WDR3

WDR 3 Hörspiel

Lakhdar BelaïdThema "Erbfolge": Die Sünden der Väter Von Lakhdar Belaïd Krimi zwischen rivalisierenden Einwanderergruppen in Frankreich Übersetzung und Bearbeitung: Elke Bahr Komposition: Rainer Quade Karim Khodja: Maximilian Hilbrand Bensalem: Udo Schenk Benoit: Hanns-Jörg Krumpholz Madame Tibervost: Angelika Bartsch Van Golingen/Lagaillarde: Axel Gottschick Sabrina: Claudia Mischke Helmut Stockaert: Rainer Homann Capitaine Mokhtari: Alexander May Degueldre: Bernd Kuschmann Brigadier Maréchal: Harald Maack Funkstimme (Brigadier Stéfanie): Oliver Brod Junger Mann: Robin Bamberg Regie: Jörg Schlüter Wiederholung: WDR 5 Sa 17.04 Uhr
Freitag 19:04 Uhr

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BR-Klassik

Das Musik-Feature

MeiningenMeiningen Ein Theater mit Stadt Von Bettina Mittelstraß Wiederholung am Samstag, 14.05 Uhr Man ziehe auf der Landkarte zwei Geraden: von Leipzig nach Frankfurt am Main und von Kassel nach Bayreuth. Wo sie sich kreuzen, befinden sich Wald und Wiese und: die Musikstadt Meiningen. "Gott grüß die Kunst", steht auf einem der ältesten Häuser der Stadt, und wer Ende August durch die alten Gassen schlendert, hört den Gruß an jeder Ecke: "Eine schöne Spielzeit!". Gefühlt arbeitet in Meiningen jeder für Musik und das Theater, den wichtigsten Arbeitgeber der Stadt. Rund 170.000 Zuschauer besuchen pro Jahr mitten in Mitteldeutschland Musiktheater, Schauspiel, Ballett, Konzerte oder Puppentheater. Sie reisen dafür aus Bayern, Hessen, Sachsen und Thüringen in einen Ort, den sonst kaum einer kennt. Die Wurzeln dieses Ruhms liegen im 19. Jahrhundert: Die ehemalige Haupt- und Residenzstadt Sachsen-Meiningen hatte eine bald in ganz Europa berühmte Theatertruppe und die Meininger Hofkapelle, mit der sich Namen wie Hans von Bülow, Richard Wagner, Johannes Brahms verbinden. Der Ruf als Hort der Hochkultur hat selbst die Wende überlebt. Warum? Eine Spurensuche in einer Stadt, deren Lebensadern aus Musik und Theater zu sein scheinen.
Freitag 19:05 Uhr

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Ö1

Die Ö1 Hörspiel-Gala

trio lepschi(live aus dem ORF RadioKulturhaus). Präsentation: Doris Glaser und Andreas Jungwirth Der Große Sendesaal des Radiokulturhauses bietet den traditionsreichen, festlichen Rahmen für die "Ö1 Hörspiel-Gala". Zur "Hörspiel-Schauspielerin des Jahres" wurde diesmal Burgschauspielerin Sylvie Rohrer gewählt. Ausgezeichnet werden im Rahmen der "Hörspiel-Gala" das vom Ö1 Publikum gewählte "Hörspiel des Jahres", die besten Kurzhörspiele des Wettbewerbs "Track 5"" und jenes Hörspiel, das den "Preis der Kritik" erhält - Kulturjournalisten/innen der "Presse", des "Standard", der "Salzburger Nachrichten", des "Falter" und der "Kleinen Zeitung" vergeben diesen Preis für das ihrer Meinung nach "künstlerisch ansprechendste und anspruchsvollste" Originalhörspiel des Jahres. Das musikalische Rahmenprogramm gestaltet heuer das "Trio Lepschi". Die Festrede hält Ö1 Programmchef Peter Klein. Präsentiert wird die "Ö1 Hörspiel-Gala" von Doris Glaser und Andreas Jungwirth. In Kooperation mit Neuroth - ANZEIGE
Freitag 19:05 Uhr

