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Bayern 2

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Das ARD-Nachtkonzert (III)

05.00 Uhr
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05.03 Uhr
BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag

06.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

06.05 Uhr
radioWelt

mit Gedanken zur Pfingstzeit Pater Andreas Batlogg 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung

08.30 Uhr
kulturWelt

09.00 Uhr
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09.05 Uhr
radioWissen

Gertrude Bell Die britische Wüstenkönigin Oasen Inseln der Wüste? Das Kalenderblatt 28.5.1937 Golden Gate Bridge für Verkehr freigegeben Von Brigitte Kohn Gertrude Bell - Die britische Wüstenkönigin Autorin: Ulrike Beck / Regie: Susi Weichselbaumer Das Leben der britischen Forschungsreisenden, Historikerin, Archäologin und Schriftstellerin Gertrude Bell ist an spannenden Abenteuern kaum zu überbieten. Am 14.Juli 1868 wird die Industriellentochter bei Newcastle geboren. Als eine der ersten Frauen studiert sie in Oxford Geschichte und beginnt Arabisch, Türkisch und Persisch zu lernen. Statt zu heiraten, bricht sie zu Reisen in den Mittleren Osten auf. 1892 lebt sie ein halbes Jahr in Teheran, sieben Jahre später durchquert sie zum ersten Mal alleine die syrische Wüste. 1909 bricht Gertrude Bell zu ihrer Expedition quer durch Mesopotamien bis nach Bagdad auf und lernt dabei Scheichs und Stammesfürsten kennen, mit denen zuvor noch kein Europäer gesprochen hat. Sie nennen die Frau mit den roten Haaren und den grünen Augen respektvoll die "Tochter der Wüste". Gertrude Bell hat Kontakte und kennt sich in der Region zwischen Basra und Bagdad bald so gut aus wie niemand anderes sonst. Das macht sie für den britischen Geheimdienst interessant, der sie mit Beginn des Ersten Weltkrieges als "Orientsekretärin" einsetzt. Von 1917 an lebt Gertrude Bell in Bagdad und wird mit der Unabhängigkeit des Landes zur politischen Beraterin des neuen Königs Faisal. Zwei Tage vor ihrem 58. Geburtstag stirbt sie am 12. Juli 1926 an einer Überdosis Schlaftabletten. Oasen - Inseln der Wüste? Autor: Bernd-Uwe Gutknecht / Regie: Sabine Kienhöfer Für Karawanen-Führer und andere Wüsten-Durchquerer sind Oasen Zielpunkte in einem unendlich scheinenden Nichts aus Geröll oder Sand. Eine Oase kann lediglich ein kleiner grüner Schilfgürtel um ein Wasserloch sein, kann aber auch eine zur Großstadt angewachsene Siedlung rund um eine Quelle sein. Generell wird zwischen Grundwasser-, Flusswasser- und Quellwasser-Oasen unterschieden. Oasen werden seit jeher als Umschlagplätze genutzt, an denen sich traditionelle Handelsrouten treffen. Da in der Wüste jeder fruchtbare Fleck kostbar ist, wurden von den Bewohnern ausgeklügelte Bewässerungssysteme entwickelt, um das Nötigste für's Leben anbauen zu können. Heute überwiegen Dattel- und Feigenplantagen sowie touristische Angebote. Besonders spannend sind die sozialen und religiösen Strukturen in und um die Oasen, da hier oftmals sehr verschiedene Gesellschaftsformen aufeinandertreffen. So mancher Wüsten-Abenteurer nimmt Oasen wahr, muss dann aber erkennen, dass es sich um eine Fata Morgana handelt. Moderation und Redaktion: Iska Schreglmann

10.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

10.05 Uhr
Notizbuch

radioReportage: Australien nach der Feuersbrunst - Folgen für Farmer und Umwelt Von Andreas Stummer und anderes 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung Die Buschbrände in Australien haben zu Jahresbeginn über Wochen die Welt bewegt. Die Folgen der Feuersbrunst: eine dezimierte Tierwelt kämpft ums Überleben. Und Farmer tragen schwer an psychischen wie wirtschaftlichen Problemen.

