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Bayern 2

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Concerto bavarese

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05.03 Uhr
BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag

06.00 Uhr
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06.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Morgen mit Gedanken zum Tag 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung

08.30 Uhr
kulturWelt

09.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

09.05 Uhr
radioWissen

Affekte Starke Gefühle im Schnelldurchlauf Rache Süßes Gefühl mit bitteren Folgen Das Kalenderblatt 30.9.1960 US-Sender strahlt die erste Folge "The Flintstones" aus Von Carola Zinner Affekte - Starke Gefühle im Schnelldurchlauf Autorin: Valerie von Kittlitz / Regie: Irene Schuck Affekte begleiten uns jeden Tag. Wir haben einen "Wutanfall", wir brechen in Tra¨nen aus oder in Gela¨chter, uns "rutscht" gar die Hand aus: Affekte sind impulsive, scheinbar schwer kontrollierbare Gemu¨ts- und Gefu¨hlsregungen, die wir in uns und an unseren Mitmenschen erleben. Meist ist die Affekthandlung von einer Einschra¨nkung der kognitiven Wahrnehmung begleitet; eine Art Tunnelblick entsteht, und sei es fu¨r Sekunden. Dieser Kontrollverlust macht Affekte so spannend - und so gruselig. Die meisten Menschen kennen den Begriff aus der Justiz: Bei Totschlag im Affekt greift ein geringeres Strafmaß. Kant wollte die Affekte unterdrückt wissen; Spinoza entwickelte seine "Ethik" in der U¨berzeugung, dass sie einen Schlu¨ssel zur Selbsterkenntnis darstellten. Affekte und Reaktionen darauf sind in jedem Menschen, ja auch kulturell unt erschiedlich ausgepra¨gt. Und dynamisch: "Affekte stecken an", sagt der Psychologe Rainer Krause. Und obwohl Konsens herrscht, dass die Sozialisierung unser Affektverständnis formt, und so politisches und gesellschaftliches Handeln bestimmt, wird es keine einheitliche Affektlogik geben ko¨nnen: der Traum von reibungsloser zwischenmenschlicher Kommunikation bleibt Utopie oder mutiert zur politischen Ideologie. Was bleibt ist der Schlu¨ssel zur Selbsterkenntnis, oder, wie Spinoza es formulierte: "Der Affekt ist die Kraft und der Geist ist der Zügelhalter." Rache - Süßes Gefühl mit bitteren Folgen Autorin: Daniela Remus / Regie: Eva Demmelhuber Käse hinter der Heizung verstecken, Autoreifen zerstechen oder Unkrautsamen in den Nachbargarten werfen - wer Rachegedanken hegt, dem scheint jedes Mittel recht zu sein, um erlittenes Unrecht zurückzuzahlen. Sozial und moralisch aber sind Rachegefühle in unserem Kulturkreis kaum noch akzeptiert. Das war nicht immer so. Lange gehörten Rachetaten als Mittel zur Rechtswahrung dazu. Rache galt in der Antike als ein Akt der Gegenseitigkeit, als Erwiderungsmoral, um Regelverletzungen zu ahnden. Heute weiß man, Rache schmeckt zwar kurzfristig oft "süß", aber sie verstellt meist den Weg auf eine Einigung und beendet Beziehungen endgültig. Und auch bei Rächerin und Rächer führt die lange geplante und dann endlich geübte Rachetat nicht zwangsläufig zum erwarteten Zufriedenheitsgefühl. Moderation: Florian Kummert Redaktion: Susanne Poelchau

10.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

10.05 Uhr
Notizbuch - Gesundheitsgespräch

Dialog Schulmedizin/Naturheilkunde Mit Dr. Marianne Koch und Dr. Artur Wölfel Moderation: Ulrike Ostner Telefon: 0800 - 246 246 9 gebührenfrei E-Mail: gesundheitsgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/gesundheitsgespraech Von Allergien über Sonnenbrand bis Seelenleid - die menschliche Haut merkt sich alles. Im Dialog zwischen Schulmedizin und Naturheilkunde geben Dr. Marianne Koch und Dr. Artur Wölfel Tipps für eine gesunde Haut. Im Gesundheitsgespräch, Hörertelefon 0800/246 246 9, geschaltet immer mittwochs ab 9 Uhr und während der Sendung auf Bayern 2, ab 10.05 Uhr.

