Radioprogramm

Ö1

Jetzt läuft

Nachtbilder - Poesie und Musik

05.00 Uhr
Nachrichten

05.03 Uhr
Guten Morgen Österreich

06.00 Uhr
Ö1 Frühjournal

06.10 Uhr
Guten Morgen Österreich

Derzeit findet zum 13. Mal der Sag's Multi Redewettbewerb statt, bei dem Schüler*innen jeweils in zwei Sprachen Reden zu aktuellen politisch und gesellschaftlich relevanten Themen halten. Im Rahmen des Jugendschwerpunkts auf Ö1 möchten wir Ihnen einige dieser herausragenden jungen Menschen vom 3. bis 14 Mai, jeweils um ca. 6.40 Uhr in Guten Morgen Österreich vorstellen. Nachzuhören sind die Beiträge unter https://oe1.orf.at/artikel/684067/Sag-s-Multi Weitere Folgen sind auch am 10. und 14. Mai ab 15:30 in Moment - Leben heute zu hören.

06.56 Uhr
Gedanken für den Tag

"Jung, österreichisch, muslimisch". Im Rahmen des Ö1-Schwerpunktes Jugend erzählt die 23-jährige Studentin Bouchra Ikherrazene, was ihr am Herzen liegt, warum sie sich engagiert und wie sie in diesem Jahr während einer globalen Pandemie den muslimischen Fastenmonat erlebt hat Sie setzte sich für Geschlechtergerechtigkeit und Antirassismus ein und war nach dem Terroranschlag in Wien Mitorganisatorin einer gemeinsamen Gedenkveranstaltung von jüdischen Studentenvertreter/innen und der Muslimischen Jugend. Bouchra Ikherrazene studiert Deutsch und Geschichte auf Lehramt, sie ist Salzburgerin, Muslimin und Mitglied der Muslimischen Jugend Österreich (MJÖ). Jedes Jahr während des Ramadan, der in diesen Tagen mit einem großen Fest zu Ende geht, ist sie auch engagiert beim Projekt "Fasten-Teilen-Helfen". Im Rahmen des Ö1-Schwerpunktes Jugend erzählt die 23-jährige Studentin, was ihr am Herzen liegt, warum sie sich engagiert und wie sie in diesem Jahr während einer globalen Pandemie den muslimischen Fastenmonat erlebt hat.

07.00 Uhr
Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

07.33 Uhr
Guten Morgen Österreich

07.52 Uhr
Leporello

08.00 Uhr
Ö1 Journal um acht

08.20 Uhr
Pasticcio

mit Colin Mason. Möchten Sie noch ein Stück Händel? Viele Musikerinnen und Musiker haben für gutes Essen ein ausgeprägtes Faible. Schon die Namen mancher Musikstücke mancher Tonschaffenden können eine appetitanregende Wirkung haben. Genießen Sie ein kulinarisches Pasticcio, das Ihnen vielleicht sogar ein paar Ideen für zukünftige Speisepläne vermitteln könnte... aber lassen Sie noch Platz für ein Extrahäppchen am Ende!

08.55 Uhr
Vom Leben der Natur

Blühflächen anlegen und Bestäuber beobachten. Die Biologin Verena Mayer und Schüler/innen der HBLFA Raumberg-Gumpenstein in der Obersteiermark sprechen über das Citizen-Science-Projekt "Pollidiversity". Teil 1: Junge Forscherinnen und Forscher in ganz Österreich Gestaltung: Renate Pliem An der HBLFA Raumberg-Gumpenstein im oberen Ennstal hat die Wissenschafterin und Biologielehrerin Verena Mayer ein einzigartiges Projekt entwickelt: "Pollidiversity" lädt vor allem Kinder und Jugendliche ein, den Zusammenhang zwischen Blütenpflanzen und ihren Bestäubern zu erkunden. Doch bei diesem Citizen Science-Projekt sollen die jungen Forscher/innen nicht nur beobachten, sondern haben auch selbst Blühflächen für die Bestäuber angelegt. Vier verschiedene Blütenpflanzen mit unterschiedlichen Blütenformen wurden gewählt, um möglichst viele verschiedene Bestäuber anzulocken: Kornblume, Klatschmohn, Wiesenklee und Leindotter. Die jungen Citizen Scientists bekamen vom Projektteam, das neben Verena Mayer auch Kathrin Blanzano, Renate Mayer und Johann Neumayer umfasst, Samen zur Verfügung gestellt. In ganz Österreich legten Schüler/innen zu Hause Blühflächen an. Vorher dokumentierte eine Standortanalyse die speziellen Bedingungen im Umfeld. Wenn die Pflanzen ihre Blüte entfaltet haben, beginnt die Beobachtungsphase: Welche Bestäuber besuchen unterschiedliche Blütenformen? Gibt es Zusammenhänge zwischen landschaftlichen Strukturen in der Umgebung und dem Besuch der Bestäuber? Wie groß ist der Anteil der Honigbienen? Die Beobachtungen innerhalb eines bestimmten Zeitraums werden von den Projektteilnehmer/innen dokumentiert und in einen Ordner gestellt. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen beim Schutz und der Förderung von Bestäubern helfen.

