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06.00 Uhr

 

 

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06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten


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06.55 Uhr

 

 

Zwischenruf


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07.00 Uhr

 

 

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07.05 Uhr

 

 

Lebenskunst - Begegnungen am Sonntagmorgen

Unter anderem mit zwei Beiträgen zu runden Geburtstagen: Der Glaube des Glaubensforschers - Zum 80. Geburtstag von Paul Michael Zulehner +++ Bescheiden warten auf den Heiligen Geist - Zum 95. Geburtstag von Friederike Mayröcker 1. Der Glaube des Glaubensforschers - Zum 80. Geburtstag von Paul Michael Zulehner Er ist der wohl bekannteste Theologe Österreichs und feiert noch in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag. Paul Zulehner wurde am 20. Dezember 1939 in Wien geboren, studierte Philosophie und Theologie in Innsbruck, Wien und München. Er dissertierte über den Austromarxismus und habilitierte sich in Würzburg mit einer Studie über die Säkularisierung. Seit 1984 war er Professor für Pastoraltheologie an der Universität Wien. Sein Spezialgebiet ist die Religions- und Werteforschung und somit auch die Religionssoziologie. Neben seinem engeren Fachgebiet hat er u. a. zum Thema Jugendwerte, Männerforschung, zur Sinnfrage in der Gesellschaft und zum Kirchenbeitrag publiziert. Sein neuestes Buch trägt den Titel "Europa beseelen. Das Evangelium und das Ringen um Freiheit, Gerechtigkeit und Wahrheit." Obwohl seit 2008 emeritiert, ist Zulehner weiterhin wissenschaftlich und publizistisch tätig. Zuletzt hat er sich im Zusammenhang mit der sogenannten "Amazonien-Synode", die im Oktober 2019 im Vatikan abgehalten wurde, verstärkt zu der Frage geäußert, ob es auch verheirateten und im Glauben erprobten Männern erlaubt sein sollte, eine katholische Eucharistiefeier zu zelebrieren. Eine Frage, die Paul Zulehner, selbst katholischer Priester, klar bejaht. Johannes Kaup hat Paul Zulehner zu einem Gespräch über den Glauben in einer pluralistisch gewordenen Gesellschaft getroffen. Und er fragt nach, was der Religionssoziologe Paul Zulehner selbst glaubt und woran er zweifelt. 2. Bescheiden warten auf den Heiligen Geist - Zum 95. Geburtstag von Friederike Mayröcker Friederike Mayröcker lebt in Wien, schreibt Gedichte und Prosa. 1946 veröffentlichte sie ihr erstes Werk. Seither hat die frühere Lehrerin rund 100 Bücher geschrieben, sie gilt als eine der wichtigsten deutschsprachigen Literatinnen. Ihre "große Liebe", wie sie sagt, war der Dichter Ernst Jandl, der im Jahr 2000 gestorben ist. Am 20. Dezember wird sie 95 Jahre alt. Ob sie an ein Leben nach dem Tod glaube, hat man sie gefragt. "Manchmal hoffe ich es, aber ich bin keineswegs überzeugt. Woran ich aber sicher glaube, ist der Heilige Geist, daran, dass ich mit seiner Hilfe Texte schreiben kann. Aus mir selbst heraus könnte ich das nie! Man kann ihn nicht rufen, man muss bescheiden sein und warten können. Und ich bin dann auch so dankbar, wenn ich wieder arbeiten kann. Ich brauche diese Hilfe!" Sebastian Fleischer trifft die große Poetin zum Gespräch.


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute


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08.15 Uhr

 

 

