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06.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten


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06.55 Uhr

 

 

Zwischenruf


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07.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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07.05 Uhr

 

 

Lebenskunst - Begegnungen am Sonntagmorgen

Unter anderem mit dem Beitrag: Christlich motivierter Pazifismus damals und heute Allzu vertraut sind die Bilder von Pfarrern etwa aus dem ersten Weltkrieg, die Kanonen und Gewehre segnen und für die Vernichtung "des Feindes" beten. Dass jedoch diese kriegsbejahende Allianz von Thron und Altar ganz und gar nicht der Botschaft des Jesus von Nazareth entsprechen kann, das dämmerte zu allen Zeiten vielen Gläubigen und ermunterte sie zu heftigem Widerspruch. Papst Benedikt XV. etwa zählte zu den prominentesten Stimmen gegen die Gräuel des Ersten Weltkriegs. Und die internationale christliche Friedenorganisation "Pax Christi" wurde unmittelbar nach 1945 gegründet und setzt sich bis heute auf internationaler Ebene für friedliche Konfliktlösung ein. Ein Beitrag anlässlich 80 Jahre Beginn des Zweiten Weltkriegs. - Gestaltung: Martin Gross


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute


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08.15 Uhr

 

 

Du holde Kunst

"Ich sitze in der Luft mit einem Lied unterm Hut" - Raphael von Bargen liest Gedichte von Karl Krolow. Gestaltung: Gudrun Hamböck und Stephanie Maderthaner. In der Tradition von Rimbaud und dem Expressionisten Oskar Loerke stehend, aber auch beeinflusst von der Naturlyrik Wilhelm Lehmmanns, wandelt sich der 1915 in Hannover geborene Karl Krolow ab etwa 1956 zu einem Lyriker mit unverwechselbar eigenem Ton. In perfektionierter Technik schafft er schwebend leichte Gedichte. In dieser Technik "sind Wort, Bild und Metrum zugleich Mittel wie Symptome eines Sehens, das die entfremdende Verwandlung des Vertrauten vornimmt, ähnlich dem Sehen eines von seinen Gegenständen weit distanzierten Malers" (Hugo Friedrich). Zu Karl Krolows Gedichten ist Musik von Astor Piazzolla, Claude Debussy, Johannes Brahms, Gabriel Fauré, Stephen Sondheim und Frédéric Chopin zu hören.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Gedanken

Immer deutlicher wird der Riss mitten durch den Arbeitsmarkt - zwischen jenen, die einen stabilen Job mit steigendem Einkommen haben, und jenen, die prekär beschäftigt und schlecht bezahlt sind. Eine Entwicklung, die schwerwiegende Folgen für unsere Gesellschaft hat - und der Arbeitsforscherin Veronika Bohrn Mena Gedanken macht. Gestaltung: Peter Blau In Anbetracht des hohen und stetig steigenden Prozentsatzes jener Beschäftigten, die ihrer Erwerbstätigkeit unter prekären Bedingungen nachgehen müssen, ist es eigentlich schon lang nicht mehr angemessen, von "atypischen Arbeitsverhältnissen" zu sprechen. Die Gruppe der geprellten PraktikantInnen, in Abhängigkeit gehaltenen Selbständigen und ausgebeuteten Leiharbeitskräften, denen mühsam erkämpfte Arbeitsrechte vorenthalten werden, wird immer größer. Wegen ihrer instabilen beruflichen Situation und ihres zumeist deutlich geringeren Verdiensts fehlt den meisten jene gesicherte Lebensgrundlage, die ihnen - professionelle und private - Zukunftsperspektiven eröffnen würde. Das hat fatale Konsequenzen. Nicht nur im Einzelnen für die Betroffenen, sondern auch für die Zukunft und den erforderlichen solidarischen Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Die Gewerkschafterin Veronika Bohrn Mena war bereits in der HochschülerInnenschaft als Vorsitzende der Plattform "Generation Praktikum" aktiv und beschäftigt sich seit Jahren mit prekären Arbeitsverhältnissen. Vergangenes Jahr erschien ihr Buch "Die neue ArbeiterInnenklasse" mit Daten und Fakten über die zunehmende Deregulierung des Arbeitsmarkts und erhellenden Porträts von ArbeitnehmerInnen, die von diesem Wandel betroffen sind. Denn es sind keineswegs nur PolitikerInnen, denen oft das Vorstellungsvermögen fehlt, unter welchen Bedingungen Menschen am anderen Ende des Einkommensspektrums ihr Leben organisieren müssen.