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Radiokolleg - Follow me - Stories von und mit jungen Menschen

Wie wir fühlen, denken und handeln (1). Gestaltung: Luna Ragheb, Julia Jesch, Nicholas Ivansits, Hannah Horsten, Fabiola Noll, Sebastian Gruber, Alica Ouschan, Melissa Erhardt, Ambra Schuster, Idan Hanin *Wie wir fühlen ... * *Verloren und fasziniert* *Stimmungsbilder der jungen Generation* "We're a super sad generation, killing time and losing our paychecks" singt die 20-jährige Singer-Songwriterin Arlo Parks in ihrem 2019 erschienenen Song "Super Sad Generation". Das sind wir: super sad, lost und fasziniert. Fasziniert von der Welt, in der wir leben, die uns so viele Möglichkeiten bietet. Gleichzeitig ist "Lost" das deutsche Jugendwort des Jahres 2020 und Burnouts treten in immer früherem Alter auf. Der Versuch, die Gefühle zu unterdrücken, weil es doch "eh nur Luxusprobleme" sind, führt nur zu noch mehr Frustration. Gestaltung: Julia Jesch *"FOMO" in Beziehungen* *Das Ende der Monogamie?* "Slide into my DM's." So nennt man es, wenn man auf Sozialen Medien privat jemanden anschreibt. Tinder Co sind heutzutage ein gängiges Tool für Personen, die Liebe, Sex und Freundschaften suchen. Welche Auswirkungen hat es, wenn jederzeit alle Singles in der ganzen Nähe zu sehen sind? "FOMO" ist eine Internetbezeichnung und steht für "Fear Of Missing Out", also die Angst etwas zu verpassen. Welche Rolle spielt das in Partnerschaften? Die Sex-positive Bewegung versucht Normen zu hinterfragen und plädiert für Offenheit gegenüber diversen sexuellen Orientierungen. Was für viele vorerst extrem wirken mag hat genau das Gegenteil zum Ziel: Die Vielfalt an sexuellen Orientierungen zu normalisieren. Gestaltung: Hannah Horsten *Alles eine Frage der Zeit?* *Einblicke in den Wunschzeitplan junger Menschen* Fast ganze sieben Jahre habe ich studiert. Eine richtig lange Zeit und doch blicke ich zurück und frage mich, wie schnell die Zeit verstrichen ist. Der Leistungsdruck war hoch, selten konnte ich ein ganzes Wochenende frei genießen, meistens gab es Abgaben für das Studium einzuhalten oder Stunden im Nebenjob abzuarbeiten. Der Terminkalender füllt sich und die Tage eilen davon. "Jammern auf hohen Niveau?". Und was für ein Glück meinen Interessen nachgehen zu können. Überhaupt habe ich so viele Nachmittage beim Scrollen durch Instagram vertrödelt. Frei- und Arbeitszeit überschneiden sich im unstrukturierten Alltag der tausend Sinneseindrücke. Wie steht es um das Zeitgefühl meiner Generation? Gestaltung: Luna Ragheb *Freundschaftstal* *"Qualität vor Quantität?"* "Freunde sind wie Sterne, man sieht sie zwar nicht immer, aber sie sind immer da". Egal ob unsere Freunde fünf Minuten von uns entfernt leben oder am anderen Ende der Welt: in Zeiten des Internets sind wir ständig in Kontakt. Unsere Generation ist mit diesem Luxus aufgewachsen. Die Corona-Virus-Pandemie hat die Verschiebung sozialer Beziehungen ins Internet nochmal verschärft. Während oberflächliche Freundschaften im Pandemie-Alltag keinen Platz haben, werden einzelne Bezugspersonen immer wichtiger. Tendieren wir im echten Leben immer mehr zu kleineren Freundeskreisen und können soziale Bedürfnisse auch im Internet gestillt werden? Gestaltung: Fabiola Noll

