Jetzt läuft auf Ö1:

Des Cis

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Vater sein nach dem Patriarchat". Rainer Bucher, katholischer Theologe, macht sich Gedanken über die Vaterrolle heute. - Gestaltung: Alexandra Mantler "Seit 33 Jahren bin ich Vater. Wie alles Wichtige kommt das über einen, geht nicht mehr so schnell vorbei und es bleibt einem erst einmal nichts anderes übrig, als sein Bestes zu geben", beginnt der Grazer Pastoraltheologe Rainer Bucher seine "Gedanken für den Tag". Irgendwann habe er sich dann Gedanken darüber gemacht, was das eigentlich bedeutet: Vater sein. Und kam sehr schnell zu der Erkenntnis: Mit dem Patriarchat ist es vorbei. Das Patriarchat herrsche dort, wo der Mann für sich zwei Positionen beansprucht: die des überlegenen Geschlechts und die des geschlechtsneutralen Menschen, meint Bucher. "Der Mann ist da Schiedsrichter und Spieler zugleich, er bestimmt als Mensch das Spiel und gewinnt es als Mann dann natürlich. Das hat lange funktioniert, funktioniert aber heute nicht mehr wirklich. Zumindest in unserer Familie nicht und in den meisten anderen wohl auch nicht." Und Bucher hat sich auf die Suche gemacht, was es bedeutet, vor diesem Hintergrund Vater zu sein, wenn alte Rollenmuster nicht mehr quasi selbstverständlich weitertradiert werden, sondern, wollen sie weiterbestehen, neu entworfen, neu ausgehandelt, und bedacht werden müssen.


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.55 Uhr

 

 

Ö1 Talentebörse

Junge Künstlerinnen und Künstler im Porträt: Clara Shen, Violine Die erst 14-jährige gebürtige Deutsche mit chinesischen Wurzeln studiert derzeit am Pre-College des Mozarteum Salzburg bei Paul Roczek, sowie bei Ingolf Turban in München. Bereits mit 11 Jahren gab Clara Shen ihr Solo-Debüt mit dem Symphonieorchester der Bayerischen Philharmonie im Herkulessaal in der Münchner Residenz. - Eva Teimel, Claudia Gschweitl


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Ulla Pilz. Auf dem Weg - Schubert zur großen Symphonie, Manuel Infante durch Andalusien und Maureen Tucker zur After Hour Mozart erinnert sich an seine Eheschließung mit den denkwürdigen Worten: "Als wir zusamm verbunden wurden fieng meine frau als ich an zu weinen; - davon wurden alle sogar der Priester gerührt. Und alle weinten, da sie zeuge unserer gerührten herzen waren."


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Blätterrauschen, Farbenpracht und weiches Moos. Andrea Rinnhofer ist Biologin und Waldpädagogin. Mit ihren fünf Sinnen erkundet sie ein Waldstück bei Mürzzuschlag. Teil 1: Das Sehen Gestaltung: Jakob Fessler Der Lebensraum Wald lässt sich für den Menschen auf vielfältige Weise erfahren. "Es ist für uns persönlich ein tolles Erlebnis, wenn wir in den Wald gehen, ruhig werden und uns entspannen können. Aber der Wald sollte mehr sein als nur eine Kulisse", ist die Biologin, Wald- und Kräuterpädagogin Andrea Rinnhofer überzeugt. Eine wichtige Rolle spielen dabei die menschlichen Sinne. Durch das unmittelbare Erfahren werden Waldbesucherinnen und -besuchern Zusammenhänge bewusst. Durch den Sehsinn lässt sich die Farbenpracht des Waldes erleben. Je nach Jahreszeit dominieren braune Stämme und Äste, grüne Blätter oder bunte Blüten das Bild. Im Wald herrscht oftmals eine eigene Form der Stille. Vögel, Wildtiere und Insekten sind ebenso zu hören wie das Rauschen der Blätter im Wind. Wer bei einem Waldspaziergang die Augen schließt, die Schuhe auszieht und sich auf den eigenen Tastsinn konzentriert, kann eine besonders intensive Erfahrung machen. So lassen sich die feuchte Waldluft auf der Haut wahrnehmen, das weiche Moos unter den Zehen erfahren und Pflanzenteile in der Hand ertasten. Früchte, Kräuter und Pilze machen den Wald auch über das Schmecken erfahrbar. Einige wildwachsende Früchte wie zum Beispiel Erdbeeren sind im Vergleich zu gezüchteten Früchten zwar kleiner, aber dafür intensiver im Geschmack. Wer im Wald Essbares sucht, sollte sich jedoch auskennen, um gefährliche Verwechslungen mit giftigen Pflanzen zu vermeiden. Darüber hinaus lässt sich der Wald über Gerüche wahrnehmen. Blüten und Früchte spielen dabei ebenso eine Rolle wie Baumharz, verrottende Blätter oder Wildtierkot.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Aufeinander einlassen

