Ö1

Das Ö1 Konzert

jakub hrusaORF Radio-Symphonieorchester Wien, Dirigent: Jakub Hrusa; Fanny Vicens, Akkordeon; Emmanuel Tjeknavorian, Violine. Bernd Richard Deutsch: Phaenomena, Musik für Akkordeon und Orchester (2018-2019; Uraufführung; Auftragswerk der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien) * Dmitri Schostakowitsch: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 77 * Witold Lutoslawski: Konzert für Orchester (aufgenommen am 10. Oktober im Großen Musikvereinssaal in Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Gerhard Krammer Schostakowitsch und Lutoslawski: zwei prominente Opfer der Initiative Stalins, die Gegenwartsmusik der Sowjetunion dem Sozialismus zu unterjochen. In einer Parteiresolution vom 10. Februar 1948 wurde die "formalistische und antinationale Richtung" der Musik an den Pranger gestellt, insbesondere Schostakowitsch angegriffen und eine volksnahe, eingängige, positive Musik propagiert. Der 42-jährige Komponist, derlei politische Wutausbrüche gewohnt, verbarg sein gerade vollendetes erstes Violinkonzert und holte es erst wieder hervor, als Stalin gestorben war. Ein Werk, in dem gallenbitterer Humor wie das berüchtigte Pfeifen im dunklen Wald klingt. Auch im benachbarten Polen wurde Lutoslawski von Stalins Attacken aufgescheucht, doch anders als Schostakowitsch rettete sich der sieben Jahre jüngere Komponist in den Neoklassizismus. Lutoslawskis "Konzert für Orchester" entstand just in jener Zeit, da Schostakowitschs Violinkonzert in der Schublade schimmelte, und gehört heute zu den populärsten Werken des 20. Jahrhunderts. Im ersten Musikvereins-Abonnementkonzert treffen der tschechische Dirigent Jakub Hrusa - regelmäßig zu Gast beim RSO Wien - und Emmanuel Tjeknavorian aufeinander. Der österreichische Geiger mit armenischen Wurzeln zählt trotz seines jugendlichen Alters (Jahrgang 1995) zu den international erfolgreichsten Musikern der Gegenwart. (Christoph Becher, Intendant des RSO Wien)
Freitag 19:30 Uhr

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WDR3

WDR 3 Konzert live

Mit Wibke Gerking Deutscher Dirigentenpreis - Finale Zum zweiten Mal wird in Köln der Deutsche Dirigentenpreis verliehen. In der Finalrunde dirigieren die drei besten Nachwuchskünstlerinnen und -künstler um die ersten Plätze. Der Deutsche Dirigentenpreis wird vom Deutschen Musikrat gemeinsam mit dem WDR Sinfonierochester, dem Gürzenich-Orchester und der Kölner Philharmonie veranstaltet. Die jungen Dirigentinnen und Dirigenten müssen sich im Opern- und Konzertrepertoire gleichermaßen auskennen. Eine Woche lang proben und dirigieren sie unter den kritischen Augen der Jury. Die drei besten dürfen sich dann im Finalkonzert unter Konzertbedingungen beweisen. Den Gewinnerinnen und Gewinnern winken neben einem Preisgeld von insgesamt 30.000 Euro auch Engagements beim Beethoven Orchester Bonn, dem Gürzenich-Orchester Köln, den Hofer, Münchner und Nürnberger Symphonikern, der Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und dem WDR Sinfonieorchester. Gürzenich-Orchester Köln; WDR Sinfonieorchester Übertragung aus der Kölner Philharmonie
Freitag 20:04 Uhr

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