Jetzt läuft auf Ö1:

Saldo - das Ö1 Wirtschaftsmagazin

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Aufbruch zum Mond" - Grenzüberschreitungen jenseits der Erdumlaufbahn. Gernot Grömer, Analogastronaut und Direktor des Österreichischen Weltraum Forums, bietet eine Reflexion zur Mondlandung im modernen Umfeld von Raumfahrt in Europa sowie einen Ausblick auf eine zukünftige Mars-Expedition und der Rolle Österreichs. - Gestaltung: Alexandra Mantler. 50 Jahre Mondlandung ist eine Reflexion auf die wohl ambitionierteste Reise, die Menschen im 20. Jahrhundert unternommen haben. Sie repräsentiert wie kaum ein anderes Unterfangen unserer Gesellschaft das Streben nach technischer Exzellenz, getrieben von wissenschaftlicher Neugierde, im Spannungsfeld eines Kalten Krieges. Diese Apollo-Missionen symbolisieren ebenso das Abenteuer Raumfahrt, wie auch die Faszination von Grenzüberschreitung auf der Suche nach Wissen. Gernot Grömer ist Analogastronaut und Direktor des Österreichischen Weltraum Forums - er bietet eine Reflexion zur Mondlandung im modernen Umfeld von Raumfahrt in Europa sowie einen Ausblick auf eine zukünftige Mars-Expedition und die Rolle Österreichs.


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.52 Uhr

 

 

Leporello


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Helmut Jasbar Wären da nicht die unruhigen Reisebewegungen, die aus dem Gefühl heraus entstehen etwas zu versäumen, dann würden wir uns daran erinnern, dass nicht Weihnachten die stillste Jahreszeit ist, sondern der Sommer. Sogar wer durch die stillen Straßen Wiens streift und dabei seinen eigenen Atem hören kann, bekommt ein Gespür dafür, auf was der katalanische Komponist Federico Mompou uns aufmerksam machen wollte, als er seine Musica Callada schrieb.


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Der Biologe Gerhard Herndl über die Gezeiten. Teil 2: Riesige Wellen im Inneren des Ozeans Gestaltung: Ilse Huber Herrscht eine hohe Brandung, dann stehen Sonne, Mond und Erde in einer Linie. Es ist entweder Vollmond oder Neumond. In dieser Konstellation ist der Unterschied zwischen Flut und Ebbe am größten. Stehen die drei Himmelskörper jedoch im rechten Winkel zueinander, heben sich die Anziehungskräfte zum Teil wieder auf - die Gezeiten, auch Tidenhub genannt, sind weniger ausgeprägt. Das ist zur Zeit des Halbmonds. Ebbe und Flut kann man zwar am besten an den Küsten beobachten, jedoch gibt es auch im offenen Meer Gezeiten. Die Bewegung und die Temperatur des Wassers sowie der Meeresboden bestimmen das Leben in der Gezeitenzone. Pflanzen und Tiere haben sich an dieses Milieu angepasst und Spezialisten hervorgebracht. Auf Sandstränden überwiegen wurmförmige Organismen, in den Felsen wiederum haben die festsitzenden Lebewesen starke Kalkschalen als Schutz vor der Reibung. Die frei im Wasser schwimmenden und treibenden Lebewesen schützen sich mit einer Schleimschicht - der Mucusschicht - vor den Kräften des Meeres. Der Mond beeinflusst als erdnächstes Gestirn auch die Fortpflanzung von Korallen und Borstenwürmern, die sich während des zweiten Vollmonds im Oktober synchron vermehren. Dass sich auch die Kontinente selbst während der Gezeiten um drei Zentimeter auf und ab bewegen, mag nicht weiter verwundern - ist doch der Mond allgegenwärtig, auch wenn er gerade nicht sichtbar ist.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Der Mond und das Internet