Du holde Kunst

"Ich unterhalte Lebenszeit" - Dörte Lyssewski liest Gedichte von Friederike Mayröcker (95. Geburtstag am 20.12.). Gestaltung: Gudrun Hamböck. Eine Auswahl von Friederike Mayröckers Gedichten aus über dreißig Jahren, nach einer Zusammenstellung des 2005 verstorbenen Lyrikers Thomas Kling, dessen Schaffen Einflüsse von Mayröckers Dichtung aufweist. "Mayröckers Gedicht ist, immer und zunächst, metropolitane Mitschrift", schreibt Kling, es sei "der den schnellen Schnitt gewohnte Städterinnenblick, das stadtgeschulte, also mit dem Sinn für unausgesetzte Frequenzüberlagerung ausgestattete Ohr, das ihr Gedicht vorantreibt, es hören und sehen macht; nie hat ihr der Weichzeichner der Innerlichkeit zur Verfügung gestanden?" Zu hören sind Gedichte aus dem Zyklus "Tod durch Musen", der Mayröckers erstem Gedichtband 1966 den Namen gab, aus "Gute Nacht, guten Morgen", "Notizen auf einem Kamel" sowie aus "Winterglück", dem vielleicht wichtigsten Gedichtband Mayröckers, entstanden in den 1980er-Jahren. Dazu Musik von Diego Ortiz, Johann Sebastian Bach, Clara Schumann, Robert Schumann u.a.


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09.00 Uhr

 

 

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09.05 Uhr

 

 

Gedanken

"Was mich interessiert, ist das Zwischenmenschliche. Wie können wir Menschen gut miteinander umgehen?" Der Theologe und Philosoph Clemens Sedmak über die vielen Sprachen der Liebe. Gestaltung: Ursula Burkert "Es ist ja ganz leicht, bestimmte Menschen zu lieben, und es ist ganz leicht, in bestimmten Stimmungen und Kontexten ein liebevoller Mensch zu sein, aber das ist ja auch ethisch weniger aufregend. Aufregend wird es, wo es um sperrige Kontexte geht, wo das Gegenüber eher auf der ruppigen Seite ist". Seit der Theologe und Philosoph Clemens Sedmak als Teenager Erich Fromms Buch "Von der Kunst des Liebens" gelesen hat, beschäftigt er sich mit der Frage, ob denn die Kunst des Liebens erlernbar sein könnte. Clemens Sedmak wurde 1971 in Bad Ischl geboren, arbeitete nach seinen Studien, die ihn u.a. an die ETH Zürich und nach New York führten, als Gast-Philosophieprofessor am King's College in London, leitete das Zentrum für Ethik und Armutsforschung der Universität Salzburg und war bis vor kurzem als Präsident des Internationalen Forschungszentrums für soziale und ethische Fragen in Salzburg tätig. Im Jahr 1999 habilitierte er in Fundamentaltheorie an der Katholisch-theologischen Privatuniversität in Linz und ein Jahr später an der Uni Innsbruck in Philosophie. Als jüngster Universitätsprofessor Österreichs erhielt Sedmak den Lehrstuhl für Erkenntnistheorie und Religionsphilosophie an der Universität Salzburg, den er von 2002 bis 2005 innehatte. Außerdem engagierte er sich ein Jahr in Mozambique, Lehraufträge führten ihn u.a. nach Nairobi, Ghana, Manila und Mexico City. Zuletzt lehrte er von 2015 -2017 an der University of Notre Dame (Indiana, USA) auf einem eigenen Lehrstuhl für Sozialethik. Als Referent bei unterschiedlichsten Tagungen und Organisationen ist der energiegeladene Clemens Sedmak wegen seiner fundierten, aber dennoch höchst launigen Ausführungen sehr gefragt. Neben zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen ist Clemens Sedmak auch als Autor von Sachbüchern erfolgreich, mit Titeln wie: "Geglücktes Leben: Was ich meinen Kindern ans Herz legen will" oder "Jeder Tag hat viele Leben: Die Philosophie der kleinen Schritte". Zuletzt sind "Das Gute leben. Von der Freundschaft mit sich selbst" und "Ans Herz gelegt. Die vielen Sprachen der Liebe" erschienen. In Form von Briefen versucht Clemens Sedmak dem Phänomen Liebe auf die Spur zu kommen. Nach und nach entwickeln sich Antworten auf die Frage: Was heisst es, einen Menschen zu lieben? Clemens Sedmak ist überzeugt: "All die äußeren Aktivitäten jedes Menschen sollen nicht darüber hinwegtäuschen, dass es im Leben um eines geht: Es in der Kunst der Liebe, wie es Erich Fromm genannt hat, möglichst weit zu bringen".


