Bayern 2

radioWissen

Walt WhitmanWalt Whitman Lyrik fürs Überleben Kurt Tucholsky Lerne lachen, ohne zu weinen Das Kalenderblatt 28.5.1961 "Amnesty International" wird geboren Von Yvonne Maier Walt Whitman - Lyrik fürs Überleben Autor: Michael Reitz / Regie: Walt Whitman (1819-1892) - mit dem Namen des US-amerikanischen Schriftstellers ist die Geburt der modernen Lyrik verbunden. In seinem monumentalen Langgedicht "Grashalme", an dem er jahrzehntelang schrieb, feierte Walt Whitman den Beginn einer neuen Zeit, in der die Menschen friedlich miteinander umgehen und sich gegenseitig anerkennen würden. Gleichzeitig warnte er jedoch geradezu prophetisch vor Entfremdung und Kälte in der urbanen Welt. Seine Verse lesen sich heute wie eine Hymne auf Vielfalt und Demokratie, auf ein Menschenbild, das von Idealen geprägt ist, das über die Wirklichkeit hinausgeht. Dabei war Walt Whitman alles andere als ein Bewohner des Elfenbeinturms: Sein erst kürzlich entdecktes Manuskript "Der schöne Mann" ist ein Lifestyle-Ratgeber - wenn auch zuweilen von zweifelhaftem Charakter. Kurt Tucholsky - Lerne lachen, ohne zu weinen Autor: Brigitte Kohn / Regie: Irene Schuck "Sprache ist eine Waffe. Haltet sie scharf!" Kurt Tucholsky hat das so virtuos praktiziert, dass er nicht nur zu den meistgelesenen Schriftstellern der Weimarer Republik gehörte, sondern bis heute das vielzitierte Vorbild für alle Satiriker und Zeitkritiker ist. Kaum ein Thema, zu dem ihm nicht irgendetwas Scharfsinniges, Witziges und auch Frivoles eingefallen wäre. Sonderbar schwerelos kommen diese Texte daher, sehr zeitbezogen und doch zeitlos in ihrem Humanismus, in ihrer Aufmerksamkeit auf die Liebe, die Vergänglichkeit, die Entfremdung und die Einsamkeit des modernen Menschen. Als Satiriker, Literat und Kritiker, als ungemein vielseitiger Publizist sah er frühzeitig den rechten Terror heraufziehen und versuchte, ihn mit seiner Schreibmaschine aufzuhalten. Dass dies nicht gelang, traf ihn schwer. Moderation: Redaktion: Andrea Bräu
Dienstag 09:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Ö1

Radiokolleg - Bauhaus

bauhausZukunftsschmiede der Moderne (2). Gestaltung: Nikolaus Scholz Das von Walter Gropius am 1. April 1919 in Weimar gegründete Bauhaus, das sich selbst als eine Einrichtung verstand, deren höchstes Ziel nur durch das Zusammenspiel zahlreicher künstlerischer und gestalterischer Gewerke zu erreichen war, hinterließ eine ganze Reihe eindrucksvoller Bauten: so etwa die Piesteritzer Werksiedlung in der Lutherstadt Wittenberg, das Hansaviertel in Berlin, oder die Mies-van-der-Rohe-Villen am Potsdamer Griebnitzsee. Diese Zeugnisse der Gestaltungspraxis des Bauhauses führen noch heute eindrucksvoll vor Augen, wie die Bauhaus-Schüler - unter ihnen Paul Klee, Oskar Schlemmer und Wassily Kandinsky - über Fragen des Wohnens, des Arbeitens, aber auch des Ausbleibens und Lebens in der Moderne dachten. Mit der interdisziplinären Zusammenarbeit der Künste schuf Walter Gropius von Anfang an einen multipolaren Gestaltungsansatz jenseits formaler Einheitlichkeit. Die Kunst sollte wieder gesellschaftlichen Aufgaben dienen und die Trennung in einzelne kunsthandwerkliche Disziplinen aufgehoben werden. Für Gropius war die Bauhütte ein Ideal, beim Bau der Sagrada Familia in Barcelona wurde sie Wirklichkeit. Obwohl das Bauhaus bereits 1933 - also nur 14 Jahre nach seiner Gründung - unter dem Druck der Nationalsozialisten geschlossen wurde, wirkt die legendäre Hochschule für Gestaltung bis in die Gegenwart fort, vor allem durch das Leben ihrer Lehrer und Schüler, und durch bestehende und neue Netzwerke im In- und Ausland.
Dienstag 09:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Ö1

