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BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag

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radioWelt

Magazin am Morgen mit Gedanken zum Tag 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung

08.30 Uhr
kulturWelt

09.00 Uhr
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09.05 Uhr
radioWissen

Konversation Andere Zeiten, andere Talks Respekt Grundpfeiler des Miteinanders Das Kalenderblatt 15.04.1888 Ältester Fußballclub Deutschlands gegründet Von Thomas Grasberger Konversation - andere Zeiten, andere Talks Autorin: Marie Schöß / Regie: Kirsten Böttcher Eine Kunst, die verbirgt, Kunst zu sein: Vielleicht beschreibt das am Besten, was die Konversation zu verschiedensten Zeiten war und bis heute ist. Zwar ändern sich die Ideale der Gesprächsführung von Epoche zu Epoche - die Anmut zum Beispiel spielt als Gesprächsideal in der Renaissance eine große Rolle, Klugheit und Taktik beschäftigen das barocke Gespräch, die Klassik sucht nach Höflichkeit, in der Aufklärung pocht man auf Offenheit. Beginnend in der Antike stellt sich aber zu jeder Zeit zuerst die grundlegende Frage: Will man das private Gespräch, ganz so wie die öffentliche Rede, als Kunst verstehen? Oder gelingt hier das Gegenteil: ein offener Austausch, der ohne Verstellung, ohne Kalkül auskommt? In der Gegenwart stellt sich diese Grundfrage genauso dringlich wie in den französischen Salons der Vergangenheit: Denn wie natürlich muss eine Künstliche Intelligenz sprechen, wie sehr muss sie die eigene regelgeleitete Kunst verbergen, damit die Konversation mit ihr gelingen kann? Respekt - Grundpfeiler des Miteinanders Autorin und Regie: Irene Schuck Der Begriff galt lange als altmodisch, war uncool, sogar verdächtig. Respekt war das, was tatsächliche und vor allem vermeintliche Autoritätspersonen verlangten: Eltern, Priester, Lehrer, Vorgesetzte. Wer aber respektlos auftrat, etwa zum Amtseid als Minister in Turnschuhen kam, der demonstrierte seinen mutigen Einsatz gegen Autoritätsgläubigkeit. Inzwischen scheint der Begriff eine Rehabilitierung zu erfahren. Seit Jahren taucht er verstärkt in der öffentlichen Diskussion auf. Forschungsgruppen, Buchveröffentlichungen und Talk-Shows widmen sich dem Phänomen: Muss man sich Respekt "verdienen" - oder steht es jedem fraglos zu, respektvoll behandelt zu werden? Warum hat der Begriff ausgerechnet in Unterschicht-Subkulturen, etwa in Rap-Songs, so eine immense Bedeutung? Und: wäre ein von gegenseitigem Respekt getragenes Miteinander tatsächlich gesellschaftsweit denkbar? So oder so: Respekt ist offenbar ein Grundbedürfnis, ein universeller Wert, der nicht für Geld zu kaufen ist. Moderation: Birgit Magiera Redaktion: Nicole Ruchlak

10.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

10.05 Uhr
Notizbuch

radioReportage: Fruchtbarer Boden - Humusaufbau wichtiger denn je Von Ulrich Detsch und anderes 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung Mehr Kohlenstoff im Ackerboden binden - mit mehr Humus - und dabei der Klimakrise entgegenwirken. Landwirte stellen sich dieser Aufgabe. Auch mit ungewöhnlichen Mitteln wie Komposttee.

