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BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag

06.00 Uhr
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06.05 Uhr
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Magazin am Morgen mit Gedanken zur Fastenzeit Monika Tremel 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung

08.30 Uhr
kulturWelt

09.00 Uhr
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09.05 Uhr
radioWissen

Ernst Bloch Denken heißt Hoffen Utopien der Freiheit Tu was du willst? Das Kalenderblatt 10.03.1998 Giovanni Trapattoni hält Wutrede Von Brigitte Kohn Ernst Bloch - Denken heißt Hoffen Autor: Jerzy Sobotta / Regie: Irene Schuck Der aufrechte Gang ist zum Sinnbild für den Philosophen Ernst Bloch geworden. Einer, der oft vertrieben wurde und sich trotzdem nicht hat hetzen lassen. Einer, den auch in den einsamsten Stunden des Exils nicht der Mut verlassen hat. Denn er ist ausgezogen, um die Welt das Hoffen zu lehren. So heißt es in seinem Hauptwerk "Das Prinzip Hoffnung", das er während des Zeiten Weltkriegs im amerikanischen Exil geschrieben hat. Einem Werk, das das Wesen des Menschen in seinen verborgenen Möglichkeiten erblickt und die Welt auf ihre Zukunft befragt. 1885 in der Industriestadt Ludwigshafen geboren, erlebte Ernst Bloch das deutsche Kaiserreich und die Weimarer Republik, floh während beider Weltkriege ins Exil, lehrte in der DDR und starb 92-jährig in der BRD. Als Jude und Marxist hatte er überall Feinde, als Freidenker machte er sich überall Probleme. Doch die Zuversicht, mit der er das utopische Potential im Menschen erblickte, macht ihn zu einem der wichtigsten Philosophen des 20. Jahrhunderts. Und zu einem Denker, der auch uns lehren könnte, wieder zu hoffen. Utopien der Freiheit - Tu was du willst? Autor: Rolf Cantzen / Regie: Irene Schuck "Die Natur hat weder Knecht noch Herrn geschaffen." Oder: "Tu, was du willst!" - Auf dieser Basis illustrieren freiheitliche Autoren ihre Utopien. Keine Ausbeutung, freie Sexualität, Gleichheit der Geschlechter, keine Chefs, keine Priester, kein Staat - diese und andere Grundsätze kennzeichnet eine Tradition von Utopien, die sich deutlich von autoritären Staatsutopien absetzen. Freiheitsutopien kennen keine starren Regelungen und Gesetze. Wenige Grundsätze und Ideale regeln das Zusammenleben und immer besteht die Möglichkeit für den Einzelnen, sich der Gemeinschaft zu entziehen. Im Mittelpunkt steht die Freiheit des Einzelnen, nicht das übergeordnete Wohl der Gemeinschaft. Bereits in der Renaissance und in der Aufklärung beginnt diese wenig beachtete Utopietradition. Im 19. Jahrhundert entsteht im Umfeld des Anarchismus die Utopie "Kunde von Nirgendwo" von William Morris. Hier wird eine ökologische und kommunistische Gesellschaft entworfen, in der sich der Einzelne frei entfalten kann. Im 20. Jahrhundert setzt sich diese Traditionslinie fort - zum Beispiel in Ursula Le Guins Roman "Planet der Habenichtse". Hier wird keine perfekte Welt geschildert, aber eine Welt, in der die Menschen sich ihre Freiheit bewahrt haben. Moderation: Florian Kummert Redaktion: Bernhard Kastner

10.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

10.05 Uhr
Notizbuch - Gesundheitsgespräch

Durchwachte Nächte, müde Tage Mit Dr. Marianne Koch Moderation: Ulrike Ostner Telefon: 0800 - 246 246 9 gebührenfrei E-Mail: gesundheitsgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/gesundheitsgespraech Über zwölf Millionen Deutsche schlafen schlecht. Aber nur ein Drittel geht deshalb zum Arzt. Ist ja auch nicht notwendig, oder? Dr. Marianne Koch erklärt, warum man unbedingt versuchen sollte, Schlafstörungen zu beheben. Das Gesundheitsgespräch, Hörertelefon 0800/246 246 9, geschaltet immer mittwochs ab 9 Uhr und während der Sendung auf Bayern 2, ab 10.05 Uhr.

