Jetzt läuft auf Ö1:

Radiokolleg - Datenpunkte im Informationszeitaler

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06.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Vater sein nach dem Patriarchat". Rainer Bucher, katholischer Theologe, macht sich Gedanken über die Vaterrolle heute. - Gestaltung: Alexandra Mantler "Seit 33 Jahren bin ich Vater. Wie alles Wichtige kommt das über einen, geht nicht mehr so schnell vorbei und es bleibt einem erst einmal nichts anderes übrig, als sein Bestes zu geben", beginnt der Grazer Pastoraltheologe Rainer Bucher seine "Gedanken für den Tag". Irgendwann habe er sich dann Gedanken darüber gemacht, was das eigentlich bedeutet: Vater sein. Und kam sehr schnell zu der Erkenntnis: Mit dem Patriarchat ist es vorbei. Das Patriarchat herrsche dort, wo der Mann für sich zwei Positionen beansprucht: die des überlegenen Geschlechts und die des geschlechtsneutralen Menschen, meint Bucher. "Der Mann ist da Schiedsrichter und Spieler zugleich, er bestimmt als Mensch das Spiel und gewinnt es als Mann dann natürlich. Das hat lange funktioniert, funktioniert aber heute nicht mehr wirklich. Zumindest in unserer Familie nicht und in den meisten anderen wohl auch nicht." Und Bucher hat sich auf die Suche gemacht, was es bedeutet, vor diesem Hintergrund Vater zu sein, wenn alte Rollenmuster nicht mehr quasi selbstverständlich weitertradiert werden, sondern, wollen sie weiterbestehen, neu entworfen, neu ausgehandelt, und bedacht werden müssen.


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute


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08.15 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Albert Hosp Das englische Lied "Go From My Window" in zwei Versionen. Wenn schon nicht unterm Fenster gesungen werden darf, dann pfeifen wenigstens die Spatzen vom Dach. Tschaikowskys "August" muss auch noch sein, schnell!


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08.55 Uhr

 

 

nach-gehört

Edition Ö1. Der Himmel voller Götter Gestaltung: Stephan Pokorny Die Ö1-Reihe "Der Himmel voller Götter" präsentiert 28 Gottheiten sowie Wesen und Mächte, die gottgleich wahrgenommen werden. Die ausgewählten Göttinnen und Götter entstammen religiösen und kulturellen Traditionen von allen Kontinenten. Manche von ihnen wurden in gewissen Phasen der Menschheitsgeschichte an bestimmten Orten verehrt (etwa Zeus, Isis und Mithras).Manche werden seit Jahrtausenden und auch heute noch angebetet (zum Beispiel Vishnu, Ahura Mazda und der Gott der abrahamitischen Religionen), manche wurden gerade erst entdeckt (Oyagami), und manche werden derzeit wiederentdeckt (Odin und Brigid). Sie ähneln der Vorstellung nach oft dem Menschen - empfinden mitunter Liebe, Eifersucht, Zorn - und übersteigen doch das menschliche Maß, indem sie Welten erschaffen und zerstören können und allwissend, allmächtig und allgegenwärtig sind. Sie kämpfen für ihre Schutzbefohlenen und bestrafen diese, wenn es sein muss. Sie spenden Leben und bringen den Tod. Die einzelnen Kurzporträts erzählen darüber hinaus viel über die jeweiligen kulturellen Kontexte und vor allem über die Menschen rund um die Welt, die die Gottheiten verehren. Der letzte Teil der Reihe wird der philosophischen Frage nach dem unbekannten Gott gewidmet, auf die es wohl keine abschließende Antwort gibt.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Hörbilder

