Radioprogramm

Ö1

Jetzt läuft

On stage

05.00 Uhr
Nachrichten

05.03 Uhr
Guten Morgen Österreich

06.00 Uhr
Ö1 Frühjournal

06.10 Uhr
Guten Morgen Österreich

06.56 Uhr
Gedanken für den Tag

"Jedermanns Juden". Die Direktorin des Jüdischen Museum Wien, Danielle Spera, erzählt über jüdische Protagonist/innen in der hundertjährigen Geschichte der Salzburger Festspiele 1920 wurden die Salzburger Festspiele als katholisch-neobarockes Spektakel gegründet, doch gerade viele Wiener Jüdinnen und Juden förderten hier die Wiederbelebung des Österreich-Gedankens auf der Bühne. Neben der erwarteten Tradition fand sich auch überraschend viel Avantgarde auf dem Programmzettel, sogar ein Werk von Arnold Schönberg wurde 1928 aufgeführt. Während des Austrofaschismus erfolgte eine Politisierung, da sich Österreich als besserer deutscher Staat präsentieren wollte. 1938 schließlich wurden die Festspiele im Sinne der "Rassentheorie" der Nazis ideologisch uminterpretiert, Jüdinnen und Juden waren nicht mehr erwünscht und wurden vertrieben. In der Nachkriegszeit fanden sich nur wenige jüdische Protagonisten und Protagonistinnen unter den Regisseuren und Darstellern. Dazu ist eine Ausstellung im Jüdischen Museum Wien geplant. Im Zentrum der von Marcus G. Patka und Sabine Fellner kuratierten Ausstellung stehen einige noch nie gezeigte Objekte aus dem Nachlass von Max Reinhardt sowie vielfältige Kunstwerke, die den Aufstieg der Festspiele bis heute, sowie die Lebenswege der verschiedenen handelnden Personen, ihre Karrieren und Fluchtwege nachzeichnet. Von ihnen erzählt die Direktorin des Jüdischen Museums Wien, Danielle Spera, in ihren "Gedanken für den Tag". - Gestaltung: Alexandra Mantler

07.00 Uhr
Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

07.33 Uhr
Guten Morgen Österreich

07.52 Uhr
Leporello

08.00 Uhr
Ö1 Journal um acht

08.20 Uhr
Pasticcio

mit Colin Mason. Wir feiern Heroen und Heroinnen der Antike, der Literatur, und jene des Alltags ... Aus der Antike treten neben Iphigenie und ihrer Mutter Klytämnestra der Liebesheld Tristan - dem aus einer weniger bekannten Quelle gehuldigt wird - und ein eher unbekannter Heiler aus den Hyperboreern auf. Aber auch von Möchtegern-Helden beziehungsweise -Heldinnen wird heute zu hören sein ...

08.55 Uhr
Vom Leben der Natur

Der Zoologe Walter Hödl über seine Forschungsreisen in die Tropen. Teil 1: Pionier in Amazonien Gestaltung; Renate Pliem Seit den 1970er Jahren ist Walter Hödl begeisterter Froschforscher. Seine Arbeit begann im Labor - er schrieb seine Dissertation über die Retina der Froschaugen. Doch dann der Sprung "ins kalte Wasser": ein einjähriger Forschungsaufenthalt in Amazonien. Der größte Regenwald der Erde galt als die "grüne Hölle" - Walter Hödl war der erste, der dort Froschforschung betrieb. An den "schwimmenden Wiesen" des Amazonas nahm er mit einem Tonbandgerät die Laute von 15 verschiedenen Froscharten auf und fand heraus, dass sich diese durch unterschiedliche Frequenzen unterscheiden, ähnlich wie Trägerfrequenzen bei Radiostationen. Einmal im Jahr forscht Walter Hödl mit seinen Mitarbeiter/innen in Französisch-Guyana, wo sie - mitten im Regenwald - "Haustiere" haben: kleine (quasi ungiftige) Pfeilgiftfrösche, die, durch Pfeifen angelockt, direkt zu den Menschen hüpfen und für wissenschaftliche Versuche zu Bioakustik, Territorial- oder Heimfindeverhalten zur Verfügung stehen. Auf Borneo entdeckten Walter Hödl und sein Team an rauschenden Bergbächen Winkerfrösche, die mit winkenden Bewegungen der Hinterbeine kommunizieren, da die Stimmen der Tiere in der lauten Umgebung sonst untergehen würden. Auch in Indien und Brasilien fand Walter Hödl Winkerfrösche. Auf der Suche nach Tieren mit dieser speziellen Anpassung entdeckte der Wissenschaftler in Afrika dann "Blinkerfrösche", die ihre Schallblasen als Signalgeber nützen.

