Radioprogramm

Ö1

Jetzt läuft

Apropos Oper

05.00 Uhr
Nachrichten

05.03 Uhr
Guten Morgen Österreich

06.00 Uhr
Ö1 Frühjournal

06.10 Uhr
Guten Morgen Österreich

06.56 Uhr
Gedanken für den Tag

"Mit Kunst aus der Krise". Von Helga Rabl-Stadler, Präsidentin der Salzburger Festspiele Die Salzburger Festspiele wurden vor 100 Jahren in einer Zeit größter Not als Projekt gegen die Krise gegründet. Der Theaterproduzent und Intendant Max Reinhardt, der mit seiner Jedermann-Inszenierung am 22. August 1920 die Salzburger Festspiele ins Leben gerufen hat, war davon überzeugt, dass nur die Kunst die vom Krieg gegeneinander gehetzten Menschen, ja Völker, wieder versöhnen könnte: Die Kunst nicht als Dekoration, sondern als Lebensmittel und Lebenssinn. Dass die Festspiele nun in modifizierter und verkürzter Form vom 1. bis 30. August stattfinden können, lässt diesen Gründungsgedanken - Kunst als Lebensmittel und Lebenssinn - aktueller denn je erscheinen, meint Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler dazu. Sie erinnert in ihren "Gedanken für den Tag" an die Gründerväter der Kulturveranstaltung im heruntergekommenen Salzburg im Jahr 1920, spricht über Festspiele als künstlerischen und ökonomischen Motor und darüber, warum Kunst gerade in Krisenzeiten eine so wichtige Rolle als "Nahrung für Geist und Seele" zukommt.

07.00 Uhr
Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

07.33 Uhr
Guten Morgen Österreich

07.55 Uhr
Ö1 Talentebörse

08.00 Uhr
Ö1 Journal um acht

08.20 Uhr
Pasticcio

mit Nadja Kayali. Zwischen den Zeiten. Blicke, die ins Herz treffen, Lebensentscheidungen, die zur Musik führen und eine Märchenerzählung, die uns zum Träumen bringt.

08.55 Uhr
Vom Leben der Natur

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Radiokolleg - Die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki

Symbol für die Bedrohung der Menschheit durch sich selbst (2). Gestaltung: Judith Brandner "Es war ein Raum ohne Leben", erinnerte sich ein Zeitzeuge, der kurze Zeit nach dem Atombombenabwurf von 6. August 1945 nach Hiroshima kam: "Kein Baum mehr, kein Haus, kein Insekt, nicht einmal mehr eine Ameise." Hiroshima war dem Erdboden gleichgemacht; die enorme Hitze im Hypozentrum ließ Glas schmelzen und brannte menschliche Schatten in Steine ein. Viele Leichen waren bis zur Unkenntlichkeit verkohlt. Hunderttausende starben sofort. Die überlebenden Hibakusha, die Atombombenopfer, leiden noch 70 Jahre später an den Folgen der radioaktiven Verstrahlung. Am 9.8.1945, warfen die USA eine zweite Atombombe anderer Bauart auf Nagasaki. Eine Entschuldigung für diese einzigartige menschliche Katastrophe hat es nie gegeben. Die Interpretation der Ereignisse ist bis heute umstritten: In den USA hält sich hartnäckig die Begründung, dass "die Bombe das Kriegsende beschleunigt, die Invasion in Japan verhindert und so zigtausende Menschenleben gerettet habe". Ob Japan auch ohne die Bomben bald kapituliert hätte, bleibt Spekulation. Fest steht, dass die Atombomben der letzte Schlag im Pazifischen Krieg waren, und der erste im Kalten Krieg. Unmittelbar nach Hiroshima und Nagasaki setzte die weltweite atomare Aufrüstung ein, um das sogenannte Gleichgewicht des Schreckens aufrechtzuerhalten.

