WDR5

Neugier genügt

Mit Jürgen Wiebicke Feature: Die Landung auf dem Mond vor 50 Jahren Redezeit mit Dirk Reiser, Tourismusforscher: Über nachhaltiges Reisen zur vollen Stunde WDR aktuell
Dienstag 04:03 Uhr

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Ö1

Radiokolleg - Der Mond und das Internet

ParanalVon der Expansion und dem Schrumpfen unserer Welt (2). Gestaltung: Richard Brem, Thomas Mießgang, Wolfgang Ritschl, Mariann Unterluggauer, Ulrike Schmitzer, Astrid Schwarz und Ina Zwerger. *"The Biggest Eye on the Sky" - Wie lässt sich der Weltraum erforschen?* In der Atacama Wüste in Chile befindet sich Paranal, das Observatory der ESO, der europäischen bodengebundenen Astronomie mit dem höchstentwickelten optischen Instrument der Welt. Unter dem sternenklaren Nachthimmel weitab von Lichtverschmutzung fangen die riesigen Spiegel von vier Teleskopen das Licht aus dem Universum ein. Seit 1999 erforschen in Paranal Astronomen mit dem VLT, dem "Very large Telescope" die Entwicklung des Universums, die Geburt und das Sterben der Sterne und die Massivität der Schwarzen Löcher. Wie "sehen" die Forscher den Weltraum, was erkunden sie mit ihren hochkomplexen Instrumenten, die die verschiedenen Wellenlängen des Lichts sammeln und analysieren? Welche Bilder über schwarze Löcher, Exoplaneten, Sternenentstehung und Galaxien-Entwicklung werden aufgrund ihrer Daten geschaffen? Wie wichtig ist der schnelle Datentransfer über HighSpeed Internet für den weltweiten Zugriff auf die Beobachtungen des Observatoriums, das mitten in der Wüste steht? Unweit von Paranal wird derzeit am ELT, dem "extremely large telescope" gebaut, mit einem Durchmesser von 39,2 Meter wird es das weltweit größte Teleskop sein und in einigen Jahren gezielt nach Signalen von extraterrestrischem Leben Ausschau halten. *Mapping the Internet - Wie lässt sich der Cyberspace vermessen?* Das Internet gilt gemeinhin als Medium der Virtualität, das immer mehr - und in nicht allzu ferner Zukunft dann einmal alle - Aspekte des Lebens entmaterialisiert und in Daten bzw. Einsen und Nullen verwandelt. Doch luftige Metaphern wie die von der "Cloud" täuschen darüber hinweg, dass das Internet immer noch ganz grobstoffliche Grundlagen hat. Die Daten werden über Kabel im Boden bzw. Tiefseekabel am Meeresboden hin- und her geschickt. Und jede E-Mail-Adresse und jede Website hat als Grundlage einen Server, der an einem konkreten Ort steht und somit auch lokalisierbar ist. Dennoch existiert so etwas wie ein "Cyberspace", ein virtueller Raum, der sich in seiner diffusen und schwer greifbaren Beschaffenheit von unserem bisherigen Verständnis von Raum und Ort unterscheidet. *The Dark Side of the Moon The Darknet* Die dunkle Seite des Mondes wird gerne als Metapher für einen geheimnisvollen (Nicht)-Ort herangezogen, der den Blicken der Menschen entzogen ist und auf die Unergründlichkeit der menschlichen Seele verweist. Technisch stimmt dies schon lange nicht mehr, denn dank Satellitenfotos weiß man heute, wie es auf der "dark side of the moon" aussieht. Doch als Symbol für Abgründigkeit und Unzugänglichkeit funktioniert der Begriff, der schon in zahlreichen Platten- und Filmtiteln aufgetaucht ist, noch immer. Ähnlich verhält es sich mit dem Darknet, wo anonymes Surfen möglich ist, denn im Peer-to-Peer-Overlay-Netzwerk, stellen Teilnehmer ihre Verbindungen untereinander manuell her. Beide "dunklen Seiten" bieten viel Raum für Verschwörungstheorien.
Dienstag 09:05 Uhr

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Bayern 2

radioWissen

Bayerischer VolkstanzBayerischer Volkstanz Das bewegte Brauchtum Tango Argentino Getanzte Gedanken Das Kalenderblatt 16.7.1951 Salingers "Der Fänger im Roggen" erscheint Von Susi Weichselbaumer
Dienstag 09:05 Uhr

