Radioprogramm

Deutschlandfunk Kultur

Jetzt läuft

Studio 9 kompakt

05.00 Uhr
Nachrichten

05.05 Uhr
Studio 9

Kultur und Politik am Morgen

05.30 Uhr
Nachrichten

05.50 Uhr
Aus den Feuilletons

06.00 Uhr
Nachrichten

06.20 Uhr
Wort zum Tage

Joachim Opahle, Berlin Katholische Kirche

06.30 Uhr
Nachrichten

07.00 Uhr
Nachrichten

07.20 Uhr
Politisches Feuilleton

07.30 Uhr
Nachrichten

07.40 Uhr
Alltag anders

Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

07.50 Uhr
Interview

08.00 Uhr
Nachrichten

08.20 Uhr
Neue Krimis

08.30 Uhr
Nachrichten

08.50 Uhr
Buchkritik

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Im Gespräch

Puppenspieler Peter Röders im Gespräch mit Tim Wiese

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Lesart

Das Literaturmagazin Moderation: Frank Meyer u.a. Reihe: Lyriksommer

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag

11.30 Uhr
Musiktipps

11.45 Uhr
Unsere roc-Ensembles

12.00 Uhr
Nachrichten

12.05 Uhr
Studio 9 - Der Tag mit ...

13.00 Uhr
Nachrichten

13.05 Uhr
Länderreport

Moderation: André Hatting

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Kompressor

Das Popkulturmagazin

14.30 Uhr
Kulturnachrichten

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag Moderation: Oliver Schwesig

15.30 Uhr
Musiktipps

15.40 Uhr
Live Session

16.00 Uhr
Nachrichten

16.30 Uhr
Kulturnachrichten

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Studio 9

Kultur und Politik am Abend Moderation: Nicole Dittmer

17.30 Uhr
Kulturnachrichten

18.00 Uhr
Nachrichten

18.05 Uhr
Wortwechsel

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat"

19.30 Uhr
Zeitfragen. Literatur

Reihe: Lyriksommer Literatur trifft Wissenschaft Walverwandt und nachtaquatisch Neu entdeckte Tierarten in Lyrik und Wissenschaft Von Astrid Mayerle (Wdh. v. 16.08.2019) Etwa 20000 neue Arten werden jährlich entdeckt. Welchen Blick auf die Welt sie uns eröffnen, erforschen auch Lyrikerinnen und Lyriker. Minifrösche auf Madagaskar, Kugelfische, die sich bei der Paarung in die Backe beißen, und Insekten, deren Junge aus einem Unterwasserkokon schlüpfen. Diesen Tieren ist eines gemein: Forscher sind erst in jüngster Zeit auf sie gestoßen und haben sie wissenschaftlich untersucht. Jährlich werden etwa 20.000 neue Arten entdeckt und beschrieben. Die Wissenschaft kommt nicht nach mit der Klassifizierung und muss eine Auswahl treffen. Diese Auswahl richtet sich zum einen nach den Kriterien des Naturschutzes, weil manche der jüngst entdeckten Arten bereits vom Aussterben bedroht sind, aber auch nach zweckrationalen Aspekten: Welche Tiere können dem Menschen nützlich sein? Lyrikerinnen und Lyriker beschäftigen sich ebenfalls, jedoch in einer ganz anderen Weise, mit diesen neu entdeckten Wesen. Sie haben Texte eigens für die Sendung geschrieben und fragen, mit welchem Blick wir dem Neuen in der Welt überhaupt begegnen können. Welche anderen Kommunikationsmöglichkeiten und Beziehungen zwischen Mensch und Tier sind vorstellbar oder fordern gar dazu auf, erprobt zu werden? Mit dabei: Sandra Burkhardt, Eva Maria Leuenberger, Sabine Scho, Sebastian Unger, Jan Wagner und Nora Zapf.