09.30 Uhr
Radiokolleg - Seeräuber und Netzpiraten

Beutezüge einst und jetzt (2). Gestaltung: Andreas und Caroline Wolf Auf der Schulter ein Papagei, ein Holzbein, ein mit einer schwarzen Binde verbundenes Auge und eine schwarze Totenkopfflagge. Das sind die wichtigsten Ingredienzien für einen Piratenfilm. Gedreht wurden die ersten Seeräuber-Streifen bereits am Beginn des 20. Jahrhunderts. Viele unserer Piraten Stereotype gehen auf den 1881 von Robert Louis Stevenson veröffentlichten Roman "Die Schatzinsel" zurück. Egal ob in der Karibik, im Mittelmeer, oder entlang der Inselwelt Indonesiens, fast immer griffen, und greifen Piraten auch heute noch, in unübersichtlichen Küstenregionen an. Das Ziel ist schneller Reichtum, sei es durch Lösegelderpressung oder durch den Raub von Wertgegenständen. Dass dies oft mit bestialischer Gewalt geschieht, wird häufig ausgeblendet, denn im Film werden Piraten meist als Freiheitskämpfer dargestellt. Und tatsächlich herrschten auf Seeräuberschiffen, zum Teil, egalitär-demokratische Strukturen. So waren Piraten-Kapitäne ihren Mannschaften gegenüber gleichgestellt. Auch bei der Aufteilung der Beute gab es keine Vorrechte. Nur während des Kampfes durfte der Kapitän seine Männer anführen. Von diesem freiheitsliebenden Piratenbild leiten sich zahlreiche moderne Aspekte der Piraterie ab, wie zum Beispiel Radiopiraten, Telefonpiraten oder die "Piratenpartei". Deren Name bezog sich, ganz bewusst, auf die negative Konnotation des Begriffes durch die Film- und Musikindustrie. Das Ziel der Bewegung war eine neue, positive Interpretation von "Pirat". Mit dieser Strategie war die Partei am Beginn der 2010er-Jahre in mehreren europäischen Ländern überraschend erfolgreich. Unter Netzpiraterie hingegen verstand man um die Jahrtausendwende ein Sammelsurium von illegalen Aktivitäten im Internet. Diese reichten von Hacken und Raubkopieren über Virenprogrammieren bis hin zur Cyber-Kriminalität. In den vergangenen 20 Jahren hat sich die Szene aber nachhaltig verändert. Menschen, die sich illegal Filme oder Musik downloaden, sind deutlich weniger geworden. Explodiert ist hingegen die Internet- und Computerkriminalität, die von Erpressung und Betrug über Datendiebstal bis hin zum Cyber-Terrorismus reicht. Eine andere Form der modernen Piraterie ist die "Produktpiraterie". Sie ignoriert die Rechte auf geistiges Eigentum. 2019 waren 3,3 Prozent aller weltweit gehandelten Güter Fälschungen. Das entsprach einem Gesamtwert von 509 Milliarden US-Dollar. Mit 6,8% aller Waren lag dieser Wert in der EU sogar noch deutlich höher - Tendenz stark steigend.

09.45 Uhr
Radiokolleg - Kalligrafie der Töne

Komponisten zwischen Japan und Europa (2). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch Jeder einzelne Ton lebt. In Kombination miteinander bilden sie Linien, wie man sie in der japanischen Kalligrafie malt: Das bezeichnet der Komponist Toshio Hosokawa als eines der grundlegenden Merkmale traditioneller japanischer Musik. Hosokawa, der 1955 in Hiroshima geboren wurde, begann sich mit dieser Musik allerdings erst in Deutschland zu beschäftigen, wo er sich zum Studium westlicher klassischer Musik aufhielt. Heute schöpft er aus beiden Traditionen und versteht sich weder als japanischen noch als europäischen, sondern als zeitgenössischen Komponisten. Eine große Inspiration für Hosokawa war der 1996 verstorbene Törü Takemitsu, der in Werken wie "November Steps" die beiden musikalischen Welten einander gegenüber stellte. Bei den Salzburger Festspielen 2013 wurde Hosokawas "Klage für Sopran und Orchester auf Texte von Georg Trakl" uraufgeführt. Zur Komposition angeregt hat Hosokawa das Foto einer Mutter, "die nach dem Tsunami vom 11. März 2011 den Körper ihres Kindes an der Küste suchte und ihren tiefen Schmerz dadurch bewältigte, dass sie ihm singend Ausdruck verlieh." Zuvor hatte Hosokawa mit Sternlose Nacht und Voiceless Voice in Hiroshima bereits ein Memento an die Zerstörung Dresdens und eines an den Atombombenabwurf auf seine Geburtsstadt Hiroshima komponiert, auch da aber auf Texte von Georg Trakl zurückgegriffen. Für europäische Musiker, zum Beispiel die Mitglieder des Österreichischen Ensembles für Neue Musik, die im Sommer 2013 wieder Hosokawa spielten, eröffnen sich mit Takemitsu und Hosokawa ganz neue Zugänge zu ihren eigenen - westlichen - Instrumenten.

