Konzerte im Radio

Konzerte

Montag 01:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Tonart

Klassik Moderation: Haino Rindler "Die Musik spricht für sich allein", diese Worte des großen Geigers Yehudi Menuhin hat der Hornist Felix Klieser als Motto für sein neues Album "Beyond Words" gewählt und berühmte Arien aus Opern, Kantaten und Passionen der Barockzeit für sein Instrument adaptiert. Der Hornklang soll die menschliche Stimme nicht imitieren, sondern eine neue Ebene in die Musik bringen, meint Klieser. Diese Ebene "hinter den Worten" führt zu einem Ausdruck, bei dem das Bekannte durchschimmert, die Musik aber in einen neuen Zusammenhang gestellt wird. In der Sendung spricht Klieser über Assoziationen beim Hören und Spielen bekannter Arien wie "Lascia ch"io pianga" von Georg Friedrich Händel oder Chören wie "Gloria in Excelsis Deo" von Antonio Vivaldi. Es ist eine Reise zu eigenen Seelenzuständen, eine Reflexion von Selbst-Erlebtem - Kliesers Hornklang scheint aus einer anderen Welt zu kommen, und doch wirkt das Album so organisch, als wäre die Musik genauso erdacht worden. Der Franzose Robert Casadesus gilt als einer der herausragenden Pianisten des 20. Jahrhunderts, der besonders für seine Mozart- und Schumann-Interpretationen bekannt wurde. In einem Konzertmitschnitt von 1954 ist er mit dem RIAS-Symphonie-Orchester unter Eugen Jochum im 2. Klavierkonzert von Johannes Brahms zu erleben.

Sonntag 02:07 Uhr Deutschlandfunk

Klassik live

Daniel Brandt Cosmic Fragments (UA) Jan Brauer Telegram (UA) Ensemble LUX:NM Aufnahme vom 30.11.2019 aus der Villa Elisabeth, Berlin

Sonntag 11:03 Uhr Ö1

Matinee

Orchestra Teatro Regio Torino, Dirigentin: Marin Alsop. Johannes Brahms: a) Drei Ungarische Tänze: Nr. 1 g-Moll; Nr. 3 F-Dur; Nr. 5 fis-Moll; b) Variationen über ein Thema von Joseph Haydn op. 56a; c) Symphonie Nr. 4 e-Moll op. 98 (aufgenommen am 8. September 2019 im Teatro Regio in Turin)

Sonntag 11:04 Uhr SR2 Kulturradio

DRP Pur live

"Radio Brass Saar" Georg Friedrich Händel "Einzug der Königin von Saba" aus dem Oratorium "Salomon" HWV 67 Wolfgang Amadeus Mozart Ouvertüre zu "Die Hochzeit des Figaro" Johann Sebastian Bach Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur BWV 1048 Kazimierz Serocki Suite für 4 Posaunen Aaron Copland Fanfare for the Common Man Nebojsa Jovan Zivkovic "Trio per Uno" für Percussion-Trio Jan Koetsier Grassauer Zwiefacher Jim Parker "Chrysler Building" aus "A Londoner in New York" George Gershwin I got rhythm Ingo Luis Empty Stage Blues Chris Hazell "Mr. Jums" aus "Three Brass Cats" Direktübertragung aus dem Großen Sendesaal, Funkhaus Halberg, Saarbrücken

Sonntag 16:05 Uhr SRF 2 Kultur

Im Konzertsaal

Beschwingt und beherzt: Das Brüder-Duo Lucas und Arthur Jussen Sie sehen fast aus wie Zwillinge, sind es aber nicht: 3 Jahre Altersunterschied liegen zwischen Lucas und Arthur Jussen, den beiden holländischen Brüdern, die an einem oder auch wie hier an zwei Klavieren für Aufhorchen sorgen.

Sonntag 18:00 Uhr NDR kultur

Foyerkonzert

mit dem Duo Liepe Mit Niklas Liepe, Geige und Nils Liepe, Klavier Aufzeichnung vom 4. März 2021 im NDR in Hamburg 18:00 - 18:05 Uhr Nachrichten, Wetter Foyerkonzert

Sonntag 19:30 Uhr MDR KULTUR

MDR KULTUR Konzert

Liveübertragungen und Konzertmitschnitte der MDR Ensembles

Sonntag 20:00 Uhr rbb Kultur

RBBKULTUR RADIOKONZERT

Kent Nagano dirigiert das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin Robert Schumann: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur, op. 97 Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 1 c-Moll, op. 68 Konzertaufnahme vom 01.03.2020 in der Berliner Philharmonie Richard Wagner: Vorspiel und Liebestod (aus: ""Tristan und Isolde") Arnold Schönberg: Verklärte Nacht, op. 4 Franz Schubert: Sinfonie Nr. 7 h-Moll, D 759 Konzertaufnahme vom 20.05.2016 in der Berliner Philharmonie