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Radiokolleg - 100 Jahre Salzburger Festspiele

Eine Geschichte in 1.000 Facetten (1). Gestaltung: Nadja Kayali, Michela Schierhuber Friedensprojekt, "großes Welttheater", Weltmarke und "Zentrum der Kunst": all das und noch viel mehr sind die Salzburger Festspiele nun schon seit genau 100 Jahren. Die Idee für ein Festival von Weltrang gärte schon viele Jahre bevor am 22. August 1920 erstmals der Salzburger Domplatz zur Bühne für den "Jedermann" wird. "Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes", aus der Feder von Hugo von Hofmannsthal in einer Inszenierung von Max Reinhardt, vereint künstlerisch zwei der Gründerväter des Festivals. Der Wunsch, in der Mozartstadt seinem Genius loci regelmäßig ein künstlerisches Denkmal zu setzen, kursierte bereits seit den 1840er Jahren. Gemeinsam mit Richard Strauss, Franz Schalk und Alfred Roller wurde schließlich nach Ende des Ersten Weltkriegs die Vision eines "Wallfahrtsorts der Kunst" konkret. Nach den Gräueln der Kriegsjahre sollte die Kunst ganz bewusst zu einem - auch international - einenden Band werden. Doch der künstlerische Blick in die Vergangenheit war und ist auch immer mit einem Blick in die Gegenwart und Zukunft verbunden: schon mit Richard Strauss war zu Gründerzeiten ein zeitgenössischer Komponist prominent vertreten, Werke von Gottfried von Einem, Friedrich Cerha, Luciano Berio, Krzysztof Penderecki oder Kaija Saariaho standen und stehen auf dem Spielplan, Nachwuchsprogramme für zeitgenössische Komponist*innen, junge Regisseur*innen und Sänger*innen zähl(t)en ebenso zum umfassenden Programm der Salzburger Festspiele. Trotz, oder wohl gerade wegen der Maxime, die besten Künstlerinnen und Künstler aus jeder Sparte zu vereinen, bieten die Salzburger Festspiele wie kaum ein anderes Festival die Möglichkeit zu einem triumphalen Debut oder einem legendären Einspringen. Denn bei den Salzburger Festspielen zählen nicht nur die Dramen auf der Bühne, sondern auch jene dahinter: spätestens seit der Ära Karajan hat auch der internationale Jetset in der Mozartstadt Einzug gehalten und ist fixer Bestandteil der Berichterstattung. Ein Faktum, das manchmal das feinziselierte Programm auf "Highlights" zu beschränken versucht. Aber ein Blick in die scheinbar "unspektakulären" Konzerte und Schauspielabende rückt das Bild rasch zurecht. In ihrer 100-jährigen Geschichte sind die Salzburger Festspiele auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Stadt und Land Salzburg geworden. Gleichzeitig gelingt es den Salzburger Festspielen in ihrem hohen Anspruch an die Kunst auch das heimische Publikum in Salzburg einzubinden, nicht zuletzt durch das "Fest zur Festspieleröffnung" oder das mannigfaltige Nachwuchsprogramm, wie günstige Jugendabos. Damit ein so großes Unterfangen mit rund 200 Aufführungen in knapp 40 Tagen sicher über die Bühne gehen kann, bedarf es vieler kleiner Rädchen, die ineinandergreifen, um das große Ganze - also das "Große Welttheater" - bilden zu können. Im Scheinwerferlicht steht also nicht nur die Festspielgeschichte auf der Bühne, sondern auch die 1.000 Facetten dahinter.

09.30 Uhr
Radiokolleg - Intensivmedizin

In der Blackbox (1). Gestaltung: Christina Höfferer In der Coronakrise war Italien der erste europäische Intensivpatient. Damit rückte ein Thema ins Blickfeld, das sonst kaum in den Schlagzeilen auftaucht. Die Intensivmedizin ist eine Blackbox. Wenige kommen hinein, viele kommen nicht mehr heraus aus Stationen, die mit höchster Technik ausgerüstet sind und speziellstes Know How bieten. Was passiert in den Intensivstationen? Wie sind sie organisiert, wie ausgestattet? Höchst unterschiedlich, zeigte der europäische Vergleich aus Anlass der Coronakrise. Ausgangspunkt Südtirol: Der Gastwirt Otto Egger hat sich auf seiner Berghütte in Meran im Kundenkontakt mit Covid 19 infiziert: "Nach vier Tagen bin ich aufgewacht, und dann bin ich nicht mitgekommen, wo ich bin, ich hörte eine fremde Sprache." Otto Egger war mit dem Flugzeug aus Südtirol nach Chemnitz in Deutschland gebracht worden, wo sein Leben gerettet wurde. "Die Mitarbeiter auf der Intensivstation haben auf mich geschaut, wie wenn ich ihr Kind wäre." Elena Costantini ist Reanimationsmedizinerin im Humanitas Krankenhaus in Mailand. "Ich verbringe die meiste Zeit meines Lebens in der Intensivmedizin, ich weiss, dass wirkt bedrückend, aber für mich ist es ein Ort der Hoffnung, wo Ärzte und Pfleger in sehr schwierigen Situationen zusammenarbeiten um Leben zu retten."