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Bayern 2

radioWissen am Nachmittag

Salvador DalíSalvador Dalí Künstler und Provokateur Frida Kahlo Gemalter Schmerz Das Kalenderblatt 16.7.1951 Salingers "Der Fänger im Roggen" erscheint Von Susi Weichselbaumer Salvador Dalí - Künstler und Provokateur Autorin: Carola Zinner / Regie: Eva Demmelhuber Er war ebenso berühmt für seine exzentrischen Auftritte wie für den hochgezwirbelten Schnurrbart: Der spanische Künstler Salvador Dalí liebte es, sein Publikum zu schockieren. Geboren 1904 im spanischen Figueras, fand Dalí nach seiner Ausbildung an der Königlichen Akademie der Künste in Madrid in Paris schnell Zugang zur Gruppe der Surrealisten, der er mit seiner überbordenden Phantasie und der Entschlossenheit zur Verrücktheit neuen Schwung verlieh. Später allerdings begegneten Freunde und Kollegen aus jener Zeit Dalí mit Misstrauen: In ihren Augen hatte dieser sich unter dem Einfluss seiner Frau Gala zu sehr zur, wie sie es ausdrückten, "Geldmaschine" entwickelt. Was bei all der Kritik oft in Vergessenheit geriet, war Dalís ungeheures künstlerisches Können. Viele seiner Bilder, egal ob die zerfließenden Uhren, brennenden Giraffen oder die ebenfalls für ihn typischen langgezogenen menschlichen Körper, aus denen Schubladen ragen, sind gemalt im Stil der alten Meister: in Bilder gebannte Träume, die direkt dem Unterbewusstsein zu entstammen scheinen. Frida Kahlo - Gemalter Schmerz Autorin: Julia Devlin / Regie: Irene Schuck Frida Kahlos Krankenakte wäre eine beeindruckende Liste von Leiden: Spina bifida, Polio, ein horrender Unfall mit multiplen Knochenbrüchen und inneren Verletzungen, mehr als dreißig Operationen, Fehlgeburten, Abtreibungen, unerfüllter Kinderwunsch, Alkohol- und Tabaksucht, Amputation, Suizidversuch und früher Tod mit nur 47 Jahren. Aber nichts konnte ihren Willen brechen, ihr Leben trotz aller Widrigkeiten voll auszuschöpfen. Eines der Mittel, ihr Leid zu überwinden, war die Malerei. Frida war Autodidaktin, brachte sich das Malen auf dem Krankenbett selber bei und gab ihrem Leben dadurch einen neuen Sinn, nachdem ein Unfall ihre Hoffnungen auf ein Medizinstudium zunichte gemacht hatte. Ihre Bilder spiegeln aber nicht nur ihre Trauer und ihren Schmerz, sondern auch ihre subtile, an Freud geschulte psychologische Beobachtungsgabe und vor allem ihre unbändige Lebensfreude, ihre alegría. Und so schrieb sie noch als Sterbende auf ihr letztes Gemälde, ein Stillleben mit Wassermelonen: "Viva la Vida". Moderation: Christina Thiele Redaktion: Andrea Bräu
Dienstag 15:05 Uhr

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Ö1

Tonspuren

emily dickinsonZwischen den Zeilen Von Lyrik und ihren Menschen Eine Tonspuren Sommerserie Teil 2: Den Sommerhimmel sehn ist Poesie, mag sie auch nie in Büchern stehn. Die Welt der Emily Dickinson. Feature von Peter Zimmermann. Im Jahr 1830 wurde Emily Dickinson in Amherst, Massachusetts geboren, 56 Jahre später starb sie dort, ohne den Ort verlassen zu haben. Das ist schon seltsam genug. Doch mit zwanzig Jahren hatte sich die Tochter eines Rechtsanwalts und Politikers ganz aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, zuerst das Haus und schließlich ihr Zimmer nicht mehr verlassen. Das ist mehr als seltsam. In ihrer Einsamkeit schrieb sie viele Briefe. In diese streute sie immer wieder Verse ein. Das war aber nur ein kleiner Teil ihrer Produktion, von den insgesamt fast 1.800 Gedichten wusste zu ihren Lebzeiten nur sie selbst Bescheid. Sie schrieb sie in Schulhefte, die sie in ihrem Zimmer verwahrte. Die Bedeutung dieser Gedichte im Kontext der literarischen Moderne wurde erst hundert Jahre nach ihrem Tod klar, als die erste Gesamtausgabe der Originaltexte erschien. Zuvor gab es nur eine von Emily Dickinsons Schwester Lavinia umgeschriebene Auswahl.
Dienstag 16:05 Uhr

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Deutschlandfunk

Das Feature

Wilhelm LeuschnerDeckname "Onkel" Wilhelm Leuschner und der zivile Widerstand hinter dem 20. Juli 1944 Von Ludger Fittkau Regie: Susanne Krings Produktion: Dlf 2019 Wenn das Stauffenberg-Attentat auf Hitler geglückt wäre, hätten Tausende Zivilisten Polizeistationen und Radiosender besetzt und lokale Verwaltungen übernommen. Wilhelm Leuschner, zu Zeiten der Weimarer Republik SPD-Innenminister in Hessen, hatte das Netzwerk konspirativ aufgebaut. Doch das Signal aus Berlin kam nicht. Die Militärs um Stauffenberg oder der Kreisauer Kreis nannten ihn ,Onkel". Für sozialdemokratische, christliche oder gewerkschaftliche Verschwörerinnen und Verschwörer gegen Hitler war er auch ,der Hauptsächliche" oder ein ,Briefmarkenfreund" aus Berlin. Jahrelang arbeitete Wilhelm Leuschner im Untergrund daran, eine breite Bewegung für einen Sturz der nationalsozialistischen Diktatur zu entfachen. Die Gestapo fragte ihn regelmäßig misstrauisch, wen er auf seinen vielen Reisen durch das Land eigentlich treffe. Leuschner reiste offiziell als Industrieller, die Nationalsozialisten enttarnten sein konspiratives Netzwerk nicht. Nach dem gescheiterten Attentat wurde Leuschner hingerichtet. Viele seiner Mitstreiter blieben unerkannt und kamen mit dem Leben davon. Deckname "Onkel"
Dienstag 19:15 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

