Radioprogramm

Ö1

Jetzt läuft

Die Ö1 Klassiknacht

06.00 Uhr
Nachrichten

06.05 Uhr
Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten

06.56 Uhr
Gedanken für den Tag

"Ich freue mich unter Ihnen zu sein ..." - Zum 150. Todestag des österreichischen Schriftstellers und Intellektuellen Franz Grillparzer von Arno Dusini, Germanist "Grillparzer - ein für die Nachwelt verteufelt schwieriger Name, sicher; aber sie wird lernen müssen, ihn auszusprechen": Was der britische Dichter und Freiheitskämpfer Lord Byron 1821 vermerkt, gilt, ohne Abstriche, auch nach zwei Jahrhunderten. Wer Österreich und seine Geschichte verstehen will, kommt um das Werk dieses von Paris bis Berlin vernetzten Intellektuellen, studierten Rechts- und Staatswissenschafters, Schriftstellers, Literaturkritikers, auch Mitbegründers der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, nicht herum. Wo immer man das Werk aufschlägt, im "Armen Spielmann", in den Dramen, Gedichten, Briefen oder Tagebüchern, schlagen die Funken, erklärt der Germanist Arno Dusini in seinen "Gedanken für den Tag" zum 150. Geburtstag des österreichischen Schriftstellers und Intellektuellen Franz Grillparzer.

07.00 Uhr
Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

07.33 Uhr
Guten Morgen Österreich mit "Making of Ö1"

um ca. 7:45 Uhr "Making of Ö1" Bernhard Fellinger, Radiomacher aus Leidenschaft, ist ihr Ö1 Radio-Reiseleiter. Mit jeder neuen Ausgabe von ?Making of Ö1? entführt er in das bunte, interessante, aufregende, informative und horizonterweiternde Ö1 Universum und organisiert akustische Treffen mit Radiomacher/innen.

07.55 Uhr
Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

08.00 Uhr
Ö1 Journal um acht

08.10 Uhr
Ö1 heute

08.15 Uhr
Pasticcio

mit Chris Tina Tengel. Freudestrahlend - phantasievoll - mit weitem Panorama Alles reine Seh' ich mild im Widerscheine, Nichts verworren In des Tages Glut verdorren: Froh umgeben, doch alleine.

08.55 Uhr
rein-gehört

Der Ö1 Audioguide. Gestaltung: Bernhard Eppensteiner Ulrike Leitner

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Hörbilder

Mehr als 33 Jahre hat Jens Söring im US-Gefängnis gesessen. Im Dezember 2019 ist der wegen Doppelmordes verurteilte Ex-Häftling auf Bewährung freigekommen und nach Deutschland abgeschoben worden. "Das ist der schönste Tag meines Lebens", sagte Söring nach seiner Landung in Frankfurt. "Ich bin so froh und dankbar." Freunde und Unterstützer hatten ihn dort in Empfang genommen und jubelnd begrüßt. Söring war in den USA in Haft, weil er gemeinsam mit seiner großen Liebe Elizabeth 1985 deren Eltern ermordet haben sollte. Was ist damals wirklich passiert? Einmal hat Jens Söring ein Versprechen gegeben: sie zu retten. Sie, Elizabeth, ist Anfang 20, wunderschön, klug, belesen. Er ist ein Austauschstudent, 18, wenig attraktiv, hochbegabt und sehr naiv. Ihre Eltern seien eine Qual, sagt Elizabeth. Dann sind die Eltern tot. Ermordet. Und Jens ist Elizabeths Alibi. Die beiden fliehen, werden verhaftet und verurteilt. Sie wegen Anstiftung zum Mord. Er wegen Mordes. Das war 1990. Seitdem beteuert Jens seine Unschuld. DNA-Spuren am Tatort waren nicht seine. Aber das Urteil bleibt bestehen. In einem benachbarten US-Gefängnis sitzt Elizabeth Haysom. Sie schweigt. Es gibt keinen Kontakt. Der Mord, die Liebe, der Prozess: Marcus Vetter und Karin Steinberger haben über den Fall einen Film gedreht, der 2016 in die Kinos kam und die Frage nach einer Revision des Urteils aufwarf. Im Feature vertieften Marcus Vetter und Karin Steinberger den Fall - und sprachen mit Jens Söring. Das Versprechen. Der Fall Jens Söring. Feature von Karin Steinberger und Marcus Vetter Übernahme NDR/SWR 2018