09.57 Uhr
Ö1 heute

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Anklang

mit Christoph Wagner-Trenkwitz Emil Nikolaus von Reznicek zum 75. Todestag Der am 4. Mai 1860 in Wien geborene Emil Nikolaus Freiherr von Reznicek ist nur mehr durch ein einziges Stück im Hörgedächtnis unserer Zeit präsent: Die Ouvertüre seiner "Donna Diana" diente jahrzehntelang als Signation der TV-Sendung "Erkennen Sie die Melodie" und als beliebte Wunschkonzert-Pièce. Auf die frühe Opera buffa, die Rezniceks Durchbruch markierte, folgten noch rund zwanzig Bühnenwerke, die sich trotz ihrer Qualitäten nie dauerhaft durchgesetzt haben, darunter die Operette "Angst vor der Ehe" (1913) sowie die Opern "Ritter Blaubart" (1920) und "Benzin" (1929) sowie ein vielfältiges symphonisches Schaffen. Der Zeitgenosse Richard Strauss (auf den Reznicek augenzwinkernd sein "symphonisch-satyrisches (!) Zeitbild" betitelt "Der Sieger" gemünzt hat), brachte es auf den Punkt: "Der Reznicek kann mehr als wir alle!" Am 2. August 1945 ist er in Berlin verstorben; zu Rezniceks 75. Todestag werden einige Schlaglichter auf sein Werk geworfen.

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Radiogeschichten

Schwerpunkt: Japan. 1945 bis heute. "Von Männern, die keine Frauen haben". Von Haruki Murakami. Aus dem Japanischen von Ursula Gräfe. Es liest Frank Arnold Gestaltung: Peter Zimmermann

11.25 Uhr
nach-gehört

Edition Ö1. Sketchbook Orchestra: Ungatz Gestaltung: Jörg Duit Leonhard Skorupa, Kopf und Seele hinter Sketchbook Orchestra, hat bereits markante klingende Spuren in der österreichischen Jazzszene hinterlassen. Nun versucht er sich auf der großen Bühne - in seiner gewohnten Ideenvielfalt, erstmals projiziert auf die Klangfläche eines 13-köpfigen Orchesters. Skorupa geht im Rahmen dieses Debüts überlegt und profund zu Werke. Er choreografiert organische Entwicklungen, Klangfarbenmetamorphosen, und er setzt harte Schnitte, Brüche und Kontraste. ?A Tribe Called Quest? wird ebenso zitiert wie Franz Schubert. ?Ungatz? ist dank der durch und durch eigenständigen kompositorischen Handschrift ein starkes, originelles Statement in Sachen zeitgenössischem Orchester-Jazz. ORF-CD3232

11.30 Uhr
Des Cis

mit Daniela Knaller.

11.57 Uhr
Ö1 heute

12.00 Uhr
Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache

13.00 Uhr
Punkt eins

13.55 Uhr
Wissen aktuell

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Schubertiade Hohenems 2020

Sumi Hwang, Sopran; Jóhann Kristinsson, Bariton; Ammiel Bushakevitz, Klavier; Clara Hofer, Klarinette. Franz Schubert: a) Lieder nach Gedichten von Johann Wolfgang von Goethe; b) Lieder nach Gedichten von Johann Mayrhofer; c) Der Hirt auf dem Felsen für Sopran, Klarinette und Klavier D 965 (aufgenommen am 18. Juli im Markus-Sittikus-Saal in Hohenems). Präsentation: Stefan Höfel Bei der Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang sang sie vor 300 Millionen Fernsehzuschauern die Olympische Hymne. Daß Sumi Hwang nicht nur auf der großen Bühne, sondern auch als Liedinterpretin reüssieren kann, stellte sie auf ihrem Debüt-Album für Deutsche Grammophon (produziert 2019 im Markus-Sittikus-Saal in Hohenems) unter Beweis. Ihr zur Seite steht der isländische Bariton Jóhann Kristinsson, der mehrere wichtige Wettbewerbe gewonnen hat und in der Londoner Wigmore Hall, im Pierre-Boulez-Saal Berlin und beim Heidelberger Frühling gefeiert wurde. In Schuberts "Der Hirt auf dem Felsen" ergänzt die Vorarlberger Klarinettistin Clara Hofer die Besetzung. (Schubertiade)

