Jetzt läuft auf Ö1:

Anklang

Hören
 

05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


13 Wertungen:      Bewerten

06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


0 Wertungen:      Bewerten

06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


13 Wertungen:      Bewerten

06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Himmelfahrten". Franz Josef Weißenböck, katholischer Theologe und Autor, über Augenblicke der Welt- und der Selbstvergessenheit. - Gestaltung: Alexandra Mantler Es gehört zum Menschen, dass ihm nicht genügen kann, was ist. Er will mehr als diese greifbare Wirklichkeit. Er möchte zur irdischen Welt eine Welt darüber hinaus, eine himmlische, meint der römisch-katholische Theologe und Autor Franz Josef Weißenböck. Christinnen und Christen feiern am 30. Mai das Fest Christi Himmelfahrt. Im August folgt Mariä Himmelfahrt. Himmelsreisen werden auch von anderen berichtet, z.B. in der hebräischen Bibel vom Propheten Elija und im Koran vom Propheten Mohammed. Und darf man vermuten, dass eine Art Himmelfahrt erlebt, wer im Siebenten Himmel ist? Es gibt sie, die Momente des Gefühls, dass Raum und Zeit aufgehoben sind, Augenblicke der Welt- und der Selbstvergessenheit. Franz Josef Weißenböck spürt ihnen nach.


10 Wertungen:      Bewerten

07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

EU-Wahl 2019 und Sondersitzung des Nationalrates zur Regierungskrise


0 Wertungen:      Bewerten

08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Renate Burtscher. Ein junger Cellovirtuose namens Joseph Linke, Rilke hört gerne die Dinge singen und ein humorvolles Rondo als Adieu an die Welt


9 Wertungen:      Bewerten

08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Der Baumpfleger Florian Hüttner über die Baumkrone. Teil 1: Der charakteristische Aufbau Gestaltung: Mirela Jasic Im belaubten Zustand zeigt uns die Farbe ihrer Blätter die Jahreszeit an. Im Sommer spendet sie Schatten und verbessert die Luftqualität. Sie stellt sowohl als Nistplatz als auch Nahrungsquelle einen wichtigen Lebensraum dar. Die Rede ist von der Baumkrone. "Die Kronenformen haben sich im Laufe der Evolution stark verändert", sagt der Baumpfleger und Gärtnermeister Florian Hüttner. Die Form der Baumkrone hängt nämlich stark von Umweltfaktoren ab. Der Einfluss von Licht und Wind kann zu bizarren Kronenformen führen. Die Baumkrone kann aber auch je nach Bedarf vom Menschen gestaltet werden. Der Obstbaum zum Beispiel soll die Last der Äste tragen können. Ein Straßenbaum hingegen benötigt einen schönen durchgehenden Leittrieb, damit ausreichend Platz für das Lichtraumprofil ermöglicht wird. Ein Waldbaum wiederum benötigt einen langen astfreien Stamm. Lage der Pflanzung, Zweck und Aussehen des Baumes sind wichtige Faktoren beim Baumkauf.


22 Wertungen:      Bewerten

09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg

Zukunftsschmiede der Moderne (1). Gestaltung: Nikolaus Scholz Das von Walter Gropius am 1. April 1919 in Weimar gegründete Bauhaus, das sich selbst als eine Einrichtung verstand, deren höchstes Ziel nur durch das Zusammenspiel zahlreicher künstlerischer und gestalterischer Gewerke zu erreichen war, hinterließ eine ganze Reihe eindrucksvoller Bauten: so etwa die Piesteritzer Werksiedlung in der Lutherstadt Wittenberg, das Hansaviertel in Berlin, oder die Mies-van-der-Rohe-Villen am Potsdamer Griebnitzsee. Diese Zeugnisse der Gestaltungspraxis des Bauhauses führen noch heute eindrucksvoll vor Augen, wie die Bauhaus-Schüler - unter ihnen Paul Klee, Oskar Schlemmer und Wassily Kandinsky - über Fragen des Wohnens, des Arbeitens, aber auch des Ausbleibens und Lebens in der Moderne dachten. Mit der interdisziplinären Zusammenarbeit der Künste schuf Walter Gropius von Anfang an einen multipolaren Gestaltungsansatz jenseits formaler Einheitlichkeit. Die Kunst sollte wieder gesellschaftlichen Aufgaben dienen und die Trennung in einzelne kunsthandwerkliche Disziplinen aufgehoben werden. Für Gropius war die Bauhütte ein Ideal, beim Bau der Sagrada Familia in Barcelona wurde sie Wirklichkeit. Obwohl das Bauhaus bereits 1933 - also nur 14 Jahre nach seiner Gründung - unter dem Druck der Nationalsozialisten geschlossen wurde, wirkt die legendäre Hochschule für Gestaltung bis in die Gegenwart fort, vor allem durch das Leben ihrer Lehrer und Schüler, und durch bestehende und neue Netzwerke im In- und Ausland.