Radiokolleg - Datenpunkte im Informationszeitalter

smartphone1911 Taylorismus, 1975 Pong, 1997 Smartphone (2). Gestaltung: Julia Gindl Sarah Kriesche Die Radiokollegreihe Datenpunkte im Informationszeitalter rollt anhand von Ereignissen und Momenten der Technikgeschichte die Entwicklung der Informationsgesellschaft im 20. Jahrhunderts auf. Jahreszahlen dienen als Ausgangspunkt für Beiträge über neue Ideen, Thesen, Erfindungen und Arbeiten. Ihnen gemeinsam ist, dass sie in der Vergangenheit Grundsteine für die Zukunft legten, auf die unsere Gegenwart im 21. Jahrhundert aufbaut. 1911 Taylorismus Wie oft holt sich Mitarbeiter A einen Kaffee? Wann war Mitarbeiterin B zuletzt am Kopierer? Und wie viele Schritte hat Mitarbeiter C heute schon gemacht? Der US-Ingenieur Frederick Taylor hätte mit Sensoren und Programmen, die heute Bewegungen und Arbeitsschritte von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aufzeichnen können, wohl seine Freude gehabt. Taylor hat Ende des 18. Jahrhunderts Zeit- und Bewegungsstudien durchgeführt, um Arbeitsabläufe zu optimieren. 1911 erscheint sein Hauptwerk "The Principles of Scientific Management". Schon damals kritisierten Gewerkschaften die Überwachung von Arbeitern, heute gibt es mit der Digitalisierung der Arbeit etliche Möglichkeiten, mit Fitness-Trackern, Wearables und Sensoren Anreiz- und Belohnungssysteme zu schaffen, die die Mitarbeiter kontrollieren. Gestaltung: Julia Gindl 1975 Pong Computer und Konsolenspiele für zu Hause. Atari veröffentlich eine Heim-Version seines, 1972 entwickelten Video-Spiels "Pong". Ein Ball, der von einer Bildschirmseite zur anderen "geschlagen" wird, begeisterte Millionen Menschen. Mittlerweile ein Spiele-Klassiker, stellte die seinerzeitige Möglichkeit, "Pong" zu Hause spielen zu können den Anfang der Erfolgsgeschichte von Computer- und Videospielen dar, die noch folgen würden und mittlerweile ein Milliardengeschäft darstellen. Gestaltung: Sarah Kriesche 1997 Smartphone Ein Jahr, nachdem Nokia mit seiner "Communicator"-Serie einen neuen Standard für die geschäftliche Kommunikation eingeführt hat, taucht der Begriff, welches die Geräte später beschreiben würde, erstmals auf. Der Handyhersteller "Ericsson" verwendet das Wort "Smartphone" um sein Modell "GS88", Beiname Penelope, zu bewerben. Zehn Jahr später sollte das Iphone mit seinem Touchscreen eine neue Ära im Smartphone-Markt einläuten, der das dereinstige Handy zum unverzichtbaren Begleiter durch den Alltag avancieren ließ. Gestaltung: Sarah Kriesche
Dienstag 09:30 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Ö1