09.45 Uhr
Radiokolleg - Lexikon der österreichischen Popmusik

Dorian Concept, Eela Craig, Christina Stürmer, Boris Bukowski (1). Gestaltung: Thomas Mießgang, Walter Gröbchen, Stefan Niederwieser, Al Bird Sputnik Im Januar 2017 hat das Radiokolleg das gestartet. Von Ambros bis Qualtinger, von Danzer bis Wanda wird das Leben und Werk einzelner Künstler, Musiker/innen und Bands dokumentiert, ihre Bedeutung für die österreichische Musiklandschaft reflektiert und ihr Beitrag zu einer kritischen Gegenkultur gewürdigt. *Dorian Concept* Dorian Concept, eigentlich: Oliver Johnson, ist einer jener Künstler, die seit Jahren an einer internationalen Karriere basteln, ohne in seiner Heimatstadt Wien übertrieben präsent zu sein. Auf dem renommierten britischen Dance-Label Ninja Tune veröffentlichte er im Jahr 2014 das Album "Joined Ends", für den kalifornischen Electric Jazz-Erneuerer Flying Lotus und das britische Cinematic Orchestra wirkte er als Sideman. Das steckt die Parameter seiner eigenen Musik schon ziemlich gut ab: Seit er in den Nullerjahren mit exaltierten Synthie-Etüden auf You Tube bekannt wurde, hat er seinen Sound raffiniert und in verschiedene Richtungen weiterenwickelt: Mal als hyperventilierenden Post-Jazzrock, der von ferne Squarepusher zuwinkt, dann wiederum als durch cooles Wissen gefilterte Chillout-Séance im Stile der ruhigsten Momente von Aphex Twin. Aber trotz aller Referenzen ist da im Laufe der Jahre ein Stil entstanden, der eine überaus persönliche Signatur trägt und auch als eine ins Wilde und Ungezähmte ausfransende Weiterwucherung des K D-Coffeetable-Sounds der 90er beschrieben werden könnte. Die schönste Beschreibung für sich und seine Arbeit hat Dorian Concept selbst gefunden: "Ich bin ein autodidaktischer Jazzmusiker, der sich selbst sampelt". Gestaltung: Thomas Mießgang

09.57 Uhr
Ö1 heute

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Anklang

mit Stefan Höfel Walter Arlen zum 100. Geburtstag Walter Arlen wurde 1920 in Wien als Walter Aptowitzer geboren. Im "Kaufhaus Dichter" in der Brunnengasse in Wien wuchs er auf und erlernte früh das Klavierspiel. In der Nacht vom 12. auf den 13. März 1938 - also direkt nach dem Einmarsch Hitlers - stürmten SA-Männer die Wohnung der Familie, nahmen den Vater von Walter Arlen fest und brachten ihn ins KZ Dachau. Erst viele Jahre später sollte Walter Arlen seinen Vater in den USA wiedersehen. Arlen wurde nach seiner Emigration Musikkritiker der Los Angeles Times und baute das Music Department an der Loyola Marymount University auf. Kompositionen zu veröffentlichen empfand Arlen als unvereinbar mit seiner Tätigkeit als Kritiker - eine Tatsache, die er heute bereue. Walter Arlen lebt in Santa Monica, wo ihn Stefan Höfel zu einem Interview getroffen hat und mit ihm über seine Flucht aus Österreich, seine Kompositionen und seinen Zugang zur Musik gesprochen hat. Drei Tonträger mit Werken von Walter Arlen sind bis dato bei Gramola erschienen. Am 31. Juli feiert Walter Arlen seinen 100. Geburtstag. (Wiederholung einer Sendung vom 4. Februar 2017)

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Radiogeschichten

100 Jahre Salzburger Festspiele. "Weiterspielen". Von Gerhard Amanshauser. Es liest Peter Matic. Ein abstürzender Kristallluster im Burgtheater beendet nicht von ungefähr vorzeitig König Ottokars Ende; und es findet sich nicht ohne Grund jemand, der "Weiterspielen!" ruft, in dieser Geschichte, die eigentlich als Liebesgeschichte weiterspielen sollte und jedenfalls nicht zufällig von Gerhard Amanshauser ist ... Gestaltung: Roland Knie Präsentation: Peter Zimmermann