09.57 Uhr
Ö1 heute

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Anklang

Mit Eva Teimel. Der "klassische" Benny Goodman Als einer der etabliertesten Jazzsolisten des frühen 20. Jahrhunderts hat sich der Klarinettist Benny Goodman einst einen Namen gemacht: In den 1930er und 40er Jahren feierte der "King of Swing" mit seiner Band und seinem unverwechselbaren Klarinetten-Swington große Erfolge. Auf dem Höhepunkt seiner Popularität wandte sich Benny Goodman schließlich auch der Klassik zu - ein Umstand, der wenig bekannt ist. Bei den Großen der Großen gab Goodman reihenweise Klarinettenkonzerte in Auftrag - Bela Bartók komponierte für ihn ebenso wie Darius Milhaud, Paul Hindemith oder Aaron Copland. In einem Forschungsprojekt der Uni Wien hat sich die österreichische Musikwissenschafterin Elisabeth Reisinger dem "klassischen Benny Goodman" auf die Fersen geheftet und ist u.a. der Frage nachgegangen, welche Gründe eine Swing-Ikone dazu bewegten, klassisches Solorepertoire für sein Instrument in Auftrag zu geben und wie diese Aufführungen und Aufnahmen in der Öffentlichkeit wahrgenommen wurden.

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Radiogeschichten

Ö1 Schwerpunkt Jugend. Junge Texte, junge Stimmen. Laura Sark: "Alles anders ...?" Es liest Marie-Luise Stockinger Sophia Fritz: "Wohin wir Dinge stecken" Es liest Lilith Häßle

11.25 Uhr
Schon gehört?

1. Wienerliedfestival 2021 2. Jewgeni Chaldej. Der Fotograf der Befreiung 3. A Suite of Dances Wean hean Das Wienerliedfestival "Wean hean" findet dieses Jahr von 19. Mai - 4. Juli an ausgewählten Veranstaltungsorten im Raum Wien statt. Mehr Infos über einen Link auf unserer Webseite. Jewgeni Chaldej. Der Fotograf der Befreiung Ab 12. Mai wird im Museum Judenplatz des Jüdischen Museums Wien eine Ausstellung mit Arbeiten des Fotografen Jewgenij Chaldej zu sehen sein. Die Schau des Jüdischen Museums präsentiert mit Jewgenij Chaldejs Fotografien bedeutende Zeitzeugnisse der Geschichte Wiens. A Suite of Dances So heißt ein Ballett, das der amerikanische Choreograph Jerome Robbins zur Musik von Johann Sebastian Bachs Cello Suiten einstudiert hat. Ab 20. Mai können Ballett-Fans im gleichnamigen Programm eine Neuinszenierung, des Wiener Staatsballetts an der Wiener Staatsoper sehen