11 Wertungen:      Bewerten

09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg

1911 Taylorismus, 1975 Pong, 1997 Smartphone (1). Gestaltung: Julia Gindl Sarah Kriesche Die Radiokollegreihe Datenpunkte im Informationszeitalter rollt anhand von Ereignissen und Momenten der Technikgeschichte die Entwicklung der Informationsgesellschaft im 20. Jahrhunderts auf. Jahreszahlen dienen als Ausgangspunkt für Beiträge über neue Ideen, Thesen, Erfindungen und Arbeiten. Ihnen gemeinsam ist, dass sie in der Vergangenheit Grundsteine für die Zukunft legten, auf die unsere Gegenwart im 21. Jahrhundert aufbaut. 1911 Taylorismus Wie oft holt sich Mitarbeiter A einen Kaffee? Wann war Mitarbeiterin B zuletzt am Kopierer? Und wie viele Schritte hat Mitarbeiter C heute schon gemacht? Der US-Ingenieur Frederick Taylor hätte mit Sensoren und Programmen, die heute Bewegungen und Arbeitsschritte von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aufzeichnen können, wohl seine Freude gehabt. Taylor hat Ende des 18. Jahrhunderts Zeit- und Bewegungsstudien durchgeführt, um Arbeitsabläufe zu optimieren. 1911 erscheint sein Hauptwerk "The Principles of Scientific Management". Schon damals kritisierten Gewerkschaften die Überwachung von Arbeitern, heute gibt es mit der Digitalisierung der Arbeit etliche Möglichkeiten, mit Fitness-Trackern, Wearables und Sensoren Anreiz- und Belohnungssysteme zu schaffen, die die Mitarbeiter kontrollieren. Gestaltung: Julia Gindl 1975 Pong Computer und Konsolenspiele für zu Hause. Atari veröffentlich eine Heim-Version seines, 1972 entwickelten Video-Spiels "Pong". Ein Ball, der von einer Bildschirmseite zur anderen "geschlagen" wird, begeisterte Millionen Menschen. Mittlerweile ein Spiele-Klassiker, stellte die seinerzeitige Möglichkeit, "Pong" zu Hause spielen zu können den Anfang der Erfolgsgeschichte von Computer- und Videospielen dar, die noch folgen würden und mittlerweile ein Milliardengeschäft darstellen. Gestaltung: Sarah Kriesche 1997 Smartphone Ein Jahr, nachdem Nokia mit seiner "Communicator"-Serie einen neuen Standard für die geschäftliche Kommunikation eingeführt hat, taucht der Begriff, welches die Geräte später beschreiben würde, erstmals auf. Der Handyhersteller "Ericsson" verwendet das Wort "Smartphone" um sein Modell "GS88", Beiname Penelope, zu bewerben. Zehn Jahr später sollte das Iphone mit seinem Touchscreen eine neue Ära im Smartphone-Markt einläuten, der das dereinstige Handy zum unverzichtbaren Begleiter durch den Alltag avancieren ließ. Gestaltung: Sarah Kriesche