Intersubjektivität statt Egozentrik (1). Gestaltung: Hans Groiss. Sind wir alle auf unsichtbare Weise verbunden und spüren wir unsere Mitmenschen? Wenn dem so ist: Haben wir verlernt diese Informationen zu decodieren und ihre versteckten Botschaften zu verstehen? Welche Entscheidungen treffen wir wirklich selbst in einer hypermediatisierten Welt, wo Informationen ohne Bild, ohne Ton, ohne Gestik oder Mimik hereinprasseln? Was kommt wirklich von uns selbst und warum haben viele das Gefühl zu verschwinden? "To see a World in a Grain of Sand" - wenn sich die Welt in einem einzigen Sandkorn wiederspiegelt, sei es umso wichtiger, formulierte der englische Dichter Wilhelm Blake, Verantwortung im Kleinen, wie im Großen zu übernehmen. Georg Wilhelm Friedrich Hegel schreibt in seiner Phänomenologie des Geistes "Das Selbstbewusstsein erreicht seine Befriedigung nur in einem anderen Selbstbewusstsein" - wir alle brauchen ein Gegenüber: Um ein "ich" formulieren zu können, braucht es ein "du". Die intersubjektive Interaktion mit anderen ist eine Grundbedingung für die Entwicklung eines "selbst". Intersubjektivität beschreibt die Bezogenheit zwischen Menschen und deren Prozesse. Der imaginäre Zwischenraum zwischen Beteiligten gestaltet ein intersubjektives Feld. In der Psychoanalyse bedeutet dies, das die Hierarchie zwischen Behandelnden und Behandelter abgebaut wird - nicht mehr der nickende Bartträger auf dem Ohrensessel und die oder der liegende hysterische Kranke, sondern Kommunikation auf Augenhöhe. Auch die Emotionen, Erlebnisse und Erfahrungen der Therapeutinnen und Therapeuten wirken in die Behandlung. Aber kann diese "intersubjektive Wende" in der Psychologie gesamtgesellschaftliche Relevanz haben und wie könnte sie "vergesellschaftet" werden? Es gibt gute Gründe, warum wir zum Beispiel erste Hilfe leisten, obwohl wir die Betroffenen nicht kennen und dennoch sozial interagieren. Für unser Zusammenleben haben wir Regelwerke und Ordnungen geschaffen, wie etwa die Straßenverkehrsordnung - aber was passiert, wenn wir diese entkoppeln in einer gesamtgesellschaftlichen Begegnungszone? Es hat noch keinen Staat gegeben, in dem Bürgerinnen und Bürger freiwillig Steuern bezahlt hätten - aber warum eigentlich nicht? Wie ist das Verhältnis zwischen ich und den anderen überhaupt und wie stecken wir uns gegenseitig an? Welchen Stellenwert haben die sogenannten Spiegelneuronen und wichtige Erkenntnisse der Kognitionswissenschaften? Was bedeutet Intersubjektivität in der Philosophie und ist sie eine mögliche Ressource?


