Radioprogramm

Ö1

Jetzt läuft

Leporello

05.00 Uhr
Nachrichten

05.03 Uhr
Guten Morgen Österreich

06.00 Uhr
Ö1 Frühjournal

06.10 Uhr
Guten Morgen Österreich

06.56 Uhr
Gedanken für den Tag

"Lebensbegleitendes Lernen". Bernd Wachter, Geschäftsführer des Forums Katholischer Erwachsenbildung, geht den Fragen nach, was es braucht, um Menschen für das lebensbegleitende Lernen zu begeistern und welche "Lernfallen" aus dem Weg geräumt werden sollten Im Juli 2011 - somit vor etwa zehn Jahren - wurde die "Strategie zum lebensbegleitenden Lernen in Österreich" von der damaligen Bundesregierung verabschiedet. Der Grundtenor lautet: Die Dynamiken in Wirtschaft und Gesellschaft erfordern eine kontinuierliche Entwicklung des Wissens, der Fähigkeiten und Kompetenzen. In diesen zehn Jahren hat sich das Rad der Wissensgesellschaft mit gewaltiger Geschwindigkeit weitergedreht. Bildungsausgaben werden von der Politik als Investition in die Zukunft unserer Gesellschaften verstanden. Im Blick sind dabei meist die formalen Bildungswege, also die Schullaufbahn, die Lehre oder der Hochschulbereich. Lernen, und vor allem lebensbegleitendes Lernen, ist aber viel mehr. Die Managementsprache mit Begriffen wie Effektivität, Zielgerichtetheit und Professionalisierung schreckt viele Menschen vom Lernen ab. Manchmal - wenn Politiker/innen oder Wirtschaftsvertreter/innen über Bildung sprechen - bleibt der Eindruck: Es ist das Ziel, Menschen auf noch mehr Geschwindigkeit und Effizienz zu programmieren. Speed kills. Was Hänschen zu langsam gelernt hat, muss Hans in einem Höllentempo nachholen. Lernen, ein sehr ganzheitliches Tun, verkommt zu einer Art Leistungstechnik. Lebenslanges Lernen beginnt in den ganz kleinen Dingen und hat wesentlich mit Vertrauen und Zutrauen zu tun. Bildung ist weit mehr als ein Standardisierungsprozess mit Zertifizierungen. Lebenslanges Lernen bedeutet Umwege zu gehen, in Sackgassen zu laufen und immer wieder neue Wege zu suchen. Es ist ein ganzheitliches Thema. Von Kindern gilt es zu lernen, was es heißt, sich in das Lernen fallen zu lassen und unverzweckte Räume zu erkunden. Ein Lernen, nur um im Wettbewerb zu bestehen, ist eine Engführung und schreckt ab. Lebensbegleitendes Lernen braucht eine Kultur des Vertrauens. Bernd Wachter, viele Jahre als Generalsekretär der Caritas Österreich tätig und seit Herbst 2020 Geschäftsführer des Forums Katholischer Erwachsenbildung, geht in seinen "Gedanken für den Tag" den Fragen nach, was es braucht, um Menschen für das lebensbegleitende Lernen zu begeistern und welche "Lernfallen" aus dem Weg geräumt werden sollten. Was können wir als Gesellschaft unter anderem von den Kindern, den alten Menschen, von geflüchteten Menschen oder von pflegenden Angehörigen für unseren Weg des Lebens lernen? Ziemlich viel, wenn wir lernen zu hören und zu staunen. Die "Corona-Zeit" bietet gerade hier viele Chancen.

