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BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag

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Magazin am Morgen mit Gedanken zum Tag 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung

08.30 Uhr
kulturWelt

09.00 Uhr
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09.05 Uhr
radioWissen

Viren und Bakterien Die Weltenherrscher Zug um Zug Wie die Lunge uns Leben "einhaucht" Das Kalenderblatt 17.9.1844 Heinrich Heine schreibt Vorwort zu "Deutschland. Ein Wintermärchen" Von Brigitte Kohn Viren und Bakterien - die Weltenherrscher Autorin: Ingeborg Hain / Regie: Martin Trauner Die Welt ist voll von ihnen: Bakterien und Viren. Manche nennen sie sogar die heimlichen Herrscher. Fakt ist: Trotz aller Forschung, DAS oder DIE Mittel gegen die allgegenwärtigen Winzlinge sind noch nicht gefunden, allenfalls mitunter ein vorbeugender Schutz durch Impfungen. Deshalb gibt es dank Rhinoviren zum Beispiel jeden Winter aufs Neue einen Schnupfen. Der ist harmlos, ganz anders als Viren, die eine Pandemie verursachen können - so wie das Corona-Virus SARS CoV-2. Welchen Stellenwert Viren in der Evolution haben, ist noch nicht geklärt. Anders als der von Bakterien. Der Mensch braucht sie zum Überleben. Auf und im Körper wimmelt es nur so von ihnen. Gut so, denn dort machen sie in der Regel einen guten Job - im Immunsystem, im Darm und auf der Haut etwa. Aber auch sie können wie Viren krankmachen. Ist das das Einzige, was Bakterien und Viren verbindet? Was unterscheidet sie und was ist typisch für sie - außer, dass sie als ständige Begleiter das Leben auf der Erde mit beeinflussen? Zug um Zug - wie die Lunge uns Leben "einhaucht" Autor: Bernd-Uwe Gutknecht / Regie: Sabine Kienhöfer Spätestens seit Corona hat die Lunge enorme Aufmerksamkeit bekommen. Zu Recht, denn dieses Organ hat es in sich. In ihr findet der lebensnotwendige Gasaustausch statt, und zwar in den rund 300 Millionen Lungenbläschen. Genau genommen hat der Mensch zwei Lungen, die als linke und rechte Lungenhälfte bezeichnet werden. Über das Bronchialsystem wird Sauerstoff durch ein ausgeklügeltes System im ganzen Körper verteilt. Mit Ausdauer - oder auch Atemtraining kann der Mensch das Volumen der Lunge vergrößern und damit seine Leistungsfähigkeit steigern. Die Lunge ist für sich schon allein ein Wunder der Natur. Daran denken wir allerdings nur selten. Schließlich atmen wir automatisch. Erst wenn es zu Atembeschwerden kommt, machen wir uns Sorgen, dass mit der Lunge etwas nicht stimmen könnte. Und das nicht ganz zu unrecht. Denn die Lunge ist sensibel. Krankhafte Veränderungen wie Lungenkrebs oder auch eine Lungenentzündung, wie sie durch das neuartige Corona-Virus verursacht wird, gehören zu den häufigsten Todesursachen. Moderation: Thies Marsen Redaktion: Matthias Eggert

10.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

10.05 Uhr
Notizbuch

radioReportage: Agroforst - Getreide, Büsche und Bäume auf einem Feld Von Ursula Klement und anderes 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung Sie sind quasi die eierlegende Wollmilchsau in der Landbewirtschaftung: Agroforstsysteme sind effizient und zugleich umweltfreundlich. Das Miteinander von Bäumen, Sträuchern und Getreide muss trotzdem noch viele Hürden überwinden.