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Datenpunkte im Informationszeitaler

1934, 1951, 1986, 1994 (1): Gestaltung: Julia Gindl, Sarah Kriesche *1934 Analoge Weltdatenbank* Das Wissen der Welt erfassen und vernetzen - lange vor Google, dem Internet und Computern hatte der belgische Bibliothekar Paul Otlet die Vision einer Art Suchmaschine. Anfang des 20. Jahrhunderts arbeitete Otlet an einer analogen Weltdatenbank und entwickelte ein System für vernetze Karteikarten in großen Bibliotheken, um die Bücher nicht nur schneller zu finden, sondern auch um ihre Inhalte verknüpfen zu können. 1934 publizierte Paul Otlet sein Werk "Traité de Documentation". Mit seinen Ideen für eine Art "Papier-Google" gilt er als der Pionier der Informationsgesellschaft.


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Musikkritik kritisch betrachtet

Ihr Nutzen und ihre Macht (1). Gestaltung: Andreas Maurer. Leidenschaft und Liebe sind Voraussetzungen für den Job, geliebt werden sie aber selten. Oft erzeugen sie bei Künstler/innen, Agent/innen oder Streamingdiensten eher Ärger. Denn während Musikkritiker/innen den einen in den Himmel loben, werden andere mit wenigen Worten auf den Boden geholt. Doch wozu eigentlich? Für die Leserquote einer Zeitung wäre ein Klatschbericht über einen Hollywoodstar gewinnbringender. Zudem kann heute jeder mit einem Internetzugang selbst zum Kritiker und Influencer werden, ohne Zeilenbeschränkung und Zensur des Chefredakteurs. Selbst Downloadstatistiken verraten der Masse oft mehr über Können und Nicht-Können eines Künstlers bzw. einer Künstlerin als die Meinung eines einzelnen Kritikers. Dabei war das ursprüngliche Ziel der Musikkritik dem Bürgertum der Aufklärung objektive Maßstäbe zur Beurteilung der ständig neuen Musikwerke zu schaffen. Der Kritiker hatte festzustellen, ob Form und vorherrschende kompositorische Rahmenbedingungen erfüllt wurden oder nicht. Und heute? Spätestens seit der Moderne hat sich die Musikwelt weit von allgemein gültigen Normen entfernt; viele Werke, egal ob Pop oder Klassik, stehen singulär für sich und entziehen sich jeglichem Vergleich und damit einer objektiven Beurteilung. Dem Beruf des Musikkritikers droht damit nicht nur der Machtverlust, sondern das Aussterben. Doch was muss eine gute Kritik heute überhaupt "können"? Wer ist ihr Publikum? Andreas Maurer über die Musikkritik im Wandel der Zeit, ihre Sprache und ihren Nutzen damals, heute und morgen.


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Anklang

mit Ursula Strubinsky. Auf Sommerfrische mit Franz Lehár. "In Ischl habe ich immer die besten Ideen", so Franz Lehár über jenen Ort, in dem er mehrere Jahrzehnte seine Sommer verbracht hatte. Hier schrieb er u. a. seine "Lustige Witwe" und "Das Land des Lächelns": 1912 kaufte er am Ufer der Traun eine Villa, die heute ein Museum beherbergt, das einen Eindruck von der Atmosphäre zu Lehárs Lebzeiten vermittelt. In dieser Sendung besuchen wir diese Villa in Bad Ischl - ein Kurort, der ja nicht nur Kunstschaffende wie Franz Lehár begeistert hat, sondern u. a. auch Anton Bruckner, Johannes Brahms und Johann Strauß.


