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Kultur und Politik am Morgen

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Aus den Feuilletons

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Wort zum Tage

Ulrike Greim, Weimar Evangelische Kirche

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Politisches Feuilleton

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Alltag anders

Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

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Interview

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Neue Krimis

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Buchkritik

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Philosoph und Koch Malte Härtig im Gespräch mit Tim Wiese

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Studio 9 - Der Tag mit ...

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Länderreport

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Kultur und Politik am Abend

17.30 Uhr
Kulturnachrichten

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Wortwechsel

19.00 Uhr
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19.05 Uhr
Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat"

19.30 Uhr
Zeitfragen. Literatur

Freundschaften Eine Begegnung mit Gerhard Wolf Von Tobias Lehmkuhl "Herzenssache" heißt das neue Buch des Verlegers und Schriftstellers Gerhard Wolf über unvergessliche Begegnungen. "Herzensache" heißt das neue Buch des Verlegers und Schriftstellers Gerhard Wolf über unvergessliche Begegnungen. "Man ist für das Leben nicht eingerichtet" zitiert Gerhard Wolf in seinem Buch "Herzenssache" Johannes Bobrowski, einen seiner Lieblingsdichter. Man kann aus dem Leben aber, auch wenn es nicht unbedingt dazu eingerichtet ist, wie Gerhard Wolf, das Beste machen: Schöne Bücher verlegen, Ausstellungen anstiften, seiner Frau ein guter Freund, Geliebter, kritischer Lektor sein und den Freunden und der Familie ein vielgepriesener Koch. "Ein Genie der Gemeinsamkeit" hat der Dichter Volker Braun ihn einmal genannt. Heute lebt der 92-Jährige, umgeben von Büchern und Bildern, in derselben Wohnung in Berlin-Pankow, die er 1988 mit Christa Wolf bezogen hat. Ein Besuch.

20.00 Uhr
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20.03 Uhr
Konzert

Utrecht, Jakobikirche Aufzeichnung vom 27.11.2020 James MacMillan "The Strathclyde Motets" (Auszug) Felix Mendelssohn Bartholdy Orgelsonate Nr. 4 B-Dur op. 65 Drei Psalmen op. 78 Robert Heppener "Bruchstücke eines alten Textes" Calliope Tsoupaki "Thin Air" Jonathan Dove "Seek Him that Maketh the Seven Stars" Bert Matter Improvisation Edward Elgar Four Choral Songs op. 53/1 William Walton "The Twelve" Daniel Rowland, Violine Leo van Doeselaar, Orgel Niederländischer Radio-Chor Leitung: Benjamin Goodson

22.00 Uhr
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22.03 Uhr
Musikfeuilleton

Im Klanghagelschauer Musikalische Räume im Werk von Iannis Xenakis Von Boris Hofmann (Wdh. v. 02.01.2007) Der 1922 als Grieche in Rumänien geborene Komponist Iannis Xenakis, begann sein Berufsleben nach einem Ingenieurstudium zunächst als Architekt. 1947 floh er als Widerstandskämpfer nach Paris, wo er zwölf Jahre als Assistent im Büro von Le Corbusier arbeitete. In seiner Freizeit begann er zu komponieren und nahm unter anderem Unterricht bei Olivier Messiaen. Seine Musik ist stark von seinem Interesse an mathematischen, akustischen, architektonischen und philosophischen Gesetzmäßigkeiten geprägt. Dazu benutzte er ab den 1960er Jahren digitale Rechner, die graphische Kurven und Zeichnungen in Klang und Klangabläufe umwandelten. Aus zufälligen Geräuschen entwickelte er ab 1954 einen eigenen Musikstil, die "stochastische Musik".

23.00 Uhr
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23.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage

23.30 Uhr
Kulturnachrichten

23.50 Uhr
Kulturpresseschau

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Lange Nacht

"Jede Stadt hat ihr eigenes Babyn Jar" Eine Lange Nacht über die Erinnerungskultur des Holocaust in der Ukraine Von Jochen Rack Regie: Eva Demmelhuber Beim "Holocaust durch Erschießungen" kamen während des Zweiten Weltkrieges in der Ukraine rund 1, 5 Millionen Juden zu Tode, aber in Deutschland ist über die Verbrechen der Einsatzgruppen wenig bekannt. Auch in der Sowjetunion wurde nicht an die Opfer erinnert, erst seit der Unabhängigkeit der Ukraine entsteht eine neue Gedenkkultur der Shoah im Land. Beim "Holocaust durch Erschießungen" kamen während des Zweiten Weltkrieges in der Ukraine rund 1,5 Millionen Juden zu Tode, aber in Deutschland ist über die Verbrechen der Einsatzgruppen wenig bekannt. Auch in der Sowjetunion wurde nicht an die Opfer erinnert, erst seit der Unabhängigkeit der Ukraine entsteht eine neue Gedenkkultur der Shoah im Land. Während des Kommunismus wurde die Erinnerung an den Holocaust in der Ukraine unterdrückt oder verfälscht. In Babyn Jar, wo die Deutschen nach ihrem Einmarsch in Kiew über 30.000 Juden erschossen, erinnerte ein sozialistisches Denkmal an den Nazi-Terror, ohne die jüdischen Opfer zu erwähnen. Heute entstehen dort ein neuer Gedenkpark und ein Museum. Doch ukrainische Aktivisten befürchten, dass Russland das Gedenken in seinem Sinn manipulieren könnte. In Lwiw informiert seit 2018 das Museum "Territory of Terror" über das ehemalige KZ Janowska und die Opfer des Stalinismus, in der Altstadt hat man am Platz der zerstörten Synagogen ein Mahnmal geschaffen. In der nahe gelegenen Stadt Schowkwa, wo die Nazis alle Juden des Schtetl ermordeten, ist die Synagoge dagegen noch immer eine Ruine, und der ehemalige jüdische Friedhof wird für einen Wochenmarkt genutzt. Überall im Land engagieren sich Bürger für die Aufarbeitung der traumatischen Geschichte des Landes, dazu gehört auch die Thematisierung der Kollaboration mit den Deutschen. Der Kampf gegen die historische Amnesie führt die Ukraine auf den langen Weg nach Westen.

01.00 Uhr
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02.00 Uhr
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03.00 Uhr
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03.05 Uhr
Tonart

Filmmusik Moderation: Vincent Neumann

04.00 Uhr
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