Radioprogramm

Deutschlandfunk Kultur

Jetzt läuft

Fazit

05.00 Uhr
Nachrichten

05.05 Uhr
Studio 9

Kultur und Politik am Morgen

05.30 Uhr
Nachrichten

05.50 Uhr
Aus den Feuilletons

06.00 Uhr
Nachrichten

06.20 Uhr
Wort zum Tage

Christoph Kießig, Berlin Katholische Kirche

06.30 Uhr
Nachrichten

07.00 Uhr
Nachrichten

07.20 Uhr
Politisches Feuilleton

07.30 Uhr
Nachrichten

07.40 Uhr
Alltag anders

Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

07.50 Uhr
Interview

08.00 Uhr
Nachrichten

08.20 Uhr
Neue Krimis

08.30 Uhr
Nachrichten

08.50 Uhr
Buchkritik

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Im Gespräch

Regisseurin und Kamerafrau Elfi Mikesch im Gespräch mit Britta Bürger (Wdh. v. 18.07.2018)

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Lesart

Das Literaturmagazin

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag

11.30 Uhr
Musiktipps

11.45 Uhr
Unsere roc-Ensembles

12.00 Uhr
Nachrichten

12.05 Uhr
Studio 9 - Der Tag mit ...

13.00 Uhr
Nachrichten

13.05 Uhr
Länderreport

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Kompressor

Das Popkulturmagazin

14.30 Uhr
Kulturnachrichten

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag

15.30 Uhr
Musiktipps

15.40 Uhr
Live Session

16.00 Uhr
Nachrichten

16.30 Uhr
Kulturnachrichten

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Studio 9

Kultur und Politik am Abend

17.30 Uhr
Kulturnachrichten

18.00 Uhr
Nachrichten

18.05 Uhr
Wortwechsel

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat"

19.30 Uhr
Zeitfragen. Literatur

Pest Reset Literatur in Zeiten der Krise Von Andi Hörmann "Shut Down" und "Social Distancing" lassen neue Formen von Lesungen und sozialen Netzwerken entstehen . Aristoteles verlangt in seiner Poetik von einer guten Geschichte die Katharsis des Zuschauers bzw. Lesers, also seine innere Reinigung von Affekten wie Wut, Schrecken, Trauer und Angst. Das geschieht, wenn das erzählte Drama solche Gefühle auch transportiert und im besten Falle transformiert. Viele Klassiker der Neueren Deutschen Literatur haben "Leiden" im weitesten Sinne zum Thema. Gudrun Pausewang "Die Welle" und "Das Experiment Black Box" von Mario Giordano sind moderne Dystopien. Und natürlich "1984" von Aldous Huxleys oder "Die Pest" von Albert Camus. Solche Anti-Utopien erzählen vom Leiden, von unerfüllter Liebe, von Tod und Verderben, von persönlicher Krankheit und globalen Katastrophen. Wie spiegelt sich die Corona-Krise in der Literatur? Mit "In Zeiten der Ansteckung" erscheint im Frühjahr 2020 bereits das erste Corona-Buch von Paolo Giordano. Aber was macht diese Pandemie mit den Buchhändlern, Verlagen und Autoren und Autorinnen? "Shut Down" und "Social Distancing" haben neue Formen von Lesungen auf Balkonen und in Sozialen Netzwerken entstehen lassen. Die Autoren der Frankfurter Verlagsanstalt empfehlen unter dem Hashtag "#bücherfürdiequarantäne" Bücher "für die Zeit in den eigenen vier Wänden". Auf Kreativität und Selbstorganisation kommt es dieser Tage an. Und in der Schweiz, in Österreich und hierzulande schreiben Autorinnen und Autoren sogenannte "Corona-Tagebücher".

20.00 Uhr
Nachrichten

20.03 Uhr
Konzert

22.00 Uhr
Nachrichten

22.03 Uhr
Musikfeuilleton

Ein Verlag und seine Komponisten Der Schott-Verlag wird 250 Von Albrecht Dümling Zum 250-jährigen Bestehen des Schott-Verlags beleuchten wir den Umgang des 1770 gegründeten Mainzer Verlagshauses mit seinen Autoren in der NS-Zeit. Das Schicksal der Exilkomponisten Paul Hindemith und Ernst Toch wird anhand von Dokumenten und Musikbeispielen mit dem ihrer in Deutschland wirkenden Kollegen Werner Egk und Hermann Reutter verglichen.

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage

23.30 Uhr
Kulturnachrichten

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Lange Nacht

Von Feuern, Wildblumen und Drachenreitern Eine Lange Nacht mit der Geschichtenerzählerin Cornelia Funke Von Kerstin Zilm Regie: Klaus Michael Klingsporn "Es war eines meiner schönsten Jahre", sagt Cornelia Funke über 2019, obwohl ihre Avocadofarm bei Buschbränden beinahe abgebrannt wäre. Denn gleichzeitig hat sie mit Regisseur Guillermo Del Toro ihr erstes großes Buch auf Englisch veröffentlicht und auf ihrem Grundstück in Malibu zum ersten Mal Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt empfangen. Geboren wurde Cornelia Funke 1958 in Dorsten, Nordrhein-Westfalen. Sie arbeitete in Hamburg erst als Erzieherin und Buch-Illustratorin. Die Geschichten, zu denen sie Zeichnungen schaffen sollte, wurden ihr schnell zu langweilig. Deshalb begann sie selbst zu schreiben. Ihr Buch über die Mädchenbande "Die Wilden Hühner" war 1993 ihr erster großer Erfolg und kam nur deshalb zustande, weil ihre Lektorin sie bat, endlich mal was ohne Feen, Gespenster, Drachen und Piraten zu schreiben. Es folgten internationale Bestseller für die Funke wieder tief in fantastische Welten eintauchte, wie "Herr der Diebe", die "Tintenwelt"- und "Reckless"-Romane, und Hollywood-Verfilmungen. 2005 kam Cornelia Funke mit ihrer Familie nach Los Angeles, weniger als ein Jahr später starb ihr Mann. Da war die Stadt am Pazifik schon zum neuen Zuhause geworden. Auf ihrer Farm schreibt sie zwischen Hunden, Enten, Eseln und uralten Bäumen inzwischen auf Englisch und auf Deutsch und wird nie müde, immer wieder etwas Neues zu probieren.

01.00 Uhr
Nachrichten

02.00 Uhr
Nachrichten

03.00 Uhr
Nachrichten

03.05 Uhr
Tonart

Filmmusik Moderation: Vincent Neumann

04.00 Uhr
Nachrichten