07.00 Uhr
Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

07.33 Uhr
Guten Morgen Österreich

07.52 Uhr
Leporello

08.00 Uhr
Ö1 Journal um acht

08.20 Uhr
Pasticcio

mit Aimie Rehburg. Wandlungsfähig. Auch das Pasticcio wird sich am Bundesländer-Schwerpunkt zur Steiermark beteiligen und in der Sendung jeweils ein Stück eines/r Komponisten/in spielen. Ob High Heels oder Schlägel in der Hand, als Solistin oder im Orchester - Marianna Bednarska trommelt, stampft, singt und spielt wie ein Wirbelwind, dann wieder wie eine sanfte Brise auf/mit/um ihre Schlagwerke und lotet von Bach über Xenakis bis zu Eigenkompositionen die vielseitigen Klangfarben Rhythmen ihres Instrumentariums aus. Gerne setzt sie Stimme, Gesten und Körper ein. Das Ziel der jungen Perkussionistin aus Polen? - "Das Schlagwerk als gleichberechtigtes Instrument in die (klassischen) Konzertsäle zu bringen". Und Vytautas Barkauskas? - Der Komponist aus Litauen hätte seiner Frau gerne Diamanten geschenkt, aus Geldmangel komponierte er musikalische Perlen für sie, wie er verschmitzt meinte. Heuer wäre er 90 Jahre alt geworden. Musik u.a. von Anders Koppel aus Dänemark, Vytautas Barkauskas aus Litauen, Karin Linortner aus der Steiermark.

08.55 Uhr
Vom Leben der Natur

Der Genetiker Stefan Prost über die Wildtierforensik Teil 3: Von Trommeln bis zu Stoßzähnen Gestaltung: Julia Grillmayr Die Wildtier- und Naturschutzforensik untersucht allerlei nicht-menschliche biologische Proben, die an potenziellen Tatorten gefunden werden. "Der Name ist nicht ideal gewählt", sagt Stefan Prost, denn es geht weder nur um Tiere noch allein um Naturschutz. Verschiedene Disziplinen und Methoden, von Genetik bis Taxonomie kommen zum Einsatz, um festzustellen, ob eine Straftat vorliegt, etwa ob ein Tier einer geschützten Art vorsätzlich vergiftet oder gejagt wurde. Der Abschuss von geschützten Arten, wie etwa Raubvögeln, Wölfen oder Fischottern komme auch in Österreich immer häufiger vor. Darüber hinaus unterstützt die Wildtierforensik auch die sogenannte Humanforensik, wenn etwa Hundehaare oder Rückstände von Pflanzen an einem Tatort gefunden werden. Der bei weitem größte Einsatzbereich der Naturschutzforensik ist allerdings der illegale Handel mit Wildtieren und Wildpflanzen, der nach wie vor sehr große Ausmaße hat und in den letzten Jahren noch gewachsen ist. Wird ein Tier oder eine Pflanze beziehungsweise ein tierisches oder pflanzliches Produkt beim Zoll festgestellt, kommt die Wildtier- und Naturschutzforensik zum Einsatz, um nachzuweisen, ob es sich um geschützte Arten handelt. Das ist in vielen Fällen schwierig. Etwa kann es vorkommen, dass Wildtiere aus illegalem Fang mit legal gehandelten Zuchttieren gemeinsam angeboten werden. Besonders knifflig sind auch verarbeitete und zusammengesetzten Produkte, wie medizinische Präparate oder Musikinstrumente, wo oftmals nur die genetische Analyse weiterhelfen kann. Aber auch bei Elfenbeinfunden ist es nicht immer eindeutig, ob es sich um eine Straftat handelt, da der Handel mit Elefanten-Elfenbein in einer gewissen Zeitspanne legal war und auch weil Elfenbein von Walrossen oder den bereits ausgestorbenen Mammuts legal gehandelt werden kann. In diesem Fall betrachten die Wildtierforensiker/innen eine Probe unter dem Mikroskop. Da Mammut-Elfenbein lange in der Erde lag, kann man mineralische Ablagerungen darin erkennen. Allerdings gäbe es bereits Gruppen, die diese Ablagerungen künstlich nachbilden, um ihren illegalen Handel mit Elefanten-Elfenbein zu vertuschen. "Das ist in der Wildtierforensik immer ein Wettlauf", sagt Stefan Probst. Auch auf Wildtiermärkten spielt die Wildtier- und Naturschutzforensik eine wichtige Rolle. Sie untersucht, ob sich geschützte Arten unter den gehandelten Tieren befinden, aber auch, ob es sich um Tiere handelt, die bestimmte Krankheitserreger auf den Menschen übertragen könnten. Mit umfassendem Monitoring dieses Tierhandels will man der Ausbreitung dieser sogenannten Zoonosen, wie auch SARS-CoV-2 eine ist, vorbeugen.