Der talentierte Mr. Vossen. Jagd auf einen Millionenbetrüger. Von Christoph Heinzle (Prod. NDR 2016) Felix Vossen, Spross der gleichnamigen westfälischen Frottier-Textil-Dynastie, ist ein ebenso charmanter wie überzeugender Geschäftsmann: Traumhafte Renditen lassen Freunde und Bekannte hohe Summen in seinen Investmenthandel stecken. Über Jahre scheint dies reibungslos und sehr erfolgreich zu funktionieren - bis Felix Vossen im März 2015 in ein Flugzeug von London nach Zürich steigt und spurlos verschwindet. Vossen schuldet Anlegern bis zu 60 Millionen Euro, eine internationale Fahndung läuft an, auch enttäuschte Freunde und wütende Opfer versuchen, ihn zu finden. Bereits Ende 2015 begibt sich Autor Christoph Heinzle auf Vossens Spur, recherchiert in London, der Schweiz, in Gütersloh und Hamburg. Er spricht mit ehemaligen Freunden, Wegbegleitern und Geschäftspartnern des einst sehr erfolgreichen Daytraders und leidenschaftlichen Filmproduzenten. Frühere Mitarbeiter des Familienunternehmens Vossen erzählen über Felix' Werdegang, ebenso wie sein ehemaliger Lehrer aus dem Elite-Internat im Schweizer Zuoz. Wo ist Felix Vossen? In Argentinien, wo die Familie ein Haus hat? Irgendwo unter falschem Namen in Europa untergetaucht? Hat er sein Äußeres verändert, eine neue Identität angenommen? Heinzle verfolgt viele Fährten, vernetzt sich mit anderen Journalisten in Europa, recherchiert bei Scotland Yard und den Schweizer Behörden. Im Februar 2016 wird Felix Vossen in Spanien gefasst, ein knappes Jahr nach seinem plötzlichen Verschwinden. Die zentralen Fragen der Recherche verändern sich: Wie viel Geld ist noch übrig? War Felix Vossen ein eiskalter Verbrecher, der den Betrug an seinen engsten Freunden über Jahre geplant und betrieben hat? Oder hatte er am Ende einfach Pech, war überfordert? Erwartet ihn eine lange Gefängnisstrafe? Im Feature zeichnet Christoph Heinzle den Weg Felix Vossens nach: Vom Industriellen-Sohn bis zum risikobereiten Geschäftsmann, der zwischen Finanzelite und Filmwelt pendelt, der seine engsten Freunde und Partner hinters Licht führt - und heute im Züricher Flughafengefängnis auf sein Verfahren wartet. "Der talentierte Mr. Vossen" ist ein Gemeinschaftswerk des Reporterpools - der investigativen Rechercheredaktion von NDR Info - und der NDR Radiokunst.


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Ö1 Klassik-Treffpunkt

Live aus der Kunstuniversität Graz. Gäste: Markus Schirmer, Eike Straub, Thomas Selditz und Christian Bakanic. Präsentation: Renate Burtscher. Mit Konzerten im Planetensaal von Schloss Eggenberg und in der Helmut List Halle widmet sich die Konzertreihe "Arsonore" von 3. bis 7. September unter dem Motto "Night and Day" einerseits kammermusikalischen Highlights, andererseits selten aufgeführten Raritäten, wobei international bekannte Künstler/innen wie z.B. Sharon Kam, Veronika Hagen, Ariane Haering, Benjamin Schmid, ... auf Studierende an der Kunstuniversität Graz treffen und gemeinsam musizieren. Der künstlerische Leiter dieses Festivals, der Pianist Markus Schirmer, ist daher gemeinsam mit dem Vizerektor der KUG (Kunstuni Graz), Eike Straub, sowie den beiden Musikern Thomas Selditz und Christian Bakanic zu Gast bei Renate Burtscher im "Ö1 Klassik-Treffpunkt". Eike Straub ist gebürtiger Grazer, ausgebildeter Pianist, studierte Kammermusik bei Käthe Wittlich, gründete 1990 das Trio Triton und gastiert als Solist und Kammermusiker weltweit. Im März 2000 wurde er zum Universitätsprofessor für Klavier an der KUG ernannt, seit 2007 ist er dort auch Vizerektor für Lehre. Markus Schirmer stammt ebenfalls aus Graz, ist ein international erfolgreicher Pianist und Kammermusiker und leitet seit dem Jahr 2000 eine Konzertfachklasse für Klavier an der KUG, engagiert sich für den Musiker/innen-Nachwuchs, wirkt als Juror bei renommierten Klavierwettbewerben und ist heuer zum 5. Mal für das Programm der "Arsonore" verantwortlich. Die sommerliche Rundreise des "Ö1 Klassik-Treffpunkts" geht mit dieser Liveübertragung und Live-Musik aus der Kunstuniversität Graz zu Ende. Anfang Oktober macht der "Treffpunkt" dann zum dritten Mal in Graz Station, beim ORF musikprotokoll!


