Radioprogramm

Ö1

Jetzt läuft

Zeit-Ton

05.00 Uhr
Nachrichten

05.03 Uhr
Guten Morgen Österreich

06.00 Uhr
Ö1 Frühjournal

06.10 Uhr
Guten Morgen Österreich

06.56 Uhr
Gedanken für den Tag

"Glaube und Widerstand". Anlässlich des 100. Geburtstages von Sophie Scholl erinnert die Direktorin der Diakonie, Maria Katharina Moser, an die junge Frau, die unter Einsatz ihres Lebens Widerstand geleistet hat Es waren sechs Flugblätter, mit denen eine Gruppe junger Menschen im Sommer 1942 und im Februar 1943 zum Widerstand gegen die Diktatur des verbrecherischen Nationalsozialismus aufrief. Die Mitglieder der "Weißen Rose" wurden mit dem Tod durch das Fallbeil bestraft. Die Ikone der "Weißen Rose" ist das nachdenkliche Gesicht der Sophie Scholl, die am 9. Mai 1921, also vor genau 100 Jahren, geboren wurde. Wie für ihren Bruder Hans war für sie der Widerstand gegen die Nationalsozialisten "Christenpflicht", der Gott an den Sophie und Hans Scholl glaubten einer, "der möchte, dass man, wenn man Ungerechtigkeit entdeckt und wenn man die Kraft dazu hat, dann auch handelt". Die Theologin und Direktorin der evangelischen Hilfsorganisation Diakonie, Maria Katharina Moser, erinnert an eine junge Frau, die mit ihrem Glauben ernst gemacht hat und unter Einsatz ihres eigenen Lebens Widerstand geleistet hat. Und sie fragt nach Impulsen aus der Geschichte für heute.

07.00 Uhr
Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

07.33 Uhr
Guten Morgen Österreich

07.52 Uhr
Leporello

08.00 Uhr
Ö1 Journal um acht

08.20 Uhr
Pasticcio

mit Nadja Kayali. und Wiederentdeckungen Nadia Boulanger war eine begnadete Lehrerin. Sie konnte sich offenbar in ihre Studierenden wirklich hineinversetzen und so zu einem tiefen Verständnis ihres Wesens und ihrer Kunst gelangen. Einer ihrer zahlreichen Schüler war der japanische Komponist Akio Yashiro, der durch ein Stipendium nach Paris gelangte. Auf ganz unterschiedliche Weise gelangten einst Antonio Vivaldi und Johannes Brahms nach Wien und ihre Gedenktafeln sind heute nur wenige Schritte voneinander entfernt.

08.55 Uhr
Vom Leben der Natur

Dicke Brummer. Die Insektenforscherin Dominique Zimmermann über die Hornissen. Teil 1: Gefaltete Flügel und verpixeltes Sehen Gestaltung: Maria Harmer Sie hat Frostschutzmittel im Blut - daher konnten ihr die winterlich kalten Temperaturen nichts anhaben. Meist im Mai erwacht - je nach Witterung - die im Herbst des Vorjahres geborene Hornissenkönigin aus ihrem Winterschlaf und sucht nach einem geeigneten Nistplatz. Hornissen gehören zur Familie der Faltenwespen, ihre Sozialstruktur ist beeindruckend und komplex, das Nest selbst eine faszinierende Struktur, vieles noch nicht gänzlich erforscht. Generell zählen Hornissen zu den sogenannten "Nützlingen", da sie für die Larvenaufzucht andere Insekten wie Wespen, Mücken, Fliegen und Raupen jagen und für das biologische Gleichgewicht von großer Bedeutung sind. Die großen Brummer haben einen schlechten Ruf, zahlreiche "fake facts" tragen dazu bei. Denn eigentlich sind Hornissen harmlos, friedlich. Einzelne Individuen fliehen, wenn sie sich bedroht fühlen, verteidigen aber vehement ihr Nest und ihre vulnerable Brut. Dass ein Hornissenstich von Menschen subjektiv als schmerzhafter empfunden wird als der Stich einer Biene oder Wespe, liegt vor allem am längeren und stärkeren Stachel, vor allem aber auch an der Giftkomponente Acetylcholin, die im Bienen- und Wespengift fehlt. Auch in anderen Bereichen unterscheiden sich Hornissen von ihren nahen Verwandten, den Wespen: Sie interessieren sich nicht für Kuchen und andere Süßspeisen. Eine weitere Besonderheit ist ihr Auge und insbesondere ihre Fähigkeit, auch noch bei vollkommener Dunkelheit zu fliegen und andere nachtaktive Tiere zu jagen. Vieles konnte in den letzten Jahren untersucht und erforscht werden, dennoch bleiben zahlreiche Fragen offen. Die Hornisse ist ein in Österreich präsentes, doch gefährdetes, daher geschütztes Insekt, erklärt die Insektenforscherin Dominique Zimmermann. Eines, dem viele Menschen mit großen Vorurteilen begegnen, die die Kuratorin der Hautflügler-Sammlung am Naturhistorischen Museum Wien durch Fakten und teils erstaunliche Erläuterungen ausräumen möchte.