11.25 Uhr
nach-gehört

Edition Ö1 1938. Der "Anschluss" Gestaltung: Stephan Pokorny Die Machtergreifung der Nationalsozialisten in Österreich hatte ein omnipräsentes Leitmedium: das Radio. Das noch junge und "moderne" Medium diente durch die Ausstrahlung von Schlüsselereignissen als akustischer Motor, um Wendepunkte symbolisch zu markieren und Weichenstellungen zu bewirken. 1938 wurde die RAVAG, die 1924 gegründete Radio Verkehrs AG, dem deutschen Radio eingegliedert, wichtige Teile ihres Archivs nach Berlin verbracht. Das Material galt lange als verloren. 2016 entdeckte man Teile dieses Archivs wieder. Ein Ö1 Programmschwerpunkt 2018 zu den Ereignissen des "Gedenkjahres" bettete die bisher verschollenen O-Töne thematisch ein und zeichnete den Weg Österreichs bis zum "Anschluss" an Hitler-Deutschland nach.

11.30 Uhr
Des Cis

mit Marie-Theres Himmler. Thomas Holmes vereint eine Vielzahl an Sängerinnen und Sängern rund um Beethovens Vokalwerk. Hochzeiten, Abschiede, Glückwünsche, Wortspielereien, Vertonung von Zeilen zeitgenössischer Dichter - Anlässe und Inspiration gab es für Ludwig van Beethoven immer wieder, um Worte in Musik zu kleiden. Manchmal auch aus der Unterrichtspraxis heraus - etwa, wenn er ein wenig Kontrapunkt oder die Vertonung der italienischen Sprache übte. Chorleiter Thomas Holmes hat mit seinem Cantus Novus Wien, dem Ensemble Tamanial, sowie zusätzlich einigen Gesangssolist/innen und Instrumentalist/innen eine Vielzahl dieser selten gehörten Vokalwerke aufgenommen. Entstanden sind daraus gleich zwei CDs: "Beethoven - Secular Vocal Works" (Juni 2020) und "Beethoven - Canons and Musical Jokes" (Juli 2020). Es sind nicht die großen Werke, die die Musikgeschichte prägten, aber solche, die einen Einblick in den Alltag und das persönliche Umfeld der Komponisten erlauben. Da wird mitunter der Graf zum Schaf und der geschätzte Violinlehrer bekommt gar einen aufgeblasenen Eselskopf. Was für ein Schelm Beethoven doch sein konnte!

11.57 Uhr
Ö1 heute

12.00 Uhr
Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache

13.00 Uhr
Punkt eins

Die gesellschaftspolitische Bedeutung von Fußball und Co. im Angesicht der zahlreichen Nachwirkungen des Corona Virus. Gast: Univ.-Prof. Dr. Peter Filzmaier: Politikwissenschaftler, TV-Analytiker, Leiter des Instituts für Strategieanalysen in Wien, Professur für Demokratiestudien und Politikforschung, Donau Universität Krems. Moderation: Alois Schörghuber. Anrufe kostenlos aus ganz Österreich unter 0800 22 69 79 E-Mails an punkteins(at)orf.at Während der Kulturbetrieb nur sehr langsam und mühsam in Schwung kommt, wurden in den letzten Wochen die ausständigen Fußball-Bundesliga-Spiele absolviert und die Meisterschaft abgeschlossen. In vielen anderen Sportarten konnte das nicht so gehandhabt werden. Der Eindruck einer massiven Ungleichheit der Möglichkeiten täuscht hier keineswegs. Wie wichtig ist der Sport für eine stabile Gesellschaft? Geht es um das Medienspektakel oder die Erlaubnis für alle, ihren Lieblingssport ohne Einschränkungen wieder selbst betreiben zu können? Und wie verhält es sich mit dem in Stadien anwesenden Publikum, das durch seine kollektive Energie bei Sport-Wettbewerben das Live-Erlebnis zum Spektakel macht? Der Politikwissenschaftler Peter Filzmaier hat sich 2019 in einem Buch als glühender Sportfan geoutet und hat durchwegs eine profunde Meinung zur gesellschaftspolitischen Relevanz des Sportes. Er beobachtet seit seiner Kindheit mit einem kritischen Blick gewisse Ungereimtheiten in der Sportwelt und hat mit einer Halbmarathon Bestzeit von 1 Stunde und 12 Minuten auch seine Leistungsfähigkeit als Läufer bewiesen. Peter Filzmaier ist zu Gast bei Alois Schörghuber und Sie sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen: per Telefon live während der Sendung unter 0800 22 69 79 - kostenlos aus ganz Österreich - oder schreiben Sie ein E-Mail an punkteins(at)orf.at.