Von der Expansion und dem Schrumpfen unserer Welt (2). Gestaltung: Richard Brem, Thomas Mießgang, Wolfgang Ritschl, Mariann Unterluggauer, Ulrike Schmitzer, Astrid Schwarz und Ina Zwerger. *"The Biggest Eye on the Sky" - Wie lässt sich der Weltraum erforschen?* In der Atacama Wüste in Chile befindet sich Paranal, das Observatory der ESO, der europäischen bodengebundenen Astronomie mit dem höchstentwickelten optischen Instrument der Welt. Unter dem sternenklaren Nachthimmel weitab von Lichtverschmutzung fangen die riesigen Spiegel von vier Teleskopen das Licht aus dem Universum ein. Seit 1999 erforschen in Paranal Astronomen mit dem VLT, dem "Very large Telescope" die Entwicklung des Universums, die Geburt und das Sterben der Sterne und die Massivität der Schwarzen Löcher. Wie "sehen" die Forscher den Weltraum, was erkunden sie mit ihren hochkomplexen Instrumenten, die die verschiedenen Wellenlängen des Lichts sammeln und analysieren? Welche Bilder über schwarze Löcher, Exoplaneten, Sternenentstehung und Galaxien-Entwicklung werden aufgrund ihrer Daten geschaffen? Wie wichtig ist der schnelle Datentransfer über HighSpeed Internet für den weltweiten Zugriff auf die Beobachtungen des Observatoriums, das mitten in der Wüste steht? Unweit von Paranal wird derzeit am ELT, dem "extremely large telescope" gebaut, mit einem Durchmesser von 39,2 Meter wird es das weltweit größte Teleskop sein und in einigen Jahren gezielt nach Signalen von extraterrestrischem Leben Ausschau halten. *Mapping the Internet - Wie lässt sich der Cyberspace vermessen?* Das Internet gilt gemeinhin als Medium der Virtualität, das immer mehr - und in nicht allzu ferner Zukunft dann einmal alle - Aspekte des Lebens entmaterialisiert und in Daten bzw. Einsen und Nullen verwandelt. Doch luftige Metaphern wie die von der "Cloud" täuschen darüber hinweg, dass das Internet immer noch ganz grobstoffliche Grundlagen hat. Die Daten werden über Kabel im Boden bzw. Tiefseekabel am Meeresboden hin- und her geschickt. Und jede E-Mail-Adresse und jede Website hat als Grundlage einen Server, der an einem konkreten Ort steht und somit auch lokalisierbar ist. Dennoch existiert so etwas wie ein "Cyberspace", ein virtueller Raum, der sich in seiner diffusen und schwer greifbaren Beschaffenheit von unserem bisherigen Verständnis von Raum und Ort unterscheidet. *The Dark Side of the Moon The Darknet* Die dunkle Seite des Mondes wird gerne als Metapher für einen geheimnisvollen (Nicht)-Ort herangezogen, der den Blicken der Menschen entzogen ist und auf die Unergründlichkeit der menschlichen Seele verweist. Technisch stimmt dies schon lange nicht mehr, denn dank Satellitenfotos weiß man heute, wie es auf der "dark side of the moon" aussieht. Doch als Symbol für Abgründigkeit und Unzugänglichkeit funktioniert der Begriff, der schon in zahlreichen Platten- und Filmtiteln aufgetaucht ist, noch immer. Ähnlich verhält es sich mit dem Darknet, wo anonymes Surfen möglich ist, denn im Peer-to-Peer-Overlay-Netzwerk, stellen Teilnehmer ihre Verbindungen untereinander manuell her. Beide "dunklen Seiten" bieten viel Raum für Verschwörungstheorien.