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10.00 Uhr

 

 

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10.05 Uhr

 

 

Ambiente - von der Kunst des Reisens

Ambiente-Spezial: 300 Jahre Fürstentum - Liechtenstein feiert. Eine Besichtigung von Winfried Schneider. Redaktion: Ursula Burkert Das Fürstentum Liechtenstein ist ganz schön groß - aber nur, wenn man es mit Monaco oder Vatikanstadt vergleicht... Es misst knapp 25 an seiner längsten und gut 12 Kilometer an der breitesten Stelle. Einwohner? 38.114, ein paar weniger als die Stadt Steyr. Reisenden hat der sechstkleinste Staat zwischen Rheintal und Saminatal trotzdem viel zu bieten. Ganz besonders im Jubiläumsjahr 2019.


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11.00 Uhr

 

 

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11.03 Uhr

 

 

Grafenegg Festival 2019 - Matinee

European Union Youth Orchestra, Dirigent: Stéphane Denève; Andreas Ottensamer, Klarinette. Peter Ruzicka: Fanfare für Solotrompete und Orchester (Uraufführung) * Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622 * Gustav Mahler: Symphonie Nr. 5 (aufgenommen am 18. August im Wolkenturm, Grafenegg) "Die fünfte Symphonie ist ein verfluchtes Werk", sagte Mahler einmal, "niemand capiert sie!" Inzwischen gehört sie mit ihrem legendären Adagietto zu seinen beliebtesten Werken - Musik voller Sehnsucht. Mozarts berühmtes Klarinettenkonzert, kurz vor seinem Tod entstanden, hat ebenfalls Maßstäbe gesetzt und gilt als das perfekte Bläser-Konzert. Stéphane Denève und das European Union Youth Orchestra werden diese beiden Meisterwerke mit Leidenschaft aufführen. Andreas Ottensamer, Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker, wird ihnen als Solist um nichts nachstehen. (Grafenegg Festival)


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11.50 Uhr

 

 

(in der Pause) Intermezzo - Künstlerinnen und Künstler im Gespräch


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12.10 Uhr

 

 

Grafenegg Festival 2019 - Matinee

European Union Youth Orchester, Dirigent: Stéhpane Denève (aufgenommen am 18. August im Wolkenturm, Grafenegg)


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12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute


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13.00 Uhr

 

 

Ö1 Sonntagsjournal


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13.10 Uhr

 

 

Tolle Titel - starke Stücke

Präsentation: Gerhard Hafner. Diesen Sommer konnten Ö1 Hörerinnen- und Hörer im Rahmen der Sendereihe "Tolle Titel - starke Stücke" ihr persönliches Musikprogramm zusammenzustellen. Das enorme Publikumsecho brachte mit sich, dass nur ein Bruchteil der eingelangten Musikwünsche erfüllt werden konnte. Bei all jenen Ö1 Hörerinnen- und Hörern deren Musikwunsch nicht gesendet werden konnte, möchten wir uns an dieser Stelle dennoch für ihre Mitwikung bedanken und auf spätere Ausgaben der Sendung vertrösten. In der heutigen, vorläufig letzten Ausgabe von "Tolle Titel - starke Stücke" sollen noch einige Gustostückerln aus der Musikgeschichte erklingen, u.a. von Wolfgang Amadeus Mozart, Antonio Vivaldi und Agustín Lara.


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14.00 Uhr

 

 

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14.05 Uhr

 

 