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10.00 Uhr

 

 

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10.05 Uhr

 

 

Ambiente - von der Kunst des Reisens

Cinecittà, Café Greco, Coppedè Casa del Cinema - anlässlich Federico Fellinis bevorstehenden 100. Geburtstags unterwegs in Rom. Von Christina Höfferer Redaktion: Ursula Burkert Die Stadt des Kinos - auf Italienisch "Cinecittà" - liegt vor den Toren Roms. Dort ist ein 40 Hektar großes Areal dem Film gewidmet. "Das Hollywood am Tiber" wurde Cinecittà in den 1950er Jahren genannt, als Monumentalfilme wie "Ben Hur" und "Kleopatra" und Romanzen wie "Ein Herz und eine Krone" unter unglaublichem Aufwand an Stars und Statisten in aufwendigen Bühnenbildern und an Originalschauplätzen in Rom gedreht wurden. In Cinecittà folgte die Ära der Spaghetti-Western unter dem Regisseur Sergio Leone. Federico Fellini machte Cinecittà zu seinem Wohnort, im Studio Fünf ließ er ein Apartment für sich einrichten, um auch zwischen den Produktionen Inspiration in der Filmstadt zu tanken. Lange war Cinecittà den Drehteams vorbehalten, heutzutage ist die Filmstadt erstmals für Besucher/innen geöffnet. Lange bevor Federico Fellini "La Dolce Vita" filmreif machte, flanierten Schriftsteller und Maler durch Rom und ließen sich inspirieren. Sie entspannten sich im Caffè Greco nahe der Spanischen Treppe. Das Caffè Greco gibt es nach wie vor. Seit seinen Anfängen im 18. Jahrhundert hat sich das Greco zu einer veritablen Institution in Rom entwickelt. In dem Kaffeehaus wird heute noch die Erinnerung an seine illustren Gäste gepflegt. Putti, Girlanden und vor allem eine Vielzahl von verschiedenen Tieren - Schnecken, Frösche, Bienen, Pferde, Eidechsen, Löwen und Adler - sind auf den Häusern im Coppedè-Viertel zu sehen. Als ein verzaubertes, verwunschenes Feenland wurden die Straßen rund um die Piazza Mincio in Rom bezeichnet. Weintrauben, Becher und Vasen, der Hahn, der Würfel und der Kelch - vielfältig sind die Assoziationen, die die verblüffende Architektur des Gino Coppedè erwecken. Bisher wurde diesen Symbolen nur ein ästhetischer Wert zuerkannt, doch man fand heraus, dass der Architekt mittels seiner Gebäude einen Dialog mit den Betrachter/innen führt, der in unterschiedlichen kulturellen Konzepten begründet ist. Eine Fellini-Spurensuche führt unweigerlich auf jene Straße, die der Regisseur in das kollektive Bewusstsein der Cineasten eingeschrieben hat: die Via Veneto. Die kurvige Straße mündet in die Villa Borghese. Im 80 Hektar großen Park mitten in der Stadt befindet sich die Casa del Cinema - das Haus des Films. An der Glas-Front ist ein über-lebensgroßes Portrait von Marcello Mastroianni, Federico Fellinis Lieblingsschauspieler, angebracht, denn in der Casa del Cinema wird das künstlerische Erbe von Fellini hochgehalten. Direktor der Casa del Cinema ist Giorgio Gosetti, einer der bedeutendsten Fellini-Experten.


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11.00 Uhr

 

 

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11.03 Uhr

 

 

Matinee

Tschechische Philharmonie, Dirigent: Semyon Bychkov; Kirill Gerstein, Klavier. Peter Iljitsch Tschaikowsky: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-Moll op. 23 (Fassung 1879) (aufgenommen am 18. November im Großen Musikvereinssaal in Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound) Mit immenser Intensität haben sich Semyon Bychkov und die Tschechische Philharmonie über Jahre mit dem Orchesterwerk und Konzerten von Peter Iljitsch Tschaikowskij beschäftigt. Die Früchte ihres Tschaikowskij-Projekts präsentierten sie nun auch im Musikverein.


