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Bayern 2

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kulturWelt

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Nachrichten, Wetter, Verkehr

05.03 Uhr
BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag

06.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

06.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Morgen mit Gedanken zur Fastenzeit Monika Tremel 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung

08.30 Uhr
kulturWelt

09.00 Uhr
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09.05 Uhr
radioWissen

Astor Piazzolla König des Tangos Tango Argentino Gefühle, die man tanzen kann Das Kalenderblatt 09.03.1522 Provokation gegen Fastenregeln: das Zürcher Wurstessen Von Xaver Frühbeis Astor Piazzolla - König des Tangos Autor und Regie: Martin Trauner Astor Piazzolla, als Sohn italienischer Einwanderer in Argentinien geboren und in New York aufgewachsen, wurde zum Erneuerer des argentinischen Tangos - des "Tango nuevo". Sein Tango war nicht mehr tanzbar, nur noch hörbar. Und das brachte Astor Piazzolla viel Kritik ein, man bewarf ihn bei einem Konzert mit Münzen, ihn, den Judas, der den Tango aus den Bordellen in die Konzertsäle brachte. Eigentlich aber wollte Piazzolla ja ein ernsthafter Musiker sein. Doch der Tango lies ihn nicht mehr los. Sein Traum: Der Welt seine Musik nahezubringen, die Musik seines Landes: Tango. Und das ist ihm gelungen! Tango Argentino - Gefühle, die man tanzen kann Autor und Regie: Markus Mayer Der Tango ist zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Buenos Aires unter bedrückenden politischen Verhältnissen entstanden: In Argentinien, einem klassischen Auswandererland, herrschte akuter Frauenmangel. Die einzige Möglichkeit, um mit Frauen in Kontakt zu kommen, stellte für viele Männer der Paartanz dar. Er nahm in den Spelunken der Barrios, in den ärmlichen Vorstädten der argentinischen Metropole höchst eigenwillige Formen und mollgetönte, melancholische Klänge an. Obwohl Künstler wie Igor Strawinsky und Kurt Weill, Vertreter der Moderne früh der Faszination und der rhythmischen Kraft dieser Musik erlagen und ihre Strukturen in ihren Kompositionen überführten, galt der Tango lange Zeit als obszön. Heute, im Zeitalter des Postfeminismus, nimmt man die aneinander gelehnte Haltung der Tänzer, ihre katzenartigen Schritte und zuckenden Bewegungen unaufgeregter wahr: Tangotanzen ist in der westlichen Welt ein weitverbreitetes Vergnügen, das es erlaubt, scheinbar obsolete Geschlechterrollen wiederzubeleben: Der Mann darf führen, die Frau sich hingeben. Moderation: Christian Schuler Redaktion: Susanne Poelchau

10.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

10.05 Uhr
Notizbuch

Freiwillige aus Würzburg helfen Geflüchteten in Bosnien Gespräch mit Sabine Hess, Migrationsforscherin radioReportage: "Du kannst nichts an deinem Schicksal ändern, aber das Beste daraus machen" - Die Geschichte von Denise Marko Von Florian Schairer Anbindehaltung von Kühen Der Wettbewerb "Gutes Beispiel": Warum bewerben sich lohnt Gespräch mit Monika Graf, Jurymitglied Moderation: Mathias Knappe 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
Tagesgespräch

Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Mittag

13.30 Uhr
Bayern 2-regionalZeit

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * *

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
Bayern 2-Favoriten

Empfehlungen für Bücher, Musik, Filme und mehr Buch-Favorit (1): Carole Fives, "Kleine Fluchten" Musik-Favorit: PeterLicht, "Beton und Ibuprofen" Hörbuch-Favorit: Leo Löwenthal, "Falsche Propheten. Studien zur faschistischen Agitation" Buch-Favorit (2): Raphaela Edelbauer, "Dave" Podcast-Entdecker: Vom Straucheln und Weitermachen Moderation: Christoph Leibold Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
radioWissen am Nachmittag

