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Auftakt

06.00 Uhr
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Kommentar

06.10 Uhr
Geistliche Musik

Pierre de la Rue "Pater et caelis". Motette zu 6 Stimmen, 2 Posaunen und Dulzian Pro Cantione Antiqua London Cornett And Sackbut Ensemble Leitung: Bruno Turner Daniel Selichius Laudate pueri Dominum à 10 Weser Renaissance Bremen Leitung: Manfred Cordes Johann Philipp Förtsch "Ich freue mich im Herrn". Aria für 2 Soprane, 2 Violen da gamba, Dulzian und Basso continuo Monika Mauch, Sopran Barbara Bübl, Sopran L'arpa festante Leitung: Rien Voskuilen Felix Mendelssohn Bartholdy Sonate für Orgel c-Moll, op. 65 Nr. 2 Ludger Lohmann, Orgel Johann Sebastian Bach 'Jesus schläft, was soll ich hoffen'. Kantate am 4. Sonntag nach Epiphanias für Soli, gemischten Chor und Orchester, BWV 81 Gli Angeli Geneve Leitung: Stephan MacLeod Felix Mendelssohn Bartholdy Sonate für Orgel c-Moll, op. 65 Nr. 2 Ludger Lohmann, Orgel Johann Heinrich Rolle "Der Herr ist König". Motette für Chor a cappella Sächsisches Vocalensemble Leitung: Matthias Jung

07.00 Uhr
Nachrichten

07.05 Uhr
Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07.30 Uhr
Nachrichten

07.50 Uhr
Kulturpresseschau

08.00 Uhr
Nachrichten

08.30 Uhr
Nachrichten

08.35 Uhr
Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort Nicht nur ein Problem der Anderen. Ein Gespräch über Antisemitismus Von Pfarrerin Angelika Obert Evangelische Kirche

08.50 Uhr
Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Kalenderblatt

Vor 50 Jahren: Die ersten Aussiedler aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten treffen in der Bundesrepublik ein

09.10 Uhr
Die neue Platte

Alte Musik

09.30 Uhr
Essay und Diskurs

Das Zeitalter der Clowns Von Torsten Körner (Wdh. v. 1.12.2019) Die Clowns kapern die Politik und die Politiker agieren wie Clowns. Wir leben in einer Ära der politischen Clownerie: Aus der Downing Street ist längst die Clowning Street geworden und das Weiße Haus ist zur Kulisse einer absurden Fernsehshow mutiert. Wie hängen Populismus und der Auftritt der Clowns zusammen? Haben wir es mit regressiven oder progressiven Clowns zu tun? Und warum wird der Clown zur globalen Erlöserfigur? Ein Essay über heillose Heilstifter, kluge Narren und mörderische Masken an der Macht. Autor Torsten Körner schrieb Bestseller-Biografien über Heinz Rühmann, Franz Beckenbauer und Götz George und ist seit vielen Jahren Juror des Grimme-Preises. Unter anderem wurde er 2010 mit dem Bert-Donnepp-Preis ausgezeichnet, dem Deutschen Preis für Medienpublizistik. Als freiberuflicher Autor und Journalist schreibt Torsten Körner Medien- und Fernsehkritiken.

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Gottesdienst

Übertragung aus der Seminarkirche in Hildesheim Zelebrant: Domkapitular Wolfgang Voges Katholische Kirche

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Interview der Woche

11.30 Uhr
Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12.00 Uhr
Nachrichten

13.00 Uhr
Nachrichten

13.05 Uhr
Informationen am Mittag

13.30 Uhr
Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person Die Schriftstellerin Petra Morsbach im Gespräch mit Joachim Scholl Lange hatte Petra Morsbach als Theaterregisseurin und Dramaturgin gearbeitet, ehe sie zur Schriftstellerin wurde. Als filigrane literarische Zeichnerin von menschlichen Verwicklungen wird sie von der Kritik hoch geschätzt. 2004 erregte ihr Roman "Gottesdiener" über einen niederbayrischen Priester Aufmerksamkeit. 2017 beschreibt Petra Morsbach im Roman "Justizpalast" das Leben einer Richterin im so komplexen wie psychologischen Geflecht deutscher Justiz. Und so kam es, dass ein breites Publikum auch die anderen, bisher weniger gelesenen Romane und Erzählungen entdeckte. Auch als Essayistin hat sich Petra Morsbach, Jahrgang 1956, profiliert - zuletzt in dem umfangreichen Band "Der Elefant im Zimmer", wo sie drei akribisch recherchierte, spektakuläre Fälle von öffentlichem Machtmissbrauch dokumentiert und mit 33 Empfehlungen zum Widerstand aufruft.

14.00 Uhr
Nachrichten

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Rock et cetera

Rhythmische Schimpftiraden Das britische Electro Punk-Duo Sleaford Mods Von Marcel Anders Jason Williamson war lange arbeitslos und hat sich mit schlecht bezahlten Jobs über Wasser gehalten. Doch seit er vor 14 Jahren die Sleaford Mods gründete, hat er nicht nur ein Ventil für seine Unzufriedenheit gefunden, auch sein Leben hat sich schlagartig verbessert: "Ich bin jetzt glücklicher - und habe mehr Kohle", so der 50-Jährige, der mit Frau und Kindern in Nottingham lebt und auf mittlerweile elf Alben seine Meinung zu Politik, Gesellschaft, Popkultur und anderen gesellschaftlichen Verfehlungen wütend, aber rhythmisch, auf den Punkt bringt: Sein bissiger Sprechgesang mit heftigem Akzent strotzt vor verbalen Unflätigkeiten und ist unterlegt von monotonen Beats, für die Partner Andrew Fearn zuständig ist. Das neue Album der Sleaford Mods "Spare Ribs" ist ihr bislang ambitioniertestes und reifstes. Und alles andere als auf Niedrigtemperatur gegart.

16.00 Uhr
Nachrichten

16.10 Uhr
Büchermarkt

Buch der Woche

16.30 Uhr
Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt Big Data, Big Theory Welcher Weg führt zu Erkenntnis? Von Lydia Heller Relativitätstheorie, Spieltheorie, Evolutionstheorie - fast alle Wissenschaftsbereiche sahen sich irgendwann einmal mit einer Theorie konfrontiert, die sie in den Grundfesten erschütterte und bestehendes Wissen in einen völlig neuen Rahmen setzte. Traditionell sind es auch Theorien - ob revolutionär oder nicht - die den Leitfaden für Versuchsanordnungen vorgeben. Vor ihrem Hintergrund werden Fragen gestellt, Daten erfasst und schließlich gedeutet. Akteur ist der Mensch, der "Denker". Seit einigen Jahren nun verändern große Datenmengen das wissenschaftliche Arbeiten. Künstliche Intelligenz lebt von solchen Datenbergen - und liefert im Gegenzug beachtliche Ergebnisberge. Nur: Wie weit geht der Erkenntnisgewinn? Algorithmen analysieren Daten automatisiert auf Korrelationen scheinbar jeglicher Komplexität. Dass sie dabei Risse in den Modellen unserer Welt entdecken, die menschlichen Betrachtern entgangen wären, liegt auf der Hand. Doch schaffen sie auch wirklich Neues?

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Kulturfragen

Debatten und Dokumente

17.30 Uhr
Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18.00 Uhr
Nachrichten

18.10 Uhr
Informationen am Abend

18.40 Uhr
Hintergrund

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Kommentar

19.10 Uhr
Sport am Sonntag

20.00 Uhr
Nachrichten

20.05 Uhr
Freistil

Die Oneironauten Mit Traumreisenden durch die Nacht Von Christoph Spittler Regie: Philippe Brühl Produktion: Deutschlandfunk 2017 Die eigenen Träume steuern? Angeblich funktioniert das. Klarträumen kann man lernen. Die Eingeweihten nennen sich Oneironauten, Traumreisende. Sie inszenieren nächtliche Erlebnisse, die in der Realität eher schwer umzusetzen sind. Fliegen. Donald Trump sein. Sex mit Marilyn Monroe. Klartraum-Anleitungen sind Bestseller, es gibt Internetforen mit Tausenden Mitgliedern und bei YouTube versprechen Tutorials den schnellen Weg zum luziden Träumen. Spirituelle Lehrer bieten Workshops an. Seit Christopher Nolans surrealem Klartraum-Filmepos "Inception" ist die uralte Kulturtechnik des luziden Träumens in Mode. Die ewige Faszination des Menschen für alternative Realitäten findet zu ihren Wurzeln zurück: dem Traum. Billiger und besser als die Virtual-Reality-Brille. Die Oneironauten

21.00 Uhr
Nachrichten

21.05 Uhr
Konzertdokument der Woche

Jacques Offenbach und die Pandemien Mit Musik aus dem Antonia-Akt aus "Hoffmanns Erzählungen" Vorspiel, Szene und Arie der Antonia "Du entflohst, freundliche Taube" Arie des Frantz "Tag und Nacht werde ich geplagt" Romanze des Niclausse "Sieh, wie die Saite erbebt" Duett Antonia/Hoffmann "Schwing dich zu den Sternen" Terzett Hoffmann/Miracle/Crespel "Ist die Gefahr uns bekannt" Szene und Terzett Antonia/Miracle/Geist "Du gibst das Singen auf?" Finale Antonia/Crespel/Miracle/Muse/Hoffmann "Mein Kind" Apotheose der Muse Akt V "An Glut, die nie vergeht" Ârt House Opera: Susanne Elmark, Sopran Iris Vermillion, Mezzosopran Daniel Schliewa, Tenor Benedikt Kristjánsson, Tenor Wolfgang Newerla, Bariton Reinhard Hagen, Bassbariton Arno Waschk, Klavier Dietrich Henschel, Musikalische Leitung Thomas Höft, Texte & Sprecher Aufnahme vom 27.10.2020 aus den Balloni-Hallen, Köln Am Mikrofon: Jonas Zerweck Seit einigen Monaten hält uns die Corona-Pandemie im Griff. Erste zeitgenössische Künstler haben längst begonnen, diese Zeit mit ihren für uns ungewöhnlichen Situationen und Ausformungen zu verarbeiten. Ein Blick zurück in die Musikgeschichte zeigt, dass auch dort Pandemien und Epidemien ihren Weg in die Kunst fanden. Ein solches Beispiel hat sich der Regisseur und Dramaturg Thomas Höft angeschaut: In Jacques Offenbachs Oper "Hoffmanns Erzählungen" nimmt eine Pandemie im Antonia-Akt erheblichen Einfluss auf die Geschichte. Im Jahr des Ausbruchs der Corona-Pandemie führte ein kleines Ensemble in einem Konzert ohne Publikum diesen vierten Akt auf. Thomas Höft erklärte dabei in Texten zwischen der Musik die Entstehung und Hintergründe dieses Opernaktes.

22.00 Uhr
Nachrichten

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Das war der Tag

23.26 Uhr
Presseschau

23.30 Uhr
Sportgespräch

23.57 Uhr
National- und Europahymne

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage (Wdh.)

01.00 Uhr
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01.05 Uhr
Kalenderblatt

01.10 Uhr
Interview der Woche

(Wdh.)

01.35 Uhr
Hintergrund

(Wdh.)

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Sternzeit

02.07 Uhr
Kulturfragen

Debatten und Dokumente (Wdh.)

02.30 Uhr
Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person (Wdh.) Nachrichten 3:00 Uhr

04.00 Uhr
Nachrichten

04.05 Uhr
Radionacht Information

Nachrichten um 4:30 Uhr