15.30 Uhr
Moment

15.55 Uhr
Rudi! Der rasende Radiohund

16.00 Uhr
Nachrichten

16.05 Uhr
Tonspuren

"Tonspuren"-Sommerserie: Ich selbst, von außen betrachtet Engel der Einwanderer. Der in Wien lebende bulgarische Schriftsteller Dimitré Dinev. Von Eva Schobel Nach Österreich kam Dimitré Dinev 1990. Als Flüchtling sei er "ins Land hereingekrochen", unter tschechisch-österreichischen Stacheldrahtzäunen hindurch. Er erlebt das typische Flüchtlingsschicksal, zuerst Traiskirchen, dann Wien, wo er sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser hält. Daneben studiert er Philosophie und Slawistik. Im Jahr 2000 erscheint seine Kurzgeschichte "Ein Licht über dem Kopf", 2001 der Erzählband "Inschrift". Und 2003 schafft er den literarischen Durchbruch mit seinem vielgelobten Debütroman "Engelszungen". Zwei Einwanderer aus Bulgarien stehen vor dem finanziellen Ruin. Sie leben in Wien, doch der jahrelange Überlebenskampf war vergeblich. Letzte Hoffnung ist ein Serbe namens Miro. Das Problem ist nur: Miro ist tot, begraben unter einer Engelsstatue auf dem Wiener Zentralfriedhof. Doch selbst als Toter versteht er es zu helfen, so heißt es zumindest in Immigranten-Kreisen, wo Miro den Status eines Engels der Flüchtlinge besitzt.

16.45 Uhr
Das Ö1 Musiklexikon

Paul Fischer erklärt Tantiemen Tantiemen - Wertschöpfung aus geschützter Musik, erklärt von Paul Fischer, Jurist und Urheberrechtsexperte bei der AKM.

16.55 Uhr
Reparatur der Zukunft

Gemeinsam gegen Einsamkeit im Alter Gestaltung: Margit Atzler Soziale Kontakte werden mit den Jahren weniger. Gleichzeitig braucht man im Alter vermehrt Unterstützung. Die Initiative "Allfred" nimmt sich diesem Thema an. Allfred steht für Alltags- und Freizeitdienstleistungen und organisiert älteren Menschen Hilfe bei alltäglichen Aufgaben - oder einfach nur Begleitung ins Café-Haus. Eine Initiative, sich den die Herausforderungen des demografischen Wandels stellen möchte. Gemeinsam statt einsam. [http://www.allfred.at|allfred.at]

17.00 Uhr
Ö1 Journal um fünf

17.09 Uhr
Kulturjournal

17.25 Uhr
Das Objekt der Begierde

Ein Sommer voller Museen in Österreich 1

17.30 Uhr
Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Johann Kneihs. Von Lauten, Zithern und Trommelwirbeln. Traditionelle (und weniger traditionelle) Volksmusik in Japan

17.55 Uhr
Betrifft: Geschichte

Die Hiroshima- und Nagasaki-Bomben. Mit Mitchell Ash, emeritierter Professor für Geschichte, Uni Wien. Gestaltung: Martin Adel Mitte der 1940er-Jahre wird in den USA unter Hochdruck am "Manhattan-Projekt" gearbeitet. Es ging dabei um eine neuartige Massenvernichtungswaffe mit unvorstellbarerer Sprengkraft, die Atombombe. Albert Einstein hatte die Vermutung geäußert, dass im nationalsozialistischen Deutschland Atombomben entwickelt werden würden. Zwischen 8./9. Mai 1945 war in Europa der Zweite Weltkrieg beendet, doch im Pazifik ging er noch weiter. Japan - mächtiger Verbündeter von Nazi-Deutschland - trotzte den US-amerikanischen Angriffen, US-Präsident Harry S. Truman zögerte mit dem Befehl, die Invasion auf den Inselstaat zu erteilen. Die US-Administration wollte die Wirkung ihrer neuartigen Waffe testen. Am 6. August 1945 um 08:16 Uhr Ortszeit detoniert die vom US-Bomber "Enola Gay" abgeworfene Atombombe über bewohntem Gebiet der Großstadt Hiroshima. Drei Tage später erfolgt der nächste Abwurf auf Nagasaki. Japan kapitulierte. Es begann das Zeitalter der nuklearen Abschreckung und der globalen Bedrohung

18.00 Uhr
Ö1 Abendjournal

18.25 Uhr
Journal-Panorama

18.55 Uhr
Religion aktuell

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Dimensionen

Über Evolution und Medizin Von Lennart Pyritz Als Patentrezept für ein gesundes Leben gelten frei nach Darwin Steinzeitdiät, viel Bewegung und Natur. Paradoxerweise hat die Evolution aber gar keine "optimale Gesundheit" hervorgebracht. Wieso machen uns nach Millionen von Jahren Evolution und natürlicher Selektion Herzprobleme, Allergien, faule Zähne, schmerzhafte Geburten und Infektionskrankheiten immer noch zu schaffen? Eine Erklärung ist die "Fehlanpassung": Wir wollen Zucker und Fett reduzieren, und dann essen wir trotzdem zu viel davon, weil es vor einer Million Jahre überlebenswichtig für uns war, diese Substanzen zu beschaffen und zu essen, wann immer es sich anbot. Verglichen mit diesem evolutionären Hang ist unsere Willenskraft ziemlich schwach. Deshalb teilen sich Mensch und Tier uralte Anfälligkeiten. Sie besser zu verstehen, könnte die Medizin voranbringen.