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
Tagesgespräch

Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Mittag

13.30 Uhr
Bayern 2-regionalZeit

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * *

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
kulturLeben

Wiederholung um 20.05 Uhr

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
radioWissen am Nachmittag

Das Volk der Yanomami Ihr Kampf ums Überleben Zuckerrübe Süß und voller Geschichte Das Kalenderblatt 15.04.1888 Ältester Fußballclub Deutschlands gegründet Von Thomas Grasberger Das Volk der Yanomami - ihr Kampf ums Überleben Autor: Geseko v. Lüpke / Regie: Sabine Kienhöfer Erstaunliche Gegensätze: Es ist erst ein paar Jahrzehnte her, da galten die Yanomamis, das größte indigene Volk im Amozonas-Regenwald zwischen Brasilien und Venezuela, noch als extrem gefährliche Krieger, Kannibalen und ihre Kultur als Relikt aus der Steinzeit. Im Jahr 2020 wurde ihr Häuptling Davi Kopenawa als bedeutender Aktivist gegen den Klimawandel und für Menschenrechte mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet. Nach Jahrhunderten der selbstgewählten Isolation sind die Yanomamis endgültig in der modernen Welt angekommen und versuchen doch gleichzeitig, ihre alten Traditionen und Lebensweisen zu erhalten. Der Kampf ums Überleben ist schwer in Zeiten, wo Goldgräber die Wälder durchstreifen und Infektionskrankheiten verbreiten, der Amazonas angezündet und gerodet wird und populistische Politiker der Urbevölkerung ihr Land und ihre Kultur nehmen wollen. Die Sendung beschreibt das Weltbild, die Kultur und den Kampf der Yanomamis in einer Zeit, die das alte Wissen braucht und die zugleich wie nie zuvor bedroht sind. Zuckerrübe - süß und voller Geschichte Autorin: Claudia Heissenberg / Regie: Sabine Kienhöfer Es gibt keine andere Kulturpflanze, die so robust, ertragsreich und klimafreundlich ist wie die Zuckerrübe. Sie braucht nur wenig Dünger, schützt den Boden und wird zu 100 Prozent genutzt. Nicht nur zur Zuckerproduktion, sondern auch als Viehfutter, Bio-Sprit oder nachwachsender Rohstoff. Außerdem filtern die Blätter von einem Hektar Zuckerrüben 36 Tonnen Kohlendioxid aus der Luft - dreimal mehr als ein Hektar Wald - und geben anschließend 26 Tonnen Sauerstoff wieder ab - die Luft, die wir zum Atmen brauchen. Obwohl die urwüchsige, dicke, weiße Knolle aus der Familie der Fuchsschwanzgewächse aussieht, als wäre sie viele tausend Jahre alt, ist sie eine recht junge Kulturpflanze, die erst seit gut 200 Jahren angebaut wird. Denn bis Ende des 18. Jahrhunderts wurde das "weiße Gold", das uns das Leben versüßt, ausschließlich aus Zuckerrohr gewonnen und galt als Luxusprodukt, das sich nur die Reichen leisten konnten. Was Napoleon mit dem Aufstieg der Zuckerrübe zu tun hat, und wie der findige deutsche Naturwissenschaftler Franz Carl Achard 1801 die erste Zuckerfabrik der Welt errichtete - auch das gehört zur Geschichte der "Königin der Feldfrüchte". Moderation: Birgit Magiera Redaktion: Matthias Eggert

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Anja Scheifinger im Gespräch mit Céline Bauer, Künstlerin Wiederholung um 22.05 Uhr Céline Bauer ist Putzfrau, Kostümbildnerin, Akrobatin, Dompteurin und Schauspielerin in Einem. Zusammen mit 14 Tieren hat sie eines der kleinsten Theater der Welt in Unterfranken, wo sie als Lilli Chapeau in ihrem Zelttheater ZuschauerInnen begeistert, wenn nicht gerade Corona wütet. Aber auch da hat sie aus der Not eine Tugend gemacht, mit ihrem Corona-Tagebuch.

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Abend 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
IQ - Wissenschaft und Forschung

Corona-Impfung in Deutschland Langsam, umständlich, bürokratisch! Von Jeanne Turczynski Deutschland impft - und das schon seit Ende des Jahres 2020. Doch es geht vielen zu langsam. Anfang April sind gerade einmal 4,6 Millionen Deutsche vollständig gegen Corona geimpft - das sind 5,6 Prozent. Viel zu wenig, um die Pandemie einzudämmen. Grund sind Lieferengpässe bei Vakzinen und die Aufregung um seltene Nebenwirkungen beim Impfstoff von Astrazeneca. Die Empfehlungen wechseln, erst werden nur jüngere Menschen damit geimpft, dann nur noch ältere. Außerdem tun sich gerade Senioren schwer mit der digitalen Impfanmeldung und die Allgemeinärzte kommen erst im April beim Impfen ins Spiel, also vier Monate nach dem offiziellen Impfstart. Kurz nach Ostern ist die Stimmung am Tiefpunkt. Die Infektionszahlen steigen, die Kontaktbeschränkungen zeigen keine Wirkung und die Impfkampagne stockt. Wir haben Geimpfte und auf die Impfung Wartende begleitet und Expert*innen gefragt, was passieren muss, damit uns die Impfung endlich aus der Krise führt.

18.30 Uhr
radioMikro

radioMikro Wunderlampe Die Spielesendung in radioMikro Von und mit Geli Schmaus und Cornelia Neudert Telefon: 0800 - 246 246 - 7 (gebührenfrei!)

18.53 Uhr
Bayern 2-Betthupferl

Das Ferienwunschmobil Der Federball-Schläger Von Meike Haas Erzählt von Samuel Weiss Das Ferienwunschmobil (4/5): Der Federball-Schläger Langeweile im Urlaub: Tammi hat keine Freundin, die mit ihr spielt und das Ferienwunschmobil zaubert ihr auch keine herbei. Doch gegen die Langeweile kann das magische Auto etwas tun.