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11.35 Uhr

 

 

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11.40 Uhr

 

 

help - das Ö1 Konsumentenmagazin


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal


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12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute


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13.00 Uhr

 

 

Le week-end

Mit Elke Tschaikner und Christian Scheib. "A Tazza e Café" - le week-end, neapolitanisch. Mit Musik von Peppe Napolitano, Fabio Antonio Falcone, Ascanio Maione , Antonio Valente, Carlo Gesualdo da Venosa und vielen anderen.


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14.00 Uhr

 

 

Ö1 Hörspiel

"Wunsch, Indianer zu werden oder Wie Franz Kafka Karl May traf und trotzdem nicht in Amerika landete". Von Peter Henisch. Mit Thomas Thieme, Cornelia Lippert und Hans Piesbergen. Ton: Karl Kraus. Regie: Götz Fritsch (ORF 2013). Wenn Karl May und Franz Kafka einander zufällig auf einem Ozeandampfer nach Amerika treffen, wird daraus ein merkwürdiges Aufeinandertreffen zweier literarischer Genres, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Peter Henisch: "Es ist mir reizvoll erschienen, zwei auf den ersten Blick völlig diametrale Literaturfiguren zusammenzubringen. Wobei ein Zusammentreffen von May und Kafka unter gewissen Umständen tatsächlich hätte stattfinden können. Karl und Klara May sind im Jahr 1908 auf einem Dampfer von Bremerhaven nach New York gefahren, das war Karl Mays erste reale Amerikareise. Sämtliche Reisen, die er bis zu diesem Zeitpunkt beschrieben hatte, waren im Großen und Ganzen Phantasie- oder Geistreisen ... Der junge Kafka schrieb 1907 den Siebenzeiler 'Wunsch, Indianer zu werden'. Ursprünglich hielt ich es einfach für eine originelle Idee, dass sich Kafka als Karl-May-Leser outet. Aber je mehr ich mich mit diesem Thema beschäftigt habe, desto plausibler erschien es mir letztlich. Erstens auf Grund dieses siebenzeiligen Textes, der auf surreale Weise einen Ritt eines Indianers in Richtung Horizont beschreibt. Zweitens, weil sich mitunter noch mehr Spuren von Karl-May-Lektüre in Kafkas Werk ausmachen lassen. Ein Indiz mag beispielsweise sein Roman 'Amerika' sein. Aber auch die Tatsache, dass Kafka in 'Das Schloss' just einen Landvermesser als Protagonisten auftreten lässt, ist eine frappante Analogie zum werdenden Old Shatterhand in Karl Mays 'Winnetou 1'". (Peter Henisch im Gespräch mit Christine Dobretsberger, Wiener Zeitung).


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15.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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15.05 Uhr

 

 

Apropos Klassik

mit Gerhard Krammer. Abschiedssymphonie und Sommerkehraus mit Haydn und Schubert. Die Geschichte mag hinlänglich bekannt sein: Kapellmeister Haydn verbringt wie üblich die Sommermonate mit den Mitgliedern der Esterházy'schen Hofkapelle auf Schloss Fertöd am Südufer des Neusiedler Sees. Fürst Nikolaus wurde in diesem Sommer die Zeit offenbar nicht zu lang, er machte keine Anstalten, mit dem Hofe wieder zurück nach Kismarton (Eisenstadt) zu gehen, wo die Familien der Musiker schon sehnsüchtig Väter und Gatten erwarteten. So schrieb "Papa Haydn" eine Musik, wo am Ende ein Musiker nach dem anderen die Bühne verlässt, bis nur noch zwei Geigen einsam musizierend in einem Terzintervall schließen. Die Botschaft dürfte bei Herrn Esterházy angekommen sein; rasches Kofferpacken war die Folge, und der (wie auch in keinem anderen Falle von Haydn selbst stammende) populäre Beiname dieses Werkes war gefunden: Abschiedssymphonie. Bevor es mit Adam Fischer und der österreichisch-ungarischen Haydnphilharmonie aber wieder zurück nach Hause geht, bringt "Apropos Klassik" noch ein wenig Sommer-Reminiszenz, dabei macht Schuberts Klaviertrio Es-Dur vortreffliche Sache!


