Radioprogramm

Ö1

Jetzt läuft

Hörbilder Spezial

06.00 Uhr
Nachrichten

06.05 Uhr
Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten

07.00 Uhr
Nachrichten

08.00 Uhr
Ö1 Journal um acht

08.10 Uhr
Ö1 heute

08.15 Uhr
Pasticcio

(I) mit Wolfgang Schlag. Ein musikalisches Bild unserer Erde.. "Die Symphonie muss sein wie die Welt - sie muss alles umfassen" sagte Gustav Mahler. Damit traf er ins Herz vieler Komponisten auf der Suche nach der Welt in der Musik und oder auch der Musik in der Welt.

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Pasticcio

(II) mit Wolfgang Schlag. Ein musikalisches Bild unserer Erde. "Die Symphonie muss sein wie die Welt - sie muss alles umfassen" sagte Gustav Mahler. Damit traf er ins Herz vieler Komponisten auf der Suche nach der Welt in der Musik und oder auch der Musik in der Welt.

09.55 Uhr
nach-gehört

Edition Ö1 Norbert Zehm Gestaltung: Stephan Pokorny Das musikalische Schaffen des Tiroler Komponisten Norbert Zehm ist geprägt von der Beschäftigung mit Tonreihen, mit Minimal Music, aber auch von Einflüssen der Avantgarde des 20. und 21. Jahrhunderts und nicht zuletzt von Computertechnik oder Astronomie. All diese sich manchmal widersprechenden Parameter mischen sich auf unorthodoxe Weise zu einer farbigen und ausdrucksstarken Musik, deren oberstes Dogma es ist, keinem Dogma zu folgen: "Ich halte mich nie an irgendwelche Regeln, es sei denn meine eigenen - und die verlasse ich, wenn ich es für notwendig halte", so der Komponist, der darüber hinaus auch als Pianist, Lehrer und Kunstmaler Erfolge feiert. Norbert Zehm / Edition Zeitton CD Download ORF-CD 3226

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Hörbilder Spezial

Archie Shepp. Die Poesie und der Sound der Freiheit Von Helmut Böttiger und Ulrich Rüdenauer (Übernahme SWR 2019) Archie Shepp ist einer der ersten schwarzen Musiker, der auf Schallplatten eigene Gedichte rezitierte. Seine Kunst ist ein Statement gegen den gesellschaftlichen Status Quo in den USA, gegen den Rassismus. Das Feature blickt auf diese Revolution schwarzer Kultur in den Sechzigern und porträtiert mit Archie Shepp einen ihrer faszinierendsten Vertreter. Ein Jazzmusiker ist für Archie Shepp ein Reporter, ein ästhetischer Journalist. Er selbst ist so ein Chronist und Poet, der die Verhältnisse zum Schwingen bringt - mit seinem Tenorsaxophon und mit seinen Worten.

11.00 Uhr
Nachrichten

11.03 Uhr
Matinee

Sächsische Staatskapelle Dresden, Dirigent: Christian Thielemann. Ludwig van Beethoven: a) Symphonie Nr.1 C-Dur op. 21; b) Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55, "Eroica" (aufgenommen am 17. Dezember 2019 in der Semperoper in Dresden) Beethovens Symphonik ist und bleibt die größte Herausforderung für jedes Orchester und jeden Dirigenten. In ihr äußert sicheine neue musikalische Sprache, die nicht nur ausnehmend persönlicher Natur ist und den Umbruch ihrer Zeit facettenreich widerspiegelt, sondern noch heute zu einer Haltung herausfordert. Ihr Enthusiasmus, ihre Frische und Leidenschaft faszinieren ungebrochen. (Staatskapelle Dresden)