11.30 Uhr
Des Cis

mit Hans Georg Nicklaus. Gunar Letzbor mit Telemanns 12 Fantasien für Violine solo. Kaum ein Barock-Geiger beherrscht den CD-Markt seit Jahren so sehr wie Gunar Letzbor: mit seinem Ensemble Ars Antiqua Austria widmet er sich seit 1993 in unzähligen Aufnahmen der "österreichischen Barockmusik", d.h. der Musik aus Ländern und Völkern der Habsburgermonarchie; darüber hinaus sind zahlreiche Einspielungen solistischer Violinwerke entstanden, wie etwa die wenig bekannten Partiten von Johann Joseph Vilsmayr oder die Solo-Partiten von Johann Paul von Westhoff. So manche/r Violinliebhaber/in oder Barockenthusiast mag angesichts dieser Stücke erstaunt gewesen sein, dass es nicht nur Solopartiten von Joh. Seb. Bach gibt, deren Bekanntheit alle übrigen Werke dieser Art lange Zeit in den Schatten stellte. Telemanns Solo-Fantasien sind nicht ganz so unbekannt wie jene Werke Vilsmayrs oder Westhoffs, sind aber dennoch selten zu hören. Sie sind heikel und auf den ersten Blick wenig effektvoll. Ihre Virtuosität ist nicht die eines Vivaldi oder einer Bach-Chaconne. 1735 entstanden, stehen sie noch in der Tradition des musikalischen Barock, mit Fugen, Sequenzen und einer Vielfalt musikalischer Affekte. Doch durch die freie Form der Fantasie gestatten sie sich einen Blick in die Zukunft, sie "atmen neue Luft", wie Letzbor schreibt. Lange hätte er mit diesen Fantasien nicht viel anfangen können, so Letzbor, bis ihn Corona und der schmerzliche Lockdown genug Zeit beschert hätten, sich intensiv mit diesen 12 Fantasien zu beschäftigen und erstmalig zu erkennen, welcher Geniestreich Telemann hier gelungen war. "Ständig wechseln Spannung und Entspannung, Stärke und Schwäche, Ruhe und Sturm, Süße und Bitterkeit (?). Überraschungen erwarten einen fast in jedem Takt."

11.57 Uhr
Ö1 heute

12.00 Uhr
Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache

13.00 Uhr
Punkt eins

Indien und die EU: Über gemeinsame Interessen, Partnerschaften und geplante Abkommen. Gäste: Dr. Bernard Imhasly, ehem. Diplomat, Journalist und Autor in Mumbai Dr. Benjamin Zachariah, Zeithistoriker an der Universität Trier. Moderation: Johann Kneihs. Anrufe kostenlos aus ganz Österreich unter 0800 22 69 79 E-Mails an punkteins(at)orf.at Die EU will ihre Zusammenarbeit mit Indien verstärken - bekräftigt durch eine Videokonferenz mit dem indischen Premierminister Narendra Modi im Rahmen des EU-Gipfels am Samstag, 8. Mai. Die Arbeit an einem Handelsabkommen, 2013 unterbrochen, steht im Raum, die Partnerschaft bei Künstlicher Intelligenz, IT-Dienstleistungen und im Klimaschutz - Indien ist der weltweit drittgrößte Verbraucher fossiler Energie und Erzeuger von Treibhausgasen. Wirtschaftlich und politisch, in Forschung und Technologie, ist Indien zum globalen Akteur geworden - bis hin zur Raumfahrt. Die aktuelle Pandemie zeigt aber auch, dass die soziale Ungleichheit und die Benachteiligung eines großen Teils der Bevölkerung nach wie vor enorm sind. Welche gemeinsamen Interessen haben Europa und Indien - neben der Eingrenzung von Indiens Rivalen China? Welche Ideologie und Realpolitik verfolgt die Regierung von Narendra Modi im Inneren wie auch im Äußeren, und wie steht es um Meinungsfreiheit und andere Rechte der Bürgerinnen und Bürger in der größten Demokratie der Welt: Ist es eine Demokratie im vollen Sinn oder eine mit Einschränkungen - und was folgt aus der Antwort für die indisch-europäische Partnerschaft? Johann Kneihs fragt den indischen Zeithistoriker Benjamin Zachariah, er lehrt und forscht an der Universität Trier, sowie den in Mumbai lebenden früheren Diplomaten, ehemaligen Korrespondenten der Neuen Zürcher Zeitung und Buchautor Bernard Imhasly nach ihren Einschätzungen. Die Hörer*innen sind wie immer herzlich eingeladen, sich mit ihren Fragen und Kommentaren am Gespräch zu beteiligen: telefonisch und kostenlos aus ganz Österreich unter 0800 22 69 79 oder schriftlich per E-Mail an punkteins(at)orf.at

13.55 Uhr
Wissen aktuell

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Das Ö1 Konzert

Alte Musik im Konzert. Freiburger Barockorchester, Leitung: Gottfried von der Goltz; Anna Luzia Richter, Mezzosopran; Daniela Lieb, Traversflöte; Eyal Streett, Fagott. Johann Adolf Hasse: Sinfonia zur Oper "Zebnobia" * Johann Christoph Friedrich Bach: Die Amerikanerin - Ein lyrisches Gemälde * Johann Adolf Hasse: a) Sinfonia zur Oper "Artemisisa"; b) Concerto für Flöte, obligates Fagott, Streicher und Basso conituno; c) "Ah, non lasciami", Arie aus "Didone abbandonata" * Georg Friedrich Händel: Sinfonia zum 3. Akt und "Where shall I fly?", Arie aus "Hercules" HWV 60 (aufgenommen am 15. Februar im Konzerthaus Freiburg). Präsentation: Jörg Duit