13.55 Uhr
Wissen aktuell

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
styriarte 2020

Alte Musik im Konzert. Palais.Attems.Hofkapelle, Leitung: Michael Hell. Instrumentalwerke von Antonio Vivaldi (aufgenommen am 9. Juli in der Helmut List Halle, Graz). Präsentation: Gerhard Hafner Die Epoche der Barockmusik ging von Italien aus und verbreitete sich rasch über ganz Europa. Vor allem in einer Stadt blühte ein glanzvolles barockes Musikleben, das auf besondere Weise mit dem Namen eines berühmten Musikers verbunden war: Antonio Vivaldi in Venedig. Die Kulisse, die sich damals den zahlreich nach Venedig pilgernden Musikern bot, dürfte sich einigermaßen unverändert erhalten haben: Der Markusplatz mit dem Dogenpalast, der vom einstigen Reichtum kündet, die Basilika San Marco, die ein ganzes musikgeschichtliches Kapitel für sich beansprucht, das Gewirr von labyrinthischen kleinen Gassen und verzweigten Kanälen, und natürlich - die Gondeln. Zum Klischee von der schönen "Stadt der tausend Brücken" gehört aber auch das unheimliche und morbide, die Masken des Karnevals, der modrige Geruch der Lagune... etwas vom Rätselvollen der Stadt scheint sich auch auf Vivaldi übertragen zu haben; jedenfalls ranken sich zahlreiche Berichte und Legenden um seine Person, angefangen bei seiner Geburt 1678 angeblich während eines der schlimmsten Erdbeben der venezianischen Geschichte.Im Rahmen der heurigen "styriarte" brachte das steirische Originalklangensemble Palais.Attems.Hofkapelle unter der musikalischen Leitung von Michael Hell Instrumentalwerke des "prete rosso", so ein Beiname Vivaldis, zum Klingen.

15.30 Uhr
Moment

Von der Seele schreiben. Aufgezeichnete Erlebnisse von zwei Kriegskindern Im Rahmen des Projektes "1945 erinnern" entstanden 2005 in Zusammenarbeit mit der Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen der Universität Wien fünf "Moment"-Sendungen über ganz persönliche Rückblicke auf das Jahr des Kriegsendes. In Teil eins schilderten damals Christine Beranek und Henriette Blasl, wie sie sich die vielen oft tragischen Gedanken von der Seele schrieben, indem sie Texte und Aufzeichnungen anfertigten und damit das Geschehen verarbeiten konnten - über das Elend eines Kinderlebens 1945, die Verschickung nach Belgien zu einer ärmlichen Bauernfamilie, über sexuelle Belästigungen und das ausgenützt werden. Im anschließenden Studiogespräch bringt die Historikerin Heidemarie Uhl diese Schilderungen in einen aktuellen zeitgeschichtlichen Kontext und spricht über die heilsame Funktion des Niederschreibens. Gestaltung: Matthias Däuble Lukas Tremetsberger

15.55 Uhr
Rudi! Der rasende Radiohund

Unterwegs auf dem Wasser, Teil 1: Mit dem Schlauchboot durch die Donau-Auen Um der Hitze zu entfliehen, beschließt Rudi, die kommende Woche auf dem Wasser zu verbringen. Für den Radiohund gibt es nichts Schöneres als Vorne am Schiffsbug zu sitzen und seine Schnauze in den Wind zu halten. Er springt in ein Schlauchboot und paddelt eine Runde mit Schülerinnen und Schülern der NMS-Hainburg. Die Gruppe erkundet gemeinsam mit dem Nationalpark-Team Donau-Auen einen Altarm im niederösterreichischen Orth an der Donau. Laura: "Mir gefällt am besten, wenn wir alle aufhören zu paddeln, entspannt im Boot sitzen und die Aussicht genießen können." Aldin: "Ich mag es am liebsten, wenn das Wasser platscht und alle in Harmonie und im gleichen Tempo mitpaddeln und am Ende alle ihr Ziel gemeinsam erreichen."

16.00 Uhr
Nachrichten

16.05 Uhr
Passagen

Literatur ist der Rede wert! Das große Pingpong der Ideen und Meinungen: Moderation Bearbeitung: Christine Scheucher Auch mehr als 30 Jahre nach dem Mauerfall boomt der Wenderoman. In "Stern 111" lässt Lutz Seiler den Ruinenchic der Berliner Gründerjahre wiederauferstehen und erzählt vom Ende einer politischen Utopie. Wir haben den Roman, der mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet worden ist, gelesen. Außerdem beschäftigen wir und mit dem Gipfelreffen zweier großer Geister: In einem Instant-Messanger-Dienst tauschten sich der große Welterklärer Alexander Kluge und der deutsche Autor Ferdinand von Schirach während des Lockdowns aus. Das Chatprotokoll ist im Mai in Buchform erschienen. Und wir sprechen über "Feenstaub", den nunmehr dritten Roman der österreichischen Autorin Cornelia Travnicek. Unter der Leitung von Christine Scheucher diskutieren Julya Rabinowich (Schriftstellerin), Daniel Wisser (Autor) und Bernhard Fetz (Literaturmuseum und Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek). Lutz Seiler "Stern 111" (Suhrkamp) Cornelia Travnicek "Feenstaub" (Picus) Alexander Kluge/Ferdinand von Schirach "Trotzdem" (Luchterhand)