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
Tagesgespräch

Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioWelt

13.30 Uhr
Bayern 2-regionalZeit

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * *

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
kulturLeben

Wiederholung um 20.05 Uhr

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
radioWissen am Nachmittag

Tierwanderungen Das geheimnisvolle Naturschauspiel Der Aal Ein Fisch voller Rätsel Das Kalenderblatt 28.5.1937 Golden Gate Bridge für Verkehr freigegeben Von Brigitte Kohn Tierwanderungen - das geheimnisvolle Naturschauspiel Autorin: Claudia Heissenberg / Regie: Susi Weichselbaumer Im Herbst und Frühjahr ist es jedes Mal aufs Neue ein beeindruckendes Schauspiel, wenn die Wildgänse laut rufend und in großen V-Formationen gen Süden fliegen oder nach Norden zurückkehren. Und sie sind längst nicht die einzigen Tiere, die sich Jahr für Jahr auf lange Wege machen - über Landesgrenzen und Kontinente hinweg. In Afrika ziehen Millionen Gnus, Gazellen und Zebras auf der Suche nach Nahrung dem Regen hinterher. Wale und Schildkröten durchqueren auf der Reise zu ihren Nahrungs- und Fortpflanzungsgründen ganze Ozeane. Je größer die Distanzen und je höher das Tempo, desto schwieriger ist es für Biologen, die Wanderungen der Tiere zu verfolgen. Während Erdkröten noch relativ leicht vor Ort beobachtet werden können, wusste man bei Zugvögeln lange Zeit gar nicht, woher sie kommen und wohin sie verschwinden. Mittlerweile können Biologen die Tiere mit Hilfe von Mikroelektronik per Funk oder Satellitenortung ausfindig machen und auf ihren Routen begleiten. Aber wie merken die Tiere überhaupt, dass es Zeit ist, sich auf den Weg zu machen. Und wie finden sie ihren Weg? Bis heute gibt das faszinierende Phänomen der Tierwanderungen der Wissenschaft Rätsel auf. Der Aal - ein Fisch voller Rätsel Autor: Bernhard Kastner / Regie: Christiane Klenz Der Aal ist ein ganz besonderer Fisch. Von seinem Aussehen her erinnert das Tier eher an eine Schlange, als an einen Fisch. Er kann sich im Notfall schlängelnd über das Land fortbewegen, um dann blitzschnell wieder ins rettende Nass abzutauchen. Er trägt seit der Günter Grass-Verfilmung "Die Blechtrommel" den Ruf, ein schleimiger Aasfresser zu sein, der sich durch modernde Pferdeköpfe am Grund von Seen und Flüssen frisst - und: Er begibt sich zweimal in seinem Leben auf eine ganz besondere und im Tierreich außergewöhnliche Reise. Sein Leben beginnt sozusagen schon mit einer Reise: Von seinem Geburtsort in der Sargassosee nahe den Bahamas wandert der frisch geschlüpfte Aal so lang durch die Meere, bis er an den europäischen Küsten ankommt. Dabei durchlebt der winzige Aal verschiedene Entwicklungsstadien, bis er schließlich als kleiner Glasaal die Küsten erreicht. Von hier aus geht es für die meisten flussaufwärts, bis sie einen Fluss oder einen See finden, in dem sie die nächsten Jahre leben werden. Bis sie eines Tages ein unwiderstehlicher Ruf zurück in die Sargassosee lockt. Unbeirrbar schwimmt der Aal dann zurück zu seinem Geburtsort, paart sich, vermehrt sich ... und stirbt. Seine Nachkommen aber machen sich wieder auf die lange Reise zurück. Und so wiederholt sich eines der vielen Wunder der Natur seit Millionen von Jahren. Moderation: Birgit Magiera Redaktion: Bernhard Kastner

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Wiederholung um 22.05 Uhr

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioWelt

17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
IQ - Wissenschaft und Forschung

Mobile Payment Bilanz Von Wolfgang Kasenbacher

18.30 Uhr
radioMikro

18.53 Uhr
Bayern 2-Betthupferl

Superhelden Goldene Schlange Von Silke Wolfrum Erzählt von Rufus Beck Superhelden (4/5): Goldene Schlange Papa soll am Kiosk eine goldene Schlange erobern, aber ohne zu bezahlen. Gar nicht so leicht, wenn die Frau im Kiosk keinen Spaß versteht. Und dann kommt auch noch die Schlenk dazu. Erzählt von Rufus Beck