15.30 Uhr
Moment

"Am Ende des Monats werde ich wieder klar sehen." Wenn die Welt wie durch ein Milchglas erscheint Wenn ein Auge bei einem Unfall verletzt wird, aber auch bei Entzündungen, Trübungen oder Blutungen im Augenbereich werden häufig Netzhaut-Operationen durchgeführt. Betroffene sehen in der Folge anfangs nur verschwommen und erst nach Wochen bis Monaten wieder wie zuvor. So lange braucht es, bis die durch den Eingriff verursachte Schwellung zurückgeht. In dieser Zeit müssen Betroffene ihren Alltag völlig neu organisieren, sie können oft weder Autofahren noch lesen und kollidieren häufig mit Gegenständen oder Personen außerhalb ihres eingeschränkten Sehfelds. Umso größer ist die Freude, wenn die Sehkraft nach Wochen wieder merkbar besser wird, und ein langsames Zurückkehren in die Normalität möglich wird. Gestaltung: Jonathan Scheucher Sag's Multi. Was Jugendliche in zweisprachigen Reden zu aktuellen Themen zu sagen haben Gestaltung: Michaela Schierhuber Sophie Menasse

15.55 Uhr
Rudi! Der rasende Radiohund

Rudi bei den Pfadfindern In Wien und Niederösterreich ist der Lockdown - zumindest fürs Erste - vorbei. Der Radiohund trifft sich deshalb mit Livia und Lisa. Sie erzählen ihm, worauf sie sich schon besonders freuen: endlich wieder ihre Pfadfinderkolleginnen und Kollegen zu treffen! Rudi erfährt, was man dort macht, warum sie sehr viel singen und was so besonders an diesen Pfadfindern ist. Livia: "Man kann runterkommen bei den Pfadfindern. Es ist nicht so, als musst du dort zwanghaft lernen - wie in der Schule. Du kannst einfach runterkommen mit deinen Freunden - die findest du dort auch sehr schnell." Lisa: "Da waren wir zum Beispiel mal im Wald und da hab´ ich ganz viele Käfer gesehen, die ich noch nie gesehen hab. Mistkäfer find ich schön, weil ihr Panzer immer so schön glänzt. Das find ich sehr spannend, Sachen zu sehen die man davor noch nie gesehen hat. Gestaltung: Amba Botland

16.00 Uhr
Nachrichten

16.05 Uhr
Passagen

Aus dem Literaturhaus Graz Zur Ö1-Schwerpunktwoche: Jugend: Die literarische Soiree mit jungen Germanistik-Studenten der Universität Graz Es diskutieren: Anna Hengstberger, Tamara Markel und Julian Knabe. Moderation: David Joschua Wimmer In der Literarischen Soiree diskutieren diesmal junge Kritikerinnen und junge Literaturinteressierte. Sie alle sind Germanistik-Studenten an der Universität Graz, wo Universitäts-Professor, Klaus Kastberger eine regelmäßige Lehrveranstaltung abhält, bei der auf diskursive und lebendige Weise über neue Literatur debattiert wird. Buchauswahl: Anna Baar: Nil (Wallstein) Hengameh Yaghoobifarah: Ministerium der Träume (Aufbau) Nicolas Mahler: Thomas Bernhard. Die unkorrekte Biografie (Suhrkamp)