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Radiokolleg - Ich verstehe!

Ein Plädoyer für die Mehrsprachigkeit (1). Gestaltung: Margit Atzler Seit dem Schuljahr 2019/2020 sind sie verpflichtend: Deutschförderklassen für jene Pflichtschulkinder, die dem Unterricht nicht ausreichend folgen können. Von Anfang an standen viele Pädagog/innen und Expert/innen u.a. aus der Sprachwissenschaft diesem Konzept mehr als skeptisch gegenüber. Denn, so der kritische Tenor: vor allem Kinder lernen eine Sprache am besten im alltäglichen Miteinander. Sprache ist mehr als Grammatik lernen. Sprache ist lebendige Kultur. Frühkindliche Fremdsprachenförderung ist angesagt. Aber es sollen doch bitte Englisch, Französisch, Italienisch oder Spanisch sein. Chinesisch oder Russisch lassen sich vielleicht auch noch ob ihrer wirtschaftlichen Notwendigkeit argumentieren. Aber türkisch, bulgarisch, arabische oder afrikanische Sprachen? Die unterschiedlichen Sprachen werden unterschiedlich gewertet - analog zu den Kulturen, die mit ihnen assoziiert werden und zu ihrer vermeintlichen Notwendigkeit im globalen Wirtschaftsgeschehen. Doch egal um welche Sprache es sich handelt: mehrsprachig aufzuwachsen erzeugt im Gehirn neuronale Vernetzungen, die später für andere Lebensbereiche gebraucht werden. Allein fehlt vielfach ein quantitativ erkennbarer Nutzen, weshalb manche Eltern aus anderen Ländern ihren Kindern diese Herkunftssprachen gar nicht mehr beibringen wollen - teils aus Angst vor Ausgrenzung oder auch auf Grund des zeitlichen Aufwands, den die Beschäftigung mit der zusätzlichen Sprache und Kultur im Familienalltag bedeuten würde. LinguistInnen fordern ein größeres Bewusstsein für den Wert jeder einzelnen Sprache, sowohl im Kinder- als auch im Erwachsenenalter. Englisch als Standardsprache allein reicht nicht aus. Denn auch wenn sich eine große Zahl an Menschen auf Englisch unterhalten kann, so fehlt vielen die emotionale Komponente, die sich erst dann erschließt, wenn man in die damit verbundene Lebenswelt eintaucht. Das bedeutet nicht, dass es notwendig ist, eine Fremdsprache grammatikalisch fehlerfrei und ohne fremdsprachigen Akzent zu sprechen. Denn selbst in unserer Muttersprache hat eine gewisse Schlampigkeit Platz, wie sie in unterschiedlichen Dialekten und im Alltagsjargon zutage treten kann. Sprachliche Unebenheiten gehören dazu. Sowohl in der Muttersprache als auch im Spracherwerb. Modernes Fremdsprachentraining, wie es diverse Apps heute anbieten, ermöglichen es zu üben, ohne menschliches Gegenüber, das einen auf Fehler aufmerksam macht. Ob es darum geht, eingerostetes Schulfranzösisch aufzubessern, ein paar Phrasen portugiesisch für den nächsten Urlaub oder gar indonesisch oder norwegisch zu lernen. Die Apps ermöglichen spielerisches Lernen in jedem Alter ohne peinliche Hoppalas - allerdings nur bis zu einem gewissen Niveau. Denn: Sprache ist Beziehung. Erst im persönlichen Austausch erschließen sich kulturelle und soziale Komponenten der jeweiligen Sprache, die ja die eigentliche Faszination von Sprache ausmachen.