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11.50 Uhr

 

 

(in der Pause) Intermezzo - Künstlerinnen und Künstler im Gespräch


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11.55 Uhr

 

 

Matinee

Tschechische Philharmonie, Dirigent: Semyon Bychkov. Peter Iljitsch Tschaikowsky: "Manfred". Symphonie h-Moll in vier Bildern nach Byron op. 58 (aufgenommen am 18. November im Großen Musikvereinssaal in Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound)


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12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute


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13.00 Uhr

 

 

Ö1 Sonntagsjournal


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13.10 Uhr

 

 

gehört.gewusst. Das Ö1 Quiz

"gehört.gewusst". Das Ö1 Weihnachts-Quiz für "Licht ins Dunkel" live aus dem RadioKulturhaus. Mit Hubert von Goisern, Birgit Minichmayr, Maddalena del Gobbo und Johannes Silberschneider. Präsentation: Doris Glaser und Bernhard Fellinger. Hubert Achleitner aka Hubert von Goisern ist seit mehr als 30 Jahren auf internationalen Bühnen unterwegs - als musikalischer Botschafter Österreichs, als Volksmusikerneuerer und Individualist. Am dritten Adventsonntag stellt sich Hubert von Goisern einer ganz neuen Aufgabe und tritt als Quiz-Kandidat in der Weihnachtsausgabe von "gehört.gewusst" an. Mit dabei in der prominenten Rate-Riege sind außerdem Birgit Minichmayr, die mit dieser Saison ans Wiener Burgtheater zurückgekehrt ist, ihr Josefstadt-Kollege Johannes Silberschneider, der in seiner Jugend als Popstar Johnny Silver aufhorchen ließ und die klassische Musikerin Maddalena del Gobbo. Die exzellente Gambistin hat mit dem Baryton ein altes, höchst kurioses Instrument wiederentdeckt, für das Joseph Haydn einst zahlreiche Werke komponierte. Beim traditionellen Promi-Quiz wird jede korrekt beantwortete Frage mit einem Geldbetrag honoriert, der dem diesjährigen Ö1 "Licht ins Dunkel"-Projekt zugutekommt: dem Verein "CONTRAST" zur Frühförderung für blinde, sehbehinderte und mehrfachbehindert-sehgeschädigte Kinder. Das Rate-Quartett kann zudem mit musikalischen Live-Einlagen punkten. So wird Maddalena del Gobbo Kostproben aus ihrem aktuellen Album "Maddalena and the Prince" zum Besten geben und damit vielleicht auch Hubert von Goisern zu einem Song inspirieren. Video-Livestream ab 12:50 Uhr auf radiokulturhaus.orf.at


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14.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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15.00 Uhr

 

 

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15.05 Uhr

 

 

Apropos Oper

Zu Gast in der Staatsoper Hannover. Ausschnitte aus "La Juive" von Jacques Fromental Halévy, mit Zoran Todorovich (Eléazar), Hailey Clark (Rachel), Mercedes Arcuri (Eudoxie), Shavleg Armasi (Kardinal Brogni), Matthew Newlin (Léopold) u.a. sowie Chor und Orchester der Staatsoper Hannover unter der musikalischen Leitung von Constantin Trinks (aufgenommen am 14. September 2019). Gestaltung: Michael Blees.


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16.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen. Moderatiom: Nicole Dietrich Mittelfristig zweifelhaft Friedrich Christian Delius: Wenn die Chinesen Rügen kaufen, dann denkt an mich, Roman, Rowohlt Berlin Ernst Wilhelm Händler: Das Geld spricht, Roman, S. Fischer Verlag Jan Peter Bremer: Der junge Doktorand, Roman, Berlin Verlag Peter Waldeck: Triumph des Scheiterns, Roman, Milena Verlag Ali Smith: Herbst, Roman, Luchterhand Verlag (Übersetzung: Silvia Morawetz) Jugendbuch des Monats


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16.55 Uhr

 

 

Ö1 heute


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.10 Uhr

 

 