Radiokolleg - Ende der Walzerseligkeit

Das Schicksal von Alma und Arnold Rosé (2). Gestaltung: Sabine Nikolay Arnold Josef Rosenblum wurde 1863 in Wien geboren und begann bereits als 11-jähriger das Studium der Violine am Wiener Konservatorium der Musikfreunde. Mit 15 Jahren debütierte er in Leipzig. Nach Konzertreisen und Engagements mit verschiedenen Orchestern wurde seine Heimatstadt Wien Zentrum seines musikalischen Schaffens. Er war Mitglied der Wiener Philharmoniker, des Wiener Hofopernorchesters und der Hofmusikkapelle. 1902 heiratete er Justine Mahler, die Schwester des Komponisten und Hofoperndirektors Gustav Mahler. Im selben Jahr kam der Sohn Alfred zur Welt, 1906 Tochter Alma, die ebenfalls Violin-Virtuosin wurde. Um den zunehmenden antisemitischen Anfeindungen im Wien des Karl Lueger zu entgehen, nannten sich die Rosenblums "Rosé". 1938 flüchtete die Familie nach England. Bruder Alfred überquerte den Atlantik und fand in Kanada eine neue Heimat. Arnold und Alma schlugen sich in London durch. Um den Verkauf der wertvollen Stradivari ihres Vaters zu verhindern, nahm Alma eine Stelle in Holland an. Nach dem Einmarsch der Deutschen flüchtete sie zunächst nach Frankreich, wurde dort verhaftet und nach Auschwitz deportiert. 1943/"44 leitete sie das Mädchenorchester von Auschwitz. 1944 verstarb sie erst 38jährig im Lager. Ihr Vater Arnold verstarb 1946 im Londoner Exil.
Dienstag 09:45 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Bayern 2

radioWissen am Nachmittag

Brooklyn-BridgeDie Brooklyn-Bridge Die unglaubliche Geschichte ihrer Entstehung Arthur Miller Totengräber des amerikanischen Traums Das Kalenderblatt 28.5.1961 "Amnesty International" wird geboren Von Yvonne Maier Die Brooklyn-Bridge - Die unglaubliche Geschichte ihrer Entstehung Autorin: Marlen Fercher / Regie: Die Brooklyn Bridge: Zwei Türme die aus dem Meer ragen, tausende von Stahlseilen, die sich daraus wie Spinnfäden nach unten spannen und die Brücke schwebend halten. Die Verbindung zwischen der Insel Manhattan und Brooklyn, heute ein Wahrzeichen von New York, war beim Bau ein überaus umstrittenes Projekt der Superlative. Der East River, mehrere hundert Meter breit, musste überwunden werden. Eine geeignete Technik gab es bis dahin noch nicht. Die Kosten waren daher in jeder Hinsicht unkalkulierbar. Die Geschichte des Projekts, das über 150 Jahre zurückliegt, ist eine Geschichte von Schmutzkampagnen, Korruption und Intrigen. Vor allem aber ist es eine Geschichte über die Menschen, die die Brücke erst ermöglichten: John Roebling zum Beispiel, ein deutscher Einwanderer, entwarf die Brückenpläne, verunglückte aber noch vor Beginn der Arbeiten tragisch. Sein junger Sohn und dessen Frau Emily führten seine Mission fort und betraten dabei technisches Neuland - nicht ohne hohe Risiken in Kauf zu nehmen. Hunderte Arbeiter trieben tagtäglich unter widrigsten Bedingungen den Bau der Brücke voran, wobei zwischen 30 und 40 sogar ihr Leben verloren haben sollen. Die Brooklyn Bridge war ein Mammutprojekt - und ist bis heute ein Spiegel einer aufstrebenden Zeit. Arthur Miller - Totengräber des amerikanischen Traums Autorin: Justina Schreiber / Regie: Petra Herrmann Die Tragödie vom erfolglosen Autoverkäufer, der dem amerikanischen Traum vergeblich hinterher läuft, machte ihn berühmt: Für das heute noch aktuelle Drama "Tod eines Handlungsreisenden" erhielt der 33-jährige Arthur Miller 1949 den begehrten Pulitzerpreis. In dem Stück "Hexenjagd" kritisierte er die antikommunistischen Hetzkampagnen der McCarthy-Ära, die ihn auch persönlich betrafen. Unbeirrt hielt Miller der verkommenen, nur nach Besitz und Status strebenden Gesellschaft den Spiegel vor. Auch sein Drehbuch für den Film "Misfits - Nicht gesellschaftsfähig" handelt davon, dass Ideale wie Freiheit und gegenseitiger Respekt vor die Hunde kommen, wenn man den Gesetzen des Kapitalismus gehorcht. Die ethische Verpflichtung des Einzelnen war dem bekennenden Atheisten das Maß aller Dinge. Miller, der eine Zeitlang mit Marilyn Monroe verheiratet war, starb 2005 im Alter von 89 Jahren. Er galt als das (linke) Gewissen Amerikas. Moderation: Redaktion: Nicole Ruchlak
Dienstag 15:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Ö1