09.30 Uhr
Radiokolleg - Reparatur der Zukunft

Das globale Casting neuer Ideen (1). Gestaltung: Monika Kalcsics, Margit Atzler, Ilse Huber, Stefan Niederwieser Veränderung beginnt im Kleinen, auch wenn sie das große Ganze im Blick hat. Schon 2020 war Ö1 mit der Initiative Reparatur der Zukunft auf der Suche nach neuen Ideen aus Österreich für die Gesellschaft von morgen. Im Jahr 2021 ist daraus das globale Casting neuer Ideen geworden - die weltweite Suche nach Initiativen, die Österreich und die Welt positiv verändern und gestalten wollen. Das Radiokolleg berichtet in dieser Woche über zwölf Projekte aus dem In- und Ausland. *Crip Tech Incubator* Der CripTech Incubator ist eine Plattform für Kunst und Technologie, die sich auf Innovationen im Bereich Behinderung konzentriert. Dieser Inkubator umfasst Stipendien, Workshops, Präsentationen und Publikationen. Entwickelt wurde er vom Think Tank Leonardo - einem transdisziplinären, globalen Netzwerk mit Sitz in den USA an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Technologie. Mithilfe des Crip Tech Incubator sollen Technologie und Innovation durch einen inklusiven Ansatz betrachtet werden. Der CripTech Incubator möchte verankerte Vorstellungen darüber, wie ein Körper-Geist sich bewegen, aussehen und kommunizieren kann, neu denken und darstellen. Gestaltung: Monika Kalcsics https://leonardo.info/criptech *Climate Walk* Die Klimakrise ist ein globales Thema. Die steigenden Temperaturen treffen alle Menschen auf der Welt, wenn auch in unterschiedlichen Ausprägungen. Welche das sind und wie sie bei den verschiedenen Gruppen ankommen, ist noch nicht genügend erforscht. Eine Gruppe junger Menschen möchte im Gehen mehr erfahren, indem sie sich wissenschaftlich und persönlich austauschen. Gestaltung: Ilse Huber https://www.climatewalk.eu/ *Un-tragbar* Fast Fashion befindet sich - bildlich gesprochen - ganz links auf der Überholspur mit Lichthupe und abmontierten Rückspiegeln. Diese Modekonzerne setzen enorm viel Geld um, gerade weil ihre Kleidung nur wenige Male getragen wird. Die Folgen für Menschen und Umwelt sind zweitrangig. Drei Designerinnen aus Österreich haben deshalb eine Ausstellung über Wegwerfmode erarbeitet. Sie soll an Schulen gezeigt werden und wird im digitalen Raum noch vertieft. Auf erhobene Zeigefinger möchten die Designerinnen von un-tragbar verzichten. Stattdessen vermittelt man Wissen und weist auf Alternativen hin wie Kleiderkreisel, Kleidungsvermietung oder Abende, an denen Kleidung gemeinsam repariert wird. Damit könne man die nächste Heißhungerattacke auf den neuesten Schrei immerhin hinauszögern. Gestaltung: Stefan Niederwieser www.un-tragbar.com

09.45 Uhr
Radiokolleg - Von K-Pop bis Kraut Jazz

Eine aktuelle Phänomenologie diverser Neo-Musikgenres (1). Gestaltung: Sarah Kriesche, Walter Gröbchen, Thomas Mießgang *K-Pop* Im Jahr 2012 war "Psy" mit "Gangnam Style" insgesamt 4 Wochen die Nummer 1 in Österreich; Hierzulan-de wohl einer der prominentesten Vertreter der Industrie rund um die Massenproduktion von Musik-stars aus Südkorea. K-Pop als Überbegriff bezeichnet Genre-übergreifende Musik, von Pop, Rock oder Rap, in koreanischer Sprache. Bands entstehen nicht, sie werden nach strengen Mustern designt. Sie sollen Vorbilder für die Jugend sein, nicht fluchen, perfekt aussehen und sich der koreanischen Kultur angemessen verhalten, weshalb zum Beispiel nackte Oberkörper tabu sind. Nicht Talent, sondern Jahre des Drills gehen dem Debut-Album einer Band voraus. So steril das Konzept, so erfolgreich. K-Pop ist ein Massenphänomen. Laut den Daten der Korea-Fondation zählen alleine die Mitglieder der K-Pop-Fanclubs weltweit rund 100 Millionen. Nur 9 Minuten dauerte es, bis gleich zwei Konzerte der Band BTS in Berlin im Jahr 2019 ausverkauft waren. Formiert im Jahr 2010 mit ihrem ersten Auftritt im Jahr 2013 zählt die Grup-pe quasi schon zum K-Pop - Urgestein. Und mit circa 3,6 Milliarden US-Dollar, die sie der koreanischen Wirtschaft einbringen, auch einen Wirtschaftsfaktor. Um die 800.000 Touristen reisen wegen BTS jährlich nach Südkorea. Sieben Einträge im Guinness Buch der Rekorde, darunter die Meisten Zuseher, die jemals online ein live-Konzert besucht haben, sowie 283 Preise wie etwa bei den American Music Awards, den Billboard Music Awards, oder auch den BBC Radio1 Teen Awards, veranschaulichen den Erfolg von K-Pop. Gestaltung: Sarah Kriesche

09.57 Uhr
Ö1 heute

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Anklang

Mit Eva Teimel. Der bekannte und unbekannte Emil Nikolaus von Reznicek Seinen größten Hit, die Ouvertüre zu "Donna Diana", entwarf er in fünf Minuten, während er am Divan lag und eine Zigarre rauchte. So berichtet es zumindest Emil Nikolaus von Reznicek in seinen Memoiren. Während sich diese Ouvertüre dank der Quizshow "Erkennen Sie die Melodie" zwischen 1969 bis 1985 als Ohrwurm in den Köpfen der Fernsehzuseherinnen und -zuseher festsetzte, geriet eine Vielzahl der Werke von Emil Nikolaus von Reznicek in Vergessenheit. Dabei hat der 1860 in Wien geborene Komponist ein facettenreiches Oeuvre hinterlassen, denn er hatte sich nicht damit begnügt, an einer einmal gefundenen Musiksprache bis zum Ende seines Schaffens festzuhalten. Mit Anfang 50 beschritt Reznicek neue musikalische Wege. Er war offen für Jazz und die avantgardistische Musik seiner Zeit, schätzte vor allem Alban Berg, doch ebenso Gustav Mahler, mit dem ihn musikalisch gar nicht so wenig verband.