Sonntag 20:03 Uhr SWR2

SWR2 Oper

Shakespeare singt (5/5) Aribert Reimann: "Lear" Oper in 2 Teilen nach William Shakespeare, eingerichtet von Claus H. Henneberg König Lear: Dietrich Fischer-Dieskau König von Frankreich: Karl Helm Herzog von Albany: Hans Wilbrink Herzog von Cornwall: Georg Paskuda Graf von Kent: Richard Holm Graf von Gloster: Hans Günter Nöcker Edgar, Sohn Glosters: David Knutson Edmund, Bastard Glosters: Werner Götz Goneril, Tochter Lears: Helga Dernesch Regan, Tochter Lears: Colette Lorand Cordelia, Tochter Lears: Julia Varady Narr: Rolf Boysen Bedienter: Markus Goritzki Ritter: Gerhard Auer Bayerischer Staatsopernchor Bayerisches Staatsorchester Leitung: Gerd Albrecht Mit der 1978 an der Bayerischen Staatsoper in München uraufgeführten Oper "Lear" gelang Aribert Reimann nicht nur eines der bedeutendsten neueren Werke des Musiktheaters. Woran Giuseppe Verdi noch scheiterte, erreichte Reimann auch mit einer Änderung seiner bisherigen, eher lyrisch bestimmten Sprache: sich dem "König Lear", der vielleicht finstersten Tragödie des reifen Shakespeare, zu stellen. Der Mitschnitt der eindringlichen Uraufführungsproduktion mit Dietrich Fischer-Dieskau, für den das Werk auch geschrieben wurde, ist auch heute noch hörenswert.

Sonntag 20:04 Uhr WDR3

WDR 3 Oper

Platée Comédie-lyrique von Jean-Philippe Rameau Jean-Philippe Rameaus spätes Debüt im komischen Fach: "Platée", eine musikalische Parabel über die Eitelkeiten der gehobenen Gesellschaft. Die unansehnliche Wassernymphe Platée ist davon überzeugt, dass alle, die sich ihrem Teich nähern, unsterblich in sie verliebt sind. Also auch Jupiter. Der aber macht ihr nur zum Spaß einen Heiratsantrag, um die Eifersucht seiner Gattin Juno zu steigern. Am Ende der fingierten Hochzeit fliegt der Schwindel auf ... Im Alter von 50 Jahren komponierte Jean-Philippe Rameau 1733 erstmals für das Musiktheater; zwölf Jahre später legte er mit "Platée" seine erste komische Oper vor: ein spritziges Unterhaltungsstück mit einer originellen Mischung aus Solo-Nummern, Chören und Tänzen - und reichlich Ironie. Die Titelpartie war als Travestierolle für den Starsänger Pierre Jélyotte konzipiert. William Christie und sein Ensemble Les Arts Florissants beweisen beim Gastspiel in Barcelona am 3. Februar 2021, dass Rameaus "Platée" bis heute nichts von ihrem Charme und Schwung verloren hat. Nach dem Libretto von Adrien-Joseph le Valois d"Orville Platée: Marcel Beekman, Tenor Amour / Clarine: Emmanuelle de Negri, Sopran La Folie: Jeanine De Bique, Sopran Junon: Juliette Perret, Sopran Thespis / Mercure: Cyril Auvity, Tenor Jupiter: Edwin Crossley-Mercer, Bariton Cithéron: Marc Mauillon, Bariton Un Satyre / Momus: Padraic Rowan, Bariton Thalie: Virginie Thomas, Sopran Les Arts Florissants, Leitung: William Christie Aufnahme aus dem Gran Teatre del Liceu, Barcelona

Sonntag 21:05 Uhr Deutschlandfunk

Konzertdokument der Woche

Maurice Ravel Suite "Ma mère l"oye" Claude Debussy "Fantaisie" für Klavier und Orchester Camille Saint-Saëns Sinfonie Nr. 3 c-Moll "Orgelsinfonie" Pierre-Laurent Aimard, Klavier Thomas Ospital, Orgel Deutsches Symphonie-Orchester Berlin Leitung: Alain Altinoglu Aufnahme vom 28.2.21 aus der Berliner Philharmonie Am Mikrofon: Uwe Friedrich Drei Spielarten der Sinfonik seines Heimatlandes bringt der französische Dirigent Alain Altinoglu zum Deutschen Symphonie-Orchester, bei dem er regelmäßig zu Gast ist. Nach Szenen aus einem Kinderbuch für Kinder geschrieben und von Kindern uraufgeführt, zeugt Maurice Ravels Klavierzyklus "Ma mère l"oye" von der Kinderliebe des Komponisten. In der Orchesterfassung zeigt das Werk aber vor allem seine überragenden Instrumentierungskünste, denn er lässt alle Klangfarben des Orchesters aufblühen in diesem Reigen von Charakterstücken. Claude Debussys "Fantaisie" für Klavier und Orchester ist hingegen ein Frühwerk, in dem der später so experimentierfreudige Impressionist noch verblüffend deutlich der klassischen Form des Klavierkonzerts verpflichtet bleibt. Nicht nur hat das Werk drei klar voneinander unterscheidbare Sätze, der langsame zweite ist auch deutlich vom Vorbild Frédéric Chopin inspiriert. Origineller, aber auch monumentaler zeigt sich Camille Saint-Saëns in seiner Orgelsinfonie, die das mittelalterliche "Dies irae"-Motiv mit Orgel, Klavier und großem Orchester zum Finale groß, laut und überwältigend erklingen lässt.

Sonntag 22:00 Uhr Bremen Zwei

Klassikwelt in concert: Goldene Fäden

Musik vom intimen Kammerensemble über Vokalmusik bis zum großen Symphonieorchester. Immer zu einem bestimmten Thema. Die "Klassikwelt in concert" bietet hochkarätige Livemitschnitte aus der Region, Deutschland und der ganzen Welt.

Samstag Montag

Lautsprecher Teufel GmbH