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Ö1 Klassik-Treffpunkt

Live aus dem Klangtheater im RadioKulturhaus. Gäste: Ruth Brauer-Kvam und Bettina Mönch. Präsentation: Albert Hosp Ab dem 4.Februar stehen sie wieder gemeinsam auf der Bühne der Wiener Volksoper: Bei der nächsten Serie von "Cabaret" spielen Bettina Mönch die Sally Bowles und Ruth Brauer-Kvam den Conferencier. Brauer-Kvam hat dafür einen österreichischen Musiktheaterpreis erhalten, die gesamte Cabaret-Produktion detto. Es geht aber um viel mehr, in dieser Sendung mit zwei charismatischen Künstlerinnen: Es geht um die Freude am Darstellen, um das Überschreiten von Grenzen, das Überwinden vom Schubladen-Denken, sowie, wie üblich im Klassik-Treffpunkt, um Musik, die unsere Gäste geprägt hat, um Klänge, ohne die sie nicht sein wollen.

11.35 Uhr
Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

11.40 Uhr
help - das Ö1 Konsumentenmagazin

12.00 Uhr
Ö1 Mittagsjournal

12.56 Uhr
Ö1 heute

13.00 Uhr
Le week-end

Mit Elke Tschaikner und Christian Scheib

14.00 Uhr
Ö1 Hörspiel

Hörspiel-Magazin: Von Fallen und Wundern. Der Hörspielkomponist Peter Kaizar im Porträt Kaum jemand hat das Klangbild von Ö1 in den vergangenen Jahrzehnten so vielfältig geprägt wie der 1952 geborene Komponist und Regisseur Peter Kaizar. In diesem Ö1 "Hörspiel-Magazin" lassen wir zu Peter Kaizars 70. Geburtstag seine Hörspielproduktionen Revue passieren, seine Hörspielregiearbeiten ebenso wie seine Klangkompositionen. Die Geheimnisse eines gelungenen Sounddesigns lassen sich schwer in Worte fassen. Wohl deshalb vermag es zu verzaubern; es spielt dort, wo Worte nicht genügen.

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Apropos Klassik

Mit Gerhard Krammer Zum 225. Geburtstag von Franz Schubert Am 31. Jänner 1797 wurde Franz Schubert geboren. Die Musikgeschichte adelte ihn als "Liederfürst", aber auch seine Werke für kammermusikalische Besetzungen, etwa die Streichquartette oder sein Oktett D 803 sind nach wie vor Standardrepertoire auf den Konzertpodien. Auch die symphonischen Werke nehmen im Schaffen von Schubert, rein vom Umfang her, einen nicht zu vernachlässigenden Teil ein. Im Musikalltag trifft man durchaus regelmäßig auf die Symphonie Nr. 7 in h-Moll, die sogenannte "Unvollendete", dann wird es allerdings schon etwas "ruhiger" im orchestralen Fahrwasser des Franz Schubert. Aus Anlass der Wiederkehr des 225. Geburtstages macht sich Apropos Klassik gemeinsam mit dem ORF Radio Symphonieorchester Wien auf in die große symphonische Vielfalt von Schubert. Denn seit den ersten Jahren des Bestehens hat sich das RSO mit großer Sorgfalt den Symphonien Schuberts gewidmet. Und so lässt sich die mathematische Gleichung "5 + 3 = 8" auch musikalisch treffend umsetzen, was an den Symphonien 3, 5 und 8 von Franz Schubert zu hören sein wird.