Spielräume Spezial

Die Musik von Georg Nussbaumer, Reinhold Bilgeri und Michael Köhlmeier. Gestaltung: Wolfgang Schlag In einer Fichtenholzhütte, zwischen Schoppernau und Au, am Fuße der Üntschenspitze entstand das Doppel-Album "Five Mess More" von Georg Nussbaumer. Sein Vater wurde zweimal Seniorenweltmeister im Gewichtheben in den USA, konnte kaum Englisch und sagte immer "Five Mess More", was nichts bedeutete aber alle amerikanischen Kollegen zum Lachen brachte. Dieses Album aus dem Jahr 2015 ist Ausgangspunkt eines musikalischen Besuchs bei Nussbaumers engen Freunden, Reinhold Bilgeri und Michael Köhlmeier. Ein Ausnahmewerk im Schaffen der unverkennbaren Stimme Vorarlbergs, von Reinhold Bilgeri, ist seine CD "Jazz it". Mit prominenten Vertretern der heimischen Jazzszene wie Harry Sokal, Willi Langer oder den Rounder Girls wagte er 2006 den Ausflug in die Welt der großen Standards, mit Erfolg. Michael Köhlmeier ist zwar erfolgreicher Schriftsteller, aber die Gitarre ist, wie in seinem Vorarlberger Zuhause, immer griffbereit. 2001 produzierte Köhlmeier 3 CDs mit je 14 Songs zu den Themen "Jugend, Himmel, Kaffee und Zigaretten". Bis heute hält die Freundschaft der drei Musiker. Am letzten Freitag vor Weihnachten spielen sie seit 20 Jahren im Alten Kino Rankweil für die Vorarlberger Krebshilfe, gemeinsam mit musikalischen Weggefährten der vergangenen Jahrzehnte. Wir nehmen dieses jährliche Freundschaftstreffen zum Anlass, drei der unverwechselbaren Stimmen des Ländles in den Spielräumen zu porträtieren.


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17.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.15 Uhr

 

 

Moment am Sonntag

Die letzten Jahre. Oder Monate. Gefühle, Gedanken und Handlungen mit dem Hintergedanken, bald sterben zu können Wie Menschen damit umgehen, dass der Tod nicht mehr weit entfernt liegt. Ist das Sterben in absehbarer Zeit ein angstbesetztes Ereignis? Wie weit reicht der Planungshorizont im hohen Alter? Wie wertvoll wird die verbleibende Lebenszeit? Antworten auf Fragen, die sich stellen, wenn man nicht weiß, ob man den nächsten Geburtstag noch feiern wird. Gestaltung: Alois Schörghuber


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19.00 Uhr

 

 

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19.05 Uhr

 

 

Contra - Kabarett und Kleinkunst

Heilbutt und Rosen "Wer will mich noch". Gestaltung: Doris Glaser Dein Marktwert und Du: Wer hat ab seinem 50er nicht schon einmal, ganz im Geheimen, den eigenen Marktwert hinterfragt? Bin ich noch attraktiv? Bin ich für meinen Partner, meine Partnerin noch begehrenswert? Bin ich noch der Verführer, die Verführerin von einst, und kann ich das überhaupt noch?! Die Zeit ist jedenfalls gemein, und der morgendliche Blick in den Spiegel verheißt immer öfter nichts Gutes. Heilbutt Rosen-Mastermind Helmuth Vavra wirft gemeinsam mit seiner Kollegin Theresia Haiger einen gewohnt subtil-satirischen Blick auf die Mitte des Lebens und sucht in den Abgründen der eigenen Persönlichkeit die Antwort auf die Frage: Wer will mich ... noch?


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19.30 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert live

Wolfgang Kogert, Orgel; Sophie Dervaux, Fagott. Dietrich Buxtehude: Toccata F-Dur Bux WV 156 * Antonio Vivaldi: Concerto e-Moll RV 484 (Bearbeitung für Fagott und Orgel) * Louis Marchand: Pièces choisies pour l'orgue (Plein jeu, Fugue, Basse de trompette, Tierce en taille, Dialogue) * J. S. Bach Nun komm, der Heiden Heiland BWV 659 (aus den 18 Leipziger Chorälen) * Edward Elgar: Romanze op. 62 (Bearbeitung für Fagott und Orgel) * Zsigmond Szathmáry: Toccata breve (2019) * Camille Saint-Saëns: Sonate G-Dur op. 168 (Bearbeitung für Fagott und Orgel) * Bernd Richard Deutsch: Toccata octophonica (Übertragung aus dem Großen Sendesaaal des ORF RadioKulturhauses in Wien im Rahmen der "Jeunesse" in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Eva Teimel