20.00 Uhr
Nachrichten

20.03 Uhr
Konzert

Sommerliche Musiktage Hitzacker Verdo Konzertsaal Aufzeichnung vom 01.08.2020 Werke von Claude Debussy, Elliott Carter, Lili Boulanger, Claude Debussy und Arnold Schönberg Sarah Maria Sun, Sopran Clara Andrada de la Calle, Flöte Tamara Stefanovich, Klavier Sharon Kam, Klarinette Elisabeth Kufferath, Violine und Viola Tanja Tetzlaff, Violoncello Werke von Ludwig van Beethoven, Georges Aperghis, Johannes Fischer und Sven-Ingo Koch Johannes Fischer, Perkussion Kuss Quartett: Jana Kuss, Violine Oliver Wille, Violine Willliam Coleman, Viola Mikayel Hakhnazaryan, Violoncello

22.00 Uhr
Nachrichten

22.03 Uhr
Musikfeuilleton

Ein Pionier des Berliner Musiklebens Julius Stern: Komponist, Dirigent und Musikpädagoge Von Albrecht Dümling Er begann als Lehrling in einer Berliner Seidenfabrik, um sich dann vehement der Musik zuzuwenden: der am 8. August 1820 in Breslau geborene Julius Stern. Er wurde Sänger, Komponist und Dirigent und gründete 1850 eine Musikschule, die bald als Stern'sches Konservatorium zu den wichtigsten Musikausbildungsstätten Deutschlands aufstieg.

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage

23.30 Uhr
Kulturnachrichten

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Lange Nacht

Fluchtpunkt Amsterdam Eine Lange Nacht über deutschsprachige Exilliteratur Von Kerstin Kilanowski Regie: die Autorin Im Mai 1933 tragen Bibliothekare und Studentenverbände zum Scheiterhaufen, was der NS-Staat als schädliches Schrifttum verbannt. Die kulturelle Gleichschaltung schlägt sowohl etablierten Schriftstellern als auch jungen Autoren die Feder aus der Hand. Juden, Sozialisten, Pazifisten werden mundtot gemacht. Ohne den Amsterdamer Verlag Querido würden unsere Bücherregale heute empfindliche Lücken aufweisen. Direkt nach der Machtergreifung gründet der Niederländer Emanuel Querido in seinem Verlag eine Abteilung für deutschsprachige Exilliteratur. Geschäftspartner wird der Berliner Lektor Fritz Landshoff vom Kiepenheuer Verlag, mit besten Kontakten zu renommierten Autorinnen und Autoren. Landshoff flüchtet nach Amsterdam und bringt Joseph Roth, Heinrich Mann, Anna Seghers, Lion Feuchtwanger, Ernst Toller, Arnold Zweig im Querido Verlag unter Vertrag. Klaus Mann, sein enger Freund aus den Berliner Tagen, stößt dazu und gründet die Zeitschrift "Die Sammlung", ein Forum für antifaschistische Schriftsteller aus aller Welt. Zwischen 1933 und 1940 erscheinen weit über 100 Werke bei Querido, die heute zum größten Teil zur Weltliteratur gehören. Der Verlag wird zu einem Ankerpunkt für die aus dem Deutschen Reich verbannten Autoren, etliche von ihnen leben eine Zeit lang selber in der Grachtenstadt. In vielen ihrer Werke ist Amsterdam mit bodenständigen Alltagsszenen, skurrilen Typen und rechtschaffenen Bürgern eine literarische Mitspielerin. Zugleich erzählen die Exilierten von Heimatlosigkeit und Verlust. Viele dieser Schauplätze existieren noch heute: die Hollandsche Schouwburg, Kneipen und Jugendstilcafés, das Konzerthaus, die Vergnügungsviertel. Die "Lange Nacht" führt durch Romane, Briefe, Autobiografien hin zu Amsterdamer Stätten der Erinnerung, unter anderem mit Texten von Irmgard Keun, Grete Weil, Egon Erwin Kisch, Klaus Mann, Hermann Kesten, Joseph Roth, Bruno Walter.

01.00 Uhr
Nachrichten

02.00 Uhr
Nachrichten

03.00 Uhr
Nachrichten

03.05 Uhr
Tonart

Filmmusik Moderation: Vincent Neumann

04.00 Uhr
Nachrichten