11 Wertungen:      Bewerten

09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg

Das Schicksal von Alma und Arnold Rosé (1). Gestaltung: Sabine Nikolay. Arnold Josef Rosenblum wurde 1863 in Wien geboren und begann bereits als 11-jähriger das Studium der Violine am Wiener Konservatorium der Musikfreunde. Mit 15 Jahren debütierte er in Leipzig. Nach Konzertreisen und Engagements mit verschiedenen Orchestern wurde seine Heimatstadt Wien Zentrum seines musikalischen Schaffens. Er war Mitglied der Wiener Philharmoniker, des Wiener Hofopernorchesters und der Hofmusikkapelle. 1902 heiratete er Justine Mahler, die Schwester des Komponisten und Hofoperndirektors Gustav Mahler. Im selben Jahr kam der Sohn Alfred zur Welt, 1906 Tochter Alma, die ebenfalls Violin-Virtuosin wurde. Um den zunehmenden antisemitischen Anfeindungen im Wien des Karl Lueger zu entgehen, nannten sich die Rosenblums "Rosé". 1938 flüchtete die Familie nach England. Bruder Alfred überquerte den Atlantik und fand in Kanada eine neue Heimat. Arnold und Alma schlugen sich in London durch. Um den Verkauf der wertvollen Stradivari ihres Vaters zu verhindern, nahm Alma eine Stelle in Holland an. Nach dem Einmarsch der Deutschen flüchtete sie zunächst nach Frankreich, wurde dort verhaftet und nach Auschwitz deportiert. 1943/'44 leitete sie das Mädchenorchester von Auschwitz. 1944 verstarb sie erst 38jährig im Lager. Ihr Vater Arnold verstarb 1946 im Londoner Exil.


11 Wertungen:      Bewerten

09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


11 Wertungen:      Bewerten

10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

10.05 Uhr

 

 

Anklang

mit Ursula Strubinsky. Der unbekannte Peter Kreuder. Wer kennt sie nicht - die Lieder "Ich wollt' ich wär ein Huhn", "Bel ami" oder "Sag' beim Abschied leise Servus"? Diese und andere Schlager hat der Wahlösterreicher Peter Kreuder geschrieben, wie auch Musiken zu über 180 Filmen. Neben Musicals und Operetten schuf er darüber hinaus Opern, Ballette und symphonische Werke wie z. B. das Poem für Klavier und Orchester "Ein Wiener in New York".


0 Wertungen:      Bewerten

11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

Ex libris-Nachlese. "Tage wie Hunde" von Ruth Schweikert. Gestaltung: Peter Zimmermann Es liest Elisabeth Findeis


12 Wertungen:      Bewerten

11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


7 Wertungen:      Bewerten

11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Gerhard Krammer. Kammermusik von Ferdinand Ries. Eine Besetzung, die in der frühromantischen Kammermusik durchaus in Mode war und aus heutiger Sicht klanglich das Biedermeier stimmig dekoriert: Flöte mit Streichtrio. Ferdinand Ries, Beethovenschüler, hat ein Oeuvre von mehr als 300 Werken hinterlassen, bis auf ein Klavierkonzert ist aber kaum etwas bekannt. Die Flötenquartette sind akustische Momentaufnahmen eines klassisch ausgebildeten Musikers, der am Übergang in eine gesellschaftlich wie künstlerisch neue Phase seine eigene Sprache sucht und entwickelt. Ferdinand Ries hat die Gattung des Streichtrios um ein Stück ergänzt, das trotz seines Gehaltes und seiner kompositorischen Originalität noch nicht wirklich ins Konzertrepertoire vorgedrungen ist. Dafür gibt es jetzt diese Einspielung des Ardinghello Ensembles, die in ihrer Leichtigkeit und technischer Brillanz überzeugt.