11.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

11.05 Uhr
Notizbuch

radioReportage: Lebensgefahr durch Fasten: Die Esoterik-Bewegung "Lichtnahrung" Von Dorothea Brummerloh und anderes 11.56 Werbung

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
Tagesgespräch

Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Mittag

13.30 Uhr
Bayern 2-regionalZeit

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * *

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
Breitengrad

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
radioWissen am Nachmittag

Die Schaukel Leichtigkeit und Schwerelosigkeit Yoga Denken mit dem Körper Das Kalenderblatt 30.9.1960 US-Sender strahlt die erste Folge "The Flintstones" aus Von Carola Zinner Die Schaukel - Leichtigkeit und Schwerelosigkeit Autorin: Bettina Weiz / Regie: Eva Demmelhuber Man kommt mit ihr hoch hinaus und kann die Erdenschwere leicht überwinden: die Schaukel ist weit mehr als ein Kinderspielzeug. In Asien ist sie Sitz für Götter, Würdenträger und Brautpaare und bei Festen nutzen Männer sie für Mutproben. Auf Rokoko-Gemälden wird sie zum Vehikel für feine Damen, um sich von galanten Verehrern in Schwung bringen zu lassen und abzuheben. Ende des 19. Jahrhunderts ziehen Schaukeln in Form von Badewannen in deutsche Wohnungen ein. Geschaukelt wird auch Maria bei Prozessionen. Aber verschaukelt werden kann jeder, weshalb dem Gerät immer auch ein leichter Hauch von Subversivität anhaftet. Yoga - denken mit dem Körper Autor: Fabian Mader / Regie: Eva Demmelhuber Einatmen - ausatmen: Allein in Deutschland sollen inzwischen rund drei Millionen Menschen regelmäßig Yogaübungen absolvieren. Die Branche und das Geschäft florieren - dabei ist Yoga mehr als esoterische Weltflucht. Die Bewegung - und Atemtechnik - basiert auf einer rund 5.000 Jahre alten Ethik aus dem alten Indien, gesammelt in den sogenannten Veden. Yoga ist in Bewegung übersetzte Philosophie, ihr Ziele sind Gotteserkenntnis und eine ausgeglichene Seele. Und es gibt Anknüpfungspunkte zur altgriechischen Philosophie, etwa zur Ethik der Stoa, und zu deren Gegenspieler, den Epikureern. Was anderes meinte Epikur, als er den idealen Zustand der Seele als eine spiegelglatte Meeresoberfläche beschrieb? Im Gegensatz zur europäischen Tradition soll dieses Ziel aber niemals in Opposition zum Körper, sondern durch eine Verschmelzung des Körpers mit dem Geist erreicht werden. Was also sind die philosophischen Quellen des Yoga? Und wie ist Denken mit dem Körper möglich? Moderation: Gabi Gerlach Redaktion: Bernhard Kastner

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Wiederholung um 22.05 Uhr

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Abend 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
IQ - Wissenschaft und Forschung

18.30 Uhr
radioMikro

Jimmy Böndchen - Duell mit dem Modemacher Comedy von Ramona Schukraft und Henning Schmidtke Radeln auf Schienen - unterwegs mit einer Draisine Von Kristina Hafer Singen mit Maske und Abstand - Chorprobe in Coronazeiten Von Janina Böhm

18.53 Uhr
Bayern 2-Betthupferl

Nubi, das Wolkenschaf Der Geysir Von Ulrike Klausmann Erzählt von Stefan Merki Nubi, das Wolkenschaf (3/5): Der Geysir Nubi will in Island aus einer sprudelnden Quelle trinken und erlebt eine heftige Überraschung.