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Radiogeschichten

Ex Libris Nachlese Adam Zagajewski: "Poesie für Anfänger", Essays, Hanser Verlag (Übersetzung: Renate Schmidgall) Es liest Detlev Eckstein Der im März verstorbene Polnische Dichter Adam Zagajewski gehörte zu den Ausnahmeerscheinungen der Europäischen Literatur. Verwurzelt in der Kultur seiner Heimat, war er so etwas wie ein Flaneur, der allem mit Interesse begegnete und alles aufsog und in sein eigenes Schreiben integrierte, was er an den Orten, an denen er lebte, sah, hörte und las. In den USA, in Frankreich, in Deutschland schien er sich ebenso geborgen zu fühlen wie in Polen. Wobei Geborgenheit geistig zu verstehen ist, oder, um den Horizont zu erweitern: kulturell. Adam Zagajewski war ein ganz in seiner Gegenwart lebender Metaphysiker, der, ohne ins Religiöse oder gar Esoterische abzudriften, etwas Größerem jenseits der menschlichen Existenz auf der Spur war. Auch das Schreiben war ihm nur ein winziger Teil von diesem Größerem. Als Lyriker und mehr noch als Essayist blieb er aber immer klar im Ausdruck, pointiert und auf die Nachvollziehbarkeit seiner Gedanken bedacht. So auch in seinem letzten Buch "Poesie für Anfänger". Gestaltung: Peter Zimmermann

11.25 Uhr
nach-gehört

Edition Ö1 Margarethe Engelhardt-Krajanek: Gewonnene Jahre Gestaltung: Stephan Pokorny Statistisch gesehen gewinnen wir in jedem gelebten Jahr drei Monate an Lebenszeit dazu. Und: Wir leben nicht nur länger, sondern bleiben auch länger aktiv und gesund. Die Gestaltung dieser dritten Lebensphase ist so vielfältig wie individuell. Lebensträume wollen verwirklicht werden, Zeit für Familie und Enkelkinder wird großzügig reserviert, die schon lange ersehnte Weltreise geplant. Doch welche Voraussetzungen unterstützen diese Pläne? Kapitel 1: Zu jung, um alt zu sein. Kapitel 2: Freitätigkeit. Kapitel 3: Sorgekultur. Kapitel 4: Gemeinsam statt einsam

11.30 Uhr
Des Cis

mit Philipp Weismann. Das Ensemble "BachWerkVokal" präsentiert Werke von J.S. Bach und seinen Schülern Seit sechs Jahren gibt es das Ensemble "BachWerkVokal", das in Salzburg gegründet wurde und mit seinen hochkarätigen Aufführungen immer wieder von sich reden macht. Der Schwerpunkt des Repertoires liegt auf Werken J.S. Bachs und seinen Zeitgenossen. Nun hat das Ensemble unter der Leitung von Gordon Safari seine zweite CD veröffentlicht, mit dem Titel "Jesu meine Freude". Ausgangspunkt ist der gleichnamige Choral des Berliner Nicolaikantors Johann Krüger auf Verse von Johann Franck. Dieses Kirchenlied hat zahlreiche Komponisten zu Werken inspiriert - das bekannteste ist wohl die fünfstimmige Motette "Jesu, meine Freude" von J.S. Bach, die im Zentrum der CD steht. Zudem sind unter anderem Werke zweier Bach-Schüler als Weltersteinspielungen zu hören: eine Motette von Johann Friedrich Doles und eine Kantate von Johann Ludwig Krebs. An der historischen Aufführungspraxis orientiert, musizieren Gordon Safari und sein Ensemble mit sprechendem Gestus, klar und sehr lebendig. Wie in der Barockzeit üblich, sind die Musiker*innen hier gleichermaßen Solisten wie Tuttisten. Instrumentale Virtuosität haben sie genauso zu bieten wie feinste Klangnuancen. Dazu kommt der transparente und schlanke Vokalklang des Ensembles. Ein feines Album, das mit starker Musik in kraftvoller Interpretation berührt - und zudem auch wenig Bekanntes ans Licht holt.

