Webradio und Livestream

Spezialtipp

ARD Radiofestival 2021

Bild: Radio Bremen - Esther Willbrandt

Donnerstag, 23:03 Uhr Bremen Zwei

Lesung

ARD Radiofestival 2021

"Trennungsroman" von Anna Brüggemann. "ARD Radiofestival 2021". Das ARD Radiofestival 2021 unter der Federführung des WDR bietet bundesweit vom 26. Juni bis 17. September täglich ab 20.00 Uhr allerbeste Sommer-Radio-Unterhaltung aus neun ARD- Kulturprogrammen und ganz Europa. Hier: Sprecher Torben Kessler.

Tagestipp

Heute, 22:00 Uhr NDR Blue

Nachtclub NDR Blue in Concert

Heute mit Nakhane Der Südafrikaner Nakhane Touré ist Sänger, Multiinstrumentalist und Schauspieler. Er hat eine helle Stimme, in seiner Musik vermischt er Soul mit Beats, Synthies und Pathos. Wir haben für Euch den Auftritt von Nakhane im Mojo Club in Hamburg vom 22. September 2018: Da war er beim Reeperbahn Festival zu Gast, bei Europas größtem Clubfestival.

Konzerttipp

Heute, 20:00 Uhr MDR KULTUR

MDR KULTUR Musik Modern

Klassiker der Moderne bis zu Werken der Gegenwart. Konzerte der neuen Musik in der Region, sowie Festivals, Uraufführungen und CD Neuerscheinungen.

Hörspieltipp

Heute, 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Guter Rat - Ringen um das Grundgesetz (4/8) Aus den Protokollen des Parlamentarischen Rates 1948-49 Von Özlem Özgül Dündar Wie die Verfassung entstand Bearbeitung: Benjamin Quabeck und Philip Stegers Teil 4: "Das Wahlrecht" Kroll: Daniel Berger Heile: Hüseyin Michael Cirpici Dr. Fritz Eberhard: Ralf Drexler Helene Wessel: Judith Engel Nadig: Martina Gedeck Seebohm: Axel Gottschick Diederichs: Ralf Harster Adolf Süsterhenn: René Heinersdorff Brockmann: Rainer Homann Konrad Adenauer: Hans-Gerd Kilbinger Sprecher der Gesetzestexte: Kilian Land Dr. Hermann von Mangoldt: Thomas Loibl Theodor Heuss: Artus-Maria Matthiessen Dr. Hermann Schäfer: Bernd Reheuser Heinz Renner: Andreas Leopold Schadt Dr. Carlo Schmid: Bernhard Schütz Max Becker: Steffen Reuber Heiland: Valentin Stroh Ludwig Bergsträsser: Wolf-Dietrich Sprenger Schröter: Josef Tratnik Anton Pfeiffer / Dr. Walter Strauß: Stefan Viering Regie: Petra Feldhoff und Benjamin Quabeck Produktion: WDR/DLF/BR 2019

Featuretipp

Heute, 09:05 Uhr Bayern 2

radioWissen

Die Geschichte der Wanderarbeiter Suche nach einer Perspektive Stalinallee Prachtboulevard für Arbeiter Das Kalenderblatt 23.9.1980 Bob Marley tritt in Pittsburgh, Pennsylvania, zum ersten Mal auf Von Frank Halbach . Die Geschichte der Wanderarbeiter - Suche nach einer Perspektive Autorin: Susanne Hofmann / Regie: Frisches Obst und Gemüse zu jeder Jahreszeit - das haben wir zum Großteil ihnen zu verdanken: dem Heer an Saisonarbeitern, die Melonen ernten, Tomaten pflücken oder Spargel stechen. Ganze Wirtschaftszweige sind auf Wanderarbeiter angewiesen - Menschen, die ihrer Heimat vorübergehend oder regelmäßig für etliche Monate oder Jahre den Rücken kehren, um dorthin zu ziehen, wo es Arbeit und ein Auskommen für sie gibt. Altenpflegerinnen aus Osteuropa, die ein Gros der häuslichen Pflege in Deutschland stemmen, zählen genauso dazu wie Abermillionen von Chinesen, die durch das riesige Land ziehen und den gigantischen Bauboom dort ermöglichten, oder Akademiker, die befristeten Projekten hinterherreisen müssen. Auch wenn die Globalisierung des Arbeitsmarktes das Phänomen der Wanderarbeit befeuert - neu ist es nicht. Schon die Arbeiter, die im Alten Ägypten die Pyramiden bauten, kamen aus dem ganzen Land und lebten nur zeitweilig nahe der Baustelle. Stalinallee - Prachtboulevard für Arbeiter Autor: Markus Mähner / Regie: Eva Demmelhuber Sie ist nicht nur eine Straße, sie ist ein Symbol: die Stalinallee in Ostberlin. Die Straße, die heute (wieder) Frankfurter Allee heißt, spiegelt die Chancen und das Scheitern der DDR wider. Geplant und ausgeführt wurde sie als Zeichen des Aufbauwillens eines "Arbeitervolkes", das im Osten Deutschlands politische Wirklichkeit werden sollte. Ausgerechnet von dieser Baustelle gingen allerdings am 17. Juni 1953 die Protestzüge der Arbeiter gegen den neuen "Arbeiter- und Bauernstaat" aus. Die Wohnpaläste, die dort gerade entstanden, sollten allen damals nur möglichen Komfort bieten: Zentralheizung, Fahrstuhl, Wechselsprechanlage, Telefonanschluss, eine Müllschluckeranlage, Elektroherd und sogar eine Brauseanlage auf der Dachterrasse - ein echtes Arbeiterparadies "auferstanden aus Ruinen". Doch um das Prestigeobjekt fertigzustellen, mussten viele Opfer gebracht werden. Erstsendung: BR 2014 Moderation: Birgit Redaktion: Nicole Ruchlak

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Deutschlandfunk Kultur

Das große Heft

Zu Kriegszeiten werden zwei zehnjährige Brüder von ihrer Mutter zur Großmutter aufs Land gebracht. Armut und Brutalität ausgesetzt sind sie nun auf sich selbst gestellt. Die Schulen sind geschlossen, und die Großmutter behandelt sie schlechter als ihre Tiere. Die Brüder trainieren physische und psychische Unempfindlichkeit und bringen sich allmählich das Alphabet des Überlebens bei. Sie folgen eigenen Moralvorstellungen: Sie helfen, wo die Not noch größer ist, sie rächen Ungerechtigkeit, leisten Sterbehilfe. Im großen Heft schreiben sie ihre Beobachtungen und Erkenntnisse in einfachen Sätzen auf und schützen sich mit der Kraft einer sachlichen Sprache vor dem Zynismus des Elends.

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