch vorgespielt zu bekommen. "Telefunken" - alteingesessener Hersteller von Funk- und Audio-Equipment - hatte im Wirtschaftskrisenjahr 1929 einen Plattenspieler im Angebot, den sich, so Zandonai in einem mit seinem Konterfei und seiner Signatur italienweit geschalteten Inserat, "ein jeder" leisten könne, der sämtliche Orchestertimbres glasklar zum Klingen brächte ... Zur Sicherheit komponierte Riccardo Zandonai den auch auf "Telefunken"-Platten in Umlauf gebrachten Werbe-Marsch dann aber doch für Klavier.

08.55 Uhr
Heimspiel

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Hörbilder

"Der Caravaggio-Krimi" Hörstück von Susanne Ayoub (Koproduktion ORF/WDR) Eine Gewitternacht in Palermo im Oktober 1969: Aus dem Oratorio di San Lorenzo verschwindet das Altarbild, eine Darstellung der Geburt Christi, gemalt von Michelangelo Merisi da Caravaggio. Wie seine berühmte Chiaroscuro Technik in der Malerei war auch Caravaggios Leben von Licht und Schatten bestimmt. So passt der dreiste Kunstdiebstahl zu der dramatischen Vita des Künstlers. Ayoubs Stück verknüpft die Geschichte des Diebstahls und die anschließende intensive und zum Teil dramatische Spurensuche mit Szenen aus dem Leben Caravaggios, seinen Jahren auf der Flucht als vom päpstlichen Bann verfolgter Mörder, bis hin zu jenen Zeitpunkt, an dem er auf Sizilien kurz vor seinem Tod eines seiner bewegendsten Bilder malt: die Natività. Fünfzig Jahre ermittelt Interpol. Vergeblich. Das Caravaggio-Gemälde taucht nie wieder auf. Ist es zerschnitten und ins Ausland gebracht, in einem Schweinestall versteckt oder zerstört worden? Hängt es im Wohnzimmer eines heimlichen Kunstliebhabers? Wurde es einem Mafiaboss ins Grab gelegt? Nur eines, so die Sizilianerin und Mafiaexpertin Maria Teresa Galluzzo, sei gewiss: Den Diebstahl habe die Mafia organisiert, niemand sonst hätte es gewagt und diesen Coup so perfekt durchführen können. Sprecher: Katharina Knap, Michael Dangl, Markus Hering, Sarah Jung, Karl Menrad Ton: Robert Pavlecka Redaktion: Elisabeth Stratka

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Ö1 Klassik-Treffpunkt

Live aus dem RadioCafe in Wien. Gast. Konstantin Reymaier. Präsentation: Elke Tschaikner Orgelkunst und Priestertum, das und noch einiges mehr in einer Person: Konstantin Reymaier ist zu Gast bei Elke Tschaikner im "Ö1 Klassik-Treffpunkt". Zuerst kam die Musik: Musikstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Orgel bei Rudolf Scholz und Alfred Mitterhofer. Konzertdiplom im Fach Orgel 1992 mit Auszeichnung. Ein Jahr zuvor Preisträger eines Kompositionswettbewerbes beim Festival Europäischer Kirchenmusik in Schwäbisch-Gmünd. Konzertreisen führten den jungen Organisten in zahlreiche Länder Europas, in die USA und in den Nahen Osten, Lehrtätigkeiten an die Universitäten in Oxford, Cambridge und nach Graz, wo er an der Kunstuniversität von 2001-2005 als Professor für Orgel und Improvisation tätig war. Als Interpret Alter Musik ist Konstantin Reymaier regelmäßig gern gesehener Gast an historischen Orgeln und bei Musikfestivals und übt eine rege Vortragstätigkeit aus. An der Universität Wien schloss Konstantin Reymaier das Studium der Theologie ab, trat 2005 in das Priesterseminar der Erzdiözese Wien ein und wurde 2009 zum Priester geweiht. Heute ist er Leiter des Referates für Kirchenmusik der Erzdiözese Wien und Domkurat zu St. Stephan. Die Aufgabe des Domorganisten teilt sich Reymaier seit 2016 mit Ernst Wally. Der Dom und die neue Westemporen-Orgel: am 3.Oktober soll sie nun eingeweiht werden, die neue Orgel, die die Orgelbaufirma Rieger hinter dem Prospekt der sogenannten Kauffmann-Orgel (1960, von Johann Marcellinus Kauffmann) erbaut hat. Mannigfaltige Themen im "Klassik-Treffpunkt" also für Elke Tschaikner und ihren Gast Konstantin Reymaier, live in Ihrem Kultursender!