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Radiokolleg - 9xÖsterreich

Erkundungen in der Steiermark (3). Gestaltung: Ulrike Schmitzer, Ute Maurnböck, Sabine Nikolay, Ilse Huber, Thomas Mießgang, Alexandra Augustin, Marie Theres Himmler, Nikolaus Scholz, Christina Höfferer, Paul Lohberger Steiermark, in Schreibschrift geschrieben, mitten in einem grünen Herz. Und genau das steht auch gleich darunter: "Das Grüne Herz Österreichs". Seit 1972 fährt das Logo auf Autos geklebt spazieren oder will als Werbesujet Lust auf Urlaub machen. Tatsächlich ist die Steiermark das waldreichste Bundesland mit rund 61% Waldanteil, auch Wasser gibt´s zuhauf, dazu eine höchst abwechslungsreiche Landschaft: von der Ebene des Grazer Beckens über die liebliche Südoststeiermark und das seenreiche Ausseerland bis zu den alpinen Regionen rund um den Hochschwab oder Dachstein. Mit ihm, dem Dachstein, beginnt auch die steirische Landeshymne, das Dachsteinlied, das nicht nur die Präsenz des Aars, also des Adlers, besingt, sondern auch immer noch die Zughörigkeit der Save, jenem Fluss, der seit 103 Jahren nicht mehr von Österreich, sondern Slowenien ostwärts fließt. Das Team des Radiokollegs macht sich in der dritten Staffel der Bundesländer-Serie also auf den Weg in und durch die Steiermark: neben Musik vom Schladminger Paul Plut, den Wurzeln der neuen Volksmusik bis zur kreativen Jazzszene von Graz oder der vielseitigen Performancekunst von Kerosin95 wird das Regionale in den Vordergrund gerückt. Wie geht´s dem steirischen Salzkammergut ohne das jährliche Narzissenfest, einem kulturellen Anker der Tourismusregion? Was macht das Vulkanland aus? Wussten Sie, dass die größten Schlachtbetriebe in der Steiermark beheimatet sind - aber auch Gegenmodelle in Form von mobilen Schlachthöfen? Graz, Österreichs zweitgrößte Stadt, mit mediterranem Flair und langer Geschichte - das Gebiet um den Schlossberg wurde schon vor rund 5.000 Jahren besiedelt - wird ebenfalls durchmessen: was ist von der Kulturhauptstadt 2003 geblieben, was tut sich bei der 1959 gegründeten Aktionsgemeinschaft Forum Stadtpark? Es gibt - wie immer - unendlich viel zu entdecken, auch die im April eröffnete SteiermarkSchau möchte die traditionellen Landesausstellungen neu interpretieren und sich so dem eigenen Bundesland nähern. Und natürlich werden bei uns auch diesmal wieder akustische Bodenproben gesammelt. Das südbairische Idiom mit dem markanten l, den freudvoll ausgedehnten Vokalen, die sich von Diphthongen zu Triphthongen steigern (wer kann schon ein "maouchen" aus dem "machen" machen?), Mundarten, die das slawische Erbe mehr als nur erahnen lassen, ... es gibt viel aufzunehmen!