11.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

11.05 Uhr
Notizbuch

radioReportage: Immer wieder neu - Die Wege unseres Mülls Von Hanna Heim und anderes 11.56 Werbung

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
Tagesgespräch

Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Mittag

13.30 Uhr
Bayern 2-regionalZeit

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * *

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
Breitengrad

Wo Hobbits hausen und First Blokes angeln - Neuseeland scheint zu perfekt, um von dieser Welt zu sein Von Lena Bodewein Die Antipoden locken gerade die Deutschen in ihr Land am Ende der Welt: dorthin, wohin Filmregisseur Sir Peter Jackson Mittelerde verlegte, den Herrn der Ringe und den Hobbit filmte. Dorthin, wo Schafescheren eine nationale Meisterschaft ist, bei der die Premierministerin die Schärpen verleiht. Dorthin, wo der unverheiratete Partner dieser Premierministerin (zärtlich Erster Kerl oder Typ genannt, First Bloke) als Moderator einer Angelsendung landesweiten Ruhm erlangt - weil die Neuseeländer kaum etwas lieber tun als angeln, fischen und jagen, Hauptsache, sie können ihre sensationelle Landschaft genießen. Dorthin, wo Mitgefühl und Diversität geradezu als Bürgerpflicht gelten, wo das Erbe der Ureinwohner in Sprache, Bräuche und Küche gepflegt wird. Aber scheint Neuseeland nicht ein bisschen zu perfekt, um von dieser Welt zu sein?

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
radioWissen am Nachmittag

Simone de Beauvoir Feministin und Philosophin Olympe de Gauges Schriftstellerin und Kämpferin Das Kalenderblatt 10.03.1998 Giovanni Trapattoni hält Wutrede Von Brigitte Kohn Simone de Beauvoir - Feministin und Philosophin Autorin: Daniela Remus / Regie: Irene Schuck Lange stand sie im Schatten ihres Geliebten Jean-Paul Sartre. Viele Zeitgenossen waren der Ansicht, Simone de Beauvoir sei lediglich Muse und Schülerin des französischen Existentialisten. Dabei hat die Denkerin Beauvoir zu vielen ihrer späteren Themen schon gearbeitet, bevor sie Sartre getroffen hat. Besonders bekannt geworden ist sie mit ihrer Ende der 1940er Jahre erschienenen Schrift "Das zweite Geschlecht", das die katholische Kirche damals sogar auf den Index setzte. Die Machtstrukturen der patriarchalen Gesellschaft legte sie darin offen, um sie zu bekämpfen. Beauvoirs Credo: "Man ist nicht als Frau geboren, man wird es.". Fortan führte die engagierte Feministin einen Kampf gegen die tradierten Mythen von der Rolle, den Fähigkeiten und Aufgaben von Frauen. Und wurde damit zu einer Ikone der Frauenbewegung in den 60er und 70er Jahren, die das Recht der Frauen auf Abtreibung, auf ein eigenes Konto und gesellschaftliche Gleichstellung erkämpfte. Olympe de Gouges - Schriftstellerin und Kämpferin Autorin: Carola Zinner / Regie: Eva Demmelhuber "Artikel 1: Die Frau ist frei geboren und bleibt dem Manne gleich in allen Rechten." So beginnen die "Menschenrechte der Frauen und Bürgerinnen", mit denen die französische Schriftstellerin Olympe de Gouges im Jahr 1791 an die Öffentlichkeit trat. Als Reaktion auf die "Erklärung der Rechte des Mannes", die an den König gegangen waren, postulierte sie in 17 Artikeln die Gleichstellung der Frau. Sie widmete die Verfassung der Königin, die zu dieser Zeit allerdings schon alle Macht verloren hatte. Wie Marie Antoinette starb auch Olympe de Gouges im Jahr 1793 auf dem Schafott, verurteilt von einem Männertribunal, dem ihre kompromisslosen Schriften unbequem waren. "Mein Herz vermache ich dem Vaterland, meine Ehrbarkeit den Männern (sie können sie gebrauchen) und meine Seele den Frauen", schreibt sie in ihrem Testament. Lange waren die Romane, Theaterstücke und politischen Werke von Olympe de Gouges in Vergessenheit geraten. Erst die Frauenbewegung hat sie Mitte der 1970 Jahre wieder entdeckt. Olympe de Gouges, mit ihren Forderungen ihrer Zeit weit voraus, gilt heute als eine der wichtigsten Persönlichkeiten der Emanzipationsbewegung: "Hat die Frau das Recht, das Schafott zu besteigen, so hat sie auch das Recht, auf der Rednertribüne zu stehen!" Moderation: Gabi Gerlach Redaktion: Bernhard Kastner

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Achim Bogdahn im Gespräch mit Miriam Brenner, Klinikclown und Trauerbegleiterin Wiederholung um 22.05 Uhr Miriam Brenner spielt von Akkordeon bis Schlagzeug alle Instrumente, die ihren Weg kreuzen. Daneben hilft die Schauspielerin auch als Klinikclown Kindern und steht trauernden Menschen bei.