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SRF 1

Hörspiel

castle freeman«Auf die sanfte Tour» von Castle Freeman Schauplatz: Vermont, USA. Aus einer abgelegenen Villa wird ein Safe gestohlen, der dummerweise der Russenmafia gehört. Sheriff Wing will das Verbrechen aufklären, bevor die Russen mit ihren brutalen Methoden den Dieb selbst erwischen.
Freitag 20:03 Uhr

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Deutschlandfunk

Das Feature

günter brusBeing Günter Brus Versuch einer radikalen Aktion Von Thomas von Steinaecker Regie: Claudia Kattanek Produktion: Dlf 2017 Das Werk des Aktionskünstlers Günter Brus umfasst eine auf den ersten Blick verstörende Welt: In den 60er-Jahren experimentierte der Österreicher mit Körper-Aktionen. Mal spazierte er schwarzweiß bemalt durch Wien, mal urinierte und onanierte er öffentlich, mal versuchte er, sich selbst zu zerreißen. Seine Performances waren in seiner Heimat stets begleitet von einem Sturm der Entrüstung; für seine legendäre ,Uni-Ferkelei" wanderte er sogar ins Gefängnis - und floh schließlich nach Westberlin, wo er der Körperkunst abschwor und sich der Malerei und Schriftstellerei widmete. Was bewegte Brus damals zu seinen Aktionen? Haben sie uns noch etwas in unserer Gegenwart zu sagen, in der jeder Mensch im Internet zum Performer geworden ist, und uns nichts mehr schockieren kann? Der Schriftsteller Thomas von Steinaecker wagt die Probe aufs Exempel: Er will eine eigene Aktion entwickeln, assistiert von niemandem anders als Günter Brus selbst. Ein Experiment mit akustisch wie existenziell ungewissem Ausgang. Mit Günter Brus, Peter Weibel, Gerhard Rühm, Teresa Präauer und anderen. Being Günter Brus
Freitag 20:10 Uhr

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Deutschlandfunk

On Stage

stu larsenMagische Momente Stu Larsen (Gitarre, Gesang) und Natsuki Kurai (Mundharmonika) Aufnahme vom 30.10.2018 aus der Brotfabrik Frankfurt Am Mikrofon: Tim Schauen Es war ein zufälliges Treffen, vor knapp neun Jahren mitten in Tokio: Der japanische Mundharmonikakünstler Natsuki Kurai sah einen jungen Mann, der inmitten der rastlosen Menschenmengen stillstand und ein Gebäude betrachtete: lange blonde Haare unter der Mütze, dünne Beine in engen Jeans - Stu Larsen. Später traf Kurai diesen wundersamen Sänger und Gitarristen aus Australien am Rand eines Konzerts, seitdem sind die beiden immer wieder gemeinsam in der Welt unterwegs. Wo sie zusammen musizieren, entsteht wieder der Moment ihres Kennenlernens, als würde das Leben auf Stopp gedrückt, denn Larsens Songs sind magische Kleinode, die er singend und mit seiner Akustikgitarre präsentiert - unterstützt von den entrückenden Sounds aus Kurais Mundharmonika: Weltklasse!
Freitag 21:05 Uhr