Tonspuren

stolz und vorurteilStolz und Vorurteil. Eine Annäherung an Jane Austens populären Klassiker. Feature von Julia Reuter "Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein Junggeselle im Besitz eines schönen Vermögens nichts dringender braucht als eine Frau". Das ist einer der bekanntesten Romananfänge der Literaturgeschichte, der erste Satz aus Jane Austens "Stolz und Vorurteil". Und dieser erste Satz enthüllt bereits die spitze Feder der Autorin. Denn zu Jane Austens Lebzeiten war genau das Gegenteil der Fall, nämlich dass eine junge Frau ohne Vermögen dringend einen Ehemann benötigte. Heiraten ist ein großes Thema in diesem Roman. So ist etwa Mrs. Bennet davon besessen, ihre fünf Töchter unter die Haube zu bringen. Auf einem Ball macht die Familie Bennet Bekanntschaft mit dem sympathischen Mr. Bingley und dem zurückhaltenden, schroffen Mr. Darcy, beide vermögende Junggesellen. Jane und Bingley fühlen sich auf Anhieb zueinander hingezogen, Elizabeth hingegen wird von Darcy beleidigt, der sie als "ganz passabel, aber nicht hübsch genug" bezeichnet. Mit viel Witz und Ironie erzählt Jane Austen, wie Elizabeth und Darcy doch noch zueinander finden. Allerdings ist "Stolz und Vorurteil" nicht einfach nur ein Liebesroman - mit feiner Klinge wird hier die doppelbödige Moral und Heuchelei der englischen Gesellschaft offenbart. Der Roman wurde erstmals im Jahr 1813 veröffentlicht und ist bis heute einer der beliebtesten und meistverkauften englischen Klassiker. Zahlreiche Verfilmungen, zum Beispiel jene aus dem Jahr 1995 mit Colin Firth in der Rolle des Mr. Darcy, sorgten für weitere Popularität. Die Tonspuren gehen der Faszination von "Stolz und Vorurteil" auf den Grund. Redaktion: Alfred Koch
Dienstag 16:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Deutschlandfunk

Das Feature

holger siemannOstdeutsche Leben (3/4) Licht am Ende von Tunnel B Von Holger Siemann Regie: Anna Panknin Produktion: Dlf 2019 (Teil 4 am 31.5.2019, 20.10 Uhr) Eine Arbeiterin, ein Ingenieur und eine Buchhalterin: Sie haben in einer Stadt gelebt, in einem Betrieb gearbeitet - an einem Projekt: dem Fortschritt der Mikroelektronik in der DDR. Und doch könnten ihre Geschichten nicht unterschiedlicher sein. 1988 war Kirsten Münch 20 Jahre alt und erzählte in dem DEFA-Dokumentarfilm ,Tunnel B" über das Kombinat Mikroelektronik Erfurt, von ihrer Arbeit und ihrer Schwangerschaft. 30 Jahre später machen wir sie ausfindig und fragen, was aus ihr und ihrem Kind geworden ist. Zur gleichen Zeit versuchte Hans-Jürgen Straub in der Kombinatsleitung moderne Methoden der Planung einzuführen. In der Wende sah er vor allem die Chance. Er rettete, was zu retten war, zerschlug, entließ, verschlankte, besorgte Kredite. Heute blickt er mit Stolz auf XFab und sein Lebenswerk zurück. Frau Lenkert wurde vom Zusammenbruch des Sozialismus überrascht, doch für Trauer oder Angst blieb keine Zeit. Als Hauptbuchhalterin ordnete sie den Untergang der DDR-Mikroelektronik, schrieb Abschlussbilanzen, verwaltete Schulden, bis der letzte Aktencontainer nach Berlin und sie selbst in den Vorruhestand ging. Licht am Ende von Tunnel B
Dienstag 19:15 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