Menschenbilder

"Wenn das Glück kommt, muss man ihm einen Stuhl hinstellen" - Die Schriftstellerin und Übersetzerin Mirjam Pressler. Eine Erinnerung Anfang dieses Jahres verstarb mit Mirjam Pressler eine der erfolgreichsten Autorinnen und Übersetzerinnen im deutschen Sprachraum. Die Liste ihrer Kinder- und Jugendromane ist lang; viele erfolgreiche, preisgekrönte Titel sind darunter. Ihr Buch "Novemberkatzen" wurde fürs Kino verfilmt, von ihrem Roman "Bitterschokolade" wurden mehr als 400.000 Exemplare verkauft. In diesem Frühjahr ist - posthum - ihr letzter Roman "Dunkles Gold" erschienen. Mirjam Pressler übersetzte mehr als 300 Titel aus dem Hebräischen, dem Englischen und dem Niederländischen ins Deutsche, darunter Werke von Uri Orlev und Amos Oz. Als ein Hauptwerk gilt die von ihr übertragene "Kritische Werkausgabe" der Tagebücher von Anne Frank. Zuletzt hat sie unter dem Titel "Grüße und Küsse an alle" die Geschichte der Familie von Anne Frank erzählt. 1940 in Darmstadt geboren, wuchs Mirjam Pressler bei Pflegeeltern auf. Sie studierte in Frankfurt und München und lebte anschließend für ein Jahr in einem Kibbuz in Israel. Zurück in Deutschland arbeitete sie in verschiedenen Jobs, bis sie sich ganz der Tätigkeit als Autorin und Übersetzerin widmete. Gestaltung: Heinz Janisch


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14.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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15.00 Uhr

 

 

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15.05 Uhr

 

 

Apropos Oper

Virtuose Koloratur und lyrisches Ausdrucksvermögen - Erinnerungen an Natalie Dessay an der Wiener Staatsoper. Ausschnitte aus Opern von Jacques Offenbach, Giuseppe Verdi, Richard Strauss, Gaetano Donizetti u.a. Gestaltung: Michael Blees Anfang dieser Spielzeit kehrt nach fünfjähriger Absenz Offenbachs Oper "Les contes d'Hoffmann" zurück in den Spielplan der Wiener Staatsoper - in einer Produktion von 1993. Damals, am Premierenabend, hat man Plácido Domingo als Hoffmann gefeiert; enthusiastisch bejubelt wurde aber auch die junge französische Sopranistin Natalie Dessay für eine Puppe Olympia mit hochvirtuosen Verzierungen und selten so stupend gehörten zusätzlichen Spitzentönen. Nur wenige Monate zuvor hatte sie in Wien debütiert, mit der Olympia hat sie sich in die Reihe der Wiener Publikumslieblinge gesungen. Sie hat zu den gefeierten Premierenbesetzungen in Staatsopern-Neuproduktionen der "Zauberflöte", der "Schweigsamen Frau" und der "Regimentstochter" gezählt - und hat zuletzt ihr Wiener Repertoire auch noch um Verdis "La Traviata" erweitert. Kurz danach hat sie sich - nach einer nicht krisenlosen Karriere - von der Opernwelt verabschiedet.


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16.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen Moderation: Nicole Dietrich Chronik der laufenden Entfremdung Robert Prosser: Gemma Habibi, Roman, Ullstein Verlag Fernando Aramburu: Langsame Jahre, Roman, Rowohlt Verlag (Übersetzung: Willi Zurbrüggen) Martin Horváth: Mein Name ist Judith, Roman, Penguin Verlag Nadine Schneider: Drei Kilometer, Roman, Jung Jung Verlag Der lyrische Salon Jan Wagner, Federico Italiano: Grand Tour. Reisen durch die junge Lyrik Europas, Hanser Verlag


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16.55 Uhr

 

 

Ö1 heute


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.10 Uhr

 

 

Spielräume Spezial

Als wär's ein Kinderlied! Gestaltung: Michael Neuhauser Es gibt sehr verschiedene Zugänge und Ausgangspunkte beim Schreiben eines Songs. Manche Musikerinnen und Musiker gehen es immer nach einem bewährten, gleichbleibenden Muster an, andere entwickeln vielfältige Methoden beim Songwriting und erweitern so auch ihre stilistische Bandbreite. Prince gehörte zweifellos zu der zweiten Gruppe. Er verstand es sogar meisterlich, Songs bisweilen auch aus fragmentarischen Ideen und Melodiefetzen zu entwickeln, die andere Songwriter getrost in den Papierkorb geworfen hätten. Er war der König Midas der Popmusik, denn er konnte, wie es scheint, aus allem einen Song machen, auch aus Melodien, die isoliert betrachtet eigentlich völlig ungeeignet scheinen für einen Popsong. Und so entstanden bei ihm aus unkonventionellen Ideen in unkonventionellen Prozessen unkonventionelle Songs, die dennoch funktionierten. Manchmal sind es sogar ganz simple, kinderliedartige Sequenzen, die Prince in raffinierte Arrangements kleidet, mit unerwarteten Harmonien versieht oder mit harten Beats konterkariert. Und manchmal spielt er sie sogar so, als wären sie wirklich nur ein Kinderlied. Fast schon frech!