16.55 Uhr
Digital.Leben

17.00 Uhr
Ö1 Journal um fünf

17.09 Uhr
Kulturjournal

17.25 Uhr
Das Objekt der Begierde

Ein Sommer voller Museen in Österreich 1 Universalmuseum Joanneum / Archäologiemuseum Schloss Eggenberg An einem schönen Herbsttag im Jahr 1811 machte der Bauer Jurij Slatschek auf seinem Acker in Schöniagg in der Herrschaft Negau einen bemerkenswerten Fund: zwanzig ineinandergesteckte altertümliche Helme aus Bronze. Im selben Monat, als der Bauer die Helme fand, wurde auch das Joanneum gegründet - als innerösterreichisches Nationalmuseum und als Museum des Herzogtums Steiermark. Der Bauer Jurij Slatschek verkaufte die Helme weit unter ihrem Wert an einen Kupferschmied aus Marburg. Der Kupferschmied erkannte sofort, dass es sich bei diesem Fund um etwas Besonderes handelte, und veräußerte vier der schönsten Helme an den Kreishauptmann von Marburg, der sie dem Joanneum schenkte. Zum Universalmuseum Joanneum gehören unter anderem das Museum für Geschichte in der Sackstraße in Graz, das Landeszeughaus, das Volkskundemuseum, das Kunsthaus Graz, und eben auch das Archäologiemuseum. Früher war es direkt im Schloss Eggenberg untergebracht; 2009 wurde es in einen neu errichteten, halb unterirdischen Zubau zum 2004 am Rand des Schlossparks erbauten Lapidarium, wo die Römersteine des Universalmuseums Joanneum ausgestellt sind, übersiedelt. Die reduzierte, geradlinige Architektur von BWM Architekten und dem Grazer Büro PURPUR.ARCHITEKTUR lässt den Objekten genügend Spielraum, um ihre Charakteristika zu entfalten, so Karl Peitler, Leiter der Abteilung Archäologie des Universalmuseums Joanneum in Graz. +++ Universalmuseum Joanneum / Archäologiemuseum Schloss Eggenberg Eggenberger Allee 90, 8020 Graz Objekt: Negauer Helme aus der Eisenzeit +++ Gestaltung: Margit Atzler

17.30 Uhr
Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Astrid Schwarz. The Erlkings als Brückenbauer Das junge, Wiener Quartett The Erlkings hat sich das Motto " The Art of Song" auf die Fahnen geheftet, um Lieder alter Meister wie Schubert und Schumann in englischer Übersetzung neu zu arrangieren. Mit Gitarre, Cello, Tuba und Perkussion. Den Gesang steuert der US-amerikanische Sänger Bryan Benner bei und sorgt für den original getreuen Klang der Worte, die durchaus nicht eins zu eins übersetzt, sondern freier und durchaus witzig interpretiert und weitergesponnen werden. Mit von der Partie sind außerdem Cellist Ivan Turkalj, Tubist Gabriel Hopfmüller und Perkussionist Thomas Toppler. The Erlkings eröffnen als Vertreter des von ihnen benannten Schubadour-Stils dem Publikum neue Klangwelten. The Erlkings haben am Freitag im Radiokulturhaus Wien im Rahmen des ORF Radiofestivals von Ö1, Ö3 und Fm4 gespielt. Wir präsentieren das Konzert in den Spielräumen.

17.55 Uhr
Betrifft: Geschichte

Welchen Beitrag leistet "Sound History" für die Geschichtsforschung? Mit Martin Scheutz, Institut für Österreichische Geschichtsforschung, Universität Wien. Gestaltung: Rosemarie Burgstaller Seit rund zwanzig Jahren zeigen sich vermehrt Bemühungen um eine sogenannte "Sound history" oder eine Geschichte des Klanges, welche die traditionelle Geschichtsforschung ergänzen kann. Der boomende Forschungszweig der "Sound history" setzt sich mit dem Klang und der Geschichte des Hörens vor und nach der Edison-Revolution von ca. 1880 auseinander. Klänge, Töne, Geräusche und die daraus bezogenen Erfahrungen prägten die Zivilisationsgeschichte des Menschen mit. Vor dem breiten Aufkommen von Taschenuhren im 18. Jahrhundert waren Glocken und ihr Schlagen und das dadurch vermittelte Zeitsystem prägend für das Alltagsleben der Menschen. Die ökonomische und soziale Umgebung bestimmte das Hören mit und formte die lokale und regionale Identität. Man fühlte sich einem Glockenklang zugehörig. Die Geräuschkulisse in Stadt und Land war über die Jahrhunderte einem ständigen Transformationsprozess ausgesetzt und spiegelte die technischen Errungenschaften und das politisch-soziale Leben der Zeit wider.