11.57 Uhr
Ö1 heute

12.00 Uhr
Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache

13.00 Uhr
Punkt eins

Über Priorisierungsentscheidungen im medizinischen Alltag, die Warnung vor der Triage und was sie bedeutet. Gäste: Univ.-Prof. Dr. Klaus Markstaller, Leiter der Universitätsklinik für Anästhesie, Allgemeine Intensivmedizin und Schmerztherapie der MedUni Wien/AKH Wien und "Past Präsident" der ÖGARI Dr. Stefan Dinges, Zentrum für Ethikberatung und Patientensicherheit am Institut für Ethik und Recht in der Medizin der Universität Wien. Moderation: Barbara Zeithammer. Anrufe kostenlos aus ganz Österreich unter 0800 22 69 79 E-Mails an punkteins(at)orf.at Am 2. Mai wird der jüngste Lockdown enden; für 19. Mai steht eine bundesweite "Öffnung" im Raum - trotz hoher Infektionszahlen. "Eine Entlastung der Intensivkapazitäten ist nicht absehbar", warnte die ÖGARI, die Gesellschaft für Anästhesie, Reanimation und Intensivmedizin erst vor zwei Wochen. Was passiert auf den Intensivstationen, wenn die Ressourcen knapp werden? Wenn sie nicht mehr für alle Patientinnen und Patienten ausreichen, müssen Ärztinnen und Ärzte entscheiden, wem sie welche Hilfe zukommen lassen können und wem nicht. Die Warnung vor der so genannten Triage begleitet uns seit Pandemie-Beginn mit erschütternden Bildern aus Italien, Spanien oder zuletzt Indien, wo Menschen vor Krankenhäusern ersticken, weil nicht ausreichend Sauerstoff-Flaschen vorhanden sind. Auch im Katastrophenfall, bei Großschadensereignissen oder Unfällen mit vielen Verletzten kommt die Triage zum Einsatz. Das System stammt aus der Kriegsmedizin: Es entstand auf den Schlachtfeldern des 18. Jahrhunderts und beschreibt die Entscheidung, wem geholfen wird, wenn es zu viele Verwundete für zu wenig Helfer gibt. Die "harte Triage" in dieser Form findet in Österreich bis dato nicht statt, sagt Univ.-Prof. Dr. Klaus Markstaller, Leiter der Universitätsklinik für Anästhesie, Allgemeine Intensivmedizin und Schmerztherapie der MedUni Wien/AKH Wien und jahrelanger Vorstand der ÖGARI und ihr "Past Präsident". Doch die Intensivstationen sind seit jeher ausgelastet; um jedes Bett wird gekämpft und nicht alle Operationen können durchgeführt werden. Priorisierungsentscheidungen stehen auf der Tagesordnung - auch zu "normalen Zeiten" jenseits der Pandemie; sie gehören zu den Grundkompetenzen von Medizinerinnen und Medizinern. "Aufgabe der Medizin ist die bestmögliche Behandlung oder Versorgung zu finden, zu der ein Patient, eine Patientin zustimmen kann", sagt Dr. Stefan Dinges vom Zentrum für Ethikberatung und Patientensicherheit am Institut für Ethik und Recht in der Medizin der Universität Wien. Wie werden derartige Entscheidungen strukturiert? Wie können sich Menschen in Gesundheitsberufen darauf vorbereiten? Wie läuft eine Triage in der Praxis ab; was heißt "hart", was bedeutet "weich"? Und welche Rolle spielt der Patientenwille, welche das Alter? Zu Fragen wie diesen sind der Intensivmediziner Klaus Markstaller und der Ethiker Stefan Dinges Gäste bei Barbara Zeithammer. Wie immer sind die Hörer*innen von Punkt eins herzlich eingeladen, sich an der Sendung zu beteiligen: telefonisch unter 0800 22 69 79 live während der Sendung oder per E-Mail an punkteins(at)orf.at

13.55 Uhr
Wissen aktuell

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Das Ö1 Konzert

Alte Musik im Konzert. The Saint Paul Chamber Orchestra, Leitung: Jonathan Cohen. Wolfgang Amadeus Mozart: a) Bühnenmusik zu dem Schauspiel "Thamos, König in Ägypten" KV 345; b) Serenade Nr. 6 D-Dur KV 239, "Serenata notturna" * Carl Philipp Emanuel Bach: Cellokonzert A-Dur * Joseph Haydn: Symphonie G-Dur Hob. I/94, "Surprise" (aufgenommen am 19. Mai 2019 in der Benson Great Hall der Bethel University in Arden Hills, Minnesota). Präsentation: Gerhard Hafner Saint Paul, die direkt am Mississippi River gelegene Hauptstadt des US-Bundesstaates Minnesota, hat eine filmreife Geschichte. Die Stadt wurde 1854 gegründet, ihren ersten zweifelhaften Ruhm aber erwarb sie sich im frühen 20. Jahrhundert, zur Zeit der Prohibition. Während Amerika offiziell auf dem Trockenen saß, sorgten in Saint Paul Gangsterbanden dafür, dass der Alkohol trotzdem floss - und damit ließen sie es beileibe nicht bewenden. Banken und Züge wurden überfallen, es gab Entführungen und wilde Schießereien. Das alles ist Geschichte und heute gehört Saint Paul mit seinen rund 300.00 Einwohnern zu den "lebenswertesten" Städten in den Vereinigten Staaten. Die schönen Künste nehmen in Saint Paul einen bedeutenden Platz ein und die Stadt beheimatet mit dem Saint Paul Chamber Orchestra eines der besten Kammerorchester der Welt. Das SPCO hat keinen Chefdirigenten, sondern arbeitet eng mit einer Reihe künstlerischer Partner zusammen. Dazu zählt auch der britische Dirigent, Cellist und Cembalist Jonathan Cohen. Der 44-jährige Musiker ist in der Barockoper ebenso zuhause wie im klassischen symphonischen Repertoire, er gilt es Experte für Historische Aufführungspraxis und gründetet 2010 das Originalklangensemble "Arcangelo". Seine Leidenschaft für die Musik des 18. Jahrhunderts, stellte Jonathan Cohen vor zwei Jahren bei einem Gastdirigat am Pult des Saint Paul Chamber Orchestra unter Beweis. Der programmatische Bogen spannte sich von Carl Philipp Emanuel Bach über Wolfgang Amadeus Mozart hin zu Joseph Haydn.