mietrechtVom Mietrecht zu den Mieterrechten Mitbestimmung auf dem Wohnungsmarkt Von Jane Tversted und Martin Zähringer Deutschland ist ein Mieterland. Während in Europa die Eigentumsquote bei Wohnraum etwa 70 Prozent beträgt, sind es in Deutschland nur 46 Prozent. Über die Hälfte der Deutschen wohnt also zur Miete, in Metropolen wie München oder Berlin sind es sogar über 80 Prozent. Das ließe auf eine starke Macht der Mieter schließen. Aber ist dem so, wenn die wachsende Nachfrage den Vermieter-Markt stärkt? Womit haben Gerichte und Mietervereine am meisten zu tun, und was erreichen die in Berlin eingeführten Mieterräte für die Mieterrechte? Wie steht es bei den privaten Wohnungsunternehmen? Ein Seitenblick nach Gießen zeigt Erfahrungen aus 20 Jahren intensiver Mietermitbestimmung, und im Hintergrund beleuchten wir das deutsche Wohnraummietrecht.
Dienstag 19:30 Uhr

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NDR kultur

Feature

graf von stauffenbergStauffenberg Von Michael Marek HR 2008 Der 20. Juli 1944 ist zum Symbol für den Widerstand gegen das NS-Regime geworden. Untrennbar verbunden ist damit der Name des Attentäters: Claus Schenk Graf von Stauffenberg. Aus dem hitlertreuen Offizier wird während des Krieges ein überzeugter Regimegegner. Am 20. Juli 1944 zündet Stauffenberg im "Führerhauptquartier" eine Bombe, um Hitler zu töten. In seinem Feature zeichnet Michael Marek den Ablauf der "Operation Walküre" anhand von Original-Tondokumenten, Zeitzeugen- und Historikerinterviews nach und schildert den Lebensweg Stauffenbergs. Zum 75. Todestag von Claus Schenk Graf von Stauffenberg wiederholen wir diese Sendung von Michael Marek. 20:00 - 20:05 Uhr Nachrichten, Wetter Feature
Dienstag 20:00 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Klangkunst

Doppler-EffektDoppler-Effekt Elektronische Musik in China Von Beate Andres Mit: Luo Nanli alias B6, Liu Yiwei alias Far Infinity, Zhang Xiaofu, Shen Ye, Yan Jun, Yao Dajuin, Shao Yanpeng, Mickey Zhang, Zhou Qian, Hanhan und Sansan sowie Michael Rotschopf, Christoph Gawenda, Bastian Reiber, Sebastian Schwarz und Alina Stiegler Erzählerin: Sina Martens Ton: Herrmann Leppich Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019 Länge: 54"00 (Ursendung) (Wdh. am 02.08.2019, 00.05) Kulturrevolution, Heimcomputer, die Öffnung zum Westen - Die Geschichte der elektronischen Musik in China scheint so widersprüchlich wie vielseitig. Was bedeutet sie für zeitgenössische Klangkünstlerinnen und Klangkünstler? Wann und wie wurde der erste chinesische Synthesizer gebaut? War es tatsächlich anlässlich Mao Zedongs Tod 1976? Oder schon während der Kulturrevolution? Die Geschichte der elektronischen Musik in China ist widersprüchlich, wenig erforscht, vielseitig zugleich. Auf das Ende der Kulturrevolution folgen die Öffnung zum Westen und das Zeitalter der Heimcomputer. Für das Feature traf Beate Andres Musikerinnen und Musiker im heutigen China. Von Techno über Klassik und experimentelle Musik erzählen sie von konzeptionellen, musikästhetischen und geschichtlichen Fragestellungen. Beate Andres, geboren 1965 in Darmstadt, ist Hörspielregisseurin und Autorin. 2005 gewann sie für die Hörspielbearbeitung "Minotaurus" (DeutschlandRadio Berlin 2004) den Prix Maruliæ. Für Deutschlandradio Kultur: "Rolle rückwärts" (2015). Ihre Produktionen wurden mehrfach für den Prix Europa nominiert. Doppler-Effekt
Dienstag 22:03 Uhr

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Ö1

Radiokolleg

Ulrike SchmitzerVon der Expansion und dem Schrumpfen unserer Welt (2). Gestaltung: Richard Brem, Thomas Mießgang, Wolfgang Ritschl, Mariann Unterluggauer, Ulrike Schmitzer, Astrid Schwarz und Ina Zwerger.
Dienstag 22:08 Uhr

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