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk

Mit Franziska Eder und Roderich Fabian

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
kulturLeben

Wiederholung von 14.05 Uhr

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
radioTexte am Donnerstag

Nach oben buckeln, nach unten treten - Diederich Heßling ist fies, feige und rücksichtslos. "Der Untertan" ist Heinrich Manns scharfsinniger Blick auf das, was jeden autoritären Laden zusammenhält. Zum 150. Geburtstag des Schriftstellers fast ungekürzt: 19 Stunden Lesung mit Hans Korte Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp Nach oben buckeln, nach unten treten - Heinrich Manns Roman ist eine großartige Reise in die Gesellschaft des Kaiserreichs, aber der Typus "Diederich Heßling" war leider nicht nur unter Wilhelm I und II vertreten. Genial Manns Beschreibung der Persönlichkeit, die autoritäre Systeme am Laufen hält - und schmerzlich wahr seine psychologische Hellsichtigkeit. Wer heute von Diederich lese, denke an Donald Trump, nämlich den Untertan an der Macht, schrieb die Wochenzeitung "Die Zeit". Und so war "Der Untertan" seit Entstehen (ab 1906) und Erscheinen (als zusammenhängender Roman 1918, der Vorabdruck wurde nach dem Ausbruch des ersten Weltkriegs unterbrochen) immer schon "aktuell wie nie". "Ein weiches Kind", mit Schlägen zugerichtet, lernt Diederich schnell, wie ein erfolgreicher deutscher Mann sein muss: schneidig, rücksichtslos und von "namenloser Zivilfeigheit" (Tucholsky). Befehlen und gehorchen lernt er in Schule, Studentenverbindung und in Liebessachen, dem Militär und dem Kaiser gilt seine Bewunderung, Dienst leisten will er aber lieber nicht. Als Fabrikchef macht er liberalen Gedanken und nicht blonden Elementen den Garaus, wo's nur geht. Ein Jahrhundertroman, unterhaltsam, erschütternd und klug, im Jahr des 150. Geburtstags Heinrich Manns fast ungekürzt zu hören in der klassischen Lesung auf Bayern 2 und als BR Podcast, 19 Stunden in einer historischen Aufnahme mit Hans Korte (NDR 1991, Bearbeitung für Podcast BR 2021). Moderation und Redaktion: Judith Heitkamp.

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Anja Scheifinger im Gespräch mit Céline Bauer, Künstlerin Wiederholung von 16.05 Uhr Céline Bauer ist Putzfrau, Kostümbildnerin, Akrobatin, Dompteurin und Schauspielerin in Einem. Zusammen mit 14 Tieren hat sie eines der kleinsten Theater der Welt in Unterfranken, wo sie als Lilli Chapeau in ihrem Zelttheater ZuschauerInnen begeistert, wenn nicht gerade Corona wütet. Aber auch da hat sie aus der Not eine Tugend gemacht, mit ihrem Corona-Tagebuch.

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

Die Musik von Morgen

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.03 Uhr
Reflexionen

Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 16.04.1937 - Die Westernkomödie "Way Out West" von Laurel und Hardy wird uraufgeführt

00.10 Uhr
Concerto bavarese

Stefan Poetzsch: "Licht An!" (Stefan Poetzsch Ensemble); Klaus Treuheit: "Eine Beschreibung des Erinnerten" (Klaus Treuheit Trio); Hans-Günter Brodmann/Roland Schmidt: "Streichquartett für Schlagzeuger" (Cabaza Percussion Quartett); Ulrich Schultheiss: "Ritual 1" (Novalis Quartett); Klaus Hinrich Stahmer: "Rotations" (Ars Nova Ensemble Nürnberg: Werner Heider)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert A-Dur, KV 488 (Grigory Sokolov, Klavier; Mahler Chamber Orchestra: Trevor Pinnock); Johann Sebastian Bach: Aria mit 30 Veränderungen, BWV 988 - "Goldberg-Variationen" (Ensemble Resonanz); Peter Tschaikowsky: "Pique Dame", Szene und Arie der Gräfin aus dem 2. Akt (Vesselina Kasarova, Mezzosopran; Philharmonie Baden-Baden: Pavel Baleff); Frank Bridge: "The sea" (New Zealand Symphony Orchestra: James Judd)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Nikolaj Rimskij-Korsakow: "Schneeflöckchen", Suite (Scottish National Orchestra: Neeme Järvi); Max Bruch: Streichquartett E-Dur, op. 10 (Diogenes Quartett); Charles Ives: "Central Park in the Dark" (Seattle Symphony: Ludovic Morlot)

04.58 Uhr
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