09.57 Uhr
Ö1 heute

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Anklang

Mit Stefanie Maderthaner. Reifer Rotwein - Camille Saint-Saëns: Sonate für Fagott und Klavier in G- Dur op. 168 (Francesco Bossone, Fagott und Akanè Makita, Klavier) Er kam acht Jahre nach Beethovens Tod auf die Welt und starb 1921 in seinem Sehnsuchtsland Algerien, im Alter von 86 Jahren. Dazwischen liegt musikalisch die gesamte Romantik und sämtliche (französische) Neuströmungen ab dem Impressionismus. Camille Saint-Saëns war manchen Zeitgenossen zu rückwärtsgewandt. Seine Musik schien ihnen überholt, gar altmodisch. Aus heutiger Sicht und der Distanz von 100 Jahren zeigt sich aber mehr und mehr die wahre Meisterschaft dieses Künstlers. Denn uns ist es heute egal, was zu Saint-Saëns' Lebenszeit gerade "en vogue" war und was nicht. 2021 (im Dezember) jährt sich sein Todestag zum 100. Mal. Aus seinem letzten Lebensjahr stammt die Sonate für Fagott und Klavier in G-Dur.

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Radiogeschichten

"Für immer die Alpen" von Benjamin Quaderer. Es liest Johann von Bülow. Gestaltung: Ingrid Bertel, Landesstudio Vorarlberg

11.25 Uhr
Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

11.30 Uhr
Des Cis

mit Irene Suchy Widmungsträgerin, Pionierin und prägende Interpretin des 20. Jahrhunderts. Hélène Boschi, 1917 in Lausanne geboren und 1990 in Strassburg gestorben, ist eine der prägenden Pianistinnen des 20. Jahrhunderts. Das Lebenswerk dieser Begleiterin und Ermöglicherin der Musik des 20. Jahrhunderts ist jetzt auf einer 10 CD Box, dem Hörstandard der Zeit gemäß, neu ediert erschienen. Sie studierte bei Yvonne Lefébre und Alfred Cortot, sie konzertierte mit George Enescu, Kurt Masur oder Kurt Sanderling. Sie spielte als erste das Gesamtwerk für Klavier und Kammermusik mit Klavier von Clara Schumann auf Schallplatte ein und wurde für ihre Interpretationen der Werke der Schumanns vom Schumann Haus in Zwickau geehrt. Sie spielte Antonio Solers Klavierwerk als erste ein: Bach, Couperin, Satie, Ravel, Brahms gehörten zu ihrem Repertoire. Und- das zeigt dieses Audio Porträt, sie wandte sich auch der Liedbegleitung und der Kammermusik und der Lehrer zu. Sie spielte die Uraufführung von Klavierwerken von Maurice Emmanuel, Jacques Ibert, Karel Husa oder Luigi Dallapiccolas. Eine Große, die - warum wohl? - nicht den Kanon prägen konnte. Jedenfalls: Eine auch akustisch befriedigende Hör-Entdeckung.

11.57 Uhr
Ö1 heute

12.00 Uhr
Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache

13.00 Uhr
Punkt eins

13.55 Uhr
Wissen aktuell

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Das Ö1 Konzert

Ensemble Kontrapunkte, Dirigent: Peter Keuschnig; Heinz Karl Gruber, Chansonnier. K. Schwertsik: da uhu schaud me so draurech au - Sieben Wienerlieder auf Texte von H.C. Artmann (aufgenommen am 25. Oktober 1990 im Brahms-Saal des Wiener Musikvereins) * Ensemble "die reihe", Dirigent: Heinz Karl Gruber; Georg Nigl, Bariton. K. Schwertsik: shâl-i-mâr op.17, Sieben Arien auf Gedichte von H.C. Artmann (revidierte Fassung 1992) (aufgenommen am 5. Mai 2009 im Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses) * Klangforum Wien; Heinz Karl Gruber, Chansonnier. HK Gruber: Zeitstimmung, nach Texten von H.C. Artmann (Uraufführung der revidierten u. erweiterten Fassung) (aufgenommen am 12. Februar 1997 im Großen Konzerthaussaal Wien). Präsentation: Peter Kislinger