16.55 Uhr
Digital.Leben

17.00 Uhr
Ö1 Journal um fünf

17.09 Uhr
Kulturjournal

17.30 Uhr
Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Astrid Schwarz. Das Comeback-Album von Ja, Panik Ungebrochen kritisch zeigt sich Ja, Panik auf dem neuen, sechsten Studioalbum. Erschienen sieben Jahre nach der letzten Arbeit "Libertatia", lässt der nun veröffentliche Longplayer "Die Gruppe" keine Wünsche offen. Der Titel ist Programm: Denn es ist keine Band, die sich da seit 2005 um Gründer Andreas Spechtl versammelt, sondern eine Gruppe Gleichgesinnter, die dem Lieblingsfeind Kapitalismus die Stirn bietet. Gewohnt intellektuell mit einem Hauch Dekadenz und Hedonismus bringt Spechtl in seiner charakteristischen Sprachmischung aus Deutsch und Englisch seine Beobachtungen zu Gehör. Ursprünglich aus dem Burgenland stammend, werkt Ja, Panik seit langem in Berlin. 2021, im Rahmen von "Die Gruppe", mit neuer Frische, und auch experimenteller im Sound.

17.55 Uhr
Betrifft: Geschichte

Zum Ö1-Schwerpunkt: Jugend Zur soziokulturellen Entwicklung von Jugendbewegungen nach 1945 mit: Roman Horak, Kultursoziologe an der Universität für angewandte Kunst Wien Gestaltung: Hanna Ronzheimer Jugendbewegungen sind von Gemeinschaftsgefühl geprägt, von Aufbruchs- und Generationengeist, meist auch von schroffer Abgrenzung gegenüber Konventionen, die als überlebt gelten. Die ersten solcher Gruppierungen gab es bereits vor über hundert Jahren, etwa die Wandervogel- und Lebensreformbewegungen, die auf Naturerleben setzten und sich gegen die Gespreiztheit des bürgerlichen Lebens stellten. Mit Rockern, Mods, Hippies, Punks, Grufties, aber auch den Emos und den Nerds ging es ab der Mitte des 20. Jahrhunderts weiter. Jugendbewegungen entwickelten nicht nur eigene Stile, sondern auch eine eigene Ikonographie, die von der Kulturindustrie aufgegriffen wurde. Große Modeketten verkaufen die einst individuellen Kleidungsstücke der Punkbewegung längst als Massenware. Die Beschleunigung von Stil-Revolutionen seit den sechziger und siebziger Jahren führte dann zu der Einsicht, dass Jugendbewegungen nicht nur Opposition zu "herrschenden Systemen" sind, sondern vom Kapitalismus auch bestens benützt werden können: einerseits als Ziel-Gruppen, denen man Waren verkaufen kann, andererseits als Quellen neuer Styles, die in Design und Fashion marktgängig gemacht werden. Aber das heißt nicht, dass das rebellische Potential von Jugendbewegungen völlig erschöpft ist.

18.00 Uhr
Ö1 Abendjournal

18.25 Uhr
Journal-Panorama

Was tun, um Kinder und Jugendliche vor Sexvideos und deren Folgen zu schützen? Gestaltung: Veronika Mauler Pornos überfluten das Internet. Würde man alle 6,3 Millionen Pornovideos anschauen, die 2019 allein auf die Plattform "Pornhub" geladen wurden, wäre man in 170 Jahren noch nicht fertig. Für Kinderaugen sind Pornos eigentlich nicht bestimmt, doch Jugendliche stoßen im Schnitt schon mit 11 Jahren das erste Mal auf Pornos im Netz, oft unfreiwillig. Mit teils weitreichenden Auswirkungen auf ihr Selbstbild und ihr Verständnis von Sexualität. Der Verein Safersurfing hat vergangene Woche zu einer Veranstaltung geladen. Dabei ging es um Pornografie und Cyber-Grooming, also sexuelle Belästigung im Netz, sowie die damit verbundenen Herausforderungen für den Kinder- und Jugendschutz. Eine Sendung zur Ö1-Themenwoche Jugend.