16.57 Uhr
Ö1 heute

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Diagonal

Greatest Hits 3: Im Land der dissidenten Göttinnen. Diagonal zur Person Elisabeth von Samsonow Anschl.: Diagonals Feiner Musiksalon Sie flicht sich Zweige ins lange Haar und performt mit lebensgroßen Holzskulpturen, die sie selbst gemacht hat. Sie schreibt Bücher über Philosophie wie "Anti Elektra. Totemismus und Schizogamie" oder über die Kunst Egon Schieles. Sie unterrichtet Anthropologie der Kunst an der Akademie in Wien und betreibt mit Künstlerkolleginnen "The Land of the Goddess", ein eco art Projekt auf einem vier Hektar großen Territorium in Niederösterreich. Sie diskutiert im Fernsehen darüber, ob Frauen denken können oder im Radio darüber, wie der Kunstmarkt funktioniert. Die Künstlerin und Philosophin Elisabeth von Samsonow ist aus dem österreichischen Kunstgeschehen nicht wegzudenken. Auch, weil sie Rätsel aufgibt, wenn sie sich etwa zum Queersein bekennt, wobei Zitat - "mein Queer-Sein eine "Interspecies Relationship" ist, nämlich eine zwischen Mensch und Pflanze. Das Weibliche ist das große Thema bei Elisabeth von Samsonow und sie traut einem matriarchalen System im Umgang mit der angeschlagenen Welt mehr zu, als dem bisher in den meisten Teilen der Welt herrschenden patriarchalen Systemen. Dieser Gedanke liegt auch ihrem Projekt "THE DISSIDENT GODDESSES' NETWORK" zugrunde, das sich im Zusammenwirken von Wissenschaftlerinnen und Künstlerinnen der Herausforderung eines zukunftsweisenden ökologischen Denkens stellen will. Präsentation: Ines Mitterer Erstausstrahlung: 12. Juni 2021

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Tao - aus den Religionen der Welt

Mit dem Donnerdrachen ins 21. Jahrhundert - Buddhismus in Bhutan Bhutan gilt vielen als exotisches Shangri-La, als letztes Paradies auf Erden. Seit Jahrhunderten ist der Buddhismus religiös und gesellschaftlich bestimmend für das kleine Königreich im Himalaya. 2008 wurde aus Bhutans absolutistischer Monarchie eine konstitutionelle, die mit den Auswirkungen von Globalisierung und den Einflüssen westlicher Lebensweise kämpft. Der Buddhismus ist Staatsreligion und prägt weiterhin den Alltag. Überall im Land trifft man auf seine Symbole - seien es Tempel, Gebetsfahnen oder Mönche jeden Alters in roten Kutten. Vor dem Pandemie-bedingten Lockdown war Bhutan für westliche Touristinnen und Touristen ein Hort der Ruhe und nachhaltiger Lebensweise. Fernsehen und Internet wurden hier erst vor 20 Jahren eingeführt. Die Corona-Pandemie stellt das Königreich vor weitere große Aufgaben. Eine Tao-Reportage aus dem "Land des Donnerdrachens", wie es seine Bewohnerinnen und Bewohner nennen, geht der Frage nach, wie das kleine buddhistische Land den Spagat zwischen Vergangenheit und Zukunft bewältigt. - Gestaltung: Michael Marek, Anja Steinbuch

19.30 Uhr
Eröffnung der 30. Resonanzen live

Henry Purcell: "Birthday Ode for Queen Mary II * Jean Baptiste Lully: Auszüge aus den Comédies-ballets "Georges Dandin", "Les amants magnifiques" und "Le bourgeois gentilhomme". Le Poème Harmonique; Ch?ur accentus, Ana Quintas, Sopran; Cyril Auvity, Tenor; Paul-Antoine Bénos-Dijan, Countertenor u.a., Leitung: Vincent Dumestre (Übertragung aus dem Großen Konzerthaussaal Wien in 5.1 Surround Sound). Präsentation: Gerhard Hafner