Düfte in der Literatur Shakespeare, Proust und Beaudelaire Das Motiv des Blinden Mit der Haut sehen Das Kalenderblatt 09.03.1522 Provokation gegen Fastenregeln: Das Zürcher Wurstessen Von Xaver Frühbeis Düfte in der Literatur - Shakespeare, Proust und Beaudelaire Autorin und Regie: Anja Mösing Schon im Urmeer gehörte er zur Grundausstattung des Lebens, der Geruchssinn. Er war es, der unseren urzeitlichen Vorfahren in der wässerigen Umgebung zur Orientierung diente. Und Gerüche oder Düfte leiten uns noch heute, nur sind wir uns dessen selten bewusst. Aber Dichter und Denker erleben und schreiben seit je über die Vielfalt der Auswirkungen von Düften auf uns Menschen. Von Friedrich Schiller wissen wir heute, dass ihn faulige Düfte kreativ machten, Baudelaires berühmte Gedichte "Fleurs du mal", die "Blumen des Bösen", schwelgen geradezu in Duftbeschreibungen, und Marcel Proust führte in einer Passage seines großartigen zehnbändigen Werks "Auf der Suche nach der Verlorenen Zeit" geradezu exemplarisch vor, wie ein Duft es schafft, präzise Erinnerungen an die Kindheit frei zu setzen. In dieser Sendung werden solche literarischen Duft-Szenen auf den Prüfstand gestellt: Der bekannte Geruchsforscher Hanns Hatt gibt Auskunft, wie viel wissenschftliche Realität in literarischer Duft-Fiktion steckt. Das Motiv des Blinden - Mit der Haut sehen Autor und Regie: Frank Halbach Blendung, blind werden: seit der Antike in Erzählungen und Sagen der Inbegriff härtester Strafe. Blindheit, blind sein: schon in der griechischen Mythologie eine Voraussetzung für eine höhere Wahrnehmung: Teiresias erblindet, weil er die nackte Göttin Athene beim Bad erblickt. Zugleich erhält er eine höhere Form der Einsicht, er wird zum Seher, zum Propheten - blind für das allen zugängliche Sichtbare, empfänglich für das allen Verborgene, das Unsichtbare. Das Schicksal des Teiresias steht dabei exemplarisch für das Motiv des Blinden, dem sich alternative Bildwelten und besonderes Wissen, um den Preis des Augenlichts, erschließen. Der Topos vom Blinden findet sich von der Antike über die Bibel, von Vladimir Nabokovs Roman "König Dame Bube", über José Saramagos "Die Stadt der Blinden" oder Max Frischs "Mein Name sei Gantenbein" bis zum Lied "Amazing Grace" oder Lena Valaitis' Song "Johny Blue". Die Interpretation von Blindheit steht seit jeher im Spannungsverhältnis zur Interpretation von Sehen. Als Sujet von Kunst und Literatur repräsentiert der Blinde dabei eine spezifische Form auch der visuellen Wahrnehmung. Moderation: Christian Schuler Redaktion: Susanne Poelchau

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Norbert Joa im Gespräch mit Hanns Steinhorst, Bamberger Heimatpfleger Wiederholung um 22.05 Uhr Hanns Steinhorst wurde auf der Flucht aus Schlesien als Vierjähriger von seiner Mutter getrennt und kam in ein Kinderheim. Erst nach Jahren sah er die Eltern wieder. Später wurde er Pädagoge und Stadtheimatpfleger in Bamberg.

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Abend 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
IQ - Wissenschaft und Forschung

Der Beginn der Landwirtschaft Zivilisation und Risiko Von Dagmar Röhrlich Es war einer der größten Wandel in der Menschheitsgeschichte, vergleichbar vielleicht mit der Industrialisierung oder der digitalen Revolution: die Zeit, als aus Wildbeutern Bauern wurden. Vor rund 10.000 Jahren begann ein gesellschaftlicher Wandel, der zur Grundlage werden sollte für unsere moderne Zivilisation. Der Anfang war schwierig, forderte mit Mangelernährung und Seuchen seinen Preis. Und doch setzte sich die sesshafte Lebensweise durch. Warum das passierte und wie, davon haben die Forscher inzwischen recht gute Vorstellungen. Und so lässt sich heute die Geschichte erzählen - anhand der schlichten Siedlung von Ohalo, des monumentalen Heiligtums Göbekli Tepe und der ersten Stadt Çatalhöyük. Und es zeigt sich, dass die Menschheit schon früh mit all' den Zivilisationsproblemen kämpfte, die sie auch heute noch beschäftigen - von Gewalt bis zu den Krankheiten. Redaktion: Iska Schreglmann

18.30 Uhr
radioMikro

radioMikro Anrufsendung: Mit den Ohren reisen - Türkei Elke Dillmann im Gespräch mit anrufenden Kindern und Katharina Willinger, ARD-Korrespondent Telefon: 0800 - 246 246 - 7 (gebührenfrei!)