11.50 Uhr
(in der Pause) Intermezzo - Künstlerinnen und Künstler im Gespräch

Veronika Steinböck, Leiterin des Kosmostheaters Die in Wien geborene Schauspielerin, Regisseurin und Festivalgründerin Veronika Steinböck leitet seit 2 Jahren das Kosmostheater in Wien, das im Mai sein 20-jähriges Jubiläum gefeiert hat. Im Intermezzo-Gespräch erinnert sie sich an die bewegte Gründungsgeschichte des ehemaligen Frauenraums, erzählt, wie sie selbst, die lange Jahre in Deutschland gearbeitet hat, als Mutter von 2 Kindern erst langsam ihren Zugang zum Feminismus gefunden hat, warum es scheinbar immer noch schwierig ist, sich als "Feministin" zu bezeichnen, welche Auswirkungen die Corona-Krise auf die Gendergerechtigkeit hat und wie es gelingen könnte, Frauen am Theater sichtbar zu machen.

12.10 Uhr
Matinee

Staatskapelle Dresden, Dirigent: Christian Thielemann (aufgenommen am 17. Dezember 2019 in der Semperoper in Dresden)

12.56 Uhr
Ö1 heute

13.00 Uhr
Ö1 Feiertagsjournal

13.10 Uhr
Tolle Titel - starke Stücke

Präsentation: Gerhard Hafner.

14.00 Uhr
Ö1 Hörspiel

"Silentium!" (Teil 2/2). Von Wolf Haas. Mit Wolfram Berger, Erwin Steinhauer, Gertraud Jesserer, Ulli Maier, Harald Harth, Max Mayer, Mercedes Echerer, Nicholas Ofzcarek, Hermann Scheidleder, Thomas Bauer, Oktai Günes, Hella Ferstl und Ayako Yogi. Musik: Otto Lechner, Karl Ritter, Peter Rosmanith und Georg Graf. Ton: Markus Gassner und Gerhard Wieser. Bearbeitung und Regie: Götz Fritsch (ORF/BR 2005) "Jetzt ist schon wieder was passiert. Und ausgerechnet im Marianum, wo man glauben möchte, da kommt der brave Bauernbub als Zehnjähriger auf der einen Seite hinein und acht Jahre später als halb fertiger Pfarrer auf der anderen Seite wieder heraus." Was ist passiert? Zwei katholische Internatsschüler, die lieber Tischfußball spielen, als die heilige Sonntagsmesse zu besuchen, entdecken im Tischfußballgerät eine abgehackte Hand. Zu wem sie einmal gehörte, soll Privatdetektiv Simon Brenner herausfinden, und auch, was es mit den Gerüchten um einen Bischofskandidaten auf sich hat, der das "Duschkabinensilentium" eingeführt hat. Aber nicht nur eine klerikale Karriere scheint gefährdet, auch die Salzburger Festspiele geraten ins Zwielicht ... "Silentium! von Haas ist gewiss ein Kriminalroman, aber für mich ist Silentium! vor allem ein Heimatroman, besser ein Staatsroman, das heißt: ein Kirchenroman", schrieb Franz Schuh in der "Zeit": "Es ist bekannt, dass die Menschwerdung des Österreichers, besonders die des Schriftstellers, oft durchs Internat geht. Das katholische Internat ist eine der Zellen des Staates, manchmal auch die Keimzelle. In Österreich haben Staat, Kirche und die Gesellschaft hin und wieder tatsächlich dermaßen intensive Berührungspunkte - nennen wir sie die blinden Flecken der Demokratie -, dass man meint, sie wären gegeneinander austauschbar", so Franz Schuh.