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk

Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
kulturLeben

Wiederholung von 14.05 Uhr

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
radioTexte am Donnerstag

Emmy Hennings: Gefängnis "Hoffnungslos unschuldig!", beteuert die Delinquentin, aber es hilft nichts. Vor über 100 Jahren schrieb die Sängerin und Dadaistin Emmy Hennings über ihre Münchner Gefängniserfahrungen. Lesung mit Inka Löwendorf. Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp Sie war Kabarettistin, sie war Sängerin und Dichterin und Dadaistin und hat den Protagonisten der Münchner und Berliner Bohème die Köpfe verdreht: Emmy Hennings (1885 - 1948), Geliebte Johannes R. Bechers oder Erich Mühsams, Ehefrau und Nachlassverwalterin Hugo Balls. 1916 gründete sie zusammen mit anderen das Zürcher Cabaret Voltaire, das zu Geburtsstätte des Dadaismus wurde. Und trotz all der Kunst und des Glamours prägten Drogensucht und extreme Armut ihr Leben. In ihren Münchner Jahren musste sie mehrmals für kurze Haftstrafen ins Gefängnis - wegen "Beischlaf-Diebstahls" etwa, "Beihilfe zur Passfälschung" oder "Fluchthilfe". Eingesperrt zu sein wurde zum Trauma für die lebensgierige Chansonsängerin, die ohne Rampenlicht und Publikumsgunst vor Angst und Einsamkeit krank wurde. Sie rettete sich ins Schreiben und veröffentlichte 1919 ihren Roman "Gefängnis", eine Mischung aus Innenschau, Zeitzeugnis und Milieustudie. Klug beschreibt sie die patriarchalen Strukturen im Kaiserreich, die für viele Frauenstrafen ausschlaggebend waren. In der klassischen Lesung ein Ausschnitt aus dem vor über 100 Jahren erschienenen Buch, gelesen von Inka Löwendorf. Redaktion: Judith Heitkamp. Bayern 2, radioTexte am Donnerstag, die klassische Lesung - auch als BR Podcast "Lesungen".

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Wiederholung von 16.05 Uhr

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

Die Musik von Morgen

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.05 Uhr
Reflexionen

Mit Gedanken zur Pfingstzeit Pater Andreas Batlogg und Kalenderblatt 29.5.1913 - Uraufführung von Strawinskys "Le sacre du printemps"

00.12 Uhr
Concerto bavarese

Hans-Günther Allers: Quintett, op. 92 (Ensemble Kontraste); Cornelius Hummel: Adagio memore (il capriccio: Friedemann Wezel); Vivienne Olive: "The dream gardens" (Uta Walther, Klavier); Tobias Peter Maria Schneid: "Einklang I" (Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchester: Dennis Russel Davies); Holmer Becker: Streichtrio (Mitglieder des Bamberger Streichquartetts); Gustav Gunsenheimer: Konzert Nr. 1 (Sabine Spath, Klavier; Dmitriy Nedelev, Pauken; Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt: Oliver Weder)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Johann Joseph Fux: Ouvertüre B-Dur (Il Fondamento: Paul Dombrecht); Johann Sebastian Bach: Sonate G-Dur, BWV 1027 (Vittorio Ghielmi, Viola da gamba; Lorenzo Ghielmi, Hammerflügel); Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert D-Dur, KV 451 (Sebastian Knauer, Klavier; Camerata Salzburg: Roger Norrington); Peter Tschaikowsky: Klaviertrio a-Moll, op. 50 (Lars Vogt, Klavier; Antje Weithaas, Violine; Claudio Bohórquez, Violoncello); Nikolaj Rimskij-Korsakow: Ouvertüre über russische Themen, op. 28 (Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin: Michail Jurowski)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Ottorino Respighi: "Concerto all'antica" (Ingolf Turban, Violine; English Chamber Orchestra: Marcello Viotti); Emmanuel Chabrier: "España" (Orchestre de la Suisse Romande: Neeme Järvi); Niels Wilhelm Gade: "Holbergiana", op. 61 (Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz: Ole Schmidt)

04.58 Uhr
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