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16.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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17.00 Uhr

 

 

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17.05 Uhr

 

 

Diagonal - Radio für Zeitgenoss/innen

Hinter verschlossenen Türen. Zum Thema Diplomatie. Präsentation: Andrea Hauer* Anschl.: Diagonals Feiner Musiksalon: Santana - "Africa Speaks" Wird der "Iran-Deal" durch die Europäer doch noch gerettet, nachdem der US-amerikanische Präsident ihn aufgekündigt hat? Auslandspolitik, internationale Beziehungen, EU, NATO, UNESCO - nichts davon wäre möglich ohne "die Gesandten". Lange Zeit wurden nur Adelige und Geistliche dazu ernannt. Griechische Stadtstaaten haben sie bereits eingesetzt, die ersten Botschaften entstanden im Norditalien des 13. Jahrhunderts. Der Wiener Kongress 1815 führte zu einer Weiterentwicklung der internationalen Diplomatie, seit 1964 ist das "Wiener Übereinkommen über diplomatische Beziehungen" mit weltweiten Regelungen in Kraft. Doch die Diplomatie besteht nicht nur aus Personal, sie ist auch Methode. Denn all die Botschafter, Nuntien und Attachés, Missionschefinnen und Chargés d'Affaires müssen über Verhandlungsgeschick verfügen. Zumindest werden sie darin geschult. Wer einen Staat oder eine Staatsunion vertritt, ein Bündnis oder einen Weltverband, bereitet Verträge vor, lotet Spielraum aus und versteht - so will es "diplomatisches" Verhalten - die Absichten aller Beteiligten, weiß, wann Nachgeben klug ist, versucht, Kompromisse zu finden und den langfristigen Nutzen zu maximieren. Auf alle Fälle gilt es, Bloßstellen zu vermeiden und ein Öffentlichkeitsspektakel. Diplomat/innen sind keine Politiker/innen, sie ziehen ihre Fäden hinter dem Vorhang. Sie sprechen niemals über Erfolg oder Misserfolg ihrer Arbeit. Es komme darauf an, was Politiker/innen daraus machen würden; die Früchte ihrer Bemühungen zeige immer die Geschichte. Erstausstrahlung: 21. Juli 2018 Anschließend Diagonals Feiner Musiksalon


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19.00 Uhr

 

 

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19.05 Uhr

 

 

Logos - Glauben und Zweifeln

"Dem Rad in die Speichen fallen". Eine Doppelausgabe von "Logos" zum Gedenktag "80 Jahre Zweiter Weltkrieg" am 1. September 2019. - Gestaltung: Markus Veinfurter "Seit 5.45 Uhr wird zurückgeschossen" - Am 1. September 1939, vor 80 Jahren, versuchte sogar Adolf Hitler seinen Angriffskrieg als Akt der Selbstverteidigung auszugeben - denn als solcher gilt sogar Waffengewalt als "erlaubt", wenn nicht sogar "gerechtfertigt". Dahinter steht die alte Lehre vom "gerechten Krieg": Damit haben schon Denker der Antike die Anwendung militärischer Gewalt einzudämmen versucht. Später hat auch die christliche Theologie Kriterien entwickelt, unter denen sogar Krieg als "letztes Mittel" (ultima ratio) zulässig sein könnte. Doch noch mitten in der so genannten "Aufklärung" vertrat der preußische General Carl von Clausewitz die Ansicht, Krieg sei bloß die Fortsetzung der Politik "mit anderen Mitteln". Im Gegenzug scheiterte der radikale Pazifismus des 19. Jahrhunderts spätestens an der unvorstellbaren Grausamkeit des Nationalsozialismus. Der evangelische Theologe und Märtyrer Dietrich Bonhoeffer formulierte schon 1933 - angesichts der ersten Gewalttaten gegen Jüdinnen und Juden im "Dritten Reich": "Es reicht nicht, die Opfer unter dem Rad zu verbinden. Man muss dem Rad selbst in die Speichen fallen."