1 Wertung:      Bewerten

11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


11 Wertungen:      Bewerten

12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


0 Wertungen:      Bewerten

13.00 Uhr

 

 

Punkt eins

Bauhaus und Wiener Kreis: Zwei Modernen und ihre Relevanz für heute. Gäste: Károly Kókai, Philosoph, Mitarbeiter des Instituts für Europäische und vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft, Universität Wien; Angelika Schnell, Professorin für Architekturtheorie, -geschichte und Entwurf, Akademie der bildenden Künste Wien. Moderation: Natasa Konopitzky. Anrufe kostenlos aus ganz Österreich unter 0800 22 69 79 Vor 100 Jahren wurde das Bauhaus gegründet, und die Sendereihe "Radiokolleg" widmet der legendären Kunsthochschule diese Woche eine Serie. An der Wiener Akademie der bildenden Künste beschäftigte sich Mitte April ein Kongress mit den Spuren, die vom Bauhaus nach Österreich führen. Das Bauhaus und der Wiener Kreis vertraten in der Zwischenkriegszeit wichtige Positionen der Moderne. Zwischen den Architekten und Künstlern des Bauhauses und den Intellektuellen des Wiener Kreises gab es Austausch. Der Bauhaus-Direktor Hannes Meyer lud zum Beispiel Otto Neurath, den Wissenschaftstheoretiker, Sozialreformer und Mitbegründer des Wiener Kreises, mehrmals zu Vorträgen ans Bauhaus in Dessau ein. Die beiden verbanden ähnliche sozialreformerische und politische Ideen und Utopien für eine bessere Welt. "Das Vaterland verfällt. Wir lernen Esperanto. Wir werden Weltbürger", sagte der Architekt und Bauhaus-Direktor Hannes Mayer, und Otto Neurath: "Wie Schiffer sind wir, die auf offenem Meer ihr Schiff umbauen müssen". Gleichzeitig offenbarte das Aufeinandertreffen der Bauhaus-Moderne und der Wiener-Kreis-Moderne auch ein grundsätzliches Unverständnis zwischen Künstlern und Wissenschaftlern. Der damals begonnene Diskurs wurde wegen der Machtübernahme der Nationalsozialisten unterbrochen. Natasa Konopitzky diskutiert mit der Architekturtheoretikerin Angelika Schnell und dem Philosophen Károly Kókai. Welche Parallelen und Gegensätze verband das Bauhaus und den Wiener Kreis? Wie standen sich künstlerische und wissenschaftliche Moderne gegenüber? Welche Relevanz haben die Ideen für heute? Wie steht es um den Dialog zwischen Wissenschaft und Kunst? Rufen Sie in der Sendung an unter 0800 22 69 79 - kostenlos aus ganz Österreich - oder schreiben Sie ein E-Mail an punkteins(at)orf.at.


0 Wertungen:      Bewerten

13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


2 Wertungen:      Bewerten

14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Alte Musik im Konzert. Drottningholm Baroque Ensemble, Dirigent und Violine: Nils-Erik Sparf. Werke von Domenico Dall'Oglio, Johann Valentin Meder, Johann Gottfried Muhel, Johann Helmich Roman u. a. (aufgenommen am 21. Jänner 2017 im Auditorium des Radio France Broadcasting House, Paris). Gestaltung: Jörg Duit


2 Wertungen:      Bewerten

15.30 Uhr

 

 

Moment

Mitbestraft. Wie Angehörige von Haftinsassen (mit-)leiden "Auf einmal ist alles ganz anders", sagt die Ehefrau eines Gefängnisinsassen. Ein Gerichtsurteil bestimmt nicht bloß die Zukunft von Inhaftierten. Diese gefällte Entscheidung wird auch zu einem Balanceakt für deren Familien, deren Ehepartner und Partnerinnen. Von alltäglichen Momenten, die einfach wegfallen. Vom gemeinsamen Erwachen am Morgen über das Teilen von Gedanken beim gemeinsamen Mittagessen bis zum gemeinsamen Schlafengehen nach einem gewöhnlichen Tag. Man führt keine Beziehung mehr, wie man es einst tat. Was passiert mit dem Leben, mit der Zukunft von Angehörigen, die für die Tat ihrer Geliebten nichts können, aber an ihrer Seite bleiben? Zu finanziellen Schwierigkeiten, sozialer Isolation und beruflichen Komplikationen kommt das Gefühl, mitbestraft zu werden. Zwei Geschichten von Angehörigen, die von Hilflosigkeit, Lähmung und Hoffnung handeln. Gestaltung: Britta Rotsch Randnotizen: Marie-Claire Messinger