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk

Mit Oliver Buschek und Noe Noack Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
Hörspiel

Accabadora Von Michela Murgia Aus dem Italienischen von Julika Brandestini Mit Lena Stolze, Josephine Banik, Janina Stopper, Daniel Rothaug, Nico Holonics und anderen Bearbeitung und Regie: Uwe Schareck WDR 2014 Kriminalgeschichte über das Thema Sterbehilfe. Die "Accabadora" ist "eine Frau, die Sterbenden in Agonie zum Tode verhilft". Anthropologen sind sich nicht einig, ob sie tatsächlich existiert hat oder ob es sich um eine mythologische Figur handelt. Einigen Quellen zufolge wirkte die letzte Accabadora 1952 in Orgosolo. Sie ist Gegenstand vieler sardischer Legenden, in denen sie häufig zugleich auch die Funktion der Hebamme bekleidet." Eine verschwiegene Welt in einem sardischen Dorf der 1950er Jahre: Maria wird aus existentieller Not von ihrer Mutter weggegeben zur kinderlosen 60-jährigen Schneiderin Bonaria. Doch die umgibt ein Geheimnis, an dem auch Maria schwer tragen wird. Manchmal hört Maria ihre Ziehmutter, wie sie sich nachts aus dem Haus stiehlt. Am nächsten Tag läutet die Totenglocke. Als Bonaria viele Jahre später im Sterben liegt, steht Maria vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens. Michela Murgia, geb. 1972 in Cabras/Sardinien, italienische Schriftstellerin. Werke unter anderen "Camilla im Callcenterland" (2011)," Accabadora" (2011), "Murmelbrüder" (2014), "Chirú" (2017), "Faschist werden: eine Anleitung" (2019).

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
Dossier Politik

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Wiederholung von 16.05 Uhr

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.05 Uhr
Reflexionen

Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 1.10.1949 - Die Volksrepublik China wird ausgerufen

00.12 Uhr
Concerto bavarese

Nikolaus Brass: "Zeit im Grund" (Das Klarinettenduo; Münchener Kammerorchester: Alexander Liebreich); Franz Biebl: "Für den Frieden" (Chor von St. Anton Regensburg); Richard Heller: Vokalise, op. 54 (Shihomi Inoue-Heller, Sopran; Anette Wende, Orgel); Johannes Tonio Kreusch: "Crossing Borders" (Johannes Tonio Kreusch, Gitarre); Cornelius Claudio Kreusch: "Le piano" (Cornelius Claudio Kreusch, Klavier)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Sergej Prokofjew: Klavierkonzert Nr. 3 C-Dur (Beatrice Rana, Klavier; Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern: Pablo Gonzáles); Carl Stamitz: Symphonie F-Dur, op. 24, Nr. 3 (London Mozart Players: Matthias Bamert); Johann Sebastian Bach: "Ach Gott, wie manches Herzeleid", BWV 3 (Joanne Lunn, Sopran; Richard Wyn Roberts, Countertenor; Julian Podger, Tenor; Gerald Finley, Bass; Monteverdi Choir; The English Baroque Soloists: John Eliot Gardiner); Wolfgang Amadeus Mozart: Divertimento Es-Dur, KV 289 (Octophoros: Barthold Kuijken); Christoph Willibald Gluck: "Orphée et Eurydice", Ballettmusiken (Kammerorchester Carl Philipp Emanuel Bach: Hartmut Haenchen)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Christoph Graupner: Fagottkonzert C-Dur (Sergio Azzolini, Fagott; il capriccio: Friedemann Wezel); Camille Saint-Saëns: "Samson et Dalila", Arie der Dalila aus dem 2. Akt und Danse bacchanale aus dem 3. Akt (Elina Garanca, Mezzosopran; Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern: Karel Mark Chichon); Édouard Lalo: "Concerto russe", op. 29 (Jean-Jacques Kantorow, Violine; Tapiola Sinfonietta: Kees Bakels)

04.58 Uhr
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