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19.30 Uhr

 

 

Jacques Offenbach: "Orphée aux enfers"

Mit Joel Prieto (Orpheus), Katryn Lewek (Eurydike), Martin Winkler (Jupiter), Marcel Beekman (Aristeus/ Pluto), Anne Sofie von Otter (Öffentliche Meinung), Max Hopp (Styx), Peter Renz (Merkur), Rafal Pawnuk (Mars), Vasilisa Berzhanskaya (Diana), Frances Pappas (Juno), Lea Desandre (Venus), Nadine Weissmann (Cupido) u. a. Vocalconsort Berlin, Wiener Philharmoniker, Dirigent: Enrique Mazzola (aufgenommen am 14. August im Haus für Mozart im Rahmen der Salzburger Festspiele 2019 in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Michael Blees


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22.15 Uhr

 

 

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22.20 Uhr

 

 

Nachtbilder - Poesie und Musik

Sommerreprisen: "Wasser im Gespräch". Von Petra Ganglbauer. Es liest: Sophia Löffler. Gestaltung: Nikolaus Scholz. Redaktion: Edith-Ulla Gasser. Petra Ganglbauers neuer Lyrikband markiert hinsichtlich der Wahl der Stilmittel eine avanciert experimentelle Position, schreibt der Herausgeber Helwig Brunner. In spannungsreichem Kontrast dazu stehen die elementaren, fast archaisch anmutenden Themen und Motive. Im ersten Teil des Buches, den "Mondgedichten", geht die Autorin vom traditionell lyrischen Bild des Mondes aus, und setzt Mondkonstellationen, Empfindungsräume und Sprache zueinander in Beziehung. Im zweiten Teil, den "Pflanzengedichten", skizziert sie verschiedene Pflanzen: teils imaginierend, teils wahrnehmend im Sinne der Lehre von den Zeichen in der Natur. Dass Mond und Pflanzen schließlich mit dem Wasser ins Gespräch kommen, ist kein Zufall. Denn der Mond bestimmt nicht nur die Gezeiten, er beeinflusst auch das Wachstum und die Beschaffenheit von Pflanzen. So ist es ein natürliches Dreiergestirn, das hier mit zeitgenössischen poetischen Mitteln abgebildet und ausgelotet wird. Petra Ganglbauer wurde 1958 in Graz geboren, sie lebt als freie Autorin und Radiokünstlerin in Wien und im Burgenland.


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23.15 Uhr

 

 