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Anklang

"Faszination Mond" Ausschnitte aus Werken von Antonin Dvorak, Joseph Haydn, Leos Janacek, Carl Orff, Jacques Offenbach, Paul Lincke u.a. Gestaltung: Michael Blees. "Silberner Mond du am Himmelszelt, strahlst auf uns nieder voll Liebe" - so heißt es in einer alten deutschen Übersetzung in Rusalkas Lied an den Mond in Antonin Dvoraks Oper. Aber auch in zahlreichen anderen Bühnenwerken, beispielsweise in Puccinis "Turandot" oder in Nicolais "Die lustigen Weiber von Windsor", wird der Erden-Trabant poetisch besungen. In Carl Orffs Oper "Der Mond" wird der Himmelskörper entwendet und gar gevierteilt, bis er endlich wieder von Petrus an den rechten Platz gehängt wird. Als Phantasiewelt wird der Mond in Janaceks "Ausflüge des Herrn Broucek", in Haydns "Il mondo della luna" und in Offenbachs "Le yoyage dans la lune" bereist - und in Linckes "Frau Luna" macht eine Gruppe von Berlinern nicht etwa Bekanntschaft mit dem "Mann im Mond", sondern mit einer höchst attraktiven und verführerischen Mond-Göttin.


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Sommerliches aus Rom". Reportage von Ingeborg Bachmann. Es liest Suzanne von Borsody. Gestaltung Edith Vukan. Präsentation: Gudrun Hamböck. Von 1954 bis 1955 war Ingeborg Bachmann für Radio Bremen als Italien-Korrespondentin tätig. Sie berichtete über politische Ereignisse ebenso wie über die italienische Armee, sie schilderte die Verkehrsrevolution durch den neuen Fiat Populare oder zeichnete - wie in diesem Text - ein Bild Roms um Ferragosto. Lange Zeit waren diese Rundfunkreportagen in den Archiven verschwunden. 1997 wurden sie wiederentdeckt und 2006 in einer Sonderedition des Audio Verlags aufgelegt.


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Irene Suchy. Zum Schwerpunkt: "Auf zum Mond! - Eine Kulturreise ins All": Siehst du den Mond über Soho. Kurt Weill / Bert Brecht: Die Dreigroschenoper. George Gershwin hatte verschiedene Bezüge zu Wien; er saß im Cafe Imperial, spielte Tennis mit dem aus Wien vertriebenen Arnold Schönberg, er traf Adele Strauß und Emmerich Kalman, dinierte im Sacher mit Alban Berg und Franz Lehar. Er zeigte den staunenden Komponisten in Wien den Kugelschreiber, mit dem er die Rhapsody in Blue geschrieben hatte. Dass einer der Erfinder des Kugelschreibers der Wiener Exilant Friedrich Schächter war, wusste er wohl nicht. Es könnte eine Sendung über den Kugelschreiber in der Kompositonsgeschichte werden, es wird aber eine über Gershwin in Wien. "Gershwien": Maria Radutu, die in Bukarest geborene früh Erfolgreiche, die Wien zur ihrer Wahlheimat erkoren hat, entdeckt ihn im gemeinsamen Programm mit Penderecki, Sarasate, Archie Shaw oder Francis Poulenc. Wer heute eine CD macht, muss ein dramaturgisches Konzept haben: dieses hier ist wienerisch und kosmopolitisch, zeitgenössisch mit Penderecki bis traditionell bei Schumann, es ist in der Besetzung reduziert und doch klangvoll, humorvoll schmissig und schwermütig bis zur Erträglichkeit.


