Ö1

In Concert

adam baldychJazzige Herzenstöne aus Polen. Gestaltung: Helmut Jasbar Im Rahmen des NDR-Festivals "My Polish Heart" standen am 25. November 2018 einige der aktuell prominentesten Vertreter des Jazzlands Polen auf der Bühne der Hamburger Elbphilharmonie. Zum einen Adam Baldych, der die große Tradition polnischer Jazzviolinisten in einer mitreißenden, virtuosen Mixtur aus Klassik und Jazz weiterführt; zum anderen das 2009 in Warschau gegründete Atom String Quartet, das das Genre Streichquartett im Jazz neu denkt und als energetische improvisierende Einheit zu überzeugen weiß. Und drittens, als zentrale Figur des Abends, der in Jazz und Klassik gleichermaßen geschulte Pianist Vladyslav Sendecki, für den kreativen Brückenschlag zu allen Ufern der Musik zuständig. "Piano und Streicher, das ist ein königliches Gedeck" sagt dieser Vladyslav Sendecki, "denn in Polen spielen gerade diese Instrumente lange schon eine besondere Rolle im modernen Jazz."
Freitag 14:05 Uhr

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SWR4 Baden-Württemberg

SWR4 BW Festivalradio

darin: 18:57 Uhr Abendgedanke darin: 20:04 Uhr Durchstarter 2019 / LIVE aus der SpardaWelt in Stuttgart 18:57 - 19:00 Abendgedanken
Freitag 18:00 Uhr

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Ö1

Das Ö1 Konzert

jakub hrusaORF Radio-Symphonieorchester Wien, Dirigent: Jakub Hrusa; Fanny Vicens, Akkordeon; Emmanuel Tjeknavorian, Violine. Bernd Richard Deutsch: Phaenomena, Musik für Akkordeon und Orchester (2018-2019; Uraufführung; Auftragswerk der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien) * Dmitri Schostakowitsch: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 77 * Witold Lutoslawski: Konzert für Orchester (aufgenommen am 10. Oktober im Großen Musikvereinssaal in Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Gerhard Krammer Schostakowitsch und Lutoslawski: zwei prominente Opfer der Initiative Stalins, die Gegenwartsmusik der Sowjetunion dem Sozialismus zu unterjochen. In einer Parteiresolution vom 10. Februar 1948 wurde die "formalistische und antinationale Richtung" der Musik an den Pranger gestellt, insbesondere Schostakowitsch angegriffen und eine volksnahe, eingängige, positive Musik propagiert. Der 42-jährige Komponist, derlei politische Wutausbrüche gewohnt, verbarg sein gerade vollendetes erstes Violinkonzert und holte es erst wieder hervor, als Stalin gestorben war. Ein Werk, in dem gallenbitterer Humor wie das berüchtigte Pfeifen im dunklen Wald klingt. Auch im benachbarten Polen wurde Lutoslawski von Stalins Attacken aufgescheucht, doch anders als Schostakowitsch rettete sich der sieben Jahre jüngere Komponist in den Neoklassizismus. Lutoslawskis "Konzert für Orchester" entstand just in jener Zeit, da Schostakowitschs Violinkonzert in der Schublade schimmelte, und gehört heute zu den populärsten Werken des 20. Jahrhunderts. Im ersten Musikvereins-Abonnementkonzert treffen der tschechische Dirigent Jakub Hrusa - regelmäßig zu Gast beim RSO Wien - und Emmanuel Tjeknavorian aufeinander. Der österreichische Geiger mit armenischen Wurzeln zählt trotz seines jugendlichen Alters (Jahrgang 1995) zu den international erfolgreichsten Musikern der Gegenwart. (Christoph Becher, Intendant des RSO Wien)
Freitag 19:30 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Konzert

Donaueschinger Musiktage Eröffnungskonzert Live aus der Baarsporthalle Matthew Shlomowitz "Glücklich, Glücklich, Freude, Freude" für Tasteninstrument und Orchester (Uraufführung) Michael Pelzel "Mysterious Benares Bells" für Orchester mit Elektronik (Uraufführung) Simon Steen-Andersen "TRIO" für Orchester, Bigband, Chor und Video (Uraufführung) Mark Knoop, Tasteninstrumente SWR Big Band Leitung: Thorsten Wollmann SWR Vokalensemble Leitung: Michael Alber SWR Experimentalstudio SWR Symphonieorchester Leitung: Emilio Pomàrico
Freitag 20:03 Uhr