Die Ö1 Jazznacht

Thomas Berghammer im Studio, Gottfried David Gfrerer 2018 im Wiener RadioKulturhaus. Der 1. September 1939 - auf der anderen Seite des Atlantiks. Gestaltung: Christian Bakonyi Zu Gast im Studio ist der 1965 geborene, aus Oberösterreich stammende und vorwiegend in Wien tätige Trompeter Thomas Berghammer. Man kennt ihn von seinen vielfältigen Arbeiten u. a. mit Pianist Hannes Löschel und Akkordeonist Otto Lechner, aber auch aus genreübergreifenden Projekten, die sich mit Literatur, Malerei, Tanz und Theater auseinandersetzen. Mit Christian Bakonyi spricht Thomas Berghammer über die vielen Facetten seiner Tätigkeit, als deren letztes physisches Resultat die 2018 erschienene CD mit dem Quartett BZSS - aufgenommen mit Martin Zrost, Oliver Steger und Paul Skrepek - zu Buche steht. Zudem hören Sie das Konzert des Gitarristen und Sängers Gottfried David Gfrerer vom 26. November 2018 im Studio 3 des Wiener RadioKulturhauses. Gfrerer, ein Meister des Fingerstyle- und Slide-Gitarren-Spiels, pendelte dabei zwischen Blues, Folk und Jazz. Weiters beteiligt sich die "Jazznacht" am Ö1 Schwerpunkt zum 80. Jahrestag des Beginns des 2. Weltkriegs am 1. September 1939 und wirft einen Blick auf die andere Seite des Atlantiks zu jener Zeit: Während mit dem Überfall deutscher Truppen auf Polen in Europa der Krieg begann, belegte Glenn Miller mit seiner "Sunrise Serenade" Platz 1 der Billboard Charts. Die Swing-Bigbands waren damals szenebeherrschend, jene von Benny Goodman, Lionel Hampton und Tommy Dorsey zählten zu den bekanntesten - die musikalische Revolution des Bebop war noch nicht erfolgt. Später wegweisende Jazzgrößen wie Dizzy Gillespie oder Art Blakey standen am Beginn ihrer Karrieren, Nat King Cole entwickelte die Idee eines Trios mit Klavier, Gitarre und Bass. Und Pianistin Mary Lou Williams empfahl dem Produzenten John Hammond den jungen Charlie Christian, der später mit seiner elektrisch verstärkten Gitarre bei Benny Goodman aufhorchen ließ.


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00.00 Uhr

 

 

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00.05 Uhr

 

 

Die Ö1 Jazznacht

(Fortsetzung) Thomas Berghammer im Studio, Gottfried David Gfrerer 2018 im Wiener RadioKulturhaus. Der 1. September 1939 - auf der anderen Seite des Atlantiks. Gestaltung: Christian Bakonyi; 01:00, 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten Zu Gast im Studio ist der 1965 geborene, aus Oberösterreich stammende und vorwiegend in Wien tätige Trompeter Thomas Berghammer. Man kennt ihn von seinen vielfältigen Arbeiten u. a. mit Pianist Hannes Löschel und Akkordeonist Otto Lechner, aber auch aus genreübergreifenden Projekten, die sich mit Literatur, Malerei, Tanz und Theater auseinandersetzen. Mit Christian Bakonyi spricht Thomas Berghammer über die vielen Facetten seiner Tätigkeit, als deren letztes physisches Resultat die 2018 erschienene CD mit dem Quartett BZSS - aufgenommen mit Martin Zrost, Oliver Steger und Paul Skrepek - zu Buche steht. Zudem hören Sie das Konzert des Gitarristen und Sängers Gottfried David Gfrerer vom 26. November 2018 im Studio 3 des Wiener RadioKulturhauses. Gfrerer, ein Meister des Fingerstyle- und Slide-Gitarren-Spiels, pendelte dabei zwischen Blues, Folk und Jazz. Weiters beteiligt sich die "Jazznacht" am Ö1 Schwerpunkt zum 80. Jahrestag des Beginns des 2. Weltkriegs am 1. September 1939 und wirft einen Blick auf die andere Seite des Atlantiks zu jener Zeit: Während mit dem Überfall deutscher Truppen auf Polen in Europa der Krieg begann, belegte Glenn Miller mit seiner "Sunrise Serenade" Platz 1 der Billboard Charts. Die Swing-Bigbands waren damals szenebeherrschend, jene von Benny Goodman, Lionel Hampton und Tommy Dorsey zählten zu den bekanntesten - die musikalische Revolution des Bebop war noch nicht erfolgt. Später wegweisende Jazzgrößen wie Dizzy Gillespie oder Art Blakey standen am Beginn ihrer Karrieren, Nat King Cole entwickelte die Idee eines Trios mit Klavier, Gitarre und Bass. Und Pianistin Mary Lou Williams empfahl dem Produzenten John Hammond den jungen Charlie Christian, der später mit seiner elektrisch verstärkten Gitarre bei Benny Goodman aufhorchen ließ.


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