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
Tagesgespräch

Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Mittag

13.30 Uhr
Bayern 2-regionalZeit

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * *

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
kulturLeben

Wiederholung um 20.05 Uhr

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
radioWissen am Nachmittag

Hormone Signalgeber und Botschafter Chronomedizin Therapie im Takt des Körpers Das Kalenderblatt 17.9.1844 Heinrich Heine schreibt Vorwort zu "Deutschland ein Wintermärchen" Von Brigitte Kohn Hormone - Signalgeber und Botschafter Autorin: Claudia Steiner / Regie: Dorit Kreissl Adrenalin, Dopamin, Thyroxin, Testosteron, Östrogen, Insulin - diese und viele andere Hormone steuern den menschlichen Körper. Das Hormonsystem wird auch als endokrines System bezeichnet. Endokrin bedeutet "nach innen absondern". Hormone werden an unterschiedlichen Stellen im Körper gebildet zum Beispiel in der Hirnanhang-, der Schild-, der Bauchspeicheldrüse oder auch der Nebenniere. Sie haben die Funktion eines Signalgebers oder Botschafters, denn sie übermitteln wichtige Informationen von einem Organ oder Gewebe zum anderen. Transportiert werden Hormone meist über den Blutkreislauf. So koordinieren die Botenstoffe zum Beispiel wichtige Körperfunktionen oder auch das Wachstum und die Entwicklung. Wenn der Körper zu viel oder zu wenig Hormone produziert, führt dies zu Beschwerden und Krankheiten. So ruft ein Mangel an Insulin beispielsweise Diabetes hervor. Chronomedizin - Therapie im Takt des Körpers Autorin: Maike Brzoska / Regie: Martin Trauner Der Blutdruck steigt morgens stark an. Die Blase füllt sich mittags am schnellsten. Und die Haut erneuert sich vor allem nachts. Viele Funktionen unseres Körpers schwanken im 24-Stunden-Takt, im sogenannten zirkadianen Rhythmus. Das zeigt sich auch bei Erkrankungen. So bekommen morgens mehr Menschen Herzinfarkte und Schlaganfälle als abends. Menschen mit Asthma leiden vor allem nachts unter Atemnot. Die Chronobiologie hat in den letzten Jahren viele solcher Erkenntnisse zusammen getragen. Dennoch gehen viele Mediziner weiterhin davon aus, dass ein Medikament immer gleich wirkt und es nicht so wichtig ist, wann es eingenommen wird. Trotz teils erstaunlichen Studien, die zeigen, wie stark unsere innere Uhr eine Therapie beeinflussen kann, zum Beispiel bei Krebs. Die zögerliche Umsetzung der neuen Erkenntnisse rührt auch daher, dass der zirkadiane Rhythmus nicht bei allen Menschen exakt gleich ist. Es gibt verschiedene Chronotypen. Die bekannteste Einteilung ist die in Lerchen und Eulen. Das macht einheitliche Empfehlungen schwieriger. Hinzu kommt, dass Menschen nicht nur im Tagesverlauf anders auf Wirkstoffe reagieren, sondern auch abhängig von Jahreszeit und Lebensphase. Moderation: Yvonne Maier Redaktion: Matthias Eggert

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Caro Matzko im Gespräch mit Hubert von Goisern, Musiker Wiederholung um 22.05 Uhr

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Abend 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
IQ - Wissenschaft und Forschung

Schädlinge im Museum Käfer und Motten fressen unser Kulturgut Von Julie Metzdorf Essen ist im Museum streng verboten. Und doch schlägt sich hier so manch ungebetener Gast vielleicht gerade den Magen voll: Termiten höhlen Bilderrahmen aus, Motten zerfressen historische Teppiche. Speckkäfer zerstören indianischen Federschmuck und Papierfischchen lassen Inventarzettel mit wichtigen Beschriftungen verschwinden. Nahrung gibt es in Museen, Archiven und Depots genug für Insekten. Viele Kunstwerke haben zumindest Anteile aus organischen Materialien wie Papier, Holz, Textilien und Pflanzenfasern. Auffallend ist, dass sich der Schädlingsbefall in den letzten Jahrzehnten verstärkt hat. Schuld daran ist nicht zuletzt die Globalisierung: Kunstwerke reisen für Ausstellungen oft quer durch die Welt. Mit dem Verpackungsmaterial können Schädlinge so direkt ins Museum kommen. Aufgrund der Klimaerwärmung hat sich das Gefahrenpotential auch außerhalb der Häuser erhöht. Immer mehr eingeschleppte Schädlinge siedeln sich in unseren Breiten an - und können dank der regen Besucherströme auch ins Museum gelangen. Redaktion: Iska Schreglmann

18.30 Uhr
radioMikro

3er-Rätsel Von Olga-Louise Dommel Mein Papa ist Kirchenmusiker Von Geli Schmaus

18.53 Uhr
Bayern 2-Betthupferl

Freddy Kuscheltier Von und mit Heinz-Josef Braun und Stefan Murr Freddy (4/5): Kuscheltier Was darf man bei einer Übernachtungs-Party im Klassenzimmer auf keinen Fall vergessen? Und warum ist ein sprechendes Kuscheltier die letzte Rettung, wenn man sich im Schulhaus verlaufen hat?

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk

Mit Franziska Eder und Roderich Fabian Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
kulturLeben