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins

Nachtzüge, Bordservice, Hochgeschwindigkeit - was kann Europas Eisenbahnsystem? Gäste: Kurt Bauer, Leiter Fernverkehr, ÖBB-Personenverkehr AG; Andreas Offenborn, Initiative Pro Bahn. Moderation: Johann Kneihs. Anrufe kostenlos aus ganz Österreich unter 0800 22 69 79 Überlastete Flughäfen und volle Lufträume, dazu der Klimaschaden durch das Fliegen: Alternativen sind gefragt. Der Zug verbindet viele Städte in Deutschland und Österreich, Italien oder Frankreich inzwischen schneller als ein Flug, den Weg zum Flughafen eingerechnet. Das Netz an Hochgeschwindigkeitsstrecken wird in vielen Ländern ausgebaut, Eisenbahnen werben mit umfangreichem Service wie auch mit der Möglichkeit - anders als im Auto - während der Reise zu arbeiten, sowie mit Bahnreisen als Erlebnis für die ganze Familie. Doch der Zug kostet oft deutlich mehr als der Flug. Viele Verbindungen nach Ost- und Südosteuropa bleiben quälend langsam, Ermäßigungen können nicht überall gewährt werden und manches schien früher besser zu funktionieren - als man etwa zweimal täglich (bzw. nächtlich) direkt von Wien, Linz oder Salzburg nach Paris fahren konnte. Zumindest der Nachtzug erlebt ein Comeback; seit zweieinhalb Jahren betreiben die ÖBB mit Erfolg das von der Deutschen Bahn aufgegebene Nachtangebot. Was muss geschehen, damit ganz Europa umweltfreundlich per Bahn bereist werden kann - preislich, zeitlich und in punkto Reisekomfort attraktiv? Darüber diskutieren Kurt Bauer, Leiter Fernverkehr des größten österreichischen Bahnunternehmens ÖBB und Andreas Offenborn von der Initiative Pro Bahn, die sich für die Anliegen von Fahrgästen und Verbesserungen im Bahnverkehr einsetzt, im Gespräch mit Johann Kneihs und mit Ihnen. Rufen Sie in der Sendung an unter 0800 22 69 79 - kostenlos aus ganz Österreich - oder schreiben Sie ein E-Mail an punkteins(at)orf.at.


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Styriarte 2019

Philharmonix - The Vienna Berlin Music Club. Johannes Brahms: a) Klarinettenquintett h-Moll op. 115; b) Ungarischer Tanz Nr. 1 g-Moll * Stephan Koncz: Tänze aus Transsylvanien * Max Bruch: Rumänische Melodie * Valery Gavrilin: Walzer aus "Anyuta" u.a. (aufgenommen am 1. Juli in der Helmut List Halle, Graz in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Franz Josef Kerstinger Ganz unphilharmonisch zwanglos geht es zu, wenn Daniel Ottensamer mit seinen philharmonischen Kollegen aus Wien und Berlin in die Rolle der "Philharmonix" schlüpft. Sie wollen vor allem eines: zünden. Dazu transformieren sie Melodien aus aller Herren Länder in ihren "Sound". Ödön Rácz, Solobassist der Wiener Philharmoniker, legt los, und die andern müssen mithalten, im unbändigen Balkan-Wiener Stilmix. Johannes Brahms hätte seine Freude dran gehabt, denn zu seiner Zeit spielte man sein Klarinettenquintett auch nicht so gesittet wie heute. Bei den Transsylvanischen Tänzen von Stephan Koncz hält es dann keinen mehr auf seinem Platz. (styriarte)


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15.30 Uhr

 

 

Moment

Schwerpunkt "Muster" Aufbauen, analysieren, durchbrechen. Individuelle, kollektive und tierische Verhaltensmuster Von Geburt an entwickelt der Mensch automatisierte Handlungsschemata. In der Kindheit eingelerntes Verhalten kann Erwachsene daran hindern, rechtzeitig Pausen zu machen oder allein auf große Gruppen zuzugehen. Therapeuten können dabei helfen, derlei Muster zu durchbrechen. Die Wirtschaft analysiert vor allem das Einkaufsverhalten von Menschen, um sie zu möglichst kauffreudigen Konsumenten zu erziehen. Und auch in der Biologie begnügt man sich nicht damit, Bewegungsabläufe von Tieren nur zu studieren, sondern versucht sie zudem nach eigenen Vorstellungen zu manipulieren. So sollen Roboter etwa das Verhalten von Bienenschwärmen auf eine Weise beeinflussen, die ihre Überlebensfähigkeit verbessert. Gestaltung: Jonathan Scheucher


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

34 Stunden im Studio. Viele Zweibeiner verfolgten vor dem Fernseher, als die ersten Zweibeiner auf dem Mond landeten. Wie war das damals im Studio, fragt Rudi Peter Nidetzky. Peter hat die Mondlandung stundenlang live für den ORF kommentiert: mehr als einen Tag und eine Nacht dauerte das Medienereignis vor 50 Jahren. Rudi: "Kannst du dich noch erinnern was ihr danach gemacht habt?" Peter Nidetzky: "Obwohl wir so lange gearbeitet haben, waren wir danach nicht müde. Wir waren sicher überdreht und sind schwimmen gegangen. Dann haben wir sehr, sehr gut geschlafen." Gestaltung: Franziska Schwarz