Autonome FahrzeugAufbruch ins Auto-Auto-Zeitalter Autonome Fahrzeugflotten ersetzen das Privatauto Von Dirk Asendorpf Sie heißen Moia, car2go, Waymo oder Cruise. Von VW über Mercedes und Volvo bis zu General Motors testen fast alle großen Autohersteller eine neue Mischung aus Taxi und öffentlichem Nahverkehr. Vom Silicon Valley bis nach Hamburg entstehen ganze Flotten elektrischer Fahrzeuge als Ersatz für das Auto im Privatbesitz. Noch kommen sie meistens mit einem menschlichen Fahrer zum Kunden, doch schon bald werden sie immer häufiger selbstgesteuert unterwegs sein. In den USA hat das bereits begonnen, auch deutsche Hersteller testen dort ihre Prototypen im öffentlichen Verkehr. Das selbstfahrende Auto ist keine Weiterentwicklung bisheriger Fahrzeuge mit immer mehr Assistenzsystemen. Der Straßenverkehr steht vor einer radikalen Wende: weg vom individuellen Autobesitz. Hin zu einem mit künstlicher Intelligenz vernetzten System autonomer Fahrzeuge.
Dienstag 19:30 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

NDR kultur

Feature

patchworkEin bisschen Papa Vom Drama der Lebensabschnittsväter Von Franziska Storz und Kathi Grünhoff BR 2013 Das Patchwork-Zeitalter hat neben dem "Lebensabschnittsgefährten" längst auch den "Lebensabschnittsvater" hervorgebracht. Der Sozialvater prägt manche Kindheit mehr als der leibliche. Norbert (41) hat zwei Kinder: Eine leibliche Tochter und einen Stiefsohn, den seine Frau mit in die Ehe brachte. Nach der Trennung kämpft er um den Kontakt mit Sebastian, der sich seitdem als Sohn zweiter Klasse fühlt. Denn was passiert, wenn das Patchwork-Experiment platzt? Haben Sozialväter nach dem Scheitern einer Beziehung auch ein Umgangsrecht? Wie behaupten sich nicht leibliche Vater-Kind-Beziehungen? Download unter ndr.de/radiokunst und in der NDR Feature Box. 20:00 - 20:05 Uhr Nachrichten, Wetter
Dienstag 20:00 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Ö1

Radiokolleg

SmartphoneBauhaus. Zukunftsschmiede der Moderne (2). Gestaltung: Nikolaus Scholz Datenpunkte im Informationszeitalter, 1911 Taylorismus, 1975 Pong, 1997 Smartphone (2). Gestaltung: Julia Gindl Sarah Kriesche Ende der Walzerseligkeit. Das Schicksal von Alma und Arnold Rosé (2). Gestaltung: Sabine Nikolay
Dienstag 22:08 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Deutschlandfunk Kultur

Feature

Amin MaaloufHistoire de R Auf der Suche nach einem verschwindenden Laut Von Clarisse Cossais Regie: die Autorin Mit: Uta Hallant, Erika Skrotzki, Joséphine von Koslowski, Andreas Tobias, Leopold von Verschuer, Helmut Gauß, Thomas Pigor Ton: Bernd Friebel Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016 Länge: 54"21 (Wdh. v. 04.06.2016) In Frankreich galt das gerollte R erst als elitär, später als provinziell. Ist es bald ausgestorben? Die Autorin macht sich auf die Suche nach dem in Frankreich verschwindenden gerollten R. In einigen Gegenden wird es weiterhin gesprochen, aber nur noch von sehr alten Leuten. Dieser Laut charakterisierte im 17. Jahrhundert die Zugehörigkeit zum Hofe, er war elitär. Im Laufe der Jahrhunderte erfolgte eine Verschiebung, er wurde provinziell. Mit dem libanesischen Schriftsteller Amin Maalouf hat er wieder Einzug in die Académie Française gehalten. Clarisse Cossais, geboren 1969 in Marseille, lebt seit 1991 in Berlin. Autorin und Regisseurin. Für Deutschlandfunk Kultur moderiert sie die Reihe ,Ost-West im Krimi-Doppelpack". Histoire de R
Mittwoch 00:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren