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Bayern 2

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BR-Heimatspiegel

05.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

05.03 Uhr
BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag

06.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

06.05 Uhr
BR-Heimatspiegel

Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus Bayern und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt. Mit Tom Viewegh 7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr

06.45 Uhr
Positionen

Heute: Bund für Geistesfreiheit Bayern

07.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

07.05 Uhr
radioMikro

7.30 Sonntagshuhn

08.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

08.05 Uhr
Katholische Welt

Einsatz an der Front Krankenhausseelsorge in Zeiten von Corona Von Simon Berninger Die Kirche habe sich in der Corona-Krise stillschweigend zurückgezogen: ein schwerer Vorwurf, mit dem sich die Kirchen in Deutschland in den letzten Monaten konfrontiert sahen. Am prominentesten hat ihn die ehemalige Ministerpräsidentin von Thüringen, Christine Lieberknecht (CDU), geäußert. In der Krankenhausseelsorge hat sich Kirche jedoch nicht zurückgezogen - im Gegenteil. Priester und Laienseelsorger blieben an ihrem Arbeitsort, der von heute auf morgen zur Front der Corona-Pandemie geworden ist. Und weil Besuche im Krankenhaus verboten wurden, waren sie oft die einzigen Mittler zwischen Patienten und ihren Angehörigen. Das erforderte Erfindungsreichtum - und oftmals auch Mut: Denn bei der Begleitung von Corona-Patienten bestand mitunter das Risiko, selbst infiziert zu werden. Simon Berninger hat Krankenhausseelsorger in Bayern bei ihrer Arbeit inmitten der Corona-Krise begleitet.

08.30 Uhr
Evangelische Perspektiven

Unser Wald - verklärt, ausgebeutet, geliebt Die Beziehung zwischen Mensch und Wald Von Rita Homfeldt Die Romantik verklärt ihn. Der Holzhunger verändert ihn. Borkenkäfer und Klimawandel bedrohen ihn. Erholungsbedürftige suchen ihn. Die Geschichte der Beziehung zwischen Mensch und Wald ist wechselhaft und vom Nützlichkeitsaspekt geprägt. Menschen gestalten und verändern den Wald nach ihren Bedürfnissen. Er spiegelt die Gesellschaft wider, die sich nimmt, was sie braucht. Der Mensch hat viel Lebensraum von Pflanzen und Tieren verdrängt. Förster haben in der Zeit des Corona-Lockdown bemerkt, dass sich die Tiere wieder aus der Deckung wagen, wenn der Mensch wegbleibt. Doch eigentlich beruhen Beziehungen in der Natur auf Gegenseitigkeit. Was gibt der Mensch dem Wald, der uns so reichlich beschenkt? Ist der Mensch nur ein Störfaktor? Rita Homfeldt versucht durch ihre Begegnungen nachzuspüren, was die Beziehung zwischen Mensch und Wald ausmacht.

09.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

09.05 Uhr
Bayern 2 am Sonntagvormittag

Sonntagsbeilage: Kultur. Alltag. Feuilleton. 10.00 / 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
kulturWelt

12.30 Uhr
radioTexte - Das offene Buch

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioReisen

Wiederholung am Montag, 14.05 Uhr

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
Diwan

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
Hörspiel

Stahnke (12+13/15) Ammenschnade Hegegras-Lotzebusch Von Frank Witzel Mit Wiebke Puls, Martin Feifel, Götz Schulte, Oliver Nägele, Jochen Striebeck, Nicole Heesters, Hanna Scheibe, Katja Bürkle, Anna Drexler, Christiane Roßbach, Axel Milberg, Pola Jane O'Mara, Sebastian Weber, Rita Russek, Stefan Hunstein, Steven Scharf, Michael A. Grimm, Wolfgang Maria Bauer, Fabian Hinrichs und Jutta Speidel Regie: Leonhard Koppelmann BR 2018 Wiederholung am Montag, 20.05 Uhr 12/15: Ammenschnade Während Stahnke mit dem Zug ziellos durch Deutschland fährt, gehen neue Hinweise bei Mannteufel ein, die ihn einen kühnen Plan fassen lassen. Stahnkes zum Größenwahn neigendes Über-Ich schweigt zum ersten Mal und lässt ihn ansatzweise seine schwierige Situation erkennen. 13/15: Hegegras-Lotzebusch Kommissar Mannteufels Plan geht nicht auf. Die Begegnung mit Birgit, einer von Stahnkes früheren Damenbekanntschaften, führt dazu, dass er nun gar nicht mehr weiss, was er von sich und der Welt halten soll. Frau Schmidt-Ehry weiß es dafür umso mehr. "Witzel und Koppelmann rollen Stahnkes Werdegang als Provinzflüsterer Stück für Stück auf, fiktive Kleinstadt für fiktive Kleinstadt, während parallel auf anderen Zeitebenen bereits Gerichtsprozesse geführt werden, Stahnkes Bewusstseinsebenen miteinander diskutieren und seine Lebensgefährtin versucht, einen Pflegebetrug zu verhindern. Die Serie benötigt aufmerksame Zuhörer*innen, belohnt sie dafür aber immer wieder mit guten Ideen und einem spannenden Plot. Das beste aber ist Frank Witzels Prosa, vorgetragen von Erzählerin Wiebke Puls. Allein für diese Momente des Innehaltens inmitten der verschachtelten Geschichte, lohnt sich das Hören." (Alexander Matzkeit, piqd, 27.11.2018)

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Ursula Heller im Gespräch mit Ralph Siegel, Musikproduzent Ralph Siegel ist eine prägende Persönlichkeit im deutschen Musikgeschäft. Allein sein Grand-Prix-Siegersong von 1982 "Ein bisschen Frieden" hat sich 13 Millionen Mal verkauft. Am 30. September wird Ralph Siegel 75, 2010 war er zu Gast in "Eins zu Eins. Der Talk".

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioDoku

Ein Land wird abgewickelt (4/4) Rote Barone, Spekulanten, Pleitegeier Von Gabriele Knetsch Sie begann als großer Traum von der Freiheit und Einheit - und endete für viele Menschen mit der großen Ernüchterung: Auch 30 Jahre später sind die Spuren der deutschen Wiedervereinigung unübersehbar, Spuren, die der Vereinigungsprozess nicht nur in den "neuen" Bundesländern hinterlassen hat, sondern auch in jeder einzelnen ostdeutschen Lebensgeschichte. "Wir sind das Volk", war das Motto der Montagsdemos, doch sehr schnell kamen sich viele DDR-Bürger abermals entmündigt vor. Gerade die Abwicklung der ostdeutschen Wirtschaft durch die überwiegend von westdeutschen Managern geprägte Treuhand sorgte für Verwerfungen. Bis heute stellt sich die Frage: Hätten diese Prozesse nicht auch anders ablaufen können? Langsamer? Sozialer? Gerechter? Teil 4: Rote Barone, Spekulanten, Pleitegeier Der Mord an Treuhand-Chef Detlev Rohwedder erschüttert im Frühjahr 1991 die Republik. Gleichzeitig geht die Abwicklung weiter. Während manche Industriezweige komplett aufgegeben werden, konsolidiert sich die Landwirtschaft - aus manchem SED-Kader wird auf einmal ein Großgrundbesitzer.

17.30 Uhr
Bayern 2-Playlist

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
Kulturjournal

19.30 Uhr
Musik für Bayern

Jetzt singen sie wieder Ein Probenbesuch bei der Fränkischen Kantorei Die Laienchöre hat der Corona-Lockdown besonders hart getroffen. Über Monate konnten sie sich in Bayern maximal per Videokonferenz zusammenfinden - allen Lockerungen zum Trotz. Begründet wurde das mit der erhöhten Infektionsgefahr. Erst nach zwei Brandbriefen der bayerischen Chorverbände an die Staatsregierung wurde das gemeinschaftliche Singen ab 22. Juni unter strengen Auflagen wieder erlaubt. Die Fränkische Kantorei ließ sich da nicht lange bitten. Schließlich will der Chor unter Leitung von Ingeborg Schilffarth bereits am 17. Oktober wieder öffentlich auftreten. Auf dem Programm stehen dann die "Musikalischen Exequien" von Heinrich Schütz. Doch wie fühlt es sich eigentlich an, unter diesen besonderen Umständen zu proben? Um das herauszufinden, begibt sich "Musik für Bayern" in die Kirche St. Michael nach Fürth. Hier kann die Fränkische Kantorei im Raum verteilt in der momentan möglichen Chorstärke singen. Und natürlich Rede und Antwort stehen.