11.35 Uhr
Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

11.40 Uhr
help - das Ö1 Konsumentenmagazin

12.00 Uhr
Ö1 Mittagsjournal

12.56 Uhr
Ö1 heute

13.00 Uhr
Le week-end

Mit Elke Tschaikner und Christian Scheib

14.00 Uhr
Ö1 Hörspiel

"Das Kalkwerk". Von Thomas Bernhard. Mit Felix Römer. Bearbeitung: Philipp Preuss, Felix Römer und Christian Lerch. Ton: Bernd Friebel und Elmar Peinelt. Regie: Christian Lerch (ORF 2015) Ein entlegenes Kalkwerk in der österreichischen Provinz, totenstill und geräuschabsorbierend, ist das letzte Refugium von Konrad. Der Rückzug in die Leere sollte ihm ermöglichen, seine Studie über das "wohl philosophischste aller Sinnesorgane", das Gehör, niederzuschreiben. Nichts erschaffe eine größere Klarheit als ein vollkommenes Gehör, meint Bernhards Protagonist. Doch seine Theorie existiert nur im Kopf, und die kranke, gehbehinderte Ehefrau, die mit ihm ins Kalkwerk ziehen musste, dient ihm als Versuchsobjekt ... Mit dem "Kalkwerk" gelang Thomas Bernhard 1970 der literarische Durchbruch. Im Jahr seiner Auszeichnung mit dem Georg-Büchner-Preis verhalf ihm der Roman erstmals zu großer Breitenwirkung. Gemeinsam mit dem österreichischen Schauspieler Felix Römer inszenierte Philipp Preuss den frühen Bernhard-Roman als Einpersonenstück für die Berliner Schaubühne. Fürs Radio adaptierte Christian Lerch die Bühnenversion zu einem Hörspiel: voller beklemmender Konsonanten, Vokale, Lautkonstellationen und mörderischer Stille.

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Apropos Klassik

Musikalische Ernte vom Barock bis heute Schon immer haben zeitliche Jahresabläufe Künstlerinnen und Künstler inspiriert. Der Wechsel der Jahreszeiten ist solch eine konstante Größe. Hat das Barock die lautmalerische Komponente als Ausgangspunkt genommen, die Romantik aus der Naturempfindung heraus geschöpft, stellt die Moderne das Individuum in den Kontext zu Umwelt und Lebenssituation. Ein herbstlicher Jahreszeitengruß, der so bunt ist, wie die Blätter, Wälder und Wiesen in diesen Tagen.