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17.55 Uhr

 

 

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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.15 Uhr

 

 

Moment am Sonntag

Auto hinter Auto hinter Auto hinter Auto Wenn alle fahren wollen und jeder stehen muss Staus sind das Gegenteil dessen, was eigentlich auf Straßen passieren soll: stark stockender Verkehr, bis schließlich alles und jeder zum Stillstand kommt. Sie entstehen durch hohes Verkehrsaufkommen, Baustellen, Unfälle. Oder aus dem sogenannten Nichts, weil schaulustige Autolenker ihre Fahrt verlangsamen oder zu nahe hintereinanderfahren und abrupt bremsen. Die Folgen von Staus sind volkswirtschaftliche Schäden in Millionenhöhe und für die Menschen in den stehenden Fahrzeugen jedenfalls Zeitverlust. Warum und wie Verkehrsstaus entstehen, was man währenddessen machen kann und wie sie sich wieder auflösen. Gestaltung: Lukas Tremetsberger


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Contra - Kabarett und Kleinkunst

Horst Evers "Früher war ich älter!" Gestaltung: Jakob Fessler In diesem Programm geht es dem deutschen Kabarettisten und Autor Horst Evers ums Ganze. Es ist ein Rückblick auf die Zukunft. Also die, mit der man vielleicht mal gerechnet hätte. Denn schließlich wissen wir alle nicht, welche Vergangenheit uns erwartet, wenn wir schon bald auf das Demnächst zurückschauen. Es wird Antworten auf die ewigen Fragen der Menschheit geben: Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Ist das weit? Muss ich da mit? Wie schreibe oder rede ich total fundiert und glaubwürdig über etwas, von dem ich noch überhaupt keine Ahnung habe? Ein Abend mit vielen wird neuen Geschichten, es wird viel zum Lachen geben, eher keinen Tanz und garantiert keine Tiere.


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19.30 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Überblick


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19.33 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Radiosession

Drei junge Musikerinnen und ein Bassisten-Veteran. Gestaltung: Klaus Wienerroither "Dead Music Society" nennt die Schweizer Sängerin Géraldine Schnyder launig ihr aktuelles Projekt, in dessen Rahmen sie in Quartettbesetzung Songs aus dem "Great American Songbook" interpretiert. Im Rahmen ihres Gaststudiensemesters an der Jazzabteilung der Musik- und Kunst-Privatuniversität Wien hat Schnyder die serbische Pianistin Katarina Kochetova und die österreichische Saxofonistin Madeleine Kaindl kennengelernt. Vervollständigt wird das Trio der jungen Musikerinnen durch den 78-jährigen tschechischen Bassisten Vincenc Kummer. Zeitlose Musik verbindet eben die Generationen.


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20.15 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

Das Meer wird euch alle verschlingen. Der algerische Schriftsteller Kamel Daoud und sein Roman "Der Fall Meursault". Feature von Renate Jurzik und Nicole Marmet. (Übernahme WDR 2018) Der algerische Schriftsteller Kamel Daoud nennt seinen ersten Roman "Der Fall Meursault" im Untertitel "Eine Gegendarstellung". Es ist eine Antwort auf Albert Camus' Welterfolg "Der Fremde", in dem ein Franzose einen Araber erschießt. Daoud gibt diesem Araber nun eine Stimme. Ein Mord am Strand. In der Mittagshitze des algerischen Küstenortes Oran begeht Albert Camus' Hauptfigur Meursault in "Der Fremde" völlig gleichgültig einen sinnlosen Mord. Erschienen 1942 gilt der Roman als Hauptwerk des Existenzialismus. Mehr als 70 Jahre später lässt Kamel Daoud in seinem Roman den Bruder des namenlos Ermordeten, seine Version der Geschichte erzählen. Doch Daoud gibt dem Araber nicht nur ein Gesicht, er zeichnet auch ein auswegloses Bild der Situation in Algerien: von den Folgen des Kolonialismus nach dem Unabhängigkeitskrieg bis zur Perspektivlosigkeit der Menschen heute. Gleichzeitig belebt Daouds Roman "Der Fall Meursault" Albert Camus' zentrale Frage nach dem Anderen wieder. Wie umgehen mit dem Fremden? Fragen, die heute genauso aktuell sind wie vor 76 Jahren.