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Apropos Operette

mit Michael Blees. Adolf Dallapozza im Reich der Operette. Ausschnitte aus Werken von Carl Zeller, Johann Strauss, Franz Lehár, Robert Stolz, Eduard Künneke, Emmerich Kálmán u.a. An vielen bedeutenden Bühnen, unter anderem an den Staatsopern von Wien, München und Hamburg, in Mailand, Brüssel, Zürich, Bologna und Buenos Aires hat er gastiert, vor allem war er aber über Jahrzehnte der große Tenorstar und "ewig jung"-wirkende Publikumsliebling der Volksoper Wien: der 1940 in Bozen geborenen Adolf Dallapozza. Über 2.000 Auftritte hat der Tenor in der Volksoper absolviert - in einem Repertoire, das von Händel bis Bernstein und HK Gruber gereicht hat und das neben den großen lyrischen Partien des Opernfaches auch immer die Operette umfasst hat. Allein in der "Fledermaus" ist Adolf Dallapozza in der Volksoper zuerst als Alfred, dann als Eisenstein 222 Mal in Erscheinung getreten, 122 Mal (als Caramello und als Herzog) in der "Nacht in Venedig", und 93 Mal (als Adam und als Stanislaus) im "Vogelhändler". Als charmanter Operettentenor hat sich Adolf Dallapozza - im März dieses Jahres hat er seinen 80. Geburtstag gefeiert - oft in Konzerten präsentiert, und mit seiner lyrisch strahlenden Stimme und seinen fulminanten Höhen hat er auch zahlreiche Operetten-Aufnahmen für die Schallplatte und in Rundfunkproduktionen veredelt.

16.00 Uhr
Selten wie ein Feiertag

Rares aus den ORF-Archiven, ausgewählt von Andreas Maurer. Diesmal zu Gast ist Nikolaus Habjan, Puppenspieler und Theatermacher. Was an Werktagen der Arbeitsplatz von Musikredakteur/innen ist, mögen an Feiertagen ausgewählte Gäste auskosten und die ORF-Archive nach Unentdecktem oder selten Gespieltem durchforsten. So wie Gastkurator/innen aus dem Fundus existierender Sammlungen neue Ausstellungen kreieren, lassen geladene Kenner/innen die Schätze des Ö1 Archivs in neuen Zusammenstellungen glänzen.

16.55 Uhr
nach-gehört

Edition Ö1. Die Geschichte der I. Republik Gestaltung: Jörg Duit In einer vierteiligen Reihe beleuchtet Bundespräsident a.D. Dr. Heinz Fischer zentrale Stationen in der Geschichte der I. Republik von 1918 bis 1938. Er erzählt vom Aufbruch in die junge Republik bis zum Unter-gang Österreichs durch den sogenannten "Anschluss" an das Großdeutsche Reich unter der Führung von Adolf Hitler.

17.00 Uhr
Ö1 Journal um fünf

17.10 Uhr
Spielräume Spezial

Die österreichische Blues-Szene einst und jetzt Nach der Musikviertelstunde im Radiokolleg über den Austro-Blues vom 25. bis zum 28.Mai gibt es noch einen akustischen Nachschlag: Von den österreichischen Blues-Pionieren in den 70-er Jahren wie Al Cook, Erik Trauner und der Mojo Blues Band über die "mittlere" Generation mit Protagonisten wie Oliver Mally bis zu jüngeren Künstlern wie Jörg Danielsen gibt einen Querschnitt durch die österreichische Blues-Szene zu hören, welche auch international einen guten Ruf hat. Gestaltung: Klaus Wienerroither

17.57 Uhr
Ö1 heute

18.00 Uhr
Ö1 Abendjournal

18.15 Uhr
Mit.Schnitt

Musik aus dem RadioKulturhaus. Bei ihrem zweiten Auftritt im RadioKulturhaus nach 2016 widmete sich die US-amerikanische Liedermacherin Stephanie Nilles dem Werk Charles Mingus' (aufgenommen am 6.Dezember 2019). Die Verbindung von klassischem Jazz-Hipstertum mit höchst aktueller Rebellen-Individualität brachte Stephanie Nilles den Ruf als eine der fesselndsten Jazzpiano- und Loungepunk-Künstlerinnen seit Tom Waits ein. Bei ihrem Abend im Studio 3 breitete die Interpretin die Früchte ihrer Auseinandersetzung mit dem Werk des legendären Komponisten, Bassisten und Pianisten aus - ein Oeuvre, dessen Relevanz weit über musikalische Parameter hinaus in die weltanschauliche Dimension von Menschenrechten und gesellschaftlichen Missständen hineinreicht - Themen, denen Charles Mingus in seiner Musik unermüdlich eine laute Stimme gegeben hat und die die junge Künstlerin eindrücklich zur Sprache bringt. Gestaltung: Jörg Duit