0 Wertungen:      Bewerten

15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Spricht hier jemand Latein? Salve! Elias begrüßt Rudi auf Latein, in einer Sprache von der Rudi gehört hat, dass sie "tot" sei. Leben und sterben also auch Sprachen, fragt sich der Radiohund. Wer hat früher Latein gesprochen und warum lernen Zweibeiner heute noch diese Sprache? Anders als bei Italienisch oder Englisch können sie damit nicht im Urlaub nach dem Weg fragen oder ein Eis kaufen. Rudi unterhält sich mit der Schülerin Antonia Hotter, dem Lateinlehrer Elias Ledermann und Katharina-Maria Schön von der Universität Wien über ihre Faszination für Latein. Katharina-Maria Schön, Altphilologin an der Universität Wien: "Mehr als 2000 Jahre ist es her, dass Menschen Latein gesprochen und geschrieben haben. Das ist also schon eine gewaltige Zeit her, aber Latein war viel länger wichtig. Bis ins späte Mittelalter war Latein die Sprache, mit der man sich verständigt hat - auch über Landesgrenzen hinweg. Ein Mensch aus dem heutigen Frankreich und einer aus dem heutigen Italien, die konnten sich mit Latein verständigen." Gestaltung: Johanna Steiner


0 Wertungen:      Bewerten

16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

16.05 Uhr

 

 

Passagen

Im Zeit-Raum: Von der Notwendigkeit der Selbstliebe Johannes Kaup spricht mit dem Psychiater, Psychologen und Psychotherapeuten Michael Lehofer Aufgenommen am 24. April 2019 im Großen Sendesaal des ORF RadioKulturhauses Bearbeitung: Robert Weichinger "Sich selbst zu lieben? - Das geht gar nicht! Das ist doch Narzissmus, Egoismus und das Kreisen um sich selbst!" So denken viele reflexartig moralisch korrekt, wenn sie den Begriff Selbstliebe hören. Dabei bedeutet Selbstliebe einfach, gut "mit sich selbst sein" zu können. Liebe ist in diesem Fall die Empfindung einer totalen Verbundenheit. Erst, wenn ich gut mit mir sein kann, kann ich Nähe und Distanz aushalten und andere Menschen lieben, ohne mich dabei zu verlieren oder den Anderen zum Objekt meiner Begierde zu machen. Selbstliebe ist die Voraussetzung für Beziehungsfähigkeit. Der Mangel an Selbstliebe ist in unserer Gesellschaft jedoch ziemlich ausgeprägt. So haben auch die meisten Konflikte mit anderen, aber auch mit und in uns selbst, mit der Unfähigkeit zu tun, sich selbst lieben zu können. Der 1956 in Graz geborene Psychiater, Psychologe und Psychotherapeut Michael Lehofer ist Ärztlicher Direktor des Landeskrankenhauses Graz II und ebendort Primarius der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie I sowie Autor des Buches "Mit mir sein. Selbstliebe als Basis für Begegnung und Beziehung".


0 Wertungen:      Bewerten

16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


4 Wertungen:      Bewerten

17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


0 Wertungen:      Bewerten

17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


9 Wertungen:      Bewerten

17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Rainer Elstner. Neues vom heimischen Plattenmarkt. In den letzten Wochen sind viele spannende Alben österreichischer Musikerinnen und Musiker erschienen. Eine kleine Auswahl von Platten junger und nicht mehr ganz junger Protagonisten, rund um die Musik von Buntspecht.