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
Bayerisches Feuilleton

Bavarian Blues Wenn bayerische Autoren Weltverdruss spüren Von Bernhard Setzwein Wiederholung vom Samstag, 8.05 Uhr In seinem von Wehmut geprägten Abgesang "Leb wohl, geliebtes Volk der Bayern" schrieb Carl Ameryren, es gebe so etwas wie "den Generalbaß der Verzweiflung" im Wesen des Bajuwaren. Zuviel ist ihm im Laufe seiner Stammesgeschichte schon danebengegangen. Und dann noch die rein persönlich-privaten Katastrophen, die dazu kommen, wie Liebeskummer, Einsamkeit, unerklärliche Melancholie. Es gibt jedenfalls ausreichend Grund zu hadern, mit Gott und der Welt. Das weiß sogar das bayerische Volkslied und hält daher die "Weltverdruss-Polka" parat: "Wer hat denn 's Glück so ungleich teilt? / I hob koa Haus, koa Bett / und a koa Hoamat net, / i bin der Weltverdruss, mit mir is's g'feit." Anders als beim Österreicher fällt das Klagelied des Bajuwaren wortkarg aus. "Die bairische Verzweiflung hängt in aller Regel wortlos und ohne Abschiedsbrief des Morgens im Heuboden", um noch einmal Carl Amery zu zitieren. Er spielt damit auf eine Szene aus Ludwig Thomas Bauernroman "Der Ruepp" an, ein Beispiel von vielen, in dem der "Bavarian Blues" literarisch eindrucksvoll gestaltet ist. Bernhard Setzwein, selbst Autor manch schwermütiger Roman- und Theaterstück-Passage, hat sich bei seinen bayerischen Kollegen umgesehen und ist sowohl bei Herbert Achternbusch als auch bei Oskar Maria Graf, bei Lena Christ und Kristina Schilke fündig geworden. Letztere, russisch-stämmig und noch nicht einmal Mitte 30, hat in ihrem Debüt, dem Erzählungsband "Elefanten treffen", Eindrücke ihres Aufwachsens im Bayerischen Wald geschildert, also in einem der Epizentren bayerischer Schwermut. Wie nicht anders zu erwarten, gehen russische und bajuwarische Melancholie eine solch hinreißende Verbindung ein, dass es fast schon wieder zum Schmunzeln ist. Denn ohne - wenn auch tiefschwarzen - Humor geht's auch beim Weltverdruss nicht. BR 2016

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
das ARD radiofeature

Ein Feature über den Umgang mit Covid-19 in Altenheimen Von Jens Schellhass Radio Bremen 2020 Wiederholung vom Samstag, 13.05 Uhr Die Corona-Beschränkungen haben sowohl die Senior*innen als auch das Pflegepersonal in Alten- und Pflegeheimen dramatisch getroffen. Besonders schwer leiden die Bewohner*innen unter wochenlanger Isolation, weil sie ihre Angehörigen nicht mehr sehen können. Das Dilemma: Die Pflegekräfte müssen einerseits die alten Menschen vor dem Virus schützen und andererseits deren existenziellen seelischen und körperlichen Bedürfnissen nachkommen. Pflege ohne Nähe ist kaum möglich. Eine Woche lang hat Jens Schellhass in einem Pflegeheim gewohnt, bis es wegen der Corona-Pandemie für Besucher geschlossen wurde. In dem Feature zeichnet der Autor eine akustische Innensicht aus einem Alten- und Pflegeheim vom Beginn der Corona-Einschränkungen an, spricht mit Senior*innen und begleitet Pflegekräfte durch ihren Alltag. Dabei wird klar, dass jede neue Veränderung der Beschränkungen die Arbeit der Pflegekräfte zusätzlich strapaziert. Und deutlich wird auch: In Pflegeeinrichtungen, in denen Mitarbeiter*innen wenig Wertschätzung für ihre Arbeit erfahren, hat das Corona-Virus eine erheblich größere Chance, um sich zu greifen.

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Zündfunk Generator

Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.05 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (I)

Friedrich Schneider: Symphonie Nr. 16 A-Dur (Anhaltische Philharmonie Dessau: Markus L. Frank); Joseph Haydn: Sonate Es-Dur, Hob. XVI/49 (Ragna Schirmer, Klavier); Gustav Mahler: "Lieder eines fahrenden Gesellen" (Roman Trekel, Bariton; MDR-Sinfonieorchester: Fabio Luisi); Alexander Glasunow: "Die Jahreszeiten", op. 67 (MDR-Sinfonieorchester: Fabrice Bollon)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Antonín Dvorák: Klaviertrio B-Dur, op. 21 (Beaux Arts Trio); Franz Schubert: Fünf Menuette mit sechs Trios, D 89 (Gidon Kremer, Gabrielle Lester, Violine; Dietmut Poppen, Viola; Richard Lester, Violoncello; Chamber Orchestra of Europe); Ludwig van Beethoven: Sonate Es-Dur, op. 12, Nr. 3 (Chloë Hanslip, Violine; Danny Driver, Klavier); Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert B-Dur, KV 595 (Orchestre de Chambre de Lausanne, Klavier und Leitung: Christian Zacharias); Joseph Haydn: Divertimento G-Dur, Hob. II/1 (Mitglieder der NDR Radiophilharmonie)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Antonio Vivaldi: "Farnace", Schatten-Arie des Farnace aus dem 2. Akt (Cecilia Bartoli, Mezzosopran; Il Giardino Armonico: Giovanni Antonini); Samuel Barber: Violoncellokonzert, op. 22 (Jan Vogler, Violoncello; Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken: Thomas Sanderling); Ludwig van Beethoven: Sonate F-Dur, op. 17 (Marie Luise Neunecker, Horn; Lars Vogt, Klavier)

04.58 Uhr
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