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Tonspuren

Zwischen den Zeilen Von Lyrik und ihren Menschen Eine Tonspuren Sommerserie Teil 2: Den Sommerhimmel sehn ist Poesie, mag sie auch nie in Büchern stehn. Die Welt der Emily Dickinson. Feature von Peter Zimmermann. Im Jahr 1830 wurde Emily Dickinson in Amherst, Massachusetts geboren, 56 Jahre später starb sie dort, ohne den Ort verlassen zu haben. Das ist schon seltsam genug. Doch mit zwanzig Jahren hatte sich die Tochter eines Rechtsanwalts und Politikers ganz aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, zuerst das Haus und schließlich ihr Zimmer nicht mehr verlassen. Das ist mehr als seltsam. In ihrer Einsamkeit schrieb sie viele Briefe. In diese streute sie immer wieder Verse ein. Das war aber nur ein kleiner Teil ihrer Produktion, von den insgesamt fast 1.800 Gedichten wusste zu ihren Lebzeiten nur sie selbst Bescheid. Sie schrieb sie in Schulhefte, die sie in ihrem Zimmer verwahrte. Die Bedeutung dieser Gedichte im Kontext der literarischen Moderne wurde erst hundert Jahre nach ihrem Tod klar, als die erste Gesamtausgabe der Originaltexte erschien. Zuvor gab es nur eine von Emily Dickinsons Schwester Lavinia umgeschriebene Auswahl.


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16.45 Uhr

 

 

Wir haben einen Traum

Utopien in Wien: Energie-Unabhängigkeit, Arbeiten auf Reisen und Irish Dance In diesem Sommer erzählen Menschen in ganz Österreich, wie sie idealerweise leben möchten. Nicht in einer fernen Zukunft, sondern jetzt - aber manchmal nimmt die Gegenwart die Zukunft vorweg. Zum Beispiel, wenn in Wien ein Ingenieur und Tüftler von der Selbstversorgung mit Energie träumt und damit schon beginnt. Oder wenn zwei junge Fachleute für Kommunikation sich ihren idealen Tag vorstellen, oder wenn eine Schülerin Musik, Sport und die Erfahrung von Gemeinschaft verbindet. Gestaltung: Lothar Bodingbauer


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16.55 Uhr

 

 

Der Himmel voller Götter

Die Ö1-Sommerreihe "Der Himmel voller Götter" präsentiert heuer von 15. Juli bis 29. August in 27 Fünf-Minuten-Miniaturen Gottheiten sowie Wesen und Mächte, die gottgleich wahrgenommen werden. Die ausgewählten Göttinnen und Götter entstammen religiösen und kulturellen Traditionen von allen Kontinenten Manche von ihnen wurden in gewissen Phasen der Menschheitsgeschichte an bestimmten Orten verehrt (z.B. Zeus, Isis und Mithras), manche werden seit Jahrtausenden und auch heute noch angebetet (z.B. Vishnu, Ahura Mazda und der Gott der abrahamitischen Religionen), manche wurden gerade erst entdeckt (z.B. Oyagami) und manche werden derzeit wieder-entdeckt (z.B. Odin und Brigid). Sie ähneln der Vorstellung nach oft dem Menschen - empfinden mitunter Liebe, Eifersucht, Zorn - und übersteigen doch das menschliche Maß, indem sie Welten erschaffen und zerstören können und indem sie allwissend, allmächtig und allgegenwärtig sind. Sie kämpfen für ihre Schutzbefohlenen und bestrafen sie, wenn es sein muss. Sie spenden Leben und bringen den Tod. Unter den 27 ausgewählten Göttinnen und Göttern finden sich bekannte und in unseren Breiten völlig unbekannte. Manche sind Teil polytheistischer, manche monotheistischer Traditionen. Da gibt es den Gott mit Elefantenkopf, die Göttin mit Flossen statt Beinen und die Göttin, die vorher ein Gott war. Die einzelnen Kurzporträts erzählen darüber hinaus viel über die jeweiligen kulturellen Kontexte und vor allem über die Menschen rund um die Welt, die die Gottheiten verehren. Andrea Eckert und Florian Teichtmeister werden die Sendereihe mit ihren Stimmen bereichern, Wissenschafter/innen von der Österreichischen Gesellschaft für Religionswissenschaft stellen ihre Expertise zur Verfügung. Ende August werden alle 28 Folgen als Doppel-CD erscheinen.