18.00 Uhr
Ö1 Abendjournal

18.25 Uhr
Journal-Panorama

Bergbau, Umweltschutz und Menschenrechte - wie geht das zusammen? Gestaltung: Ulla Ebner Etwa 50 verschiedene Metalle stecken in einem Smartphone. Für den Ausbau von erneuerbarer Energie braucht es bestimmte - teils heikle Rohstoffe: seltene Erden für die Generatoren von Windrädern, Lithium und Cobalt für Elektroautos. Dementsprechend wächst der weltweite Rohstoffbedarf. Die Folge sind unter anderem gravierende Menschenrechtsverletzungen in Ländern des Globalen Südens, wo diese Rohstoffe abgebaut werden. Außerdem verursachen der Abbau und die Verarbeitung von Rohstoffen etwa 50 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen. Österreich ist gerade dabei, eine neue Rohstoff-Strategie auszuarbeiten. Diese soll einerseits sicherstellen, dass heimische Betriebe die benötigten Rohstoffe bekommen und will andererseits Unternehmen zu sozialer und ökologischer Verantwortung motivieren. Die Sendung wurde im März 2020 erstmals ausgestrahlt.

18.55 Uhr
Religion aktuell

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Dimensionen

Zum 100. Geburtstag des Philosophen Hans Blumenberg Von Nikolaus Halmer Die Situation des Menschen, der sich angesichts der Unermesslichkeit des Weltalls um eine sinnvolle, erfüllte Existenz bemüht, ist der Ausgangspunkt der Philosophie von Hans Blumenberg. Als sterbliches Mängelwesen fühlt sich der Mensch ohnmächtig im Universum, das Blumenberg als "Absolutes" bezeichnet. Um diese "absolute Wirklichkeit" erträglich zu machen, ist eine Distanzierung - eine Entlastung - notwendig, die im Mythos erfolgt. Der Mythos relativiert das übermächtige Absolute und vermittelt das Gefühl des Vertrauten, Heimatlichen. In seinem Monumentalwerk "Arbeit am Mythos" entwarf Blumenberg die Genese der mythischen Weltsicht, die sich nicht in ein logisches Begriffskorsett übertragen und einzwängen lässt. Der Mythos fungiert als Gegenspieler der instrumentellen Vernunft, weil er andere Darstellungen der Wirklichkeit ermöglicht.

19.30 Uhr
On stage

Wolfram Berger und Peter Rosmanith auf Homers Spuren Einen interessanten Kontrapunkt im Programm von Glatt Verkehrt 2019 im Hof der Winzer Krems boten am 27. Juli vergangenen Jahres Wolfram Berger und Peter Rosmanith: Der Sprecher und Schauspieler sowie der durch seine Zusammenarbeit mit Otto Lechner, Marwan Abado, Franz Hautzinger u.v.a. bekannte Perkussionist präsentierten ihre eigene Fassung von Homers "Odyssee". Bergers großartige, facettenreiche Stimme und Rosmaniths farbenreiche Klänge erzählten gleichsam simultan die alte, dramatische Geschichte von Odysseus' Irrfahrt, von seinen Begegnungen mit der Phäaken-Königstochter Nausikaa, mit dem Kyklopen Polyphem und der Zauberin Kirke. Eine der ältesten Dichtungen der abendländischen Literatur, in bekömmlicher und unorthodoxer Weise neu serviert! Gestaltung: Marlene Schnedl

21.00 Uhr
Ex libris

Bücher, Menschen, Themen

21.55 Uhr
nach-gehört

Edition Ö1. Hugo Portisch: Wie man die Welt erklärt Gestaltung: Stephan Pokorny "Meine Geschichte folgt der Zeitgeschichte, nimmt Bedacht auf das jeweilige Geschehen in Österreich und in der Welt. So wechseln die Schauplätze meines Lebens mit den Schauplätzen des Weltgeschehens, aber auch meine jeweiligen beruflichen Aufgaben. Bei all diesen bin ich immer eines geblieben: Journalist." In diesem "Menschenbild" (Gestaltung: Johann Kneihs), das im September 2017 erstmals ausgestrahlt wurde, erzählt Hugo Portisch von seinen prägenden Jugendjahren, von seinen Reisen und Erfahrungen bei der Arbeit und der nur durch gelegentliche Buchveröffentlichungen unterbrochenen Zeit nach dem Berufsleben, vor allem in der Wahlheimat von Gertraude und Hugo Portisch, der Toskana.