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

Akustische Literaturgeschichte. Präsentiert von Ernst Grissemann. Gestaltung: Peter Zimmermann


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung 1. Stift Altenburg. 2. Musiktage Mondsee 3. Werner Berg Museum in Bleiburg Der Faszination für barocke Malerei führte bei dem Innsbrucker Ehepaar Arnold, zu einer jahrzehntelangen wissenschaftlichen und sammlerischen Auseinandersetzung mit der Kunst des Alpenraums in der Zeit zwischen 1600 und 1800. Das Ergebnis ist die mit mehr als 200 Gemälden wichtigste private Barocksammlung Österreichs, die im Stift Altenburg zu sehen ist. Vertreten sind in der Sammlung u.a. Paul Troger und Johann Michael Rottmayr, Johann Georg Platzer, Matthäus Günther sowie Martin Johann Schmidt, genannt der Kremser Schmidt. Die Sammlung Arnold, zu sehen in den neu adaptieren Galerieräumen im Kaisertrakt im Stift Altenburg. Johann Sebastian Bach und seine Musik stehen heuer im Mittelpunkt der Musiktage Mondsee von 30. August bis 7. September. In elf Konzerten wird den vielfältigen Einflüssen der Musik des großen Meisters auf nachfolgende Generationen und bis zum heutigen Tag nachgespürt. Einige seiner bedeutendsten Werke werden in Mondsee zu hören sein. Die Feierliche Eröffnung am Samstag den 31.August steht unter dem Motto: "Barock - Neobarock". Das Auryn Quartett und u.a. Andrea Lieberknecht, Flöte, Veronika Hagen, Viola und Jeremy Joseph, Cembalo, spielen Brahms, Schumann und die Triosonate BWV 1079. Die Musiktage Mondsee, von 30. August bis 7. September in Basilika und Schloss Mondsee. Im Werner Berg Museum in Bleiburg ist derzeit die Ausstellung: "Über die Grenzen der Existenz Ernst Barlach - Käthe Kollwitz" zu sehen. Käthe Kollwitz - deutsche Grafikerin, Malerin und Bildhauerin, hat eine Fülle von sozialrevolutionären Werken geschaffen. Ihre Aufmerksamkeit gilt den Menschen im Schatten des Fortschritts. Der deutsche Bildhauer, Schriftsteller und Zeichner Ernst Barlach ist besonders für seine Holzplastiken und Bronzen bekannt und lässt sich als Mystiker der Moderne beschreiben. Seine Menschenbilder tragen wenige individuelle Merkmale. Sie verkörpern Zustände des Seins und sind Ausdruck geistiger Orientierung für eine bessere Welt. Im Skulpturengarten des Werner Berg Museums sind derzeit Werke von Helmut Machhammer ausgestellt, Geöffnet ist das Werner Berg Museum in Bleiburg bis 27. Oktober.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Helene Breisach. Die Musiker des Cicerone Ensembles - Thomas Wormitt, Traversflöte, Adrian Cygan, Violoncello, Andreas Gilger, Cembalo - laden ein zu einer Zeitreise. Holperige Kutschen, miserable Straßen, Kälte, Regen, Hitze, schlechter Proviant, ja sogar Piraten auf dem Ärmelkanal - das Reisen in der Barockzeit dürfte zumeist kein Vergnügen gewesen sein. Damals galt wohl weniger: Der Weg ist das Ziel. Für einige Musiker, die sich auf Reisen begaben, zahlte sich die Mühe aber schließlich aus: Sie erhöhten ihre Popularität, erweiterten ihre musikalische Sprache, verfeinerten ihren Stil. Georg Friedrich Händels Studienzeit in Italien und seine Karriere in London sind ein prominentes Beispiel dafür. Auf den Spuren reisender Musiker des Barock hat das Cicerone Ensemble eine attraktive Sammlung zusammengetragen: Neben Händel und Telemann sind auf der ersten CD auch Werke von Jean-Baptiste Barrière, Francesco Geminiani oder Johann Joachim Quantz vereint.