15.30 Uhr
Moment

Radeln kann nicht jede: Der Kurs "Frauen in Fahrt" Manchmal hat man als Kind nicht Radfahren gelernt: weil es niemand sonst in der Familie gemacht hat, weil kein Geld für Fahrräder da war, oder weil es verpönt war. In afrikanischen und asiatischen Ländern durften lange nur Buben und Männer radeln; zum Teil ist es immer noch so. Das Wiener Projekt "Frauen in Fahrt" bietet Fahrradkurse für erwachsene Anfängerinnen an. Viele sind Migrantinnen. Sie wünschen sich, ihre neue Heimat selbstsicher und unabhängig erkunden zu können. "Erwachsenen muss man das Radfahren anders beibringen als Kindern", erzählt die Kursleiterin. Gestaltung: Dominique Gromes Moment-Echo: Vincent Leb Wort der Woche: Noel Kriznik

15.55 Uhr
Rudi! Der rasende Radiohund

Operieren und Streicheln Rudi ist neugierig. Immer wieder trifft er Kinder, die gerne Tierarzt oder Tierärztin werden wollen. Was man für diesen Beruf besonders gut können soll, fragt er Astrid Nagl, die in Laxenburg eine Praxis für Tiere aller Art betreibt. Wie kann sie als Zweibeinerin ihre Patienten beruhigen und welche außergewöhnlichen Tiere hatte sie schon auf ihrem Behandlungstisch? Außerdem sprechen sie über Kinderbücher. Astrid hat nämlich ein Kinderbuch geschrieben; natürlich über ein Tier. Das Eichhörnchen Pippa ist darin die Hauptfigur. Gestaltung: Johanna Steiner

16.00 Uhr
Nachrichten

16.05 Uhr
Praxis - Religion und Gesellschaft

16.40 Uhr
Das Ö1 Gesundheitsmagazin

16.55 Uhr
Digital.Leben

17.00 Uhr
Ö1 Journal um fünf

17.09 Uhr
Kulturjournal

17.30 Uhr
Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Mirjam Jessa. "Sir" Oliver Mallys neues Album "Tryin' to get by" und Raphael Wressnig, Meister der Hammond B3 Es ist 17 Jahre her, dass sie gemeinsam unterwegs waren, jetzt ist es wieder soweit. Auf dem neuen Album "Tryin' to get by" (erhältlich auch auf Vinyl) spielt Raphael Wressnig nicht nur prominent mit, sondern fungiert bei einer Nummer als auch Co-Autor und brilliert mit eindrucksvollem Solo. Der eine, "Sir" Oliver Mally aus Wagna in der Südsteiermark, ist seit Jahrzehnten unermüdlich als Blues-Musiker und Singer-Songwriter unterwegs, hat es zu internationalem Ruhm und einer riesigen Fangemeinde gebracht: "Der beste Bluesmusiker des Landes" (Presse). Der andere, Raphael Wressnig, eroberte von Graz aus die Hammond-Orgel-Welt. Die Mission ist geglückt, für die Fachzeitschrift Jazzthing ist er der "momentan coolste Hammond Master", für das Downbeat-Magazin "one of the finest blues/jazz/soul B-3 operators anywhere."