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SWR2

Donaueschinger Musiktage - LIVE

Mark KnoopEröffnungskonzert Dolby Digital 5.1 Mark Knoop (Tasteninstrumente) SWR Big Band Leitung: Thorsten Wollmann SWR Vokalensemble Leitung: Michael Alber Experimentalstudio des SWR SWR Symphonieorchester Leitung: Emilio Pomárico Matthew Shlomowitz: Glücklich, Glücklich, Freude, Freude für Tasteninstrumente und Orchester Uraufführung, Kompositionsauftrag des SWR Michael Pelzel: Mysterious Benares Bells für Orchester mit Elektronik Uraufführung, Kompositionsauftrag des SWR, mit freundlicher Unterstützung von Pro Helvetia Simon Steen-Andersen TRIO für Big Band, Chor, Orchester und Video Uraufführung, Kompositionsauftrag des Dänischen Rundfunks und des SWR (Liveübertragung aus der Donaueschinger Baar-Sporthalle und als Live-Videostream auf SWRClassic.de) Wer heute für Orchester komponiert, der denkt die Geschichte des Orchesters immer mit. Wie ist das Orchester entstanden? Welchen Symbolgehalt hat die Musikergemeinschaft auf der Bühne? Wie sind die großen Orchesterwerke vergangener Jahrhunderte gemacht? Die Antworten auf diese Fragen fallen freilich immer wieder anders und überraschend aus. Es können ironisch-entlarvende Werke entstehen wie Glücklich, Glücklich, Freude, Freude des australischen Komponisten Matthew Shlomowitz. Michael Pelzel hingegen arbeitet mit dem SWR Experimentalstudio an Möglichkeiten, den Klang zu entgrenzen und aufzulösen. Simon Steen-Andersen schließlich konfrontiert das Orchester des Rundfunks, aber auch seinen Chor und seine Bigband mit ihren historischen Vorläufern in Aufnahmen aus dem Fernseharchiv des SWR.
Freitag 20:03 Uhr

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WDR3

WDR 3 Konzert live

Mit Wibke Gerking Deutscher Dirigentenpreis - Finale Zum zweiten Mal wird in Köln der Deutsche Dirigentenpreis verliehen. In der Finalrunde dirigieren die drei besten Nachwuchskünstlerinnen und -künstler um die ersten Plätze. Der Deutsche Dirigentenpreis wird vom Deutschen Musikrat gemeinsam mit dem WDR Sinfonierochester, dem Gürzenich-Orchester und der Kölner Philharmonie veranstaltet. Die jungen Dirigentinnen und Dirigenten müssen sich im Opern- und Konzertrepertoire gleichermaßen auskennen. Eine Woche lang proben und dirigieren sie unter den kritischen Augen der Jury. Die drei besten dürfen sich dann im Finalkonzert unter Konzertbedingungen beweisen. Den Gewinnerinnen und Gewinnern winken neben einem Preisgeld von insgesamt 30.000 Euro auch Engagements beim Beethoven Orchester Bonn, dem Gürzenich-Orchester Köln, den Hofer, Münchner und Nürnberger Symphonikern, der Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und dem WDR Sinfonieorchester. Gürzenich-Orchester Köln; WDR Sinfonieorchester Übertragung aus der Kölner Philharmonie
Freitag 20:04 Uhr

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rbb Kultur

JAZZ BERLIN

etta jamesmit Ulf Drechsel Jazzfest Berlin 1983 - Etta James und Richard Teitelbaum Etta James war eine der großen Stimmen des Blues und Jazz. Ihr Name ist verewigt in der Rock and Roll Hall of Fame, in der Blues Hall of Fame, auf dem Hollywood Walk of Fame und in den Herzen ihrer Fans weltweit. Zum Jazzfest Berlin kam sie 1983 mit ihrer Band "Little Sister" und sang ihre Hits von "At Last" bis "I Just Want To Make Love To You". Ganz allein hingegen stand der Pianist Richard Teitelbaum auf der Bühne, um an Piano und Keyboards seine "Digital Piano Music" zu präsentieren. Konzertaufnahmen vom 27. und 28. Oktober 1983, Berlin, Philharmonie
Freitag 20:04 Uhr