15.30 Uhr
Moment

Die Sozialmarie 2021 wurde heuer zum 17. Mal an 15 Projekte verliehen Die "Sozialmarie" - der "Preis für soziale Innovation" der Unruhe-Privatstiftung wird wie jedes Jahr, am 1. Mai verliehen. Es geht um Projekte und Initiativen gegen Armut, Ausgrenzung und soziale Benachteiligung. 35 Projekte aus Österreich, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Tschechien und der Slowakei wurden eingereicht. Heuer fand die Prämierung der besten fünfzehn via Video-Stream statt. Der Publikumspreis ging in diesem Jahr an die "IG 24", die Interessengemeinschaft der 24-Stunden-Betreuer*innen. Die Initiative setzt sich für mehr Rechte für 24-Stunden-BetreuerInnen aus der slowakischen und rumänischen Community ein und fordert eine Abschaffung ihrer "Scheinselbstständigkeit". Gestaltung: Kathrin Wimmer Randnotizen: Andrea Hauer

15.55 Uhr
Rudi! Der rasende Radiohund

Was machen eigentlich Zootiere, wenn Lockdown ist? Rudi besucht Affen-Tierpfleger Sasha Grasinger im Zoo Schönbrunn im 13. Wiener Gemeindebezirk. Denn: der Radiohund hat gelesen, dass es gerade viele Tierbabys im Tiergarten gibt! Das kommt ihm verdächtig vor. Deshalb begibt er sich auf journalistische Recherche und fragt genau nach. Vielleicht hat das mit dem Lockdown zu tun? Rudi: "Du bist für die Orang-Utans, die Kaiserschnurrbarttamarine und die Totenkopfaffen zuständig. Sag mal, die Hörerinnen und Hörer können die Affen ja nicht sehen. Kannst du sie bitte beschreiben? Sasha Grasinger: "Wir sitzen hier gerade vor den Orang-Utans. Orang-Utans sind Menschenaffen und deswegen uns sehr ähnlich und für viele unserer Besucher sehr, sehr spannend. Also unsere Orang-Utans sind sehr, sehr besucherfreundlich. Die freuen sich immer, wenn etwas los ist, wenn sie Ansprechpartner haben, abgesehen von uns. Wenn sie mit den Leuten kommunizieren können, wenn sie ein bisschen schauen können, wenn die Besucher die Orangs beobachten können als auch umgekehrt. Aber natürlich haben wir während der Zeit, wo keine Leute hier im Zoo waren versucht, das mit ganz viel Beschäftigung zu kompensieren. Also, dass den Orangs nicht fad wird, haben wir ganz viel Beschäftigung versucht zu geben; ganz viel Futter irgendwo versteckt und das klappt eben ganz gut, um sie ein bisschen über die besucherfreien Zeiten hinwegzutrösten. Die Orangs beobachten dich, genauso wie die Besucher die Orangs und die finden das mindestens genauso spannend." Gestaltung: Franziska Schwarz

16.00 Uhr
Nachrichten

16.05 Uhr
Passagen

Aus dem RadioCafe des RadioKulturhauses Wien Das Ö1-Europagespräch mit Markus Müller-Schinwald Es diskutieren: Daniela Pisoiu , Österreichisches Institut für Internationale Politik Andreas Peham, Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes DÖW Mainat Kurbanowa, Journalistin und Autorin Der Terroranschlag am 2. November 2020 in der Wiener Innenstadt hat erneut gezeigt, wie groß die Gefahr ist, die von islamistischen Extremisten ausgeht. Sie sind aber nicht die einzige gewaltbereite Gruppe, die die Demokratie und die europäische Lebensart in Frage stellt. Im Zug der Corona-Pandemie zeigen zum Beispiel Rechtsextreme, dass sie in der Lage sind, große Protestbewegungen zu unterwandern und sich international zu vernetzen. Klar ist, dass es beim Kampf gegen diese gewaltbereiten Gruppen eine stärkere Zusammenarbeit der europäischen Staaten geben muss.