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins

Der Hund und sein Mensch. Gast: Jochen Stadler, Biologe, Journalist und Autor. Moderation: Xaver Forthuber. Anrufe kostenlos aus ganz Österreich unter 0800 22 69 79 Glaubt man den Schlagzeilen und manchem Erfahrungsbericht, sind Hunde - zumindest die der jeweils Anderen - ein Sicherheitsrisiko. Und tatsächlich kann es vorkommen, dass der "beste Freund des Menschen" den Menschen (scheinbar) plötzlich beißt. Oder dass Hunde sonst ein unerwartetes, unerwünschtes, unmögliches Verhalten an den Tag legen. Das hat er doch noch nie gemacht! Jochen Stadler macht sich ein wenig Sorgen um den Ruf der Hunde. Sie gelten wahlweise als treudoof und unselbständig oder als unberechenbar und aggressiv. Der Biologe und Wissenschaftsjournalist ist überzeugt, dass das Problem in den allermeisten Fällen am anderen Ende der Leine zu suchen ist - bei den selbsternannten Hundeflüsterern, den Ahnungs- und den Rücksichtslosen unter den HundehalterInnen. An den Hund als Haustier sind wir seit Jahrtausenden gewöhnt - seine Signale zu deuten und die deutlichen Vorzeichen einer Krise zu erkennen, haben viele von uns verlernt. Listen von angeblich gefährlichen Hunderassen und andere restriktive Maßnahmen zeugen für Jochen Stadler eher von Hilflosigkeit. Mit seinem Buch "Guter Hund, böser Hund" will Jochen Stadler uns einen "Wegweiser für Rudelführer" geben. Wobei er gleich mit dem Missverständnis aufräumt, Dominanz und "das Alphatier zu spielen" führe zum Ziel. Wenn man sich den Hund zum Freund macht, bekommt man umso mehr zurück - und das gilt auch für die Interaktion mit anderen Hunden, mit deren BesitzerInnen und nicht zuletzt mit dem Rest der Gesellschaft. Wie das geht, wie uns die Erkenntnisse der Verhaltensforschung dabei weiterhelfen, was dabei vielleicht schief gehen kann und was sich Hunde von uns wünschen - darüber spricht Jochen Stadler mit Xaver Forthuber und mit Ihnen: Teilen Sie Ihre Erfahrungen und stellen Sie Ihre Fragen. Rufen Sie in der Sendung an unter 0800 22 69 79 - kostenlos aus ganz Österreich - oder schreiben Sie ein E-Mail an punkteins(at)orf.at.


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Alte Musik im Konzert. Akademie für Alte Musik Berlin; Robin Johannsen, Sopran. Alessandro Scarlatti: a) Concerto für Blockflöte a-moll; b) "Bella s'io t'amo", Kantate für Sopran, Blockflöte und Basso continuo (aufgenommen am 14. August im Spranischen Saal von Schloss Ambras im Rahmen der "Innsbrucker Festwochen 2019"). Präsentation: Patrizia Jilg


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15.30 Uhr

 

 

Moment

Aug in Aug mit Alligator, Rentier und Braunbär Beruf: Tierfilmer Christine Sonvilla und Marc Graf haben ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. Einen Großteil des Jahres verbringen sie in freier Natur. Sie waten durch die Sümpfe von Florida, besteigen Norwegens höchste Berge und dringen tief in die slowenischen Wälder ein. Ihr Ziel: möglichst nahe an die dortige Tierwelt heranzukommen. Christine Sonvilla und Marc Graf zählen zu Österreichs erfolgreichsten Natur- und Tierfilmern. Sie konnten in Norwegen wilde Rentiere aus nächster Nähe fotografieren und haben in Slowenien eine scheue Bärenmama mit ihren zwei Jungen vor die Kamera bekommen. Viel Geduld ist für ihren Beruf ebenso wichtig wie das Wissen um das Verhalten der Tiere. Sonst kann es passieren, dass im Wald plötzlich der Bär vor einem steht. Gestaltung: Dominique Gromes Randnotizen: Andrea Hauer