17.55 Uhr
Betrifft: Geschichte

Zum Bundesländerschwerpunkt: Steiermark Zur Geschichte der Steiermark mit: Nikolaus Reisinger, Institut für Geschichte der Universität Graz Gestaltung: Hanna Ronzheimer Das Gebiet der Steiermark ist seit der Jungsteinzeit besiedelt, zunächst hauptsächlich von keltischen Nachfahren. Im Jahr 15 vor unserer Zeitrechnung wurde das Gebiet zur Provinz im Römischen Reich. Ab 1180 war die Steiermark, benannt nach der Burg Steyr im heutigen Oberösterreich, ein Herzogtum. Bis 1918 umfasste dieses Herzogtum auch Teile von Nieder- und Oberösterreich sowie Slowenien. In der hierarchischen Ordnung des Feudalismus war das Leben von Frondiensten und Grundherren geprägt. In der Zeit des Vormärz entwickelte sich in den Städten eine bürgerliche Kultur. Maßgeblich trug dazu der Habsburger Erzherzog Johann (1782-1859) bei. Er machte die Steiermark zu seinem bevorzugten Aufenthaltsort, kaufte mehrere Grundstücke und baute sie zu Musterbetrieben aus. Er heiratete eine Bürgerliche und gründete die Landwirtschaftsgesellschaft zur Hebung des Agrarwesens. Er förderte auch den Bau der ersten Eisenbahn durch die Steiermark, die Südbahn über den Semmering, die Wien mit Triest verband: Ein wichtiger Faktor, um die bis dahin verkehrstechnisch schwer zugängliche Steiermark zu erschließen. Das einstige Agrarland entwickelte sich zu einem Industrieland, mit Bergbau, Eisen- und Stahlwerken.

18.00 Uhr
Ö1 Abendjournal

18.25 Uhr
Journal-Panorama

Diskussion zu einem aktuellen Thema

18.55 Uhr
Religion aktuell

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Dimensionen

Noch immer Krisenmodus? Wo afrikanische Länder in der Pandemiebekämpfung stehen Von Benjamin Breitegger und Benjamin Moscovici Im Mai 2020 blickten die "Dimensionen" in vier afrikanische Länder: Sierra Leone, Guinea, Äthiopien und Südafrika. Wir fragten: Wie reagieren diese Staaten auf die Corona-Pandemie und welche Gefahren gehen unter im Kielwasser der akuten Bedrohung einer Corona-Erkrankung? Viele afrikanische Staaten trafen früh Maßnahmen gegen die neue Seuche, während Europa zuwartete. Experten sorgten sich jedoch, weil Lockdowns vor allem die arme Bevölkerung trafen und Standard-Impfprogramme ausgesetzt wurden. Heute, ein Jahr später, ist klar: Die Pandemie hat viele Erfolge im Kampf gegen Armut zunichte gemacht. Geimpft wird hauptsächlich in reichen Ländern. Die Entwicklungen sind aber regional sehr unterschiedlich und das Thema Corona nicht immer so dominant wie in Europa. Wir richten unseren Blick erneut nach Afrika. Was ist passiert im vergangenen Jahr?

19.30 Uhr
Alte Musik - neu interpretiert

präsentiert von Gerhard Hafner. "styriarte"-Intendant Mathis Huber gibt eine Vorschau auf das Programm 2021 Dem facettenreichen Thema "Lust" spürt die heurige "styriarte" zwischen 24. Juni und 24. Juli bei 77 Veranstaltungen nach. Das Programm bietet unter anderem eine Oper von Johann Joseph Fux, eine "Marienvesper" mit Jordi Savall, aber auch Popmusik-Ausflüge wie "Summer of Love" mit Musik von Donovan bis zu den Doors. Dazu gibt es Konzerte mit dem Orgelvirtuosen Cameron Carpenter oder dem Grazer Pianisten Markus Schirmer. Im Mittelpunkt steht die Oper "Psiche" von Johann Joseph Fux, die unter dem Titel "Amor und Psyche" im Arkadenhof des Schlosses Eggenberg zu sehen sein wird. Am Pult des Zefiro Barockorchesters steht Alfredo Bernardini, es singen unter anderem Raffaele Pe, Monica Piccinini und der Arnold Schoenberg Chor. Die Tradition der Konzerte in der Pfarrkirche Stainz wird mit Jordi Savall weitergeführt. Der Spezialist für Alte Musik in unspektakulärer, aber perfekter Darbietung bringt eine "Marienvesper", für die Musik von Händel, Fux und Vivaldi zusammengefügt wurde. Savall stellt sich noch mit einem zweiten Programm ein, und zwar wird er in der Helmut List-Halle Orchestermusik aus Versailles, darunter Glucks Ballettmusik zu "Don Juan", dirigieren. Mathis Huber, Intendant der "styriarte" blättert im Programm der Steirischen Festspiele 2021.