16.55 Uhr
Digital.Leben

17.00 Uhr
Ö1 Journal um fünf

17.09 Uhr
Kulturjournal

17.30 Uhr
Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Astrid Schwarz, Bekanntes und Neuinterpretiertes auf Sharon Van Ettens "Epic Ten" Die Veröffentlichung ihres zweiten Albums "Epic" im Jahr 2010 markierte einen Wendepunkt in der Laufbahn der Singer/Songwriterin Sharon Van Etten aus New York. Romantische Melancholie, in Wort und Ton gegossener Herzschmerz, geerdet von ihrem kraftvollen Gesang, war da zu hören. Von der Kritik hochgelobte Alben, auf denen sie ihre musikalische Sprache stets weiterentwickelte, folgten. Zehn Jahre nach der Veröffentlichung von "Epic", und um Vergangenes und Gegenwärtiges zu feiern, bat Sharon Van Etten Künstler/innen, die sie einst selbst bewunderte, sich der Songs eben jenes Albums anzunehmen. Daraus entstanden ist "Epic Ten", eine Veröffentlichung in zwei Teilen, die Originale ebenso enthält wie epische Neuinterpretationen. Letzteres von Musiker/innen wie der Countrysängerin Lucinda Williams, Singer/Songwriterin Fiona Apple oder Aaron Dessner (The National) und Justin Vernon (Bon Iver), die auch das experimentelle Indie-Duo Big Red Machine bilden.

17.55 Uhr
Betrifft: Geschichte

Der Deutsche Klub mit: Linda Erker, Institut für Zeitgeschichte an der Universität Wien und Andreas Huber, Institut für Höhere Studien Gestaltung: Rosemarie Burgstaller Anfang des 20. Jahrhunderts wurde in Wien der Verein mit dem Namen "Deutscher Klub" als Sammelbecken deutschnationaler Organisationen und Gruppen, insbesondere der Burschenschaften und Studentenverbindungen, gegründet. Im Jahr 1923 bezog die völkische Vereinigung Räumlichkeiten in der Wiener Hofburg. Von hier aus wirkte der Deutsche Klub, nach seiner Hinwendung zur NSDAP Anfang der 1930er-Jahre, federführend an der nationalsozialistischen Unterwanderung des Landes mit. Zu diesem weitverzweigten Elite-Netzwerk gehörten ausschließlich männliche Mitglieder in einflussreichen Positionen, wie Industrielle, Rechtsanwälte, Universitätsprofessoren und Beamte. Zahlreiche Regierungsmitglieder der Ersten Republik rekrutierten sich aus ihren Reihen. Wichtigstes Ziel des Deutschen Klubs stellte der sogenannte Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich dar. Hierauf wurde jahrelang durch gezieltes Besetzten von wichtigen Stellen in der Politik, der Wirtschaft und den Medien hingearbeitet. Mitglieder des Deutschen Klubs waren am gescheiterten nationalsozialistischen Putschversuch im Juli 1934 beteiligt. Mehrere Minister der nationalsozialistischen Übergangsregierung im März 1938, darunter Arthur Seyß-Inquart als Kurzzeitbundeskanzler, gehörten ebenso zum Klub. Nach 1945 dürften jene alten Netzwerke dabei mitgeholfen haben, dass einige der auf Hochverrat angeklagten Mitglieder, keine Verurteilung erfuhren.

18.00 Uhr
Ö1 Abendjournal

18.25 Uhr
Journal-Panorama

Corona hat die soziale Ungleichheit erhöht. Wie kann eine Epidemie der Armut verhindert werden? Gestaltung: Veronika Weidinger 17% der Bevölkerung in Österreich galten vor der Coronavirus-Pandemie als armutsgefährdet, darunter 303.000 Kinder, und es gibt Hinweise, dass sich die Situation verschärft hat. Anlaufstellen wie Sozialmärkte oder Wohnungslosenhilfen berichten von steigender Nachfrage, auch bei Beratungseinrichtungen gibt es mehr Bedarf. Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit belasten das Budget von Privathaushalten, dazu kommen steigende Lebensmittelpreise und Ausgaben für digitale Geräte - Stichwort Homeschooling; zudem laufen Kredit- und Miet-Stundungen aus. In einer finanziell prekären Situation leben zurzeit viele Menschen, die nie damit gerechnet haben. Manche können auf Ersparnisse zurückgreifen oder werden durch die Familie unterstützt. Besonders schwierig ist die Lage für jene, denen dieses Netz fehlt oder die schon vor der Krise an oder unter der Armutsgrenze gelebt haben. Mit Kurzarbeit, Einmalzahlungen und der Aufstockung der Notstandshilfe setzt die Politik Maßnahmen, um gegenzusteuern - dennoch gibt es Lücken und Armutsforscher/innen warnen vor der wachsenden Ungleichheit.