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Bayern 2

hör!spiel!art.mix

fred frithCut Up the Border Von Nicolas Humbert/Marc Parisotto Originalaufnahmen: Jean Vapeur Mit Fred Frith, Tom Cora, Iva Bittová, Pavel Fajt, Robert Frank, Jonas Mekas und anderen Musik: Fred Frith und andere Realisation: Nicolas Humbert/Marc Parisotto BR/DLF Kultur 2019 Ursendung im Hörspiel Pool Dieser Film hat Musikgeschichte geschrieben: "Step Across the Border" begeisterte 1990 eine ganze Generation für die Improvisationen des Gitarristen Fred Frith. Zwei Jahre lang begleiteten die Filmemacher Nicolas Humbert und Werner Penzel Protagonisten und musikalische Wegbegleiter wie Tom Cora, John Zorn und Iva Bittòva durch die Welt, filmten bei Konzerten, Proben, in Hotelzimmern und unter freiem Himmel. Dabei improvisierten die Filmemacher genauso virtuos wie die gezeigten Musiker. Die Originaltonaufnahmen lagerten seitdem jahrelang auf Magnetbändern in einer Blechkiste. "100 Tonbänder. Aufgenommen von Jean Vapeur mit dem inzwischen legendär gewordenen Tonbandgerät Nagra IV S. Eine Kiste mit den Original-Tapes für unseren Film "Step Across the Border". Noch vor dem Zusammenbruch des Sozialismus und der digitalen Übernahme der Welt. Auf jedem Band 20 Minuten. Das sind 33 Stunden Tonmaterial. Im Film waren schließlich nur 90 Minuten davon. Der Rest schlummerte weiter in dieser Blechkiste und wanderte bei jedem Umzug mit, überstand eisige Winter im Container und sogar Überschwemmungen. All dieses Material, das nun nochmals auftaucht. Schichtungen aus Klängen, Originaltonaufnahmen aus den nächtlichen New Yorker Straßen, aus den Spielhallen in Shibuja, von den Möwen aus Yorkshire, Lebensgeschichten, verwehte Spuren. Der wunderbare Tom Cora mit seinem Cello. Viel zu jung gestorben, nur ein paar Jahre nach "Step Across the Border". Aber der Klang seines Cellos, der bleibt. Und die Stimme von Robert Frank, dem großen amerikanischen Photographen und Chronisten der Beat-Generation, in der die Cut Up-Montage erfunden wurde, die auch unserer Klangkomposition zugrunde liegt. Zusammen mit dem Marseiller Tonkünstler Marc Parisotto ist nun aus all diesen Klangspuren, die bislang unveröffentlicht waren, eine neue Komposition entstanden. Und Fred Frith ist noch einmal ins Studio gekommen, um im Abstand dieser 30 Jahre auf neue Weise mit diesem Material und seiner elektrischen Gitarre zu spielen. Eine Stunde aus 31 ½ Stunden: Cut Up the Border." (Nicolas Humbert, November 2018) Nicolas Humbert, geboren 1958 in München, ist Filmemacher und Autor. Zusammenarbeit mit Werner Penzel, Simone Fürbringer und Martin Otter. "Step Across the Border" wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Europäischen Filmpreis und dem Golden Gate Award. Marc Parisotto, geboren 1957 in Marseille, ist Komponist und Sounddesigner im Bereich Film. Studium der Elektroakustischen Musik am Konservatorium in Marseille. Zusammenarbeit unter anderem mit den Regisseuren Michael Haneke, Hans-Christian Schmidt, Benjamin Heisenberg, Philip Gröning. Fred Frith, geboren 1949 in England, ist Multiinstrumentalist und Komponist. Er wurde bekannt als Gitarrist in Bands wie Henry Cow, Art Bears, Massacre, Skeleton Crew, Keep the Dog und Cosa Brava. Seit den 1980er Jahren gilt er als stilprägende Figur der internationalen Improvisationsmusik.
Freitag 21:05 Uhr

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NDR Info

Jazz Special

art ensemble of chicago50 Jahre Art Ensemble of Chicago Mit Karl Lippegaus Chicago, 3. Dezember 1966. Für ein Mitternachtskonzert kündigt Roscoe Mitchell seine Gruppe als Art Ensemble an. Im Juni 1969 tritt Mitchell mit seinen Mitspielern Lester Bowie, Joseph Jarman und Malachi Favors erstmals in Frankreich als Art Ensemble of Chicago auf. Etwa um dieselbe Zeit gründet Manfred Eicher sein ECM-Label und produziert zwischen 1978 und 2001 vier Alben mit dem AEOC sowie etlichen weiteren mit Mitchell und Bowie assoziierten Bands. Ihre radikale und innovative Musik hatte in den USA anfangs kaum Interesse bei den Plattenfirmen und Veranstaltern geweckt und so waren die Vier nach Europa exiliert, wo kleine Labels ihre Musik herausbrachten. "Es war eine aufregende gemeinsame Reise", resümiert Roscoe Mitchell das in 50 Jahren entstandene riesige OEuvre, das unlängst in Form einer CD Box mit 21 CDs neu kompiliert herauskam. Jazz Special
Freitag 22:05 Uhr