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NDR Blue

NDR Blue In Concert

damon albarnDas tägliche Radiokonzert - Heute mit The Good, The Bad The Queen (1/2) Das ist nicht nur ein Musikprojekt, das ist vor allem eine Supergroup. Damon Albarn von Blur und den Gorillaz macht hier mit, dazu der The Clash-Bassist Paul Simonon, der Schlagzeuger Tony Allen ist einer der Mitbegründer des Afrobeat und Gitarrist Simon Tong kennt man zum Beispiel von The Verve. Zwei von der Kritik gefeierte Alben haben The Good, The Bad The Queen veröffentlicht, Live-Auftritte sind recht selten und umso mehr eine intensive Erfahrung. Wir haben für Sie den Mitschnitt von The Good The Bad The Queen im Astra Kulturhaus in Berlin, das Konzert vom 2. Juni 2019.
Freitag 20:05 Uhr

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Deutschlandfunk

On Stage

SpidergawdHardrock-Zeitreise unter Stuck Die norwegische Band Spidergawd Aufnahme vom 27.3.2019 aus dem UT Connewitz, Leipzig Am Mikrofon: Tim Schauen Vorne in der Bühnenmitte steht eine Schlagzeugburg, links die Bassanlage, rechts ein Baritonsaxofon. Auf der Empore dahinter warten, links und rechts am Rand, zwei Gitarren und Verstärker auf ihren Einsatz. Über allem thront unter der Decke ein gewaltiges Stuckornament. Das UT Connewitz in Leipzig ist ein altes Kino mit langer Geschichte, das auch von fünf furchtlosen Norwegern und ihrem entfesselten Hardrock nicht sonderlich erschüttert wurde - naja: ein bisschen schon. Die zweistimmigen Linien der Gitarren, der angezerrte, drückende Bass, vorne der übermächtige Trommler Kenneth Kapstad mit zwei Basstrommeln und sieben Toms. Fünf Alben hat die Band, die kürzlich vom Quartett zum Quintett erweitert wurde, veröffentlicht. Spidergawd spielt melodischen, schnellen, harten Rock - aber sie verharrt eben nicht in der Vergangenheit, sondern schiebt die Einflüsse von Thin Lizzy oder Iron Maiden beschwingt ins Hier und Jetzt: pure Energie!
Freitag 21:05 Uhr

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NDR Blue

NDR Blue In Concert

maggie rogersThe Good, The Bad The Queen (2/2) und Maggie Rogers Die amerikanische Singer-Songwriterin ist vor allem durch ein virales Video bekannt geworden: Pharrell Williams hört sich da einen Song von ihr an und ist schwer begeistert. Heute kann Maggie Rogers drei Studioalben vorweisen, zuletzt erschein 2019 "Heard It In A Past Life". Damit war sie im gleichen Jahr auch beim Roskilde Festival zu Gast - wir haben für Sie den Mitschnitt von Maggie Rogers.
Freitag 21:05 Uhr

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Cosmo

COSMO Live

Wassermusik: Miroca Paris & Virginia Rodriguez - Wie jedes Jahr wurden im Berliner Haus der Kulturen der Welt neue musikalische Areale erschlossen. Auch 2019 ging die Reise um die Welt mit der Wassermusik weiter. Diesmal im Fokus: der Black Atlantic. Heute Abend haben wir für euch in COSMO Live die Konzerte von Miroca Paris & Virginia Rodriguez. Lernen bei der Königin der Morna, Cesária Évora - diese Ehre wird den wenigsten zuteil. Miroca Paris war jahrelang als Percussionist und Gitarrist auf Évoras Touren dabei. Nach dem Tod der Legende fokussierte er sich aber auf seine Solokarriere. "D"Alma", sein Debütalbum, vereint dabei die Funaná- und Coladeira-Rhythmen der Kapverden mit Semba aus Angola und Samba aus Brasilien. Außerdem an diesem Abend dabei: die legendäre Virginia Rodriguez. Die Brasilianerin hat ihre Karriere als Schauspielerin begonnen, Ende der Neunziger wurde aber von Singer/Songwriter Caetano Veloso auch ihr stimmliches Talent entdeckt. Mit ihrem postmodernen Samba gilt sie noch heute als Queen der neuen brasilianischen Musik. Aufgenommen am 13. & 14. Juli 2019 im Haus der Kulturen der Welt in Berlin.
Freitag 23:00 Uhr

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