Wiederholung von 14.05 Uhr

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
radioTexte am Donnerstag

Ein Buch, das Geschichte geschrieben hat, eine Frage, die offengeblieben ist: Was, wenn die Erde von Außerirdischen angegriffen wird? Andreas Fröhlich mit einer virtuosen Lesung des Kultromans von H. G. Wells in sieben Folgen Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp Was ist, wenn die Erde von überlegenen Außerirdischen angegriffen wird, denen die menschliche Zivilisation völlig egal ist? Die Frage ist so beängstigend wie plausibel. Der erste, der sie in Romanform fasste, war der Brite Herbert George Wells. Sein "Krieg der Welten" ist mehr als 120 Jahre alt und bewegt bis heute die Science-Fiction-Welt. Wells' Marsianer haben eigene Interessen und brutalste Mittel, um sie durchzusetzen - und genau das tun sie auch. In der klassischen Lesung auf Bayern 2 tobt der Krieg der Welten - gelesen von Star-Sprecher Andreas Fröhlich. Sieben Folgen - bis zu einem Ende mit knappem Davonkommen ... Eine merkwürdige Raumkapsel ist der erste Vorbote der Invasion vom Mars. Im idyllischen Surrey erregt sie Neugier und Spott - bald aber erweist sie sich als tödlich. Panik und Entsetzen greifen um sich. Die Feinde vom roten Planeten greifen mit dreibeinigen Kampfmaschinen Großbritannien an, um die rohstoff- und wasserreiche Erde zu erobern. Irdisches Militär ist machtlos gegen diesen Gegner, Flucht, Verwüstung, Apokalypse, schlimmste Alpträume werden wahr, rücksichtslos kämpft - fast - jeder gegen jeden um das Überleben. Der britische Science-Fiction-Pionier H. G. Wells (1866 - 1946) gestaltete mit seinem Roman zum ersten Mal das heute klassisch gewordene Motiv einer außerirdischen Invasion. Nach dem Erfolg des Romans von 1898 wurde "Krieg der Welten" 40 Jahre später als Hörspiel berühmt: Orson Welles verlegte die Handlung nach Nordamerika und inszenierte eine wie echt wirkende Nachrichtensendung, die zu Panik im realen Publikum führte. Auch Hollywood griff den Stoff mehrfach und millionenschwer auf: "Independence Day" von Roland Emmerich etwa beruht teilweise auf "Krieg der Welten" und Steven Spielbergs "War of the worlds" mit Tom Cruise zeigte 2005 erneut die Faszination der alten Geschichte. Heute kann man den Text als Parabel auf die polarisierte Welt des 21. Jahrhunderts verstehen - und in Pandemie-Zeiten wirkt der "Sieg" über die Invasoren definitiv anders als vorher. Andreas Fröhlich, bekannt als Bob Andrews der "Drei Fragezeichen"-Hörspiele, als deutsche Stimme von Edward Norton, John Cusack und von Gollum in Peter-Jacksons "Herr der Ringe"-Filme, wurde für seine Vortragskunst mehrfach mit dem deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet. Seine virtuose Lesung der "Krieg der Welten"-Übersetzung von Lutz-W. Wolff Regie: Irene Schuck) ist auch als Hörbuch im Audio Verlag erschienen. Bei Bayern 2 in leicht gekürzter Fassung in sieben Folgen, immer donnerstags um 21.05 Uhr in der klassischen Lesung, vom 10. September bis zum 22. Oktober 2020. Und im Podcast Lesungen natürlich. Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp.

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Caro Matzko im Gespräch mit Hubert von Goisern, Musiker Wiederholung von 16.05 Uhr

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

Die Musik von Morgen

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.05 Uhr
Reflexionen

Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 18.9.1977 - Voyager 1 nimmt erstes Bild auf, auf dem Erde und Mond zusammen zu sehen sind

00.12 Uhr
Concerto bavarese

Gerhard Deutschmann: Concertino (Hans-Dieter Bauer, Siegfried Schubert-Weber, Klavier); Rainer Brunn: "Sellanraa" (Duo Stringendo); Siegfried Fink: Konzert (Dmitriy Nedelev, Perkussion; Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt: Oliver Weder); Rolf Rudin: "Der Spinnerin Nachtlied" (musica-viva-chor bamberg: Fritz Braun); Gunter Dornheim: Concerto Nr. 1 (Mitglieder der Nürnberger Symphoniker: Max Loy); Andreas Dohmen: "frottages" (Ensemble Modern: Kasper de Roo); Stefan David Hummel: "In one's heart of hearts" (Stefan Teschner, Violine; Klaus Jäckle, Gitarre; Sven Forker, Schlagzeug); Volker Blumenthaler: "Blumen und Steine" (Ensemble Phorminx)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Jean-Baptiste Lully: "Le Divertissement Royale", Suite Nr. 2 und aus "Le mariage forcé" (Le Concert des Nations: Jordi Savall); Eugen d'Albert: Suite d-Moll, op. 1 (Alexandra Oehler, Klavier); César Franck: "Hulda", Ballettmusik (Orchestre Philharmonique Royal de Liège: Christian Arming); Franz Schubert: Streichquartett Es-Dur, D 87 (Henschel-Quartett); Igor Strawinsky: Violinkonzert D-Dur (Kolja Blacher, Violine; Mahler Chamber Orchestra: Claudio Abbado)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Balys Dvarionas: Violinkonzert h-Moll (Vadim Gluzman, Violine; Residentie Orkest Den Haag: Neeme Järvi); Wladyslaw Szpilman: Introduktion zu einem Film (Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin: John Axelrod); Johann Sebastian Bach: "Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut", BWV 117 (Robert Tyson, Countertenor; James Gilchrist, Tenor; Stephen Varcoe, Bass; The Monteverdi Choir; The English Baroque Soloists: John Eliot Gardiner)

04.58 Uhr
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