16.57 Uhr
Ö1 heute

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Diagonal

Mit den Ohren sehen - Diagonal zum Thema: Hören Anschl.: Diagonals Feiner Musiksalon: Mit "Nada Brahma - die Welt ist Klang" schrieb der legendäre deutsche Musikjournalist, Produzent und Autor Joachim-Ernst Berendt in den 1980er Jahren über die Welt des Hörbaren und der magnetischen, elektrostatischen und anderer physikalischer Schwingungen. Berendts Werk war häufig dem Bereich des New Age zugeordnet worden, auch wenn der ehemalige Physikstudent für seine Thesen namhafte Wissenschaftler heranzog. Unumstritten aber ist, dass dem Jazz-Experten Berendt sowohl der philosophische Tiefgang seiner vielen Bücher über das Hören, aber auch die metaphysische These über den Zusammenhang Universum und Musikinstrument wenig überraschend zu einem großen Erfolg verhalf. Vielleicht ist das Hören, wie mit ihm viele meinen, der vielleicht "wichtigste unserer Sinne". Wo, wenn nicht im Medium Radio, würde man sich ausreichend Gedanken über das "Ohr zur Welt" machen? Eine assoziative, philosophisch-audiophone Reise über Schwingungen, Schall und Hörsinn, auf der das eine oder andere persönliche Hörstück oder Klangpaket der Diagonal-Macherinnen zu hören sein wird - selbstverständlich aus der Perspektive der Radioproduzent/innen. Präsentation: Nicole Dietrich Anschließend Diagonals Feiner Musiksalon

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Logos - Glauben und Zweifeln

"Klima und Glaube". Wie ein Wirtschaftssystem im Einklang mit der Natur aussehen kann und im Blick auf soziale Gerechtigkeit Die Corona-Pandemie hat wegen des Shutdowns - bei all den wirtschaftlichen Herausforderungen - auch zu einer Erholung von Natur und Umwelt geführt. Und es stellt sich die Frage, was unsere Gesellschaft daraus gerade auch im Blick auf die Klimakrise lernen kann. Die Bewahrung von Natur und Umwelt ist auch zentrales Anliegen der christlichen Kirchen. Doch was tragen diese ganz praktisch bereits zum Klimaschutz und zu einem nachhaltigen Lebensstil bei? Welche Initiativen werden unterstützt? Welche Vorzeigeprojekte gibt es beispielsweise in katholischen oder evangelischen Pfarrgemeinden? Diesen Fragen widmet sich LOGOS zum ORF-Schwerpunkt "Mutter Erde: Flatten the curve. Was lernen wir aus der Corona-Krise für den Klimaschutz?" Außerdem kommen Theologinnen und Experten zu Wort, die sich der Frage stellen, wie ein Wirtschaftssystem im Einklang mit der Natur aussehen kann und im Blick auf soziale Gerechtigkeit.

19.30 Uhr
Ruggero Leoncavallo: "Zazà"

Mit Svetlana Aksenova (Zazà), Nikolai Schukoff (Milio Dufresne), Christopher Maltman (Casscart), Dorothea Herbert (Floriana), Enkelejda Shkosa (Anaide), Juliette Mars (Natalia), Tobias Greenhalgh (Bussy) u.a. Arnold Schoenberg Chor, ORF Radio-Symphonieorchester Wien; Dirigent: Stefan Soltész (aufgenommen am 16. September 2020 im Theater an der Wien in Surround Sound). Präsentation: Gerhard Hafner

22.20 Uhr
Nachtbilder - Poesie und Musik

"katzenpornos in der timeline ". Von Sonja Harter. Gestaltung: Nikolaus Scholz. Redaktion: Edith-Ulla Gasser Sonja Harters lyrische Sprache sei "knapp, welthaltig und von einem lakonischen Witz getragen", schreibt der Verlag zu diesem Gedichtband der steirischen Autorin. Und, so könnte man ergänzen, jedes Gedicht, ja jede Zeile eröffnet sehr plastisch ein Bild - und zerstört es manchmal auch gleich wieder: "irgendwo weit unten bellt ein hund, / aber hunde bellen immer, / nur selten passen sie ins bild". "Schritt für Schritt", so der Verlagstext weiter, "arbeitet sich Harter an vordergründig unscheinbaren Alltagssegmenten ab, und wirft sie als Sprachstücke aus". Zwischen all diesen Beschreibungen von scheinbar nebensächlichen Kleinigkeiten finden der Leser und die Leserin Bilder von beinahe archaischer Kraft: "so brennt das gras, wie jedes jahr, / so brennt das jahr, wie gras".