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21.20 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

"!! BEKANNTMACHUNG !!". Über Woyzeck wird der Stab gebrochen. Feature von Stefan Weber 'Nächst bevorstehenden Freytag, den 27sten August 1824, wird auf hiesigem Markte der zum Tode verurtheilte Delinquent, Johann Christian Woyzeck hingerichtet werden.' - 'Mögen alle mit dem festen Entschlusse von dieser schauerlichen Handlung zurückkehren: Besser zu seyn, damit es besser werde.' (Flugblätter an die Bevölkerung) Es ist ein Großereignis. Nach 34 Jahren findet in Leipzig erstmals wieder eine Enthauptung statt. Der verelendete Perückenmacher Woyzeck hat 1821 seine Geliebte, die Chirurgenwitwe Woost mit einer abgebrochenen Degenklinge erstochen. Er wird kurz nach der Tat gefasst und ist sofort geständig. Sein Pflichtverteidiger plädiert auf Unzurechnungsfähigkeit und beantragt ein ärztliches Gutachten über den Geisteszustand des Angeklagten. Die Folge: Ein dreijähriger öffentlicher Gelehrtenstreit über Schuld, Psyche und Sühne im Zeitalter des Pauperismus. Der Amtsarzt Hofrath Dr. Clarus setzt sich endlich mit seinem (zweiten) Gutachten durch und besiegelt so die Todesstrafe. Die Urteile über diese Schrift sind zum Teil verheerend und lösen eine sozialhumanistische Debatte über Jahrzehnte aus. Auch Georg Büchner hat den Prozess verfolgt, er schreibt in seinem Dramenfragment 'Woyzeck': 'Der Mensch. Es ist viel möglich. Sehn sie, so einen schönen, festen grauen Himmel, man könnte Lust bekommen, einen Kloben hineinzuschlagen und sich daran zu hängen, nur wegen des Gedankenstrichels zwischen Ja - und Nein.'


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22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Überblick


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22.08 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Jet Lag All Stars Radio Show

Gedankensprünge aus dem Musterbuch des Jetlags. Gestaltung: Robert Czepel, Alexander Ach Schuh, Thomas Tesar, Christian Scheib und Klaus Wienerroither Die Jet Lag All Stars machen sich ganz klein, reduzieren sich und schrumpfen auf das Notwendigste. Kein großes Welttheater sondern Schädeldeckentheater. Statt in protzige Limousinen einzusteigen, nehmen die All Stars die Matchboxbahn. Eine Sendung für die Streichholzschachtel der Nacht.


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22.55 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: ZOOM->In


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23.00 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Radiokunst - Kunstradio

Liquid Radio curated by Tsonami Radio Teil 2 Der chilenische Künstler Fernando Godoy hat die curated by Radiokunst Serie "Liquid Radio" gemeinsam mit dem kollaborativen experimentellen Online Radio Tsonami entwickelt, das seit Mitte 2016 täglich 24 Stunden Klanglandschaften und Radiokunst sendet. Es wurden fünf Künstler und Künstlerinnen aus Argentinien, Chile und Peru eingeladen, neue Radioarbeiten zu entwickeln. Diese wurden auch während der 13. Ausgabe des Tsonami Soundart Festivals in Valparaiso, Chile, vorgestellt. Das Tsonami Festival findet von 2. - 7.12. 2020 statt, allerdings anders als geplant. Auf Grund der seit Mitte Oktober stattfindenden sozialen Umbrüche, die das neoliberale Chile grundsätzlich verändern, so die Festivalmacher, wurde das Programm völlig umgestaltet. Für die aktuelle Ausgabe des Tsonami Festivals wurde die Rolle der Soundkunst in Südamerika in Krisenzeiten hinterfragt. Das Tsonami Festival Team hat sich dazu entschlossen, auf Festlichkeit und Spektakel vollständig zu verzichten, dafür wurde es zu einer Plattform für Begegnung und Reflexion. "Liquid Radio" beschäftigt sich mit elektromagnetischen Wellen und mit Wasser. Beides sind wichtige Kräfte, die unseren Planeten beeinflussen und umgeben. Sowohl die elektromagnetischen als auch die Strömungen des Wassers enthalten eine oberflächliche und eine unsichtbare Dimension. In sämtlichen Bereichen des Lebens und in allen physikalischen Stoffen spielen Wasser, aber auch elektromagnetische Wellen eine wichtige Rolle. Für die Liquid Radio Serie wurden die südamerikanischen Künstlerinnen und Künstler aufgefordert, in ihren Arbeiten über das Wasser und die elektromagnetischen Wellen sowie deren Einfluss auf unser Leben, deren Veränderungen durch den Klimawandel und durch unsere heutige Lebensweise zu reflektieren.