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Albert Hosp. Lift off. Zum 50. Jahrestag des Starts der Apollo 11 Zuerst nannten sie ihre Band "Astronaut" - weil die Menschen im All die einzigen sind, die unsere Erde als ganzes sehen können, als wunderschönen, schützenswerten Planeten. Jamie Catto und Duncan Bridgeman - Musik-Astronauten der späten 1990er Jahre, waren damals viel unterwegs, 7 Monate lang. Von England aus nach Afrika, Amerika, Asien und Australien - es waren durchaus große Sprünge - also nannten sie ihr Projekt dann schließlich 1 Giant Leap. Einmal zum Mond und zurück führt auch "Blaferdi" von Lena Willemaerk. Das schöne Streichquintett-Programm der schwedischen Musikerin ist demnächst zum ersten mal in österreich zu erleben, und zwar bei den "Wellenklängen".


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Freiwillige und erzwungene Wanderungen aus und nach Europa. Mit Josef Ehmer, emeritierter Professor am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien. Gestaltung: Isabelle Engels Migration ist ein Phänomen, das es in der Geschichte schon immer gab. Die Ursachen, warum Menschen ihren Wohnort verlagern, sind vielfältig: von der Arbeitsmigration über freiwillige Aus- und Einwanderung bis hin zu den zahlreichen Zwangsmigrationen in Form von Flucht, Vertreibung oder Massendeportation - sei es auf Grund von Kriegen oder von religiöser, politischer oder rassistischer Verfolgung. In dieser Sendereihe wird die wechselhafte Migrationsgeschichte Europas vom Ende des Mittelalters bis heute nachgezeichnet, wobei der Wandel vom Auswanderungs- zum Einwanderungskontinent deutlich wird. Die neuere historische Migrationsforschung zeigt auch auf, dass Migrationen im vormodernen und vorindustriellen Europa lange Zeit völlig unterschätzt wurden, während auf der anderen Seite Migrationen in unserer Gegenwart meistens überschätzt werden. Wir modernen Europäer/innen unternehmen zwar Fernreisen und pendeln für den Job über weite Distanzen, doch nimmt man als Maßstab für Migration die dauerhafte Verlagerung des Lebensmittelpunkts, werden wir zunehmend sesshaft.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Ob Psychotherapie, Pädagogik oder Wirtschaft: Achtsamkeit durchdringt immer mehr Lebensbereiche. Gestaltung: Elisa Vass Achtsam atmen, achtsam essen, achtsam Zähne putzen, achtsam wandern: Achtsamkeit ist heute so etwas wie ein Modewort. Zahlreiche Apps, Bücher und DVDs bieten Meditationen und andere Achtsamkeitsübungen an, ja selbst die Öffis in Wien fordern ihre Benutzer und Benutzerinnen auf, achtsam zu sein. Bei Achtsamkeit geht es um eine Art bewusste und offene Wahrnehmung der eigenen Umwelt, der Mitmenschen und vor allem seiner selbst; Meditation ist ein Mittel, das dabei helfen soll. Das alles aber in die Esoterik- oder Yoga-Ecke zu stellen, wäre verfehlt. Achtsamkeit ist ein großer Trend, der die ganze Gesellschaft erfasst hat und auch von Wirtschaftsunternehmen immer mehr entdeckt wird. So bieten etwa Firmen wie Google, Apple, Bosch, DM, Siemens oder SAP ihren Führungskräften und Mitarbeitern Programme und Trainings zum Thema Achtsamkeit an - um Burnout sowie Stress vorzubeugen, aber auch um Arbeitsleistung und Arbeitszufriedenheit zu steigern. Zunehmend erreicht dieser Trend auch die österreichische Wirtschaft. In Wien wird seit dem Sommersemester 2018 sogar ein Hochschullehrgang zum Thema angeboten, das Interesse ist riesig.