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Memo - Ideen, Mythen, Feste

"Der vergessene Erzbischof". Zu Pfingsten erinnert MEMO an Franz Jachym, der die Ära König entscheidend geprägt hat Als "Koadjutor" war Franz Jachym im Grunde genauso Erzbischof von Wien wie Kardinal Franz König - und an sich wäre er wohl auch für dieses Amt vorgesehen gewesen: Doch mit einem einfachen "Non dignus sum" (Ich bin nicht würdig) ließ er am 23. April 1950 seine eigene Bischofsweihe platzen. Die Gründe dafür sind bis heute nicht restlos geklärt. Als "Erzbischof-Koadjutor" stand er bis zu seinem Tod 1984 zwar nur in der zweiten Reihe, er hat die Ära König aber entscheidender geprägt als in der Öffentlichkeit wahrgenommen wurde und wird. Während sich sein "Chef" weltkirchlich engagiert, organisiert Jachym zu Hause den Wiederaufbau der Erzdiözese Wien (an der Spitze des Bauamtes ab 1956). Zu Pfingsten, dem "Geburtsfest" der Kirche, erinnert MEMO an einen, der - heute weitestgehend vergessen - im wahrsten Sinn des Wortes viel für den Aufbau der Kirche geleistet hat. Gestaltung: Markus Veinfurter

19.30 Uhr
Georg Friedrich Händel: "Jephta", Oratorium HWV 70

Scottish Chamber Orchestra and Chorus, Dirigent: Richard Egarr; Allan Clayton, Tenor (Jephta); Jeanine De Bique, Sopran (Iphis); Hilary Summers, Mezzosopran (Storge); Tim Mead, Countertenor (Hamor); Cody Quattlebaum, Bassbariton (Zebul); Rowan Pierce, Sopran (Angel) (aufgenommen am 30. August 2019 in der Royal Albert Hall in London im Rahmen der "Proms 2019"). Präsentation: Gerhard Hafner

22.00 Uhr
Nachrichten

22.05 Uhr
Opus - das Musikkolloquium

Erwin Ortner - Atem und Chorklang. Gestaltung: Gerhard Krammer Der Benediktinerabt des Klosters Fulda, Hrabanus Maurus, verfasst um 809 den Hymnus "Veni creator, Spiritus", der das Aachener Konzil inhaltlich durchdringen soll. Er wird zum bekanntesten Hymnus der abendländischen Liturgie. Mit dem "Heiligen Geist" wird in der christlichen Tradition auch das Bild vom "Atem Gottes" evoziert. "Atem" heißt aber auch "Stimme". Erwin Ortner ist einer der erfahrensten Chorleiter seiner Generation. Als Pädagoge und Dirigent hat er Generationen von Musikerinnen und Musikern in den Kosmos des Singens eingeführt und auf künstlerisch höchstem Niveau vom historischen bis zum zeitgenössischen Musikschaffen einzigartige Interpretationen geschaffen. Gemeinsam mit Gestalter Gerhard Krammer wirft er einen Blick auf das umfangreiche Kompendium der Chorkompositionen zu Pfingsten, von mittelalterlichen Hymnen über barocke Kantaten bis hin zu Gustav Mahlers 8. Symphonie.

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Selten wie ein Feiertag

(Wiederholung von 16:00 Uhr). Was an Werktagen der Arbeitsplatz von Musikredakteur/innen ist, mögen an Feiertagen ausgewählte Gäste auskosten und die ORF-Archive nach Unentdecktem oder selten Gespieltem durchforsten. So wie Gastkurator/innen aus dem Fundus existierender Sammlungen neue Ausstellungen kreieren, lassen geladene Kenner/innen die Schätze des Ö1 Archivs in neuen Zusammenstellungen glänzen.

01.00 Uhr
Nachrichten

01.03 Uhr
Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation und Musikauswahl: Ursula Strubinsky dazw. 03:00 Uhr Nachrichten