22.00 Uhr
Ö1 Nachtjournal

22.08 Uhr
Radiokolleg

100 Jahre Salzburger Festspiele.Eine Geschichte in 1.000 Facetten (1). Gestaltung: Nadja Kayali, Michaela Schierhuber Intensivmedizin. In der Blackbox (1). Gestaltung: Christina Höfferer Lexikon der österreichischen Popmusik. Dorian Concept, Eela Craig, Christina Stürmer, Boris Bukowski (1). Gestaltung: Thomas Mießgang, Walter Gröbchen, Stefan Niederwieser, Al Bird Sputnik

23.00 Uhr
Nachrichten

23.03 Uhr
Zeit-Ton

Ein unfreiwilliges Festivalexperiment. Wittener Tage für neue Kammermusik 2020 (1) Alljährlich Ende April bzw. Anfang Mai wird die Kleinstadt Witten im Südosten des Ruhrgebiets Hochburg der zeitgenössischen Musik. Doch 2020 blieben die Straßen und Konzerträume leer. Niemand debattierte in den Pausen über gerade Gehörtes, niemand bevölkerte Restaurants und Cafés zwischen den Konzerten. Niemand eilte durch die Stadt - von Klanginstallation zu Klanginstallation. Doch Harry Vogt, der verantwortliche Festival-Kurator des WDR und sein Team wollten das Festival nicht einfach absagen. Schließlich waren die meisten Auftragswerke längst fertig und harrten der Wittener Uraufführung. Ensembles hatten teilweise schon zu proben begonnen, als die Welt plötzlich anders wurde. Vogt griff zum Telefonhörer, schrieb unzählige Mails, skypte. Und brachte schließlich einen Großteil der Werke als Radiofestival zur Uraufführung. Nur die wenigsten Ensembles konnten tatsächlich wie gewohnt proben und aufnehmen. Doch Komponistinnen und Musiker haben unglaubliches Engagement, Ideenreichtum und Wille zum Experiment an den Tag gelegt, um die Werke zumindest teilweise zu realisieren. Da spielten die Musiker des Ensembles Nikel in drei Ländern ihre Stimmen per Clicktrack ein, eine Komponistin realisierte diffizile Instrumentalklangfarben am Computer, und der Trompeter Marco Blaauw spielte sämtliche Trompetenstimmen zweier Kompositionen alleine ein. Die Gestalterinnen und Gestalter der Festival-Sendungen führten zahlreiche Skype-Gespräche mit den Mitwirkenden. Einig sind sie sich alle: Ein spannendes Experiment, hoch lebe das Radio - und der Live-Auftritt vor Publikum und die soziale Interaktion vor Ort mit KollegInnen und Zuhörenden, auf die wir uns wohl alle schon wieder sehnlichst freuen. Die zwei "Zeit-Ton"-Sendungen mit Mitschnitten der Wittener Tage für neue Kammermusik 2020 werden also ganz besondere Festival-Radiosendungen werden. Gestaltung: Nina Polaschegg

00.00 Uhr
Nachrichten

Nationalparks in Österreich zwischen Veränderung und Anpassung. Gestaltung: Sonja Bettel Österreich hat sechs Nationalparks, die der Erholung, der Bildung und dem Erhalt der Natur gleichermaßen dienen sollen. "Natur Natur sein lassen", lautet eine der Grundlagen der Nationalpark-Idee. Wenn Ökosysteme erhalten werden sollen, müssen sie sich aber verändern dürfen. Das ist vor allem im Nationalpark Donau-Auen essentiell. Denn nur, wenn ein Auwald in Teilen immer wieder durch Hochwasser zerstört wird, kann er als Lebensraum bestehen bleiben. Umgekehrt wirken die Einflüsse des Menschen auch in Gebieten, in denen es keinerlei Nutzung mehr gibt: Durch Schadstoffe in der Luft, durch Wasserkraftwerke außerhalb der geschützten Zonen, durch Übernutzung des Grundwassers oder als Folge des Klimawandels. Wertvolle Lebensräume im Wandel zu bewahren und zugleich natürliche Entwicklungen zu fördern, ist eine Herausforderung des Nationalpark-Managements. Wie das gelingt, zeigen Beispiele aus drei unterschiedlichen geschützten Lebensräumen in Österreich.

00.05 Uhr
Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr)

01.00 Uhr
Nachrichten

01.03 Uhr
Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Aimie Rehburg Musikauswahl: Gerald Kolbe dazw. 03:00 Uhr Nachrichten