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SWR2

SWR2 Krimi

heinrich pommerenkeFrauenmörder Heinrich Pommerenke - Eine Spurensuche Kriminalistisches Dokumentarhörspiel von Johannes Weiß Mit: Martin Rentzsch, Lisbeth Felder, Bernd Tauber, Matti Krause, Eva Derleder u. a. Musik: Andreas Bernhard Regie: Mark Ginzler (Produktion: SWR 2013) Audio unter SWR.de/swr2/hoerspiel "Vor Ihnen sitzt kein Mensch, sondern der Teufel", sagt er von sich selbst. Am 22. Oktober 1960 wird der 23-jährige Heinrich Pommerenke vom Landgericht Freiburg zu lebenslangem Zuchthaus verurteilt: wegen Mordes in vier Fällen, Mordversuchs in zwölf Fällen, wegen versuchter Notzucht und gefährlicher Körperverletzung, wegen schweren Raubes und räuberischer Erpressung. 49 Jahre sitzt der Frauenmörder Heinrich Pommerenke (1937 - 2008) in Bruchsal im Gefängnis. Als Leiter der Religionsabteilung beim SDR und SWR hat sich Johannes Weiß viele Jahre mit dem "Fall" beschäftigt und Pommerenke häufig besucht.
Freitag 22:33 Uhr

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Cosmo

COSMO Live

Gyedu-Blay AmbolleyGyedu-Blay Ambolley - Mit Ambolley präsentiert wir euch in COSMO Live eine echte Legende. Der Ghanaer gilt als der Hiplife-Musiker überhaupt und soll ganz nebenher auch den Rap erfunden haben! So oder so ist Ambolley ein unverzichtbarer Name, wenn es um die Musik Westafrikas geht. Schon in den Siebzigern wusste er gekonnt Highlife und Sprechgesang zu vereinen: Kein Rap, sondern eher der Vibe eines James Brown zu Zeiten von "Sex Machine". Die optimale Schule hat er bei keinem Geringeren als Ebo Taylor genossen. Zu seinem Durchbruch kam er mit "Simigwa Do", ein Hit, mit dem er gleichzeitig einen Tanz aus der Taufe gehoben hat. 30 Alben, legendäre Konzerte und zahlreiche Auszeichnungen später, könnte der Hiplife-Pionier eigentlich die Füße hochlegen. Viel lieber nimmt er aber alle Liebhaber retro-afrikanischer Musik noch einmal mit ins Ghana der Siebzigerjahre. Seit über 50 Jahren steht Gyedu-Blay auf den Bühnen der Welt und hat längst gelernt, wie er als begnadeter Live-Performer das Publikum in seinen Bann ziehen kann. Seine herausragenden musikalischen Fertigkeiten lassen Afrofunk, - Soul und Rap immer wieder in einem neuen Gewand erstrahlen. Aufgenommen am 12.02.2019 im KIT-Café in Düsseldorf.
Freitag 23:00 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Lange Nacht

mooreEs wankt und wuchert und schweigt Eine Lange Nacht über das Moor Von Günter Beyer Regie: Jan Tengeler Moore, das sind karge Landschaften voller Mythen und Geheimnisse, zwischen Erde und Wasser, zwischen fest und flüssig. Im Moor treibt es schaurige Gestalten um. Irrlichter locken. Die Archive sind voll von Berichten einstiger Unwegsamkeit und Ödnis der sagenumwobenen Feuchtgebiete. Wer nicht aufpasste, konnte versinken. Man schickte Kolonisten und Strafgefangene ins Moor, um es trocken zu legen, Torf zu stechen und urbar zu machen. Den Moorsoldaten drohte im Nationalsozialismus Vernichtung durch Arbeit. Freiwillig kamen Maler und Fotografen und berauschten sich an der Ursprünglichkeit des Torflandes, obwohl doch alles mit der "dunklen Tintenfarbe des Moores" überschüttet scheint. Dichter machten das Moor zur Bühne für Albträume, auch zeitgenössische Schriftsteller führen ihre Leserschaft zum Gruseln ins Moor. Nüchterne Wissenschaftler stießen auf Leichen, die sich das Moor vor Jahrtausenden geholt hat. Das Moor wehrt sich und lässt Teile einer nagelneuen Autobahn in die Tiefe sinken. Erst langsam besinnt man sich der ökologischen Qualität der Moore. Moore speichern Kohlendioxid und entziehen das Gas der Umwelt. Heute gelten die verbliebenen Moore als Verbündete im Klimaschutz.
Samstag 00:05 Uhr