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Beruf: Rutschentester Rudi war mit dem Tonmeister und mit Rosi am Badeteich und beide prahlen um die Wette: wer von ihnen als junger Zweibeiner mutiger war, im Freibad vom 10 Meter Turm gesprungen ist und am schnellsten die Rutsche hinuntergesaust ist. Genervt trifft Rudi einen Experten in Sachen Wasserrutschen und Sprungtürmen - Robert Terp vom österreichischen TÜV. Rutschen und Springen gehört zu seinem Beruf - er testet die Geräte auf ihre Sicherheit. Ein Gespräch über Loopingrutschen und Angst, Sicherheit und Gefahren. Rudi: "Robert, ist dir bewusst, dass du einen Traumjob vieler junger Zweibeiner hast? Du darfst in jedes Schwimmbad gratis hinein!" Robert Terp: "Das stimmt, ich darf in den Bädern kostenlos rutschen. Aber der Wermutstropfen dabei ist, dass die Prüfsaison im März, April beginnt und meine extremste Rutschung war bei 12 Grad Lufttemperatur und bei 8 Grad Wassertemperatur. Und wir dürfen nicht im Ganzkörperanzug rutschen, sondern nur mit der üblichen Badehose, weil sich sonst Abweichungen bei der Messung ergeben. Da muss man halt durch." Gestaltung: Johanna Steiner


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Passagen

Zu Gast bei Severin Groebner, Hosea Ratschiller und Stefanie Sargnagel in der "Letzten Wiener Lesebühne" sind Paul Bokowski und Christopher Wurmdobler Aufzeichnung aus dem Vienna Ballhaus in der Berggasse vom 31. März 2019 Bearbeitung: Andreas Wolf Seit Anfang 2017 gibt es auch in Wien eine "Lesebühne": Severin Groebner (Österreichischer Kabarettpreis 2013), Hosea Ratschiller (Salzburger Stier 2017) und Stefanie Sargnagel (Bachmann-Publikumspreis 2016) laden seither allmonatlich zu einer gemeinsamen literarisch-satirischen Jam-Session: der "Letzten Wiener Lesebühne". Die Gastgeber treffen einander stets am letzten Sonntag im Monat im Vienna Ballhaus im 9. Bezirk, um gemeinsam mit ausgewählten Gästen dem interessierten Publikum ihre neuesten satirischen Texte, komischen Kurzgeschichten, aktuellen Kolumnen, Lieder, Monologe oder lyrischen Ergüsse zu präsentieren.


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16.55 Uhr

 

 

Der Himmel voller Götter

Er ist der Oberste des Göttergeschlechts der Asen, laut der germanischen Mythologie, mächtigster Krieger und weisester Mann zugleich. "Odin wird sehr oft als alter Reisender dargestellt, mit Umhang, Hut. Einäugig, weil er sein Auge geopfert hat um aus dem Brunnes des Wissens trinken zu können. Oft hat er auch zwei Raben auf seiner Schulter sitzen, die für ihn auf der Welt herumfliegen und alles sehen und ihm alles berichten", schildert die Religionswissenschafterin Theresia Heimerl von der Universität Graz. Andrea Eckert und Florian Teichtmeister werden die Sendereihe mit ihren Stimmen bereichern, Wissenschafter/innen von der Österreichischen Gesellschaft für Religionswissenschaft stellen ihre Expertise zur Verfügung. Ende August werden alle 28 Folgen als Doppel-CD erscheinen.


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Rainer Elstner. Heinz Strunk erträumt den "Aufstand der dünnen Hipsterärmchen" Heinz Strunk ist Schriftsteller, Musiker und Schauspieler. Für seinen Roman "Der Goldene Handschuh" über den Hamburger Serienmörder Fritz Honka, mit dem er eindrucksvoll im alkoholgetränkten Morast der deutschen Nachkriegsgeschichte wühlt, war Strunk für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Mit seiner am Freitag erschienenen Platte "Aufstand der dünnen Hipsterärmchen" zieht er genussvoll die Generation Bobo durch den aufgeschäumten Latte Macchiato. Ein verspielt-gehässiges Album des Hamburger Tausendsassas, der mit Studio Braun Telefonstreich-Geschichte geschrieben hat und mit (der frei erfundenen Band) Fraktus den Techno erfunden haben will. Was die Jury in der Begründung zur Verleihung des Kasseler Literaturpreises für grotesken Humor an Strunk anführt, gilt auch für sein neues Album: Seine postmoderne und subversive Erzählkunst führe "auf schonungslose Weise mitten in das von der Konsumgesellschaft beschädigte Leben".