18.53 Uhr
Bayern 2-Betthupferl

Die Kaktusprinzessin Der Zaubervogel Von Meike Haas Erzählt von Laura Maire Die Kaktusprinzessin (2/5): Der Zaubervogel Ein großer Vogel kreist über der Stadt und raubt alles, was glänzt und glitzert. Die schlaue Hofdame Haraschi verfolgt ihn und kommt einem Geheimnis auf die Spur. (Erzählt von Laura Maire)

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk

Mit Thomas Mehringer und Katja Engelhardt

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
Nachtstudio

Macht die Pandemie Schafe aus uns allen? Von Michael Reitz Vor allem der zweite Lockdown bescherte uns eine Diskussion der besonderen Art: Eine Gesellschaft, in der alles erlaubt ist, musste plötzlich eine Debatte über Askese führen - freiwillige wie erzwungene. Eigenmächtigkeit, Missachtung und Ungehorsam werden plötzlich zum Gegenstand eines gesellschaftspolitischen Diskurses. Wo fängt angesichts staatlich verordneter Einschränkungen die Übertretung, die Grenzverletzung an und worin besteht sie? Womit begründen wir sie? Was braucht der Mensch, worauf kann er verzichten, materiell und seelisch? Entsteht hier die Kultur einer permanenten Selbstbefragung und Selbstauskunft? Der französische Philosoph Michel Foucault sprach in diesem Zusammenhang von der sogenannten Pastoralmacht: Wie ein guter Hirte auf seine Herde achte, so herrsche der moderne Staat nicht mehr durch Zwang und Gewalt, sondern durch Fürsorge. Die verinnerlichte Sorge der Menschen um sich selbst werde dabei über kurz oder lang zum Herrschaftsinstrument: Die Schäfchen brechen aus freien Stücken nicht mehr aus der Herde aus. Die selbstdisziplinierte Schafherde mag ein Wunschtraum für Corona-Zeiten sein. Aber danach? Werden die Übertretung, das Verruchte und Unbotmäßige in Post-Corona-Zeiten überhaupt noch eine Chance haben? Können sie wieder in ihr Recht gesetzt werden, ohne radikalen Demokratiefeind*innen und verwirrten Esoterikern als Steigbügel zu dienen?

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
radioTexte am Dienstag

Arzt, Dandy, Freigeist und Salonlöwe: Dr. Samuel Pozzi. Zurzeit der Belle Époque gehörte der französische Beau zu den prominenten Protagonisten der Pariser Hautevolee. In seinem Buch "Der Mann im roten Rock" portraitiert Julian Barnes den intellektuellen Wissenschaftler und Bonvivant und zeichnet gleichzeitig das Bild einer aufregenden Epoche.

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Norbert Joa im Gespräch mit Hanns Steinhorst, Bamberger Heimatpfleger Wiederholung von 16.05 Uhr Hanns Steinhorst wurde auf der Flucht aus Schlesien als Vierjähriger von seiner Mutter getrennt und kam in ein Kinderheim. Erst nach Jahren sah er die Eltern wieder. Später wurde er Pädagoge und Stadtheimatpfleger in Bamberg.

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

Past Present Future

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.03 Uhr
Reflexionen

Mit Gedanken zur Fastenzeit Monika Tremel und Kalenderblatt 10.03.1998 - Giovanni Trapattoni hält Wutrede

00.10 Uhr
Concerto bavarese

Stefan Hippe: "Annacamento" (ars nova ensemble nürnberg: Werner Heider); Eberhard Klemmstein: Sonate (Sylvia Reichardt, Violine; Jan Cap, Klavier); Uwe Strübing: "The Love Songs of Ennod Toile", op. 35 (Ensemble Dirrekt: Hans Dirr); Helmut Bieler: "Sounding Colours" (Akademie-Quartett Nürnberg); Claus Kühnl: "Offene Weite ..." (Michinori Bunya, Kontrabass; Catherine Vickers, Klavier)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Johannes Brahms: Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll (Krystian Zimerman, Klavier; Wiener Philharmoniker: Leonard Bernstein); Franz Liszt: Grand Duo concertant (Friedemann Eichhorn, Violine; Rolf-Dieter Arens, Klavier); Bohuslav Martinu: Oboenkonzert (Lajos Lencsés, Oboe; SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart: Neville Marriner); Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie g-Moll, KV 550 (Ensemble Appassionato: Mathieu Herzog)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Georg Philipp Telemann: Konzert A-Dur (Musica Antiqua Köln: Reinhard Goebel); Ottorino Respighi: "Rossiniana" (Radio-Symphonie-Orchester: Gerd Albrecht)

04.58 Uhr
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