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Eine Mondrückkehr in 4 Tagen Moderation und Redaktion: Armin Stadler. Reisetag 2: Wir hören, wie die drei NASA-Astronauten in die Mondumlaufbahn einschwenken und den Trabanten umkreisen. - Zeit für ein kleines Porträt unseres Trabanten, der so trist und tot gar nicht zu sein scheint, wie man vor 50 Jahren noch annahm. Jedenfalls erfahren wir, dass die Erde dem Mond viel verdankt. Nur seine genaue Entstehung ist noch immer ungeklärt. - Während Collins in der "Columbia" zurückbleiben muss, steigen Aldrin und Armstrong in die Landfähre "Eagle" um und beginnen ihren Sinkflug zur Mondoberfläche. Das könnte in Zukunft ein Klacks werden, wenn "Gateway", die geplante ISS-Nachfolgerin in Mondnähe, einmal fertig ist. Sie soll einen raschen Pendelverkehr zwischen dieser lunaren Raumstation ermöglichen.


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19.30 Uhr

 

 

Schubertiade Schwarzenberg 2019

Paul Lewis, Klavier. Joseph Haydn: Sonate e-Moll Hob. XVI/34 * Franz Schubert: Aus den "Moments musicaux" D 780 (Nr. 1-3, 6) * Ludwig van Beethoven: 33 Variationen über einen Walzer von Anton Diabelli C-Dur op. 120 (aufgenommen am 29. Juni im Angelika-Kauffmann-Saal, Schwarzenberg). Präsentation: Stefan Höfel


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21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Von der Expansion und dem Schrumpfen unserer Welt (2). Gestaltung: Richard Brem, Thomas Mießgang, Wolfgang Ritschl, Mariann Unterluggauer, Ulrike Schmitzer, Astrid Schwarz und Ina Zwerger.


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Neue und Aktuelle Musik beim Kammermusikfest Lockenhaus 2019. Gestaltung: Gerhard Krammer Das "Prinzip Lockenhaus" unter der künstlerischen Leitung des Cellisten und Dirigenten Nicolas Altstaedt - in logischer Konsetquenz aus dem Ansatz des Festivalgründers Gidon Kremer - lautet: "Programm beim Kammermusikfest Lockenhaus ist, dass es vorab keine vorgefertigten Programme gibt. Diese sollen aus dem Moment heraus entstehen - aus der Konstellation der anwesenden Künstler und der Magie des Ortes". Gerade was Neue und Aktuelle Musik betrifft sind somit Tür und Tor geöffnet für Überraschungen, Neuentdeckungen, aber auch Bestätigungen. Und das geschieht in der aktuellen Saison unter dem Motto "Authentikos". Ö1 Exklusiv-Livemitschnitte aufgenommen auf Burg Lockenhaus und in der Pfarrkirche Lockenhaus zwischen 4. und 13. Juli 2019. Werke von: John Cage, György Ligeti, Pascal Schumacher, Salvatore Sciarrino, Sándor Veress, Iannis Xenakis u.a. Ausführende: Adrien Boisseau (Viola), Nicolas Dautricourt (Violine), Zsolt Fejérvári (Kontrabass), Maximilian Hornung (Violoncello), Johannes Fischer (Schlagwerk), Ilya Gringolts (Violine) Alexander Lonquich Cristina Barbuti (Klavier) u.a.


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Ursula Strubinsky Musikauswahl: Ursula Strubinsky dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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