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21.00 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Milestones

Sieben große Schritte voraus: Das offizielle Debüt einer Fusion-Supergroup. Gestaltung: Xavier Plus 1982 mutiert eine Band, die bereits seit einigen Jahren unter dem Namen "Steps" aufnimmt und auftritt, durch einige glückliche Personalwechsel zu einer Supergroup des Fusion-Jazz. Mit Michael Brecker hat sich der Gründer, Vibrafonist Mike Mainieri, bereits zu Beginn den wohl prominentesten Tenorsaxofonisten des Jahrzehnts ins Boot geholt. Am Bass steht Bill Evans' langjähriger Begleiter Eddie Gomez, die damals 22-jährige Eliane Elias bedient die Tasten und am Schlagzeug sitzt Peter Erskine, der nur kurz zuvor Weather Report verlassen hat. Gemeinsam produzieren die Musiker und die Musikerin zeitgenössischen, mit Funk-Elementen fusionierten Jazz, der von Breckers unverkennbarem Saxofonsound und Mainieris elektronisch verfremdeten Vibrafon getragen wird. Die Kompositionen sind trotz aller Virtuosität in der Umsetzung immer melodieorientiert und enthalten auch den einen oder anderen Ohrwurm. Der Opener der Platte, "Pools", wird in der Folge von zahlreichen Musikern und Musikerinnen neu interpretiert und bleibt bis heute der wohl größte Hit der Band. Obwohl "Steps Ahead" bis zum heutigen Tag unter der Leitung von Mike Mainieri existiert, sollte die Band nie wieder zu dieser Höchstform auflaufen.


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21.40 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Neue Texte

"Ö1 Kunstgeschichten": "Wer geht, wer bleibt?". Petra Ganglbauer über ein Werk von Maria Lassnig. Zum 100. Geburtstag der Künstlerin. Es liest: Kirstin Schwab. Gestaltung: Ilse Amenitsch. Redaktion: Edith-Ulla Gasser Am 8. September 2019 wäre die Kärntner Malerin Maria Lassnig 100 Jahre alt geworden. Die Grazer Autorin Petra Ganglbauer widmet ihre "Ö1 Kunstgeschichte" Maria Lassnigs bekanntem Bild "Du oder Ich". Petra Ganglbauer wurde 1958 in Graz geboren, sie lebt als freie Autorin und Radiokünstlerin in Wien und im Burgenland.


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22.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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22.05 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Überblick


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22.08 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Zeit-Ton extended

Die Lieblingskompositionen von Mark Andre. Gestaltung: Patrizia Jilg "Die Zeit" nennt Marc Andre den "Metaphysiker unter den Komponisten". Der in Paris geborene und seit vielen Jahren in Deutschland lebende Andre gehört zweifelsohne zu den ungewöhnlichsten Erscheinungen in der Welt der zeitgenössischen Musik, entsteht seine kompositorische Arbeit doch aus einem tiefreligiösen Antrieb heraus. Er ist dieses Jahr Composer in Residence bei den Klangspuren Schwaz und er arbeitet schon im Vorfeld des Festivals mit Studenten der Ensemble Modern Academy an seinen Werken. In diesem "Zeit-Ton extended" erzählt der stille und in sich gekehrte Komponist, welche Werke und Komponisten ihn und seine Arbeit inspiriert haben. Mark Andre hat am Pariser Konservatorium bei Claude Ballif und Gérard Grisey studiert, fand aber in der Musik Helmut Lachenmanns seine größte künstlerische Anregung. Marc Andre gilt als äußerst sensibler Klangforscher, dessen Musik sich oft an der Grenze des Hörbaren bewegt.


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22.55 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: ZOOM->In


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23.00 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Radiokunst - Kunstradio

Station Rose Jingle 2019 Wie jedes Jahr entwickelt die Station Rose (Elisa Rose und Gary Danner) einen neuen Station Rose Jingle, der sich mit den neuesten Entwicklungen in unseren digitalen Welten auseinandersetzt.


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00.00 Uhr

 

 

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00.05 Uhr

 

 

Du holde Kunst

(Wiederholung von 8:15 Uhr)


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01.00 Uhr

 

 

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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation und Musikauswahl: Ursula Strubinsky dazw. 3:00 Uhr Nachrichten


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