21.00 Uhr
Salzburger Nachtstudio

Ö1 Science Arena: Die Gretchenfrage der ModernePeter Sloterdijk vs. Manfred Osten Gestaltung: Martin Haidinger "Nun sag, wie hast du's mit der Religion?" lautet die bange Frage, die Margarete in Goethes "Faust" ihrem Heinrich stellt. Der Doktor reagiert ausweichend, wir erhalten keine endgültige Antwort. Die Problematik ist nicht neu, doch suchen wir beständig neue Wege um sie zu ergründen. Darin liegt eines der wesentlichen Dilemmata der Moderne und der Menschen, die in ihr leben. Gerade im wissenschaftlichen Zeitalter gehen große Geister mit der Gottesfrage um. Zwei von ihnen sind im Juni zu Gast in einer "Science Arena ". Der Philosoph Peter Sloterdijk hat mit seinen zahlreichen Werken längst Philosophiegeschichte geschrieben. In seinem Buch "Nach Gott" zieht er alle Konsequenzen aus dem Satz "Gott ist tot". Dabei kommen Bereiche der aktuellen Theologie und Philosophie ebenso ins Spiel wie die Politik der Gegenwart oder die unmittelbaren kulturellen und wissenschaftlich-technischen Entwicklungen. Der Kulturhistoriker Manfred Osten wiederum, einer der bedeutendsten Goethe-Experten, sieht im Werk des Weimarer Meisters Gott und Religionen hervorlugen - war Goethe am Ende ein Muslim? Zwei der wichtigsten deutschen Geisteswissenschaftler der Gegenwart diskutieren unter der Moderation von Martin Haidinger die Gretchenfrage der Moderne.

21.55 Uhr
Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

22.00 Uhr
Ö1 Nachtjournal

22.08 Uhr
Radiokolleg

9xÖsterreich. Erkundungen in der Steiermark (3); Gestaltung: Ulrike Schmitzer, Ute Maurnböck, Sabine Nikolay, Ilse Huber, Thomas Mießgang, Alexandra Augustin, Marie Theres Himmler, Nikolaus Scholz, Christina Höfferer, Paul Lohberger

23.00 Uhr
Nachrichten

23.03 Uhr
Zeit-Ton

Magazin Jeden Mittwoch präsentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps für die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuveröffentlichungen. Und wir laden Sie herzlich zur Mitwirkung ein: Elisabeth Harnik hat im Auftrag des New Yorker Moving Sounds Festival 2018, das unter dem Motto "The Mahler Question" stand, das Performancestück "inspiring the inspired" für Klavier und Publikumsbeteiligung konzipiert, das im Rahmen des Festivals von ihr selbst uraufgeführt wurde. Während des Kultur-Lockdowns kam ihr die Idee, eine radiophone Fassung dieses Stücks mit Partizipation der Ö1 Hörer/innen zu realisieren. Elisabeth Harnik: "Ich sammle ihre ganz persönlichen Hörerfahrungen und lasse sie dann in meine radiophone Umsetzung von "inspiring the inspired" einfliessen. Welche Klangeindrücke haben Sie auf irgendeine Weise besonders berührt? Es können Klänge aus Ihrem täglichen Leben sein, urbanes Geräuscherleben, Klangeindrücke in der Natur... - was auch immer Ihnen gerade in den Sinn kommt, ist willkommen. Ich lade Sie ein, uns ihre Hörerinnerungen als Text, Bild, Video oder Audionachricht zu erzählen." Gestaltung: Marlene Schnedl

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).

01.00 Uhr
Nachrichten

01.03 Uhr
Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation und Musikauswahl: Stephanie Maderthaner dazw. 03:00 Uhr Nachrichten