19.30 Uhr
styriarte 2020

(I) Bernd Glemser, Klavier. L. van Beethoven: Sonate cis-Moll op. 27/2, "Mondscheinsonate" * F. Chopin: Nocturne cis-Moll op. 27/1; Nocturne Des-Dur op. 27/2; Ballade Nr. 1 g-Moll op. 23 * R. Wagner/F. Liszt: Elsas Traum aus "Lohengrin"; "O du mein holder Abendstern" aus Tannhäuser" * F. Liszt: Mephistowalzer * (II) Maria Beatrice Cantelli, Flöte; Fritz Kircher, Violine; Axel Kircher, Viola; Luis Zorita, Violoncello; Christa Schönfeldinger, Glasharmonika; Florian Birsak, Hammerklavier. J. Haydn: Klaviertrio es-Moll Hob. XV/31, "Jacob's Dream" * J. C. Bach: Aus "Quartetten" für Flöte, Oboe, Viola und Violoncello * L. van Beethoven: Klaviertrio D-Dur op. 70/1, "Geistertrio" * W. A. Mozart: Adagio und Rondo für Glasharmonika KV 617 u. a. (aufgenommen am 21. bzw. 20. Juli in der Helmut List Halle in Graz in Surround Sound). Präsentation: Franz Josef Kerstinger

21.45 Uhr
Salon Funk

Der ORF Kulturpodcast mit Clarissa Stadler und Christine Scheucher. Eine Kooperation von ORF TV Kultur und Ö1

22.00 Uhr
Ö1 Nachtjournal

22.08 Uhr
Radiokolleg

Die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki. Symbol für die Bedrohung der Menschheit durch sich selbst (2). Gestaltung: Judith Brandner Seeräuber und Netzpiraten. Beutezüge einst und jetzt (2). Gestaltung: Andreas und Caroline Wolf Kalligrafie der Töne. Komponisten zwischen Japan und Europa (2). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch

23.00 Uhr
Nachrichten

23.03 Uhr
Zeit-Ton

Japans junge Komponierende Kultur aus Japan hat sich eine eigenständige Aura bewahrt. So auch die vielfältige Musik, die in der jüngeren Generation von experimentellem Pop bis hin zu klassischer Avantgarde Ab den 1950er Jahren entwickelte sich eine starke elektronische Szene mit Verankerung in den NHK Studios, die zum Teil auch für die erfolgreiche Produktion von Filmmusik verantwortlich ist. Altmeister wie Toshio Hosokawa sind damit einem breiteren Publikum bekannt geworden. Oder die in Europa und Japan lebende Komponistin Misato Mochizuki. Sie hat neben Filmmusik, u.a. für historische Stummfilme, für die unterschiedlichsten Besetzungen geschrieben. Zurzeit arbeitet sie an symphonischen Werken für das 100-Jahr-Jubiläum der Donaueschinger Musiktage 2021. Die Werke von Komponistinnen und Komponisten aus Japan, aus dem kulturellen Kosmos Europas oder aus ihrer eigenen Musiktradition schöpfend, zeichnen ein schillerndes Klang-Kaleidoskop. Darin finden sich so unterschiedliche Stimmen wie die knapp 30-jährige Aya Yoshida, die seit einigen Jahren in Dänemark und den Niederlanden lebt. Sie lässt sich von Elementen aus der Modewelt inspirieren. Oder Takuya Imahori, der seine Faszination für die Mikrostruktur von Pflanzen während seines Wien-Aufenthalts als Composer in Residence bei einem Ausflug in die österreichischen Alpen vertiefte. Seine Erkenntnisse daraus fließen in seine kompositorische Arbeit ein. Eine Entdeckungsreise durch die japanischen Musikproduktion der Gegenwart. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).

01.00 Uhr
Nachrichten

01.03 Uhr
Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Musikauswahl: dazw. 03:00 Uhr Nachrichten