15 Wertungen:      Bewerten

17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Mensch-Tier-Beziehungen in der Neuzeit. Mit Martin Scheutz, Institut für Österreichische Geschichtsforschung, Universität Wien. Gestaltung: Hanna Ronzheimer Menschen und Tiere lebten seit der Urgeschichte mit- und nebeneinander. Die Tiere dienten dabei anfangs als Jagdobjekte, aber schon bald gab es auch von den Menschen planmäßig ausgebeutete Arbeits- und Nutztiere wie das Rind oder den Hund. Aus der Sicht der Neuzeit lassen sich weniger die Arbeitstiere als die repräsentativen Tiere wie Hunde und Pferde gut in verschiedenen Quellen verfolgen. Hunde wurde etwa auf Porträts neben dem mächtigen Kaiser Karl V. abgebildet, ein Elefant wurde dem habsburgischen Kaiser Maximilian II. geschenkt. In Anlehnung an die Antike fanden aber auch in der Neuzeit sogenannte Tierhetzen statt, auch in Graz oder in Wien (bis 1796) gab es "Hetztheater". Die vergangenen Jahrhunderte sind von einem allmählichen Verschwinden der Tiere gekennzeichnet, in der Stadt sieht man beispielsweise neben den weniger werdenden Vögeln lediglich die verhätschelten Haustiere - der "Fortgang" der Tiere wird augenfällig.


4 Wertungen:      Bewerten

18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


0 Wertungen:      Bewerten

18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Zusammenfassung der Sondersitzung des Nationalrats Gestaltung: Astrid Plank und Elisa Vass Premiere im Nationalrat: Erstmals in der Zweiten Republik wird ein Misstrauensantrag gegen einen Bundeskanzler mit realistischer Chance auf Zustimmung eingebracht. Werden SPÖ und FPÖ dem Antrag zur Mehrheit verhelfen? Muss Sebastian Kurz am Abend dieses Tages das Bundeskanzleramt räumen und wäre damit noch kürzer Bundeskanzler gewesen als sein Vorgänger Christian Kern? Oder bleibt er Chef der gerade erst umgebildeten Regierung bis zum Wahltag im September? Einen Tag nach der EU-Wahl geht im österreichischen Parlament ein denkwürdiger weiterer Akt des Ibiza-Dramas über die Bühne.


32 Wertungen:      Bewerten

19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Design für die Dritte Welt. Von Paul Lohberger In den 1960er Jahren wurde ein Entwurf des Österreichers Victor Papanek heiß diskutiert: Es handelte sich um ein Radio auf Basis einer leeren Dose. Bemalt und mit Stickerei umhüllt, sollte es den Empfang in weniger erschlossenen Weltgegenden ermöglichen. Notwendiges Design, das sich an verfügbaren Ressourcen orientierte, wobei moderne oder postmoderne Ästhetik keine Rolle spielte. Gut gemeint, aber umgehend stand der Vorwurf im Raum, Papanek würde Menschen in unterentwickelten Regionen für dumm verkaufen - der Problemlöser erschien plötzlich als Postkolonialist. - Eine Debatte, die heute durch die "emerging markets" in der sogenannten Dritten Welt neu aufflammt, wenn in Afrika chinesische Billigimitate traditionelles Kunsthandwerk oder importierte Entwürfe aus Europa modernes Design verdrängen. Hat der Kontinent eine "Entwicklungszusammenarbeit" in diesem Bereich überhaupt nötig? Oder werden damit nur alte Abhängigkeiten auf neuen Wegen prolongiert?


0 Wertungen:      Bewerten

19.30 Uhr

 

 