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Wie das NS-Regime die Bevölkerung auf den Weltkrieg einstimmte. Mit Fritz Hausjell, Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaften, Universität Wien. Gestaltung: Robert Weichinger Vor 80 Jahren, am 1.9.1939, begann mit dem Angriff der deutschen Wehrmacht auf Polen der 2. Weltkrieg. Das Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaften der Universität Wien und Ö1 nehmen dieses Ereignis zum Anlass, die Rolle der Medien als Agitations-, Aufhetzungs-, und Verleumdungsorgane der Nationalsozialisten zu beleuchten. Bereits während der Weimarer Republik bauten die Nazis einen Propagandaapparat zur Machtübernahme auf. Nach der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler am 30. Jänner 1933 steigerten sich die medialen Aktivitäten der NSDAP. In der Zeit der NS-Herrschaft diente eine massiv eingesetzte Propaganda in den mittlerweile gleichgeschalteten Medien dem Machterhalt, und sie war das wichtigste gesellschaftliche Instrument zur politischen Indoktrinierung der Bevölkerung. Joseph Goebbels' Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda, im März 1933 eingerichtet, war für die inhaltliche Lenkung sämtlicher Medien zuständig. Die Bevölkerung sollte von da an sukzessive auf den Krieg vorbereitet werden. In dieser Reihe geht es um die psychologische Vorbereitung zum Weltkrieg mittels dirigierter Medien, darum, wie die Bevölkerung darauf reagiert hat und wie die publizistische Gegenwehr der NS-Gegner ausgesehen hat.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Eine HPV-Infektion kann unter anderem Gebärmutterhalskrebs auslösen. Zu wenige lassen sich dagegen impfen; Gestaltung: Ursula Theiretzbacher Seit einigen Jahren gibt es eine wirkungsvolle Impfung gegen HPV, also gegen die Infektion mit jenen Viren, die unter anderem zu Gebärmutterhalskrebs führen können. HPV ist die am häufigsten sexuell übertragene Infektion, sie kann sowohl Frauen als auch Männer betreffen. Die Impfung dagegen wird bis zum Alter von 12 Jahren kostenlos angeboten. Doch die Durchimpfungsrate in Österreich ist weit vom wünschenswerten Status entfernt. Warum ist das so - was hindert Eltern daran, ihre Kinder gegen HPV impfen zu lassen?


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Alpbacher Technologiegespräche 2019 Große Hoffnungen stecken im technologischen Fortschritt. Er soll Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen liefern, wie z.B. das Recht auf Bildung oder den Klimawandel. Wie diese Lösungen aussehen könnten und welche neuen Fragen sie aufwerfen, wird bei den diesjährigen Technologiegesprächen des Forum Alpbach diskutiert. Über drei Projekte, die in Alpbach präsentiert wurden, berichten Julia Gindl, Franz Zeller und Juliane Nagiller: Wie eine US-amerikanische Universität online ging; warum regionale Klimamodellierungen wichtig sind und wie man mit Computermodellen Gedanken lesen kann.


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19.30 Uhr

 

 

On stage

Musik von Moacir Santos, intoniert von Klarinette und Gitarre. Gestaltung: Jörg Duit Nicht zufällig wurde ihr Duoalbum "Outra Coisa: The Music of Moacir Santos" für einen Grammy nominiert: Anat Cohen und Marcello Gonçalves, die in New York lebende israelische Jazzklarinettistin und der brasilianische Gitarrenvirtuose, intonierten am 24. Juni 2019 im Mozartsaal des Wiener Konzerthauses die Musik des 2006 verstorbenen Moacir Santos, seines Zeichens Filmkomponist, Songwriter, Arrangeur und Erneuerer der Música Popular Brasileira, mit Verve und Präzision, Virtuosität und Spielwitz. - Jörg Duit präsentiert die Höhepunkte des eindrucksvollen Konzerts.