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Deutschlandfunk

Mitternachtskrimi

gk chestertonMeisterdetektive Der Unsichtbare Von G.K. Chesterton Aus dem Englischen von: Heinrich Fischer Bearbeitung: Ulrich Griebel Komposition: Stefan König Regie: Klaus Zippel Mit Jürgen Holtz, Horst Bollmann, Max Urlacher, Julia Maria Köhler, Sven Plate, Herbert Fritsch, Walter Niklaus und Jens Winterstein Produktion: MDR/SWR/RBB 2005 Länge: 45"02 "Im Jahre 1911 betrat ein kleiner, unscheinbarer, mit seinem unvermeidlichen Schirm ungeschickt hantierender Priester die Seitenbühne der Kriminalliteratur. Ein ironischer Gegenentwurf zu seinem bereits berühmten Kollegen Sherlock Holmes. Sein Name: Pater Brown." Der junge John Turnbull Angus möchte die Cafébedienung Laura Hope heiraten. Doch Laura zögert, denn sie hat ein Problem, das sie seit geraumer Zeit wie ein Albtraum verfolgt. Als sie noch in Ostengland im Wirtshaus ihres Vaters kellnerte, wurde sie von zweien der Gäste umworben: dem zwergenhaften, geschickten Isidore Smythe und dem großen, schielenden James Welkin. Als ihr beide einen Heiratsantrag machten, redete sich Laura damit heraus, dass sie nur einen Mann ehelichen wolle, der es aus eigener Kraft zu etwas gebracht habe. Daraufhin machen sich beide Männer sogleich nach London auf, wie Laura einem Brief von Smythe entnahm. Smythe wurde mit der Erfindung mechanischer Puppen, die allerlei Arbeiten verrichten, zum Millionär. Von Welkin hat Laura nichts mehr erfahren, doch sie fühlt ihn immer in ihrer Nähe, hört in menschenleeren Straßen sein seltsames Lachen neben sich und sein Raunen: "Trotzdem wird er dich nicht bekommen." Kaum hat Laura ihrem Verehrer John ihr Herz ausgeschüttet, als Smythe ins Café stürmt und die beiden jungen Leute auf einen am Fenster klebenden Papierstreifen aufmerksam macht, darauf die Worte "Wenn Sie Smythe heiraten, wird er sterben." Ohne Zweifel stammt die Drohung von James Welkin. Smythe hatte schon zuvor Drohbriefe dieser Art erhalten, die von Geisterhand zugestellt worden sein mussten. In seiner Wohnung erwartet Smythe zwischen seinen Stummen Dienern die nächste böse Botschaft, mit noch feuchter roter Tinte auf einen Zettel gekritzelt: "Wenn Sie sie heute besucht haben, bringe ich Sie um!" Wie ist dieser Welkin ins Haus gekommen? Der Türhüter schwört, niemanden gesehen zu haben; einen Hintereingang gibt es nicht. John Turnbull Angus beauftragt vier Männer, das Haus zu bewachen, während er den Detektiv Flambeau herbeiholt. Doch am Ende hat nicht der Profi-Detektiv die entscheidende Idee zur Lösung des Falls, sondern dessen Freund, ein römisch-katholischer Priester namens Brown. Dem Geistlichen ist nämlich aufgefallen, dass Menschen immer nur auf das antworten, was sie glauben, gefragt worden zu sein. Der Unsichtbare
Samstag 00:05 Uhr

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