On stage

Präsentation des Albums "Aloft": Kompost 3 goes back to the roots. Gestaltung: Andreas Felber Zehn Jahre nach der Gründung geht eine der erfolgreichsten und spannendsten Bands der heimischen Jazzszene back to the roots: Das Quartett "Kompost 3", bestehend aus Martin Eberle, Benny Omerzell, Manu Mayr und Lukas König, präsentiert im Rahmen der Reihe "5 Millionen Pesos" im Großen Sendessaal das neue Album "Aloft" und erinnert dabei lustvoll an die scheppernden Funk-Grooves des Beginns. Das bedeutet auch: Klar definierte Kompositionen aus der Feder der einzelnen Bandmitglieder. Und akustische Instrumentierung ohne elektronische Effekte: Trompete bzw. Flügelhorn, Klavier, Kontrabass und Schlagzeug. "Aloft" ist nach der erfolgreichen Zusammenarbeit der Band als "5K HD" mit Sängerin Mira Lu Kovacs der nächste Schritt der Refokussierung auf den eigenen Quartett-Sound, und in diesem Prozess das Gegenstück zur Ende 2018 erschienenen, von elektronischen Soundscapes geprägten Arbeit "I/II Abyss". Kompost 3 live mit einem überraschenden Zwischenresümee!


0 Wertungen:      Bewerten

21.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen


7 Wertungen:      Bewerten

21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


7 Wertungen:      Bewerten

22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


0 Wertungen:      Bewerten

22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Bauhaus. Zukunftsschmiede der Moderne (1). Gestaltung: Nikolaus Scholz Datenpunkte im Informationszeitalter, 1911 Taylorismus, 1975 Pong, 1997 Smartphone (1). Gestaltung: Julia Gindl Sarah Kriesche Ende der Walzerseligkeit. Das Schicksal von Alma und Arnold Rosé (1). Gestaltung: Sabine Nikolay


11 Wertungen:      Bewerten

23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Verschwenderischer Erfindungsreichtum. Zum 70. Geburtstag von Kalevi Aho. Gestaltung: Peter Kislinger Der in Forssa, im Südwesten Finnlands, geborene Kalevi Aho sei "einer der einfallsreichsten und technisch beschlagensten Komponisten unserer Zeit" (KLASSIK heute). Beim schwedischen Label BIS erscheint sein Gesamtwerk. Am 9. März feierte der Komponist seinen 70. Geburtstag. Noch vor 15 Jahren schrieb International Record Review vom "neglected genius", 2013 hat das Magazin "Gramophone" den Verdacht geäußert, Aho habe mittlerweile den "durchaus berechtigten Anspruch" auf den Titel "größter zeitgenössischer Symphoniker". Am 4. April 2019 wurde seine 17. Symphonie uraufgeführt, der Uraufführung seines Konzerts für Gitarre und Orchester am 10. Mai folgte einen Tag später in Antwerpen jene des Tripelkonzerts für Violine, Violoncello, Klavier und Kammerorchester. Am 4. September folgt die Uraufführung des Instrumentalkonzerts Nr.31 (Konzert für Bassklarinette und Orchester). Drei Solisten - darunter der Österreicher Martin Grubinger - haben Ahos Konzert für Schlagzeug und Orchester seit der Uraufführung 2012 mehr als 50 Mal weltweit gespielt. Die technischen Anforderungen seiner Musik sind enorm, wie selbst das Bläserquintett der Berliner Philharmoniker feststellte, als es die Noten zu Ahos 1. Quintett sah - und dann prompt ein 2. Quintett bei ihm bestellte. Sharon Bezaly (Flöte), Martin Fröst (Klarinette), Lewis Lipnick (Kontrafagott bzw. Kontraforte), Colin Currie (Multiperussionist), Anneleen Lenaerts (Harfe), Anders Paulsson (Sopransaxophon); Bram van Sambeek (Fagott) sind nur einige der Stars, für die Aho Konzerte geschrieben hat. Ahos "unreine Ästhetik", seine anti-postmodernistisch eingesetzte "Polystilistik" bzw. sein "verschwenderischer Erfindungsreichtum" (BIS-Gründer Robert von Bahr) machen es fast unmöglich, ein oder zwei Werke aus seinem knapp 200 Werke umfassenden Oeuvre Werke zu nennen, die als typisch Aho gelten könnten.


16 Wertungen:      Bewerten

00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr) mit Ursula Strubinsky. Der unbekannte Peter Kreuder.


0 Wertungen:      Bewerten

01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Michael Köppel Musikauswahl: Beate Linke-Fischer dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


7 Wertungen:      Bewerten