18.55 Uhr
Religion aktuell

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Dimensionen

Wie Jugendliche reden (Ö1-Themenwoche: Jugend) Oder: Vom wiederkehrenden Untergang der Sprache Von Ute Maurnböck Wen es stört, dass Jugendliche heute Verben oder Präpositionen bei der Satzbildung weglassen, der äußerst die aktuelle Wehklage über die allgemeine Spracheverhunzung. Denn seit den Babyloniern ist ja bekannt, dass die Jugend die Schuld am Kulturverfall trägt. Ohne Vorurteile ist man im Forschungsprojekt "Jugendsprache(n) in Österreich", das die Universität Graz 2016 abgeschlossen hat, und in anderen Projekten an den Untersuchungsgegenstand herangegangen: Man ließ Jugendliche zum Beispiel in Abwesenheit der beobachtenden Wissenschaftler*innen miteinander kommunizieren und zeichnete die Unterhaltungen auf. Ein schier unerschöpfliches empirische Datenmaterial liefern auch digitale Kommunikationstools wie Whatsapp. Dabei zeigt sich z.B., dass Jugendliche auch schriftlich im Dialekt kommunizieren - vor allem in ländlichen Regionen. In jedem Fall aber mit Emojis, die in die direkte Kommunikation übertragen werden. Auch die Migration scheint die Jugendsprache zu beeinflussen, haben die Sprachwissenschaftler*innen herausgefunden.

19.30 Uhr
On stage

Jason Rebello solo bei den INNtönen 2020 Ende der 1980er Jahre galt Pianist Jason Rebello als eines der größten Talente des britischen Jazz. Zu seinen Förderern zählte u. a. Saxofonist Wayne Shorter, der 1990 das Debütalbum des erst 21-Jährigen produzierte. Seine Engagements bei Pop- und Rock-Größen wie Sting, Jeff Beck, Peter Gabriel oder Joss Stone brachten es allerdings mit sich, dass man ab den 1990ern in Jazzerkreisen außerhalb Großbritanniens nicht mehr allzu viel vom virtuosen Jungspund vernahm. Doch der heute 52-jährige Jason Rebello hat über die Jahre nichts verlernt und ist inzwischen zum geschmackssicheren Vollblutmusiker gereift. Das bewies er am 15. August 2020 beim INNtöne-Festival auf Paul Zauners Buchmannhof im oberösterreichischen Diersbach mit einem grandiosen Solokonzert: Rebello bot mit delikatem Anschlag Pop-Hits wie "Blackbird", aber auch Stride-Piano-Einlagen anhand von Errol Garners "Play Piano Play". Zudem erklangen Kompositionen der Pianistenkollegen Herbie Hancock und Kenny Kirkland, nebst Standards und Eigenkompositionen. Marlene Schnedl präsentiert das vom Publikum enthusiastisch aufgenommene Konzert. Gestaltung: Marlene Schnedl

21.00 Uhr
Ex libris

Bücher, Menschen, Themen

21.55 Uhr
Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

22.00 Uhr
Ö1 Nachtjournal

22.08 Uhr
Radiokolleg

Follow me. Stories von und mit jungen Menschen. Wie wir fühlen, denken und handeln (1). Gestaltung: Luna Ragheb, Julia Jesch, Nicholas Ivansits, Hannah Horsten, Fabiola Noll, Sebastian Gruber, Alica Ouschan, Melissa Erhardt, Ambra Schuster, Idan Hanin

23.00 Uhr
Nachrichten

23.03 Uhr
Zeit-Ton

Klaus Ager zum 75. Geburtstag Der Salzburger Komponist und Dirigent Klaus Ager gehört zu den prägenden Persönlichkeiten der zeitgenössischen Musikszene Österreichs. Über viele Jahre hatte er Professuren in Bregenz und Salzburg inne - an der Universität Mozarteum amtierte er zwischen 1995 und 2000 auch als Rektor. 1975 gründete Ager das Österreichische Ensemble für Neue Musik und 1977 das Musikfestival Aspekte Salzburg. Unter seinen Kompositionen finden sich Instrumental- und Vokalwerke. Auch mit Elektronik und Computermusik beschäftigte sich Ager intensiv. Für die Neue Musik engagierte sich Ager weit über Österreich hinaus. So war er unter anderem Präsident der Europäischen Konferenz der Veranstalter Neuer Musik, und Präsident des Europäischen Komponistenverbandes ECF, dem European Composers' Forum in Brüssel. Von 2004 bis 2014 stand er als Präsident dem Österreichischen Komponistenbund vor. Anlässlich des 75. Geburtstags von Klaus Ager am Montag, 10. Mai 2021 bringt "Zeit-Ton" verschiedene Aufnahmen aus dem Ö1 Archiv mit Werken des Jubilars. Gestaltung: Philipp Weismann

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr)

01.00 Uhr
Nachrichten

01.03 Uhr
Die Ö1 Klassiknacht

dazw. 03:00 Uhr Nachrichten