18.55 Uhr
Religion aktuell

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Dimensionen

Heilen mit der Genschere Wie Genomeditieren die Medizin verändert Von Birgit Dalheimer Neue Therapien für Krebs, Blutkrankheiten oder AIDS - die Möglichkeiten, die ein gerade acht Jahre altes Werkzeug der Molekularbiologie verspricht, scheinen grenzenlos. Das CRISPR/Cas-System öffnet die Möglichkeit, die DNA punkt- und zielgenau zu verändern, also das Genom zu "editieren". Das medizinische Potenzial dieses Verfahrens wurde rasch nach seiner Entdeckung 2012 klar. Nun scheinen erste Anwendungen zum Greifen nahe. Die Sichelzellanämie wurde schon bei einigen Patient*innen so behandelt. Für verschiedene Arten von Krebs oder Augenerkrankungen sind konkrete Therapien in Entwicklung. Mit den Möglichkeiten nehmen auch die Diskussionen um die ethischen Grenzen der Genschere zu. Die Geburt dreier angeblich HIV-resistent gemachter Babys in China hat vor zweieinhalb Jahren heftige Proteste weit über die Grenzen der Wissenschaftsgemeinde ausgelöst. Und nicht zuletzt geht es auch bei diesem Thema um viel Geld, wie ein schon Jahre andauernder Patentstreit deutlich macht.

19.30 Uhr
On stage

Robert Unterköfler, Lukas Aichinger und Constanze Friedel live im Wiener RadioKulturhaus Zum fünften Mal laden RadioKulturhaus und Ö1-Jazzredaktion im Rahmen der Reihe "5 Millionen Pesos" für jungen Jazz in und aus Österreich zu einer Spezial-Ausgabe in den Großen Sendesaal, die in einer extralangen Luxusausgabe von On stage live übertragen wird. Der heutige Abend ist den bisherigen Ö1-Jazzstipendiengewinner/innen gewidmet: Denn seit 2018 fördert Ö1 junge Talente bis 28 Jahre auch durch Vergabe eines zweijährigen Masterstudiums an der Jam Music Lab-Privatuniversität in Wien. Als erstem Gewinner wurde am 30. April 2018 (dem Ö1-Jazztag) dem Kärntner Tenorsaxofonisten Robert Unterköfler die Stipendien-Urkunde überreicht. Er hat seither u. a. als Mitglied von Christian Muthspiels Orjazztra Vienna von sich reden gemacht und wird im Trio Zwölf nach vier mit Robin Gadermaier (Bass) und Valentin Duit (Schlagzeug) zu inspirierten Gedankenflügen aufbrechen. 2019 war Lukas Aichinger der Gewinner des Ö1-Jazzstipendiums. Der aus Bad Ischl stammende Schlagzeuger hat mit dem Sextett AHL6 inzwischen seine Debüt-CD als Leader ("Thinker Try To Dance") veröffentlicht: Er sucht in seiner Musik formale und melodische Komplexität mit Anmutungen von Tanzbarkeit zu verbinden. Und 2020 war es die aus Ilmenau im deutschen Thüringen stammende, in Wien lebende Violinistin Constanze Friedel, die die u. a. mit Gitarrist Wolfgang Muthspiel besetzte Jury überzeugte. Friedel wird das neue, ungewöhnliche Line-up ihres Constant Quartet vorstellen, dessen Musik zwischen kammermusikalischen Einflüssen, ungeraden Taktarten und energievollen Fusion-Sounds angesiedelt ist. Drei große Talente und potenzielle Szeneprotagonist/innen von morgen an einem Abend! Gestaltung: Andreas Felber

22.00 Uhr
Ö1 Nachtjournal

22.08 Uhr
Radiokolleg

Ich verstehe! Ein Plädoyer für die Mehrsprachigkeit (1). Gestaltung: Margit Atzler Reparatur der Zukunft. Das globale Casting neuer Ideen (1). Gestaltung: Monika Kalcsics, Margit Atzler, Ilse Huber, Stefan Niederwieser Von K-Pop bis Kraut Jazz. Eine aktuelle Phänomenologie diverser Neo-Musikgenres (1). Gestaltung: Sarah Kriesche, Walter Gröbchen, Thomas Mießgang

23.00 Uhr
Nachrichten

23.03 Uhr
Zeit-Ton

Aspekte Salzburg 2021. Neue Musik mit dem oenm Die 42. Ausgabe des Festivals Aspekte Salzburg fand heuer als Online- und Streaming-Ausgabe statt. Die vierte "Zeit-Ton" Sendung bringt u.a. Neue Musik von Salzburger Komponisten, die den aspekten über Jahrzehnte verbunden und als Pädagogen an der Universität Mozarteum tätig waren. Die Aspekte möchten unter der künstlerischen Leitung von Ludwig Nussbichler "eine Landkarte von Musik unserer Zeit, die unterschiedlichen Strömungen folgt, Interpretationen und Kompositionen gleichermaßen im Auge behält", sein. Geboten wird "Kunstmusik, die für musikalische Innovation und neue stilistische Entwicklungen steht und sich konzeptuell, strukturell und ästhetisch von etablierten Verfahren, Gattungen oder Inhalten abzusetzen versucht." Das oesterreichisches ensemble fuer neue musik (oenm) spielte in seinem Konzert für das Aspekte-Festival auch Werke von Andor Losonczy und Boguslaw Schaeffer. Gestaltung: Gerti Mittermeyer

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr)

01.00 Uhr
Nachrichten

01.03 Uhr
Die Ö1 Klassiknacht

dazw. 03:00 Uhr Nachrichten