22.00 Uhr
Nachrichten

22.05 Uhr
Nachtbilder - Poesie und Musik

"Singsang eines Narren am Hof des Nichts". Von Joachim Gunter Hammer. Gestaltung und Redaktion: Nikolaus Scholz J.G.Hammer ist immer ein kritischer, sorgfältiger und auch sorgenvoller Beobachter der aktuellen politischen, wirtschaftlichen und ökologischen Lage. Die derzeitige Situation der Welt im Bann der Pandemie hat sein Hinterfragen bestärkt. Und so stimmt dieser Narr am Hof des Nichts seinen Singsang in verschiedenen Tonarten und wie es sich für einen Hofnarren gehört auch mit vielen Dissonanzen an, lässt in seinem Sprachspiegelkabinett neben zeitgemäßen Themen wie KI, Robotik und Ökologie das Nichts sich als Sprachfalle, Element mehrdeutiger Nihilismen, als zwielichtigen Ursprung eines Big Bang, siamesisch verzwillingtes All Nichts und seine Verwandtschaft mit der Leere z.B. im ZEN sowie nicht zuletzt auch ambivalent als seinen ureigensten Dienstherrn reflektieren, wobei er versucht, wohl eine der noch verbliebenen Freiheiten, nämlich die Jolle seiner Narrenfreiheit über was für einen weißen Ozean zu retten.

23.00 Uhr
Nachrichten

23.03 Uhr
Die Ö1 Jazznacht

Martin Philadelphy im Studio, Shai Maestro Eleni 2021 in Lech Zu Gast im Jazznacht-Studio ist der 50-jährige Gitarrist und Sänger Martin Philadelphy. Seit vielen Jahren bereichert der gebürtige Innsbrucker mit unterschiedlichsten Projekten die österreichische Musik-Szene. Im Gespräch mit Christian Bakonyi plaudert der heute zwischen Wien und New York pendelnde Musiker über seine neuesten Produktionen "Retrograde 2" und "Komp" - letztere eine Zusammenarbeit mit dem dänischen Schlagzeuger Kresten Osgood und dem US-amerikanischen Bassisten Trevor Dunn. Die Ö1-Konzertaufnahme stammt von der Jazzbühne Lech, die seit 2015 jeden Sommer von Philip Waldhart im bekannten Wintersportort am Arlberg veranstaltet wird: Am 14. August 2021 präsentierten der israelische Pianist Shai Maestro und die griechische Sängerin Eleni Arapoglou im Sportpark Lech ihr Programm "Songs of Courage and Imagination", mit Liedern in englischer, portugiesischer und griechischer Sprache. Gestaltung: Christian Bakonyi

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Die Ö1 Jazznacht

(Fortsetzung) Martin Philadelphy im Studio, Shai Maestro Eleni 2021 in Lech; 01:00, 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten Zu Gast im Jazznacht-Studio ist der 50-jährige Gitarrist und Sänger Martin Philadelphy. Seit vielen Jahren bereichert der gebürtige Innsbrucker mit unterschiedlichsten Projekten die österreichische Musik-Szene. Im Gespräch mit Christian Bakonyi plaudert der heute zwischen Wien und New York pendelnde Musiker über seine neuesten Produktionen "Retrograde 2" und "Komp" - letztere eine Zusammenarbeit mit dem dänischen Schlagzeuger Kresten Osgood und dem US-amerikanischen Bassisten Trevor Dunn. Die Ö1-Konzertaufnahme stammt von der Jazzbühne Lech, die seit 2015 jeden Sommer von Philip Waldhart im bekannten Wintersportort am Arlberg veranstaltet wird: Am 14. August 2021 präsentierten der israelische Pianist Shai Maestro und die griechische Sängerin Eleni Arapoglou im Sportpark Lech ihr Programm "Songs of Courage and Imagination", mit Liedern in englischer, portugiesischer und griechischer Sprache. Gestaltung: Christian Bakonyi