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00.00 Uhr

 

 

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00.05 Uhr

 

 

Gehört wiedergehört

Neues aus dem Ö1 Archiv. "Der Schüler Gerber". Von Friedrich Torberg (Teil 6 von 6). Bearbeitung und Regie: Klaus Gmeiner. Mit Gert Westphal, Michael Heltau, Elisabeth Gassner, Wolfgang Weiser u.a. (Prod. Landesstudio Salzburg 1968) Burgtheater-Doyen Michael Heltau bekam im Jahr 1968 Post von einem begeisterten Radiohörer: "So gut hat mir der "Schüler Gerber" seit 38 Jahren nicht mehr gefallen!" Besagter Hörer musste das Erscheinungsdatum des Romans nicht lange nachrechnen. Es war der Autor Friedrich Torberg selbst, der dem Schauspieler zur Titelpartie als unglücklicher Gymnasiast Kurt Gerber in der Geschichte über schwarze Pädagogik, Drill und Schülerselbstmord gratulierte. Gerade war die dramatisierte Erstfassung des Romans über den Äther gegangen. Als der gerade 20-jährige Torberg sein 1930 veröffentlichtes Erstlingswerk schrieb, saß ihm die eigene Schulzeit noch höchst präsent im Nacken - der Sohn aus einer gutbürgerlichen jüdischen Familie war einige Jahre zuvor mit dieser von Wien nach Prag übersiedelt, wo das Schulsystem im Gegensatz zu dem in Wien noch aus der untergegangenen Monarchie stammte. Kritiker wie Kurt Tucholsky lobten den Roman 1930 für seine Unmittelbarkeit, in der er den Schulalltag und seine Dynamiken beschrieb. Torberg war nicht zufrieden:"Der Schüler Gerber" sollte zwar sein wirtschaftlich erfolgreichstes Buch bleiben, doch die erhoffte Veränderung an den Schulen habe er nicht bewirken können, meinte Torberg. Dafür findet er sich ebendort, in den Schulen, noch heute als Klassiker im Lehrplan. Autor: Friedrich Torberg Regie und Bearbeitung: Klaus Gmeiner Mitwirkende:Gert Westphal (Erzähler), Michael Heltau (Schüler Gerber), Elisabeth Gassner (Lisa), Peter Pikl (Hobbelmann), Sepp Scheepers (Prof. Borchert), Michael Abendroth (Blank), Stefan Matousch (Schleich), Wolfgang Weiser (Prof. Kupfer), Uwe Bremer (Lewy), Fritz Bischof (Prof. Prochaska), Raimund Kuchar (Prof. Seelig), Gert Frosch (Kaulich), Jörg Hube (Benda), Gert Laubscher (Severin), Robert Tessen (Prof. Matusch), Gerhard Balluch (Prof. Filip), Isolde Stiegler (Mutter), Hermann Schober (Vater), Gunvor Raffelsberger (Ditta), Richard Tomaselli (Prof. Hussak), Paul Horn (Doktor Kron), Günther Verdin (Weinberg), Wolfgang Uhl (Zasche), Walter Svarovsky (Bob Urban), Wolfram Besch (Paul Weismann), Hans Georg Egger (Mertens), Peter Jost (Inspektor), Rosemarie Schrammel (Lizzi), Peter Pechlaner (Lengsfeld), Hermann Dellacher (Schönthal), Franz Wettig (Prof. Ruprecht), Rose Erburg (seine Frau), Gertrud Friemel (Dirne), Harald Harth (Nachrichtensprecher)


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01.00 Uhr

 

 

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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Ursula Scheidle Musikauswahl: Friederike Raderer dazw. 3:00 Uhr Nachrichten


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