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Abend 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
IQ - Wissenschaft und Forschung

18.30 Uhr
radioMikro

Jimmy Böndchen Von Henning Schmidtke und Ramona Schukraft Zoo ohne Besucher - was heißt das für die Tiere? Von Kathrin Reikowski

18.53 Uhr
Bayern 2-Betthupferl

Die Kaktusprinzessin Der Freund des Flaschengeistes Von Meike Haas Erzählt von Laura Maire Die Kaktusprinzessin (3/5): Der Freund des Flaschengeistes Ein vornehmer Kalif hält einen Flaschengeist gefangen. Doch der Hofdame Haraschi fällt ein Trick ein, mit dem sie das arme Wesen befreien kann. (Erzählt von Laura Maire)

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk

Mit Oliver Buschek und Noe Noack

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
Hörspiel

Finkbeiners Geburtstag Von Hugo Rendler Mit Ueli Jäggi, Karoline Eichhorn, Buddy Elias, Thomas Thieme, Lars Rudolph und anderen Regie: Mark Ginzler SWR 2010 Ein Bankräuber, ein Killer und ein Junkie fliehen gemeinsam aus der JVA Stuttgart-Stammheim. Um Zeit zu gewinnen, schaltet das LKA die Abteilung "Operative Fallanalyse" ein. Die Profiler sollen psychologische Gutachten erstellen. Haben die Flüchtigen einen Plan? Wenn ja: welchen? Gibt es eventuell einen Zusammenhang mit dem Taxifahrer Menner, dem sie das Taxi abgenommen haben? Menners Vorstrafenliste spricht Bände. In Fachkreisen nennt man ihn den Vorschlaghammer-Menner. Sein Taxi findet man auf einem Park-and-Ride-Parkplatz, im Kofferraum Schmuck im Wert von 120.000 Euro. Was im Taxi nicht gefunden wird: eine Schusswaffe. Und der Vorschlaghammer, mit dem Menner für gewöhnlich arbeitet... Hauptkommissarin Nina Brändle flucht, denn ihr Chef hat sich an seinem Geburtstag freigenommen. Xaver Finkbeiner besucht seinen senilen Vater, der in einem Lörracher Altersheim Heidegger zitiert - seitengenau. Währenddessen rasen die Ausbrecher Richtung Schweiz. Als Brändle die Nachricht einer privaten Überwachungsfirma erhält, dass ein Lörracher Supermarkt überfallen wurde, ahnt sie nicht, dass Finkbeiner gerade als Geisel genommen wird. Hugo Rendler, geb. 1957, Autor mehrerer ARD Radio Tatorte für den SWR. Weitere Hörspiele u.a. Dazwischen (SWR 2012), Abgfahre (SRF 2015).

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
Dossier Politik

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Achim Bogdahn im Gespräch mit Miriam Brenner, Klinikclown und Trauerbegleiterin Wiederholung von 16.05 Uhr Miriam Brenner spielt von Akkordeon bis Schlagzeug alle Instrumente, die ihren Weg kreuzen. Daneben hilft die Schauspielerin auch als Klinikclown Kindern und steht trauernden Menschen bei.

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.03 Uhr
Reflexionen

Mit Gedanken zur Fastenzeit Monika Tremel und Kalenderblatt 11.03.1976 - Krimiserie "Detektiv Rockford - Anruf genügt" startet in Deutschland

00.10 Uhr
Concerto bavarese

Isabel Mundry: "Schwankende Zeit" (Ensemble Musikfabrik: Emilio Pomàrico); Hans Posegga: Klavierkonzert (Hans Posegga, Klavier; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Rudolf Alberth); Hermann Regner: Acht Duette (Gerhard Zank, Rupert Buchner, Violoncello); Joachim Ludwig: "Constellation Nr. 5" (Joachim Ludwig, Klavier)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Henri Herz: Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll (Tasmanian Symphony Orchestra, Klavier und Leitung: Howard Shelley); Johann Christian Bach: Symphonie G-Dur, op. 6, Nr. 1 (The Hanover Band: Anthony Halstead); Luigi Cherubini: Streichquartett Nr. 2 C-Dur (Hausmusik London); Jean Sibelius: Symphonie Nr. 1 e-Moll (Pittsburgh Symphony Orchestra: Lorin Maazel)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Ludwig van Beethoven: Sonate A-Dur, op. 69 (Tanja Tetzlaff, Violoncello; Dina Ugorskaja, Klavier); Béla Bartók: Klavierkonzert Nr. 3 (Javier Perianes, Klavier; Münchner Philharmoniker: Pablo Heras-Casado)

04.58 Uhr
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