23.15 Uhr
Die Ö1 Jazznacht

Martin Gasselsberger im Studio, Hadar Noiberg beim Jazzfestival Leibnitz 2016 Im Jazznacht-Studio gilt es diesmal gleich zwei Jubiläen in einer Person zu feiern: Der oberösterreichische Pianist, Komponist, Pädagoge und Autor Martin Gasselsberger wurde heuer 40 Jahre jung. Und er darf auf die 20-jährige Erfolgsgeschichte seines Trios "mg3" zurückblicken. Gemeinsam mit den Kollegen Roland Kramer (Kontrabass) und Gerald Endstrasser (Schlagzeug) hat der vom "Concerto Magazin" mehrfach zum Jazzmusiker des Jahres gekrönte Martin Gasselsberger schon viele musikalische Kilometer zurückgelegt. Mit Verena Göltl sinniert er über seine aktuellen Pläne, etwa die musikalisch-literarische Zusammenarbeit mit Frank Hoffmann, sein Duo-Projekt mit Vokalistin Petra Linecker und natürlich die Jubiläumstour von "mg3" mit dem Vibrafonisten-Gast Tim Collins. Der Konzertmitschnitt präsentiert sich ebenfalls in Dreierkombi, allerdings in ungewöhnlicher Instrumentierung. Am 13. Oktober 2016 war die israelische Flötistin Hadar Noiberg beim Jazzfestival Leibnitz zu Gast. Die virtuose Musikerin versetzte mit Jeremy Bruyére (Kontrabass) und Daniel Dor (Schlagzeug) an ihrer Seite das Publikum im Weinkeller von Schloss Seggau in Verzückung. Keine Sekunde lang vermisst man bei dieser transparenten Besetzung die Klangflächen eines Harmonieinstruments. Ein Trio, das israelische Wüstenwinde tanzen lässt und genauso cool urbane Jazzsounds von Tel Aviv bis New York zaubert. Vorsicht: magische Anziehungskraft! Gestaltung: Verena Göltl

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Die Ö1 Jazznacht

(Fortsetzung) Martin Gasselsberger im Studio, Hadar Noiberg beim Jazzfestival Leibnitz 2016; 01:00, 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten Im Jazznacht-Studio gilt es diesmal gleich zwei Jubiläen in einer Person zu feiern: Der oberösterreichische Pianist, Komponist, Pädagoge und Autor Martin Gasselsberger wurde heuer 40 Jahre jung. Und er darf auf die 20-jährige Erfolgsgeschichte seines Trios "mg3" zurückblicken. Gemeinsam mit den Kollegen Roland Kramer (Kontrabass) und Gerald Endstrasser (Schlagzeug) hat der vom "Concerto Magazin" mehrfach zum Jazzmusiker des Jahres gekrönte Martin Gasselsberger schon viele musikalische Kilometer zurückgelegt. Mit Verena Göltl sinniert er über seine aktuellen Pläne, etwa die musikalisch-literarische Zusammenarbeit mit Frank Hoffmann, sein Duo-Projekt mit Vokalistin Petra Linecker und natürlich die Jubiläumstour von "mg3" mit dem Vibrafonisten-Gast Tim Collins. Der Konzertmitschnitt präsentiert sich ebenfalls in Dreierkombi, allerdings in ungewöhnlicher Instrumentierung. Am 13. Oktober 2016 war die israelische Flötistin Hadar Noiberg beim Jazzfestival Leibnitz zu Gast. Die virtuose Musikerin versetzte mit Jeremy Bruyére (Kontrabass) und Daniel Dor (Schlagzeug) an ihrer Seite das Publikum im Weinkeller von Schloss Seggau in Verzückung. Keine Sekunde lang vermisst man bei dieser transparenten Besetzung die Klangflächen eines Harmonieinstruments. Ein Trio, das israelische Wüstenwinde tanzen lässt und genauso cool urbane Jazzsounds von Tel Aviv bis New York zaubert. Vorsicht: magische Anziehungskraft! Gestaltung: Verena Göltl