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21.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen Saisoneröffnung Rachel Kushner: Ich bin ein Schicksal, Roman, Rowohlt Verlag (Übersetzung: Bettina Abarbanell) Ian McEwan: Maschinen wie ich, Roman, Diogenes Verlag (Übersetzung: Bernhard Robben) Thomas Stangl: Die Geschichte des Körpers, Erzählungen, Droschl Verlag Norbert Gstrein: Als ich jung war, Roman, Hanser Verlag Nicolas Mathieu: Wie später ihre Kinder, Roman, S. Fischer Verlag (Übersetzung: Lena Müller und André Hansen) Daria Wilke: Die Hyazinthenstimme, Roman, Residenz Verlag


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21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Aufeinander einlassen. Intersubjektivität statt Egozentrik (1). Gestaltung: Hans Groiss Datenpunkte im Informationszeitaler. 1934, 1951, 1986, 2001 (1). Gestaltung: Julia Gindl, Sarah Kriesche Musikkritik kritisch betrachtet. Ihr Nutzen und ihre Macht (1). Gestaltung: Andreas Maurer


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Die Gesamteinspielung des Orgelwerks von Zsigmond Szathmáry. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph Wolfgang Kogert ist Organist an der traditionsreichen Wiener Hofburgkapelle, wo er mit der Wiener Hofmusikkapelle regelmäßig musiziert. Beim Internationalen Wedstrijd Musica Antiqua in Brügge wurde Kogert 2006 mit einem vielbeachteten Ersten Preis ausgezeichnet, 2013 war er Artist in Residence an der Cité Internationale des Arts in Paris. Er unterrichtet seit 2015 an der Universität für Musik Mozarteum und ist seit 2019 habilitiert. Mit großer Leidenschaft widmet sich Wolfgang Kogert der neuen Orgelliteratur und deren Komponisten und Komponistinnen. Es wundert daher nicht, dass er zu den versiertesten Interpreten zeitgenössischer Werke für Orgel zählt. Eine enge Zusammenarbeit verbindet bzw. verband ihn mit Friedrich Cerha, Jean-Pierre Leguay, Benoît Mernier, Katharina Klement, Klaus Lang, Wolfgang Mitterer, Thomas Lacôte oder Dieter Schnebel. Kürzlich erschien anlässlich des 80. Geburtstags des ungarischen Organisten, Pianisten, Komponisten und Dirigenten Zsigmond Szathmáry eine Gesamteinspielung all seiner Werke für und mit Orgel beim Düsseldorfer Label Cybele. Die Aufnahmen fanden an der Orgel der Abtei Marienstatt (Rieger 1970) und den Instrumenten der Lutherkirche Wiesbaden (Walcker 1911 und Klais 1979) statt - mit Martin Schmeding (Orgel), Zsigmond Szathmáry (Orgel), Wolfgang Kogert (Orgel), Anikó Szathmáry (Violine) und Olaf Tzschoppe (Schlagzeug). Im Gespräch mit Wolfgang Kogert gehen wir auf die Besonderheiten der Kompositionen von Szathmáry ein, die der Organist als "wertvolle Bereicherung des Kanons an Neuer Orgelmusik" einschätzt. Darüber hinaus gibt er Auskunft über die Entwicklung der Orgelliteratur in den vergangenen Jahrzehnten.


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr) mit Ursula Strubinsky. Auf Sommerfrische mit Franz Lehár. "In Ischl habe ich immer die besten Ideen", so Franz Lehár über jenen Ort, in dem er mehrere Jahrzehnte seine Sommer verbracht hatte. Hier schrieb er u. a. seine "Lustige Witwe" und "Das Land des Lächelns": 1912 kaufte er am Ufer der Traun eine Villa, die heute ein Museum beherbergt, das einen Eindruck von der Atmosphäre zu Lehárs Lebzeiten vermittelt. In dieser Sendung besuchen wir diese Villa in Bad Ischl - ein Kurort, der ja nicht nur Kunstschaffende wie Franz Lehár begeistert hat, sondern u. a. auch Anton Bruckner, Johannes Brahms und Johann Strauß